Warschauer Aufstand 1944

Noch hingehen – „Alle kämpfen mit. Großartige Stimmung auf den Warschauer Straßen.“ So stand es in Zeitungen vor 75 Jahren. Falls das jemals wahr gewesen ist, dann nur kurz, denn die Polen waren zahlenmäßig unterlegen und schlecht ausgerüstet. „Auf acht Soldaten kam eine Pistole, auf 150 ein Maschinengewehr“, schrieb Kollege Christian Schröder kurz nach der Ausstellungseröffnung von „Der Warschauer Aufstand 1944“. Die Topographie des Terrors erinnert so an die Geschehnisse von damals, als in 63 Tagen fast 200.000 Polen starben.