ob Malle oder Marzahn, Westerland oder Wannsee, Fidschi oder Futschi: Heute beginnen sechs Wochen Sommerferien. Für Kinder fühlt sich das an wie zwei Ewigkeiten, für Erwachsene wie dreimal Blinzeln. Eine Abwechslung vom Alltag ist es allemal – auch für Berlins Regierende. Wie jedes Jahr haben wir gefragt, wie und wo sie die Ferien verbringen. Außer Innen- und Sportsenatorin Iris Spranger („aus Sicherheitsgründen keine Auskünfte über Urlaubszeiten“) haben diesmal alle geantwortet:
+ Regiermeister Kai Wegner urlaubt (ähnlich wie 2024) „im Süden, in der Sonne“.
+ Partnerin Katharina Günther-Wünsch (Bildung, Jugend & Familie) verbringt die Ferien „im privaten Rahmen gemeinsam mit ihrer Familie“.
+ Franziska Giffey (Wirtschaft, Energie & Betriebe) genießt den Sommer „mit der Familie im Garten und am Meer“.
+ Stefan Evers (Finanzen) bleibt „der Haushaltslage entsprechend direkt vor Berlins Toren, zwischen Havelwelle und Ostseebrise“. Der Plan: „Ein paar Tage Gegenwind genießen, bevor es wieder stürmisch wird.“
+ Ute Bonde (Mobilität, Verkehr, Klimaschutz & Umwelt) ist „da, wo meine Familie ist, und werde es sehr genießen“.
+ Christian Gaebler (Stadtentwicklung, Bauen & Wohnen) macht „eine Woche Motorradurlaub in Deutschland“.
+ Ina Czyborra (Wissenschaft, Gesundheit & Pflege) ist erneut mit dem Fahrrad unterwegs: „Das Ziel steht noch nicht fest, wird aber in Europa liegen.“
+ Cansel Kiziltepe (Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt & Antidiskriminierung) freut sich auf Erholung in Frankreich: „Endlich mal wieder ausschlafen, wandern, spazieren, Bücher lesen und viel Zeit mit der Familie verbringen.“
+ Sarah Wedl-Wilson (Kultur & Gesellschaftlicher Zusammenhalt) wird „mit ihren Patenkindern in den Salzburger Bergen wandern“.
+ Felor Badenberg (Justiz & Verbraucherschutz) freut sich auf „warme Abende mit Familie und Freunden, gutes – gern auch sehr scharfes – Essen“. Und: „Genau in dieser Schlichtheit liegt für mich echte Erholung und schafft Raum, den der Alltag oft nicht zulässt.“ Würden wir so unterschreiben.
Und damit direkt zur nächsten Checkpoint-Sommer-Tradition: Zeigen Sie uns, wo Sie Sonne tanken, neue Eindrücke gewinnen und dabei den Checkpoint lesen. Egal ob nah oder fern: Schicken Sie uns Ihre (Urlaubs-)Fotos an checkpoint@tagesspiegel.de. Ab Montag zeigen wir täglich eins.
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Anderes Thema: Die Bild-Kampagne gegen das neue Tempo, mit dem das Landeseinbürgerungsamt seit Kurzem seinen Job erfüllt, verfängt nicht bei allen Politikern der Union. CDU-Finanzsenator Stefan Evers lobt das Amt gar als Vorbild für die gesamte Verwaltung. „Beim Landeseinbürgerungsamt sehen wir jetzt vor allem das Ergebnis einer besser funktionierenden Struktur und effizienter, digitaler Prozesse“, sagte er dem Checkpoint. „Das wünsche ich mir auch in vielen anderen Bereichen.“ Die Kritik an den sogenannten „Turbo-Einbürgerungen“, die noch von der Ampel-Regierung beschlossen wurde, könne er zwar verstehen. „Das muss man aber wirklich unterscheiden von gelungener Verwaltungsmodernisierung in Berlin.“
In den vergangenen Jahren hätten zu viele Menschen jahrelang auf ihre Einbürgerung warten müssen – obwohl sie alle Voraussetzungen erfüllten. „Die Bezirke waren mit den Verfahren schlicht überlastet. Das Land hat deshalb diesen enormen Rückstau übernommen, prüft die Fälle sorgfältig und arbeitet sie jetzt rechtsstaatlich ab. Da gibt es auch keine Absenkung der Anforderungen.“ Auch zu seinem eigentlichen Aufgabengebiet hat der Finanzsenator einiges zu sagen. Ein exklusives Interview, in dem Evers erklärt, warum Berlin trotz Rekordausgaben weiter sparen muss, lesen Sie hier (T+).
Neues vom Streit um den Radweg auf der Kantstraße: Wie gestern berichtet, hält ein Gutachten im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe die vom Senat geplante Verlagerung des Radverkehrs auf die Busspur für rechtswidrig. Die Verkehrsverwaltung widerspricht: Die Zusammenlegung sei auf der Kantstraße rechtens, schreibt eine Sprecherin auf Checkpoint-Anfrage. Man habe das von Fachleuten prüfen lassen.
Die strengen Auflagen im Gutachten ließen sich nur bei Neubauten umsetzen. Im Bestand müsse die Straßenverkehrsbehörde konkurrierende Interessen abwägen und bei der Entscheidung mit den vorhandenen Gegebenheiten arbeiten. So auch auf der Kantstraße, wo der Platz begrenzt sei: Damit die Feuerwehr Drehleitern aufstellen kann, müssten Rad- und Busverkehr zusammengelegt werden. Und: Ein kompletter Wegfall aller Parkplätze sei wegen der vielen Geschäfte unmöglich. In den kommenden Tagen soll es weitere Gespräche mit dem Bezirk geben.
Dauert ebenfalls länger: Bereits seit August 2020 ist der nördliche Ausgang der U8 am Hermannplatz gesperrt. Der Termin für die Wiedereröffnung wurde mindestens viermal verschoben (der Start der Bauarbeiten vom 03.08.2020 auf den 06.12.2025 einmal gleich mit; mit Dank an Checkpoint-Leser Uwe Hahn fürs Dokumentieren).
Woran liegt’s? Auf Anfrage erklärt die BVG, dass es „bei so alten Bauwerken“ nicht unüblich sei, dass Schäden entdeckt werden, „die vorab nicht erwartbar waren“, was „oft aufwändige, neuerliche Planungen und Vergabeprozesse und verständlicherweise Mehrarbeiten“ erfordere. Dazu kommen „zeitweise Lieferengpässe bei Materialien“, „Anforderungen des Denkmalschutzes“ und der Fakt, dass schwere Arbeiten teilweise nur in der „nächtlichen Betriebspause“ erledigt werden. Ende des Jahres soll es dann aber wirklich so weit sein. „Nach aktuellem Planungsstand“ versteht sich.
Apropos ewige Baustelle: Der Bauzaun in der Charlottenstraße hat es – auch dank des Checkpoints – mittlerweile zu einiger Berühmtheit gebracht. Zur Erinnerung: Aufgestellt wurde er 2005 im Zuge der Sanierung der Staatsbibliothek. Die wurde jedoch 2021 beendet. Der Bauzaun blieb, weil anschließend der Gehweg noch saniert werden sollte. Passiert ist bis heute nichts.
Die Staatsbibliothek – offenbar in der Annahme, dass er noch eine Weile stehen bleiben wird – nutzt den Zaun mittlerweile als Werbefläche (Beweisfoto). Jan Kerhart von der Stiftung „Berlin 2037“ und Stephan Frucht (Vorsitzender des VBKI-Ausschusses) machten uns darauf aufmerksam, dass anonyme „ungebetene Zaungäste“ weitere Schilder befestigt haben. „20 Jahre Sperrgebiet, aber der einzige Bau war der Zaun“, heißt es darauf unter anderem (Beweis im heutigen „Kiekste“). Schön auch Kerharts Kommentar dazu: „Manche Bauwerke entstehen aus Visionen. Andere aus Beton. Und dann gibt es den Zaun in der Charlottenstraße, Ecke Staatsbibliothek – der ist aus einer ganz besonderen Substanz gemacht: Berliner Beharrlichkeit.“ Amen.
Weiter zu anderen Substanzen: „Berliner Supermärkte schließen Kaffee weg“, schreibt die „Bild“-Zeitung. Weil immer mehr gestohlen werde, würden Edeka, Rewe, Lidl und andere Discounter die Bohnen „plötzlich“ vor Kunden verstecken – indem sie sie in Vitrinen sichern oder nur wenige Pakete ins Regal legen. Ganz so plötzlich scheinen diese Maßnahmen allerdings nicht zu sein: Kolleginnen und Kollegen beobachten sie in unterschiedlichen Bezirken seit Jahren.
Die Sprecher der Supermärkte reagieren auf Checkpoint-Anfrage eher zurückhaltend. Aldi Nord und Lidl äußern sich generell nicht konkret zu Sicherheitsmaßnahmen und Diebstählen. Rewe spricht von bundesweit „einigen wenigen Einzelfällen an Brennpunkt-Standorten“, die Marktverantwortlichen würden dort dann „individuelle Lösungen zur Diebstahlprävention“ umsetzen. Ein Massenphänomen sei das nicht. Erleben Sie das anders?

Und noch einige Lese-Tipps aus der Tagesspiegel-Redaktion:
+ Alle Geflüchteten müssen ausziehen: Berlin baut Großunterkunft in Tegel ab 2026 um
+ Für arme Kinder zahlt das Land: Das sind die neuen Elterngebühren an Berlins Privatschulen
+ „Es herrscht ein anderes Verständnis“: Kaum Kinder, viele Alte – können wir in der Pflege von Südkorea lernen?
Berliner Schnuppen
Telegramm
Es war wahnsinnig knapp: Im Halbfinale der Fußball-EM kassierten das deutsche Team am Abend ein spätes Tor und unterlag Spanien 0 zu 1. Spanien steht somit am Sonntag im Finale gegen England.
Trotz der Niederlage: Der EM-Erfolg der Frauen macht sich auch in Berlin bemerkbar. „Gefühlt kamen nach dem Abpfiff des ersten deutschen Spiels schon die ersten Nachrichten“, sagt Jugendkoordinatorin Katha vom Frauen- und Mädchenverein DJK FFC Britz 09.
Apropos Nachwuchs: Gegen Langeweile in den Schulferien hilft der Sommerferienkalender Berlin: Erneut haben Organisationen der Jugendarbeit über 200 Angebote für Kinder und Jugendliche gesammelt – von Zeltlagern im Harz über Klamotten-Upcycling bis hin zu Bouldern oder Theater spielen. Viele Angebote sind kostenlos.
Freispruch im Prozess gegen Autor und Internetstar Sebastian Hotz alias „El Hotzo“. Er hatte in zwei Posts auf „X“ bedauert, dass das Attentat auf Donald Trump im Sommer 2024 gescheitert war. Das Amtsgericht Tiergarten wertete die Äußerungen als Satire.
Apropos Internet: Ob eine Altersgrenze für Social Media nötig sei, wollten wir gestern von Ihnen wissen. Rund 2400 Leserinnen und Leser haben abgestimmt, 82 Prozent sind dafür, 13 dagegen, 5 sind offline.
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Online weiter Mangelware: Tickets für kostenlose Touren durch das ICC. Auf der Anmeldeseite wird weiter um Geduld gebeten. „Es gibt noch Hoffnung“, beruhigt Visit-Berlin-Sprecher Christian Tänzler auf Checkpoint-Anfrage. „Im Laufe der kommenden Woche werden wir wahrscheinlich nach und nach neue Kontingente freigeben.“ Die Vergabe werde bewusst gesteuert, damit „möglichst viele eine Chance haben, das ICC zu besichtigen“. Na gut.
In der vergangenen Neujahrsnacht wurden mehr als 360 Menschen durch Feuerwerk verletzt, es wurden 670 Tatverdächtige ermittelt – und bis heute nur zwei verurteilt. Das geht aus einer Anfrage des CDU-Abgeordneten Martin Pätzold hervor, die dem Tagesspiegel exklusiv vorliegt. Eine Begründung für die magere Bilanz wurde nicht geliefert. In 160 Tagen ist Silvester.
274 Fahrräder im Wert von 348.851 Euro wurden in der vergangenen Woche als gestohlen gemeldet, das von Checkpoint-Leserin Doro allerdings gleich wieder gefunden. Nachdem sie den Diebstahl ihres E-Bikes am Samstag online gemeldet hatte, meldete sich die Polizei offenbar keine zwei Stunden später und erklärte, das Fahrrad könne im Revier abgeholt werden (Anfrage bei der Dienststelle läuft). „Sommer gerettet!“ Oder auch: Das Wunder von Berlin.
„Also UNSER Bundestag ist dann jetzt bereit für den CSD“, schreibt die BVG am Mittwoch auf Instagram zu einem Foto, das die U-Bahn-Station in kunterbunte Pride-Farben gehüllt zeigt. Immerhin hier ist sie pünktlich.
Was brauchen Menschen in Berlin, um gut und selbstbestimmt zu leben, will die Sozialverwaltung wissen und ruft insbesondere Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen, wenig Einkommen oder anderen belastenden Lebensumständen zur Teilnahme an einer Umfrage auf. Hier geht’s zum Fragebogen.
Da reihen wir uns gleich ein:80 Jahre Tagesspiegel, 80 Fragen an die Redaktion! Was passiert im Newsroom? Wie entstehen Reportagen? Wer schreibt die Schlagzeilen? Ob über den Tagesspiegel, über Medien im Allgemeinen oder darüber, wie eine moderne Zeitung entsteht – was wollten Sie schon immer mal fragen? Schreiben Sie uns, wir sind gespannt: Betreff „Fragen an die CR“ an chefredaktion@tagesspiegel.de.
Zitat
„Ein Waschbär, dem es gut geht, den sehen Sie nicht.“
Sobald man sie einfangen könne, seien die Tiere schwer verletzt oder krank, erklärt Dr. Kerstin Müller von der Klein- und Heimtierklinik Düppel. Kürzlich wurden Vorwürfe laut, dort würden Waschbären systematisch getötet – nun haben die Klinik und Berlins Wildtierbeauftragter reagiert.
Stadtleben
Verlosung – Sie haben sich beim Thema Sommerferien verplant (oder ein Plan ist geplatzt)? Vielleicht hilft dieses Last-Minute-Angebot: Wir verlosen zwei Plätze für einen Ferienkurs im Exploratorium. Im Angebot sind der Theaterkurs „Und Action!“ (für 9-12-Jährige) vom 4. bis 8. August und der Tanzkurs „Tanzen – Entdecken – Erfinden“ (8-12 Jahre, 1.-5.9.). Es gibt dort und für andere Kurse auch regulär noch freie Plätze (Kosten: 15-140 Euro). Bitte bewerben Sie sich per Mail ans Checkpoint-Postfach.
Essen & Trinken – Natürlich ist ein Törtchen nicht lebensnotwendig. Aber was sich in der „Werkstatt der Süße“ so pastellfarben üppig aneinanderreiht, als stammte es von der barocken Tafel des Sonnenkönigs höchstpersönlich, macht für eine Weile sehr glücklich. Guido Fuhrmann, Konditormeister mit Sternegastronomie-Werdegang, ist auf französisch inspirierte Törtchen spezialisiert. Keine Kreation wie die andere, jede Schicht eine Überraschung. Der sahnige Tropfen mit dunkler Schokolade, Heidelbeere, Lavendelstreuseln. Sein dreieckiger Klassiker mit malziger Jivara-Schokolade, Honig und Haselnuss. Und, ganz bodenständig, Marmorkuchen nach Familienrezept. Di-So 10-18 Uhr (Ferien vom 27.7.-17.8.), Husemannstraße 25, Tram-Haltestelle Husemannstr.
Noch hingehen – Zu wenig Sonne aktuell? In der Ausstellung von Ólafur Elíasson, die wir wegen des XL-Titels hier mal mit „The lure of looking through a polarised window ...“ abkürzen, sorgen zwei starke Außenscheinwerfer für den Eindruck, als würde die Sonne mitten durchs Fenster scheinen. Regenbögen gibt es auch. Natürlich macht der weltberühmte Künstler in der Galerie Neugerriemschneider keine Experimentierkurse für Kids, sondern Kunst, die eine Lektion über das Sehen ist (bis 9.8.), Di-Sa von 11 bis 18 Uhr, Christinenstraße 18-19, U-Bhf Senefelderplatz
Last-Minute-Party – Elektronische Musik vom Feinsten und weitläufige Aussicht über Berlin: Das geht bei den Gezellig Sessions. Die Drinks bringt sich jeder selbst mit, für die Musik sorgt der Veranstalter. Sollte es regnen, gibt es eine wetterfeste Alternative. Die Rooftop-Party steigt heute Abend irgendwo in Moabit (ab 18 Uhr), Genaueres wird nach Anmeldung (hier) bekannt gegeben, Karten kosten 20 Euro.
Grübelstoff – Falls Sie Kinder oder Enkel im Schulalter haben: Gibt es ein Ritual, mit dem das Zeugnis jeden Sommer gefeiert wird? Und falls bei Ihnen in der Familie ein Abitur oder ein anderer Schulabschluss geschafft wurde – waren Sie gestern schon bisschen traurig, dass diese Ära vorbei ist?
Kiekste
Subtil angebrachte Kritik an der Baustelle vor der Staatsbibliothek in Mitte. Dank an Wolfram Giese! Weitere Berlin-Aufreger gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – Kirchhainer Damm (Lichtenrade): Bis Anfang September steht stadteinwärts zwischen Am Fuchsberg und Pasinger Straße nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.
Ostpreußendamm (Lichterfelde): Bis Ende August regelt eine Baustellenampel zwischen Boothstraße und Krahmerstraße den Verkehr. Die Boothstraße ist für den Kfz- und Radverkehr abgehängt (Sackgasse).
Buddestraße (Tegel): Die Einfahrt in den Waidmannsluster Damm ist für den Kfz-Verkehr gesperrt (bis 15 Uhr).
Attilastraße (Tempelhof): Ab 22 bis 5 Uhr ist die Straße in beiden Richtungen zwischen Ringstraße und Steglitzer Damm voll gesperrt. Der Fuß- und Radverkehr wird durch den S-Bahnhof geführt.
Tiergarten: Zur Vorbereitung des Christopher Street Days sind (ab ca. 6 Uhr) folgende Straßen gesperrt (die Sperrungen werden in der Nacht zu Montag wieder aufgehoben):
* Straße des 17. Juni zwischen Großer Stern und Brandenburger Tor
* Yitzhak-Rabin-Straße
* Ebertstraße zwischen Scheidemannstraße und Behrenstraße
* rechter Fahrstreifen des Großen Sterns zur östlichen Straße des 17. Juni
Straße am Großen Wannsee (Wannsee): Die Straße ist in beiden Richtungen abschnittsweise bis Anfang November zwischen Koblanckstraße und Zum Heckeshorn für den Kfz- und Radverkehr gesperrt.
Nahverkehr – S-Bahn – S8, S9, S41 und S42: Bis 4.8. kommt es zu folgen Fahrplanänderungen:
S8 und S9: Der Verkehr zwischen Baumschulenweg und Treptower Park ist unterbrochen.
S9: Die S9-Kurve zwischen Treptower Park und Warschauer Straße ist gesperrt (Umstieg in Ostkreuz).
S41/S42: Zwischen Treptower Park und Neukölln ist ein Pendelverkehr im 20-Minutentakt eingerichtet. Zwischen Treptower Park und Greifswalder Straße verkehren die Züge nur im 10-Minutentakt.
Regionalverkehr – RE1: Von 20 Uhr bis 31.7. kommt es zwischen Potsdam Hbf und Eisenhüttenstadt bei einzelnen Zügen zu Ausfällen, Umleitungen und Fahrzeitänderungen.
RB23: Bis 21.8. fallen jeweils donnerstags zwischen 22 und 24 Uhr Züge zwischen Berlin Friedrichstraße und Flughafen BER aus.
Demonstration – Für heute sind 16 Demos angemeldet (Stand 23.7., 16 Uhr), u.a. „Beendet die Abschiebung jesidischer Flüchtlinge aus Deutschland“: 100 Demonstrierende, Jesidische Kultur und Gemeinschaft Berlin, Konrad-Adenauer-Straße 1 (10-18 Uhr)
„Für die Einhaltung der Pressefreiheit durch die Polizei Berlin für jeden Menschen Artikel 5 Abs 1“: 50 Teilnehmende, „WestBerlinerJunx“, Platz der Luftbrücke 1 (12-14.30 Uhr)
„Weltfrieden durch Aufklärung“: zwölf Menschen, Reichstagufer 7 (14-16 Uhr)
„Solidarität mit Opfern von Queer-Feindlichkeit“: 50 Protestierende, Schloßplatz 1 (17-21 Uhr)
„Stiller Trauerweg für die Todesopfer des Krieges in der Ukraine (...)“: 25 Menschen, Albrechtstraße 26, Unter den Linden 63-65, Pariser Platz (18-19.30 Uhr)
Gericht –Der Prozess um die tödliche Messerattacke auf eine 27-jährige Frau in Berlin-Marzahn geht möglicherweise in die Schlussphase. Ihr Ex-Lebensgefährte soll sie im Fahrstuhl eines Mehrfamilienhauses mit 85 Messerstichen ermordet haben. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Femizid aus. Der Mann habe aus übersteigertem Besitzdenken heraus gehandelt (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal A537).
Universität – Am Wochenende öffnet die Kunsthochschule Weißensee ihre Türen zum „Rundgang 25“. Am Sonnabend und Sonntag (je 12-20 Uhr) kann man auf dem gesamten Gelände in Ateliers, Werkstätten und Labore schauen und gucken, woran Studierende der Fachgebiete Bildhauerei, Bühnen- und Kostümbild, Malerei, Mode-Design und vieler weiterer Studiengänge arbeiten, Bühringstraße 20. Es gibt auch an weiteren Orten Veranstaltungen, etwa die Ausstellung „Gute Gesellschaft“ in den Wilhelm Hallen (Kopenhagener Straße 60– 72).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Oliver Gellert (49), Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), bis 2023 Bezirksstadtrat in Spandau (Jugend und Gesundheit) / Daniel Günther (52), Politiker (CDU), seit 2017 Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein und kein Berlin-Fan / „Ulrich Hüttenbach, Ex-Abteilungsleiter der BDA, erhält zum 71. Geburtstag seine Gratulationswünsche aus dem hohen Berliner Norden diesmal per Checkpoint. Alles Gute!“ / Patty Jenkins (54), US-amerikanische Filmregisseurin („Wonder Woman“), „Monster“ lief 2004 im Wettbewerb der Berlinale / Gordon Lemm (48), Politiker (SPD), seit 2023 Bezirksstadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit in Marzahn-Hellersdorf / Jennifer Lopez (56), US-amerikanische Popsängerin („On the Floor“) und Schauspielerin, der Thriller „Bordertown“ lief 2007 im Berlinale-Wettbewerb / „Liebe Sophie Rosenfeld, wunderbare Stadtleben-Kollegin, wir haben dich null Komma null vergessen! Dein ehemaliges Checkpoint-Team wünscht dir alles Gute zum Geburtstag!“ / Herbert Ulrich (54), Schauspieler, u.a. „Verbotene Liebe“
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Werner Radschuck, * 19. Oktober 1928, verstorben am 8. Juli 2025 / Prof. Dr. Roland Felix, * 15. Mai 1938, verstorben am 24. Juni 2025 / Dr. Hanns-Rüdiger Friedrich Wilhelm Graack, 7. Juni 1958, verstorben am 11. Juli 2025
Stolperstein – Paul Voß (*1885) war von Beruf Lithograf und Drucker, er war Mitglied der SPD, später der KPD und der KPdSU. Er war, wie auch seine Frau Milda, in Berlin im Widerstand. Am 5. November 1937 wurde er verhaftet und im Herbst 1938 zu fünf Jahren Haft verurteilt. Er starb im Zuchthaus Sonnenburg, vermutlich am 24. Juli 1942; Milda überlebte den Krieg. An Paul Voß erinnert ein Stolperstein in der Ritterstraße 33 in Kreuzberg.
Encore
Freundlicher Servicehinweis: Heute in fünf Monaten ist Heiligabend. Wer beneidenswert organisiert ist, denkt bereits jetzt an den Wunschzettel der Kinder und Enkel. Inspiration finden Schnäppchenjäger auf der Homepage des Zolls: Neben einem Harry-Potter-Lego-Baukasten, einer Playstation 5, Spielzeugautos, Smartphones und verschiedenen Armbanduhren werden dort in den kommenden Tagen auch Füllfederhalter und schicke Handtaschen versteigert. Und falls die Rentiere des Weihnachtsmannes streiken sollten: Es gibt auch mehrere rot-weiße Feuerwehrautos.
Beschenkt wurde dieser Checkpoint mit Recherchen und Texten von Ann-Kathrin Hipp und Christoph Papenhausen. Im Stadtleben hat Antje Scherer die Stiefel gefüllt, Fabian Schridde (Produktion) hat am frühen Morgen den Newsletter geschmückt. Morgen übernehmen Lorenz Maroldt und Jessica Gummersbach die Bescherung. Bis dahin