Begegnungszone Maaßenstraße vor weiterer Umgestaltung
Gut möglich, dass es Karin Klingen in ihrer neuen Funktion mit einer alten Bekannten zu tun bekommt: der „Begegnungszone Maaßenstraße“ (Kosten 835.000 Euro). Die verunglückte Bürgerbeglückungsmaßnahme tauchte mitsamt ihren bunten Betonquadern schon einmal im Bericht der Rechnungsprüfer auf – konsequenter Weise wird der Stolperfallenparcours jetzt nach nur zweieinhalb Jahren gleich nochmal umgebaut – aber wie?
Dazu hat sich Stadträtin Christiane Heiß ein kurioses Verfahren einfallen lassen: „Per Zufallsstichprobe“ ließ sie aus dem Melderegister Anwohner für eine exklusive „Bürgerwerkstatt“ am 29. Mai auswählen (50 Teilnehmer) – die erfuhren von ihrem Glück per Post, gekennzeichnet als „Persönliche Einladung“ und versehen mit dem Hinweis auf 30 Euro „Aufwandsentschädigung“. Der Bezirk kauft jetzt also erstmal ein paar Meinungen.