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Bezirk ist Hin und Her mit Senat leid – und baut nach eigenen Vorstellungen
Am Leopoldplatz herrscht seit Jahren ein Verkehrschaos. Alte Planungen wurden durch das Mobilitätsgesetz gestoppt. Doch der Bezirk will nicht länger warten. Von Lorenz Maroldt
Im Juni gab es bereits für mehrere Tage einen Pop-up-Radweg an der Müllerstraße. Foto: Stefan Zeitz/Imago
Rund zehn Arbeitsjahre vergingen dagegen gleich nebenan im Bezirk Mitte für den Bau eines Radwegs auf der Müllerstraße, einer wahren Horrorpiste. Erkennbar vergnatzt beschreibt Stadträtin Sabine Weißler den Prozess so:
„Jahrelang wurde geplant. Die Planung war fast fertig, als das Mobilitätsgesetz kam und die Senatsverwaltung einen Neubau nach alten Standards untersagte. Eine neue Planungsphase begann. Weitere zwei Jahre wurde geplant, bis die Senatsverwaltung im April 2021 entschied, es doch bei zwei Autospuren zu belassen und die erforderliche Breite durch eine Verringerung der Mittelstreifen zu erreichen. Der Bezirk hat sich entschieden, nicht mehr auf ein Happy End der Idealplanung zu warten.“
Jetzt gibt es hier eine „Zwischenlösung“: Im Februar setzte Weißler eine „Task Force Müllerstraße“ ein, jetzt beginnt der Bau von gesicherten Dreimeter-Radwegen auf beiden Straßenseiten – auf Kosten der Parkplätze. Wenn dann irgendwann der Senat so weit ist, geht’s von vorne los.