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Berlin fällt bei der Fahrradfreundlichkeit zurückAn Himmelfahrt gab's reichlich auf die ZwölfQueer-Banner am Roten Rathaus wieder abgehängt

mit Berlin geht es bergab – zumindest was die Platzierung auf der Liste der fahrradfreundlichsten Städte der Welt betrifft. Um fünf Plätze geht es im „Copenhagenize-Index“ abwärts, der alle zwei Jahre von einem gleichnamigen Planungsunternehmen aus Dänemark erstellt wird. 600 Großstädte mit relevantem Fahrradverkehr hat es dabei verglichen. Sieger wurde Kopenhagen, gefolgt von Amsterdam und Utrecht. Berlins 15. Platz reicht dabei nicht einmal für den Titel fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands. Den holt sich eine andere Kommune mit dickem B: Bremen mit Platz 11. Mit Hamburg ist dann nur noch eine weitere deutsche Stadt in den Top 20 vertreten (20. Platz).

Im Jahr 2011 kam Berlin sogar noch auf den vierten Platz. Das mag verblüffend klingen, liegt aber daran, dass viele Städte seither weitaus mehr und weitaus schneller in den Radverkehr investiert haben. Die Copenhagenize-Planer loben zwar Berlins ambitionierte Ziele, kritisieren aber gleichzeitig, dass die zeitliche Umsetzung vage ist. An Bremen loben sie wiederum, dass der Fahrradverkehr mittlerweile 25 Prozent am Gesamtverkehr ausmacht – was ein Spitzenwert in Deutschland ist. Zudem wachse das Netz an Radwegen stetig, die vom Autoverkehr getrennt sind. Aber mal sehen, wie es mit der Platzierung in zwei Jahren aussieht. Regieren in Bremen denn nicht jetzt auch Rot, Rot und Grün...?

Apropos zeitliche Umsetzung. Seit ewigen Zeiten soll entlang der vielbefahren Heerstraße ein ordentlicher Radweg gebaut werden. 61 Bäume wurden deshalb schon mal abgesägt.

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