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Kurzzeitabgeordneter: Ulmer zieht für zwei Sitzungswochen in den BundestagKein Warten mehr auf den Bürgeramtstermin: Geisel fordert VerwaltungsreformKröten-Gentrifizierung in Pankow

der heutige Tag wird lang. Zumindest für die 709 Bundestagsabgeordneten, die theoretisch von 9 Uhr in der Frühe bis 06.10 Uhr (Freitagmorgen) im Plenarsaal sitzen müssen. Insgesamt 34 Vorlagen stehen zur Abstimmung. Von A wie „Arbeitsmarkt“ und „Atomkraft“ bis „V“ wie“ Verfassungsschutz und „W“ wie „Wiedergutmachung im Staatsangehörigkeitsrecht“. „Ersatzbaustoffe“ werden um 05.35 Uhr als letztes Thema verhandelt. Um 9 Uhr startet dann schon wieder der nächste Sitzungstag mit „Naturschutz“. Viel Zeit bleibt in dieser Legislaturperiode nicht mehr.

Für die einen ist die Mandatszeit fast vorbei, für Marcel Emmerich geht‘s gerade erst los: Der Ulmer ist Anfang Juni für den Grünen-Bundestagsabgeordneten Danyal Bayaz (jetzt Finanzminister in Ba-Wü) in den Bundestag nachgerückt. Seine erste Sitzungswoche ist damit gleichzeitig seine vorletzte. Gleich mal nachgehakt, was er sich da vorgenommen hat: „Der Bundestag ist die Herzkammer unserer Demokratie. Hier werde ich die Anliegen aus meinem Wahlkreis auch in dieser kurzen Zeit einspeisen. Und es ist eine gute Vorbereitung, denn ich werde wahrscheinlich auch in der kommenden Legislaturperiode Mitglied des Bundestages sein“, erklärt er etwas vage. Umso konkreter fällt die Antwort auf die Frage aus, wie er sich auf den Sitzungsmarathon vorbereitet: „Kaffee, Kaffee und nochmal Kaffee.“

An dieser Stelle verzögert sich der Checkpoint aufgrund einer kurzen symbolischen Pause…

denn Berlin wartet
und wartet
und wartet

…auf einen Termin im Bürgeramt.

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