Ex-Linksradikaler erinnert seine Vergangenheit mit der kommunistischen SEW in West-Berlin
Last-Minute-Lesung – Dietrich Plückhahn ist als Gymnasiast in die Sozialistische Einheitspartei Westberlins (SEW) eingetreten. Nachdem er sein Augenlicht verlor, stieg er aus und wurde Jurist, aber eine Frage ist bis heute geblieben: Warum haben sich nach 1968 in kürzester Zeit junge Menschen in großer Zahl radikalisiert und politisch fragwürdigen Systemen zugewandt? Darüber hat er ein Buch geschrieben, aus dem er heute Abend um 20 Uhr im Garten des Kultursalons „Die Flaneure“ in der Knesebeckstraße 89 liest.