alles kann, nichts Bus. Das Motto der Linie M29 wird heute auf ganz Berlin ausgedehnt. Seit dem frühen Morgen legt sich die BVG wieder selber lahm, diesmal mit einem Warnstreik. Der Flughafen Tegel ist nur noch per Flugzeug zu erreichen (oder per Notfall-Zufalls-Ersatzverkehr). Und manche Kieze leben in der Sackgasse: Insbesondere um ärmere Gebiete wie das Kosmosviertel, die Neubauten in Buch oder das Märkische Viertel machen Schlenkis einen Bogen – hier fahren auch mangels Nachfrage kaum Taxis (O-Ton eines Taxifahrers letztens: „Wo wolln’se hin, ins Merkwürdige Viertel?“). Am Ende aber wird halb Berlin wieder merken, dass man auch solche Tage ganz würdig bestehen kann: gelassen auf dem Rad oder gequetscht in der S-Bahn. Unseren Bahnsteigkanten-Service finden Sie hier; einen aktuellen Live-Blog den ganzen Tag über hier. Und „Wir sind Helden“ summen den Stausoundtrack: Wir müssen nur rollen.
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Erster neuer Wohnturm in Mitte. Nach über 30 Jahren entsteht zwischen historischem Klosterviertel und Alexanderplatz der erste neue Wohnturm in Berlin-Mitte und bildet auf 20 Geschossen den eindrucksvollen Auftakt für das zukünftige Stadtquartier entlang der Alexanderstraße. Alle Etagen stehen bereits im Rohbau, gern beraten wir Sie im Showroom Dircksenstraße 97 - Mo/Mi/Sa 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Tel. 030 44353-130 www.grandaire.berlin
In Berlins Verwaltung wird die elektronische Akte weiterhin unter dem Aktenzeichen XY ungelöst abgeheftet. Eine interne Beschäftigtenumfrage, veröffentlicht im Intranet, zeigt, dass die äußeren Probleme innere sind: Sie fangen mit K an und hören mit ommunikation auf. Beim Thema Modernisierung fühlen sich nur zehn Prozent der befragten Beschäftigten gut informiert; Infos dazu findet nur jeder Zehnte gut auffindbar und verständlich. „Die Mitarbeiter werden von Senat, Stadträten oder Vorgesetzen alleine gelassen“, kommentiert der FDP-Abgeordnete Florian Swyter. Allein die wörtlichen Zitate von Betroffenen über den Willen zum Wandel zeigen den zerzausten Zustand: „Leider sperren sich viele, insbesondere Vorgesetzte, gegen die Digitalisierung.“ - „Hier ist der Tenor: War schon immer so und bleibt auch so.“ - „Vorgesetzte weigern sich: Haben wir schon immer so gemacht.“ So offenbart Berlins Verwaltung einen inneren Zweck, der nicht ihr äußerer werden darf: Selbstverwaltung.
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Das Gemälde Guten Tag von Wolfgang Mattheuer wird seit 1995 in einem Depot des Deutschen Historischen Museums aufbewahrt. Im Humboldt Forum wird es als eine von rund vierzig „Spuren“ gezeigt, die an überraschenden Stellen im ganzen Gebäude schlaglichtartig die vielfältigen Aspekte der Geschichte des Ortes beleuchten. Mehr erfahren?
Hier klicken.
Damit muss sich Klaus Lederer abfinden: Die Höhe der Abfindung, die der linke Kultursenator mit dem geschassten Stasi-Gedenkstättenleiter Hubertus Knabe ausgehandelt hat, muss veröffentlicht werden. Das entscheid das Verwaltungsgericht nach einer Auskunftsklage des Tagesspiegels. Zudem müssen auch Vorwürfe, Knabe hätte in seiner Amtszeit nicht nur sexuelle Belästigungen seines Vizes geduldet, sondern sich womöglich selbst unangemessen verhalten, öffentlich ausgewertet werden. Knabe müsse es als öffentliche Persönlichkeit „hinnehmen, dass das öffentliche Interesse an seiner Person höher ist als das öffentliche Interesse an anderen Berufstätigen im öffentlichen Dienst“, urteilte das Gericht. Knabe bestreitet die Vorwürfe, Lederer kann noch Beschwerde gegen den Beschluss einlegen. Natürlich nur öffentlich.
Dem Senat fliegt der Mietendeckel vom Topf. Aber bei Rot-Rot-Grün kocht ja nicht nur bei diesem Thema jeder sein eigenes Süppchen; auch wegen des Polizeigesetzes und der Verteilung der Investitionsmittel aus dem Siwana-Schöpflöffel brodelt es mächtig auf der linken Herdplatte. Immerhin wird die Frage, ob Nicht-Neubau-Senatorin Katrin Lompscher (Linke) einen Arbeitskreis zur umstrittenen Berliner Mietpreisbremse einrichten kann, nach dem Checkpoint-Bericht von gestern doch in der nächsten Senatssitzung behandelt. Ein Deckel ist auf dem Thema aber lange nicht drauf.
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NEUZEITSTIMMUNG #02 Christian Lindner lädt ein
Spiel mit der Angst? Die populistische Herausforderung - und welche Antworten sie verdient
Professor Daniel Ziblatt, Harvard-Professor & Buchautor von „Wie Demokratien sterben“
Professor Frank Decker, Universität Bonn
Flavia Kleiner, Aktivistin & Gründerin der „Operation Libero“
19.3.19 19:30 Uhr Livestream
Dass Apple mehr als ein Ei daran verdient, App-Anbieter mit einer Art Zugangssteuer zu den Geräten zu belegen, ahnte man ja. Dass Musikanbieter Spotify aber offenbar systematisch aus allen Anwendungen herausgedrängt wird, beklagt der Streamingdienst nun in einer ziemlich einmaligen Nummer – mit einer öffentlichen Aktion „Time to play fair“ (zu finden hier) und einer Kartellbeschwerde bei der EU-Kommission. Wenn ein Monopolist Monopoly spielt, ist auch politisch viel Musik drin.
Sie sind einer der wenigen gehobenen Schätze der Wiedervereinigung: die Stasi-Akten. Restlos erschlossen sind die von der Opposition eroberten Daten der DDR-Geheimdienstpolizei längst nicht, für das deutsche Gedächtnis digitalisiert werden müssen die 111 Kilometer poröses Papier noch. Behördenchef Roland Jahn will diese bleibende Aufgabe ab 2021 an das Bundesarchiv abgeben. Gelagert werden die Akten weiter in der einstigen Stasi-Zentrale in Lichtenberg, die sich zum SED-Archivzentrum wandeln soll. Einsehbar für die Opfer und bei öffentlichem Interesse für Journalisten und Historiker bleibt die Vergangenheit weiterhin. Damit Deutschland nicht vergisst, wie Diktaturen funktionieren: mit geplanter Willkür.
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Frühjahrsauftakt 2019: 10% Frühjahrsrabatt
Zum 6. Mal läutet unser alljährliches Kundenfest den Start in die neue Gartensaison ein. Unter dem Motto: Spiel, Spaß, Sparen und Gewinnen erwarten wir Sie am Samstag, dem 6. April 2019, von 8 bis 18 Uhr in allen drei Niederlassungen mit einem Blumengruß für die ersten 1500 Besucher und einem bunten Strauß schöner Überraschungen. www.possling.de
Kurze Stadtrundfahrt: Der Berliner Dom bröckelt; hier geraten wegen des Feinstaubs der Touristenbusse unter anderem die Fugen aus den Fugen. Die Sanierung soll über Spenden finanziert werden und nur einige, also berlinisch: nicht wenige Jahre dauern. Ebenfalls generalüberholt werden soll der Europaplatz am Hauptbahnhof (also der, von dem man immer denkt, es sei der Washingtonplatz – oder war es umgekehrt?). Laut Senatsausschreibung soll am Taxi-Tram-und-Trash-Treff die „Aufenthaltsqualität verbessert werden“. Verschlechtert werden kann sie auch nicht mehr.
Berliner Schnuppen
Telegramm
In Berlin ist manches unwürdig, bald ist womöglich die ganze Stadt kreditunwürdig. Die Ratingagentur Moody’s warnt vor den Folgen möglicher Enteignungen privater Immobilienkonzerne fürs Investitionsklima; Finanzsenator Matthias Kollatz will die Sache „ernst nehmen“. Vertrauen gibt’s nicht auf Kredit.
Geschafft sind sie schon lange, jetzt haben sie auch was geschafft: Die Große Koalition hat sich schon ein ganzes Jahr lang durch Berliner Regierungsviertel gewurschtelt (eine Bilanz tischen wir Ihnen heute im Tagesspiegel oder im E-Paper auf). Die Nichtregierungsorganisation FDP träumt derweil weiter vom Urlaub auf Jamaika.
Was lässt sich Europa da eigentlich briten? Das Parlament in London hat nach dem geregelten am Mittwochabend auch den ungeregelten Brexit abgelehnt. Damit bleibt alles in geregelt ungeregelten Bahnen. Auf der Gegenspur.
Querpass zum Sport: Bayern München scheitert in der Champions League an Deutschlands Trainer-Champion Jürgen Klopp, der Neonazi-Gedenkverein Chemnitzer FC verliert auch sportlich (1:2 in Berlin beim BFC Dynamo) und DFB-Präsident Reinhard Grindel hat in einem Interview kritische Fragen zur aufgeblähten Nationen-Liga und zur WM in Kata….huch, hier ist was abgebrochen.
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SAXOPHONE IN CONCERT
14.04.2019, 18 Uhr,
Konzerthaus Berlin
Frederick Delius: „Paris. A Song of a Great City“
Enjott Schneider: „Berlin Punk“ Konzert für Saxophonquartett
Alexander Glasunow: „Der Kreml“
Dmitri Schostakowitsch: „Moskau-Tscherjomuschki“-Suite
Clair-Obscur Saxophonquartett
Marc Piollet, Dirigent
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Schlechte Nachricht: Von der seit mehr als drei Wochen vermissten Rebecca Reusch fehlt trotz intensiver Suche weiter jede Spur. Die Familie der 15-Jährigen ist derweil weiterhin beschäftigt, ausführlicher mit der Presse zu reden als mit der Polizei.
Gute Nachricht: Eine 85-Jährige, die im Bezirksamt Schöneberg keinen neuen Personalausweis bekam, weil sie den nur mit EC-Karte bezahlen sollte, aber keine Pin dabei hatte (Hinweis von Checkpoint-Leser Rudolf Westenberger), darf sich nach unserer Nachfrage noch einmal ans Amt wenden „zur Klärung des Sachverhalts“. Amt, aber nicht mehr vollkommen unglücklich.
Irgendwann eine Nachricht: Der BER startet im Frühjahr 2020 den Probebetrieb. Für die Inbetriebnahme müssen keine zusätzlichen Finanzmittel bereitgestellt werden. Neue Kosten bringt nur der Ausbau danach mit sich. Das alles verkündete Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup gestern nach Ohrenzeugenberichten im Koalitionsausschuss. Ob er wirklich richtig steht, seh’n wir, wenn das Licht angeht.
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einchecken. durchstarten. abheben.
Der Airfield Run startet am 14. April auf dem Tempelhofer Feld durch. Der Teamspirit schwebt über der Start- und Landebahn und in den Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Das spezielle Airport-Feeling macht den ganz besonderen Reiz dieses Teamwettbewerbes aus. Jetzt anmelden unter www.airfield-run.de
Kurzer Zwischenstopp am Anhalter Bahnhof: Ein älterer Mann weist alle Menschen mit Handy in der Hand zurecht: „Nur wer gerade guckt, sieht auch was“. Da kiekste, Berlin!
Kleine Wohnung gefällig? Auf dem Ikea-Parkplatz in Lichtenberg entsteht eine Tiny-House-Siedlung (via „Berliner Zeitung“). Hier findet auch der Waldeinsiedler und Lebenskünstler Tom einen Sitz, der aus seiner wilden Holzhütte im Plänterwald vertrieben wurde (hier noch mal das liebevolle Porträt von Thomas Loy). Bald sieht er den Wald vor lauter Häuschen nicht.
Großspuriges Leben gefällig? Willkommen in Prenzlauer Berg! Hier steigt die angebotene Staffelmiete für eine Altbauwohnung (via Moritz Rödle) von anfangs 1746 Euro monatlich auf 2471 Euro (im Jahr 2025) auf 3849 Euro (2030) auf 6118 Euro (2035). Aber was soll man von einem Bezirk erwarten, der die Karaoke im Mauerpark runterdreht (neueste Entwicklungen hier) und sogar an der traditionell reudigen Wisbyer Straße heitere Hipsterbars eröffnet (Beweisfoto hier)? Kiezhausen verliert sich im Cocktailglas. Let the last party be-Gin!
BER Count Up – Tage seit Nichteröffnung:
Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hat das Wunder vollbracht: Am 31. Oktober 2020 ist der Flughafen BER offiziell eröffnet worden. 3.073 Tage nach der ersten Nicht-Eröffnung stellen wir damit unseren Count Up ein. Wer nochmal zurück blicken will: Im Tagesspiegel Checkpoint Podcast "Eine Runde Berlin" spricht Lütke Daldrup mit Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt und Checkpoint Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über detailverliebte Kontrollen, politische Befindlichkeiten und aufgestaute Urlaubstage.
Zitat
„Ich will auf jeden Fall weiter über die Türkei schreiben.“
Tagesspiegel-Korrespondent Thomas Seibert wurde nach 22 Jahren aus dem Land geworfen – ohne Begründung. Im Podcast „Fünf Minuten Berlin“ erzählt er von seinem Heimweh nach Istanbul und seiner Hoffnung auf eine Wende in dem politisch brisanten Fall.
Tweet des Tages
Schon wieder: Wurde gerade von einer Stewardess auf einem Inlandsflug auf Englisch angesprochen. Hab sie gefragt, warum sie meint, ich könne kein Deutsch. Sie, sichtlich irritiert: ‘Wir haben halt viele ausländische Gäste.‘ Ehrlich, es nervt. #vonhier
Tweet des Tages
Schon wieder. Ich wurde auf der Fähre nach Pellworm vom Kaptein auf Hochdeutsch angesprochen. Habe ihn gefragt, warum er meint, ich könne kein Platt. Er sichtlich irritiert: ‘Wir haben halt viele Feriengäste aus Berlin.‘ Ehrlich, es nervt. #vonhier #vunher
Antwort d. Red.: Auch wichtige Ausgrenzungsdebatten können ganz schön platt werden.
Stadtleben
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How can we feed the world without destroying it? Diskutieren Sie auf der Tagesspiegel World Food Convention am 7. Mai mit den Bundesministern Julia Klöckner und Dr. Gerd Müller sowie Mathias Mogge (Welthungerhilfe), Pete Pearson (WWF), Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) und weiteren Entscheidern über die wichtigsten Fragen zur Welternährung.
Kostenfreie Tickets: worldfoodconvention.com
Essen und sich dabei nicht die Finger verbrennen ist bei dem koreanischen Trendgericht mit dem lustigen Namen Bibimbap gar nicht so einfach. Das Gericht bedeutet auf Deutsch so viel wie „Reis mischen" und wird in einer heißen Schale serviert. Ein Spiegelei, allerlei Gemüsesorten sowie Fleisch oder Tofu stapeln sich auf dem Reis, der unterdessen unten knusprig weiterbrät. Bei der Zusammenstellung kann sich ausgetobt werden, bei KooksKochen in der Wexstraße 29 kann gleich zwischen sieben Bibimbap-Gerichten ausgewählt werden. Zu empfehlen ist die Variante mit knusprigem Korean Style Fried Chicken für 9,50 Euro oder mit Kimchi für 9 Euro. Bleibt nur noch eine Frage, wie man das Spiegelei mit Stäbchen essen soll. Mo-Sa 12-22 Uhr, S/U-Bhf Bundesplatz
Trinken Bienvenidos a Mexico! Wer Gelüste auf einen Cocktail verspürt und gerne eine große Auswahl hat, der ist im PocoLoco in der Oderberger Straße 52 gut aufgehoben. Der Laden betitelt sich nicht nur als Restaurant, sondern auch als Cocktailbar – zurecht, denn in der Karte finden sich unzählige Cocktails. Ob süß-cremig, fruchtig-frisch oder herb, die Geschmacksknospen können bekommen, wonach es Ihnen gelüstet. Klassisch fährt natürlich, wer sich einen Tequila Sunrise oder eine Margarita (natürlich mit Salzrand am Glas) bestellt. Als Snack dazu bieten sich die Nachos Sonora mit gehackten Zwiebeln, Tomaten, Jalapeños und Sauerrahm an – nach mexikanischer Art mit viel Käse überbacken. Mo-Do 12-24 Uhr, Fr & Sa 12-1 Uhr, So 9.30-24 Uhr, U-Bhf Eberswalder Straße
Berlinbesuch Das A-Trane ist schon eine wahre Institution der Berliner Jazzszene. Seit 1992 spielen auf der kleinen Bühne große Talente, die teilweise sogar extra in die Hauptstadt einfliegen. Rund 80 Gäste fasst der internationale Jazzclub am Savignyplatz, in dem schon Herbie Hancock, Ray Brown oder Diana Krall aufgetreten sind. Heute Abend findet ab 21 Uhr (Einlass ab 20 Uhr) wieder eine kleine Besonderheit statt – unter dem Namen „Little Shop of Jazz“ bringt der Schlagzeuger Ernst Bier seit knapp 30 Jahren Musiker zusammen, die sich bekannt sind, aber in einer Zusammenstellung wie an jenem Tag noch nie zusammengespielt haben. So sind es heute Pianistin Johanna Summer und der Bassist Nesin Howhannesijan, die mit jazzigen Tönen in der Bleibtreustraße 1 sicherlich für Gänsehautmomente sorgen werden. Eintritt 15, ermäßigt 10 Euro. S-Bhf Savignyplatz
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Geschenk Die Idee ist super, das Konzept steht, die Halle auch: Noch in diesem Frühjahr eröffnet das Wellenwerk in Lichtenberg – die erste Indoor-Surfwelle in der Hauptstadt. Sieben Freunde aus Berlin machen sie möglich, die künstliche, 26 Grad warme und neun Meter breite Welle, auf der wie im Meer mit normalen Surfbrettern gesurfed werden kann. Vergessen sind die perfekten Wellen aus Malibu oder Hawaii, wenn die weite Reise fürs Wellenreiten zukünftig erspart bleiben kann. Mit in die Halle zieht das Lifestyle-Restaurant Rosa Lisbert, eine Bar und ein Surfshop. Und wer jetzt schon vor lauter Aufregung mit den Flossen schlägt, der kann sich eine Surf Session schenken lassen (oder selber verschenken). Für Anfänger oder Fortgeschrittene, für jeden ist in der Landsberger Allee 270 etwas dabei, auch für die, die einfach gerne Zuschauen wollen. Gutscheine kann man hier sichern. Tram-Station Genslerstraße
Neu in den deutschen Kinos ist ein Dokumentarfilm, der einen Blick hinter die Kulissen des Friedrichstadt-Palastes erlaubt. Vom Casting bis zum großen Premierentag der Kindershow "Spiel mit der Zeit" – für den Film ‚Lampenfieber‘ wurden die sechs Kinder und Jugendliche des jungen Ensembles in ihrem aufregenden Jahr voller Höhen und Tiefen filmisch begleitet. Zwischen persönlichen Entwicklungen, Ängsten und Träumen werden die Zuschauer Zeuge von dem Alltag der Kids, der wohl alles andere als gewöhnlich ist, denn sie alle teilen eine Leidenschaft für die große Bühne. In diesem Jahr feiert der Palast übrigens 100-jähriges Jubiläum und mit diesem Film ist ihm ein Stück deutsche Zeitgeschichte gewidmet worden.
Noch hingehen in die neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK), die nur noch bis Sonntag die Ausstellung „40 Jahre Kunst im Kontext“ in Kooperation mit dem Institut für Kunst im Kontext der UdK Berlin präsentiert. Vorgestellt wird alles rund um den Entstehungsprozess und die Arbeitsweisen des einst als „Modellversuch Künstlerweiterbildung" bezeichneten Studiengangs, der um 1978 die ersten Studierenden mit dem Ziel zusammenbrachte, Kunst- und Kulturinstitutionen für alle zu öffnen. Zentrale Meilensteine, Fundstücken aus dem Archiv und Menschen dieser Bildungsgeschichte bekommen in der Oranienstraße 25 Raum und Gehör. Der Eintritt ist frei. Tägl. 12-18 Uhr, Fr 12-20 Uhr, U-Bhf Kottbusser Tor
Mit diesen Stadtleben-Tipps wünscht Ihnen Carina Kaiser einen wundervollen Tag!
Prominent verraten
Zu ihren Anfangszeiten war diese Kneipe das zweite Wohnzimmer der gesuchten Berliner. Noch heute werden sie hier hin und wieder vom Tourbus abgeholt. Vielleicht auch am 4. April, wenn sie im Rahmen ihrer aktuellen Tour die Max-Schmeling-Halle rocken.
Bekannte Berliner fotografieren für uns eine Woche lang täglich Ausschnitte aus ihrem Leben. Erraten Sie, wer sich diesmal hinter den Bildern versteckt? Senden Sie uns bis Donnerstag eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de mit dem richtigen Namen und gewinnen Sie zwei "Checkpott"-Kaffeetassen. Die Auflösung kommt immer freitags - mit einem Selfie. Alle bisherigen Fotos und Hinweise finden Sie hier.
Berlin heute
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Frühjahrsauftakt 2019: 10% Rabatt
Zum 6. Mal läutet unser alljährliches Kundenfest den Start in die neue Gartensaison ein. Unter dem Motto: Spiel, Spaß, Sparen und Gewinnen erwarten wir Sie am 6. April 2019 von 8 bis 18 Uhr in allen drei Niederlassungen ein bunter Strauß schöner Überraschungen. Holz Possling
Demonstration Der Verein „Bildet Berlin – Initiative für Schulqualität" lädt mit etwa 500 Teilnehmern zur Kundgebung am Potsdamer Platz vor der historischen Ampel zwischen 16.30 und 18 Uhr unter dem Motto „Schulbildung, Lehrermangel in Berlin". Ein Aufzug mit ca. 200 Personen zieht von 14 bis 17 Uhr unter dem Titel „Demonstration gegen steigende Mieten" von der Lippschitzalle (Gropiusstadt) über die Fritz-Ehrler-Allee bis zum Imbuschweg. Am Forum vor dem Bundeskanzleramt (Willy-Brandt-Straße 1) versammeln sich von 11 bis 12.30 Uhr ca. 50 Menschen unter dem Motto „Reichtum umverteilen", angemeldet vom Verband NaturFreunde Deutschland.
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"Berlin heute" präsentierte Ihnen Holz Possling
Berliner Gesellschaft
Geburtstag - Hans-Olaf Henkel (79), Publizist / Marcel Noebels (27), Eishockeyspieler bei den Eisbären Berlin / Johannes Rosenstein (46), Dokumentarfilmer / Jan Sosniok (51), Schauspieler / Katrin Vogel (55), für die CDU im AGH / Brigitte Barg (63), "herzliche Grüße auch von Enkelkind Nele" / Heiko Gebauer, "alles liebe zum runden Geburtstag von Lesley und Bernd" / Frank König (40), Leiter des Rechtsamtes im Bezirksamt Neukölln
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben -Wolfgang Bergemann, * 3. Januar 1937 / Harald Fromme, * 15. November 1938, Architekt / Ingrid Himstedt, * 3. Januar 1940 / Peter Rüchel, * 9. März 1937 / Sigrid Wolke, * 18. April 1932
Stolperstein - Rosa Halberstadt (Jhg. 1900) war mit dem Rabbiner Michael Seew Halberstadt verheiratet und engagierte sich nach dem Tod ihres Mannes in einer jüdischen sozialen Einrichtung. Von einem Berliner Samellager aus wurde sie nach Ausschwitz gebracht und dort nach wenigen Tagen heute vor 76 Jahren ermordet. Sie lebte in der Jagowstr. 2 in Moabit.
Im Tagesspiegel
Mitte März 2011 begann der Aufstand gegen den Machthaber. Der Krieg ist zwar entschieden - doch Frieden liegt in weiter Ferne. Was wird aus Assads Syrien? Dieser Frage geht Christian Böhme heute nach auf Seite 7 im Tagesspiegel und im E-Paper.
Encore
So, Zeit für eine Pause – zumindest auf dem Mars macht gerade nichts mobil. Eigentlich sollte sich hier eine Berliner Robotersonde fünf Meter in die Tiefe hämmern, um die Wärme im Inneren des Planeten zu messen. Nun hat ein Stein dem Maulwurf die Zähne ausgebissen – nach nur 30 Zentimetern sieht er keine Sonne mehr. Das Nasa-Forscherteam um Tilman Spohn hat dem behämmerten Roboter erst mal Ruhe verordnet, lässt aber am Telefon wissen: „Dem Maulwurf geht es gut.“ Im Raum der Welt hat man alle Zeit.
Kommen Sie heute selbst zu spät gut an, am besten mit Freundlichkeit. Oder bleiben Sie zu Hause und hängen ein Schild ins Schaufenster wie der Kinderladen in Schönebergs Ebersstraße: „Wir sind Turnen“ (Foto hier). Morgen turnt hier wieder Lorenz Maroldt vor. Ich leg mich erst mal auf die Matte und trink ‘nen Latte. Und ich grüße Sie,