Für mehr Menschlichkeit und Mitgefühl

Post von Leserin Beatrice von Moreau – sie hat vor 18 Monaten kurz nach der Geburt ihren Sohn verloren und verzweifelt an den Berliner Behörden: „Es kann hier grundsätzlich nie irgendjemand irgendetwas für das, was er tut.“ Vor ein paar Tagen verlor sie die Nerven und brüllte einen sturen Mitarbeiter an: Sie sei so wütend, dass sie „eine Bombe werfen könnte“. Da ging’s plötzlich schnell – kurz darauf standen sieben uniformierte Polizisten vor der Tür. Ihr Brief endet mit der Bitte um Menschlichkeit und Mitgefühl, ein Appell an die Verwaltung: „Setzen Sie sich ein. Seien Sie am Leben. Das ist mein größter Weihnachtswunsch. Entwickeln Sie ein großes Herz. Wie unser Sohn, dessen Herz so groß war, dass er in der Welt nicht bleiben konnte.“