Buch über Graffiti im Reichstag

„Hier war ein Kerl aus dem russischen Kuskovo“. Beim Umbau des Reichstags Ende der 1990er Jahre sind Hunderte Schriftzüge von russischen Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg zum Vorschein gekommen. Die kyrillischen Buchstaben wurden nicht entfernt, sondern restauriert. Doch was steht dort genau? Wo sind die Verfasser geblieben? Das fragen sich seither nicht nur Besucher des Parlamentsgebäudes. Karin Felix, Expertin für die Inschriften und langjährige Besucherführerin hat das Geheimnis in ihrem Buch „Ich war hier“ gelüftet. Der Band über die Graffiti im Reichstagsgebäude ist gerade im Berliner Wissenschafts-Verlag erschienen.