die Erkenntnis des Abends war eindeutig: „Egal, was passiert. Berlin hat immer was.“ Die Entertainerin Gayle Tufts hatte eigentlich vor, nur drei Wochen zu bleiben. Daraus wurden mehr als 30 Jahre. Auch wenn die Stadt nicht mehr so wild wie in den 90er Jahren sei, sie bleibe ein Sehnsuchtsort, sagte die gebürtige US-Amerikanerin. Sie war der Stargast bei der fünften Ausgabe der Checkpoint-Revue gestern Abend im Kabarett-Theater „Die Stachelschweine“ (Bericht hier). Für sie zeichne sich die Stadt durch eine „unglaubliche Kombination aus Vergangenheit und Zukunft“ aus, sagte Tufts. „Die Welt dreht sich immer weiter. Aber Berlin dreht sich mit.“


Die „Checkpoint-Revue“ in den „Stachelschweinen“ war zum fünften Mal in Folge ausverkauft.

Die Checkpoint-Band (Naomi Fearn, Stephan Wiehler, Thomas Wochnik, Kevin P. Hoffmann, Lorenz Maroldt und Anke Myrrhe) spielte ihre größten Hits und den neuen Song über das beste Feld der Welt.

Lorenz Maroldt nahm die Zuschauer mit auf eine Reise durchs wilde Berlin – aufgehängt an den besten Fotos der täglichen Checkpoint-Rubrik „Kiekste“.

Jessica Gummersbach verlas die lustigsten Antworten des Senats auf Parlamentsanfragen zum tierischen Berlin.

Robert Ide verzauberte das Publikum einmal mehr mit einer Geschichte aus seiner Liebeskolumne.
Im Dezember gibt es noch eine weitere Checkpoint-Revue, die ebenfalls schon ausverkauft ist. Doch eins ist jetzt schon klar: Die Revue geht im nächsten Jahr weiter. Wir melden uns bald mit neuen Terminen.
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Die Zero-Waste-Aktionswochen sind da!
Bis 30. November lernst Du, wie einfach Ressourcen gespart werden können. Ganz nach dem Motto: Weniger ist mehr Innovation. Sei erfinderisch! Schau ins Programm und mach bei einer Aktion mit oder entdecke neue Orte in Berlin:
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Zum Titel „Berlin-Kenner des Monats“ rätselte sich Martin Bornholdt – mit Unterstützung von „Experten-Joker“ Lorenz Maroldt, subtilen Hinweisen aus dem Publikum und einem heftigen Räuspern des Wildtierexperten Derk Ehlert, der im Publikum saß. Herzlichen Glückwunsch!

Bei der Berlin-Revue im Juli war Berlins Chief Digital Officer Martina Klement (CSU) zu Gast. Auf der Bühne wettete sie mit Ann-Kathrin Hipp und Anke Myrrhe um einen Kasten Bayerisches Bier: Bis zum Ende des Jahres könnten alle einfach ohne Termin ins Bürgeramt spazieren. Und siehe da: Was damals noch wirkte, als habe sich Klement vom johlenden Publikum mitreißen lassen, wird nun Realität. Heute wird ihre Verwaltung folgende Mitteilung verschicken:
„Für ausgewählte Dienstleistungen ist es in den Berliner Bürgerämtern ab sofort möglich, auch ohne Termin ins Bürgeramt zu gehen.“
Ein winziger Schritt für die Menschheit, ein riesiger Sprung für die Hauptstadt. Das neue Angebot gilt für:
+ Meldebescheinigungen
+ Führungszeugnisse
+ Adressänderungen in Kraftfahrzeugpapieren
+ Gewerbezentralregisterauskünfte (ja, das heißt wirklich so, Anm. d. Red.)
+ PIN-Rücksetzungen
+ Einrichtung der Online-Ausweisfunktion
+ Abholung von Dokumenten wie Pass, Personalausweis, Führerschein
Eine „gewisse Wartezeit“ soll man laut Presse- und Informationsamt einplanen. Falls eine Bearbeitung doch „im Einzelfall nicht direkt möglich“ sein sollte, wird ein „zeitnaher Termin“ versprochen. Martina Klement freut sich über „mehr Flexibilität“: „So können Berlinerinnen und Berliner nun bei bestimmten Dienstleistungen selbst entscheiden, ob sie lieber einen Termin buchen oder spontan zum Bürgeramt gehen wollen.“
Der Kasten der gewünschten Biersorte „Arcobräu Mooser Liesl Helles“ ist Martina Klement damit sicher. Wie versprochen wird der demnächst gemeinsam mit Team Checkpoint verköstigt – wie wär’s spontan im Bürgeramt?
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Windhoek und Berlin feiern 25 Jahre Städtepartnerschaft!
Ein Jubiläum, das für lebendige Erinnerungskultur und zukunftsorientierte Zusammenarbeit steht.
Erleben Sie ein vielfältiges Programm mit über 30 Veranstaltungen in der ganzen Stadt: Musiktheater, Talks, Stadtführungen, Ausstellungen, Kino u.v.m.
Programm und alle Infos:
windhoek-berlin.com
Die Rückgabe der Friedrichstraße an den Autoverkehr Mitte 2023 wurde von Teilen der schwarz-roten Koalition als zivilisatorischer Fortschritt gefeiert. Tatsächlich hat sie der Friedrichstraße prompt einen zweifelhaften Spitzenplatz verschafft: In keiner anderen Berliner Straße gab es 2024 derart viele Verkehrsunfälle mit Verletzten, teilte die Allianz-Direct-Versicherung gestern mit, nachdem sie den Unfallatlas des Statistikamtes ausgewertet hat. Von 35 auf 49 stieg die Zahl der schweren Unfälle im Jahresvergleich.
In den Vorjahren stand die (viel stärker befahrene) Frankfurter Allee ganz oben auf der Liste. Sie folgt nun mit 47 Verletzten. Die Plätze drei bis zehn: Hauptstraße (Schöneberg), Seestraße, Mariendorfer Damm, Kaiserdamm, Osloer Straße, Berliner Straße (Zehlendorf), Gitschiner Straße und Hermannstraße.
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Somi im HKW: Am 18.11. präsentiert die Grammy-nominierte Jazzmusikerin und gefeierte Broadway-Darstellerin Somi ihr Programm Re-Imagining Miriam Makeba – eine musikalische Hommage an die südafrikanische Sängerin und Aktivistin. Das Konzert findet im nach Makeba benannten Auditorium des Hauses der Kulturen der Welt statt. Tickets für €20/16
Das Pilotprojekt zum nächtlichen Anwohnerparken vor Geschäften muss wohl ohne Co-Piloten auskommen: Während Getränke Hoffmann zunächst drei seiner Parkplätze für zahlende Übernachtungsgäste freigibt, winken andere Händler ab. Zusammen könnten sie mehrere zehntausend Stellplätze zur Verfügung: Aldi Nord teilt auf Checkpoint-Anfrage mit, eine externe Vermietung sei „derzeit nicht vorgesehen“. Kaufland berichtet von der Erfahrung, dass „am Morgen Parkplätze für Kunden fehlen“.
Bei Edeka heißt es, es gebe kein „ganzheitliches Konzept zum Thema Feierabendparken“. Lidl prüft nach eigenem Bekunden für jeden Standort, „welche Mobilitätskonzepte sich sinnvoll umsetzen lassen“. Es herrscht weitgehend Einigkeit: Der Komfort der Kunden geht vor. Nur bei Rewe klingt es etwas anders: Aktuell biete man in Berlin so etwas nicht an, aber: „Wir befinden uns derzeit in interner Abstimmung.“

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Überm Kanzleramt blinkt’s verdächtig:
„Frau Luna“ ist im Anflug aufs TIPI AM KANZLERAMT! Berliner Operettenhimmel und Ohrwürmer im Gepäck. Heute Nachmittag startet der Vorverkauf – also nicht träumen, sondern Tickets sichern: tipi-am-kanzleramt.de
Die Tempo-50-Träume der CDU könnten sich bald in schlechter Luft auflösen: 2030 treten strengere Grenzwerte für Luftschadstoffe in Kraft. Die EU-Richtlinie verlangt vom Senat, schon ab 2026 Gegenmaßnahmen vorzubereiten, wenn die Überschreitung der künftigen Limits absehbar ist. Und das ist sie, wie die Verwaltung auf eine Grünen-Anfrage (liegt dem Checkpoint vorab vor) mitteilt. Demnach wurde der künftige Feinstaub-Grenzwert im vergangenen Jahr an neun von 15 Messstationen überschritten, der für Stickstoffdioxid (der auf unterschiedliche Art ermittelt wird) fast an allen Hauptverkehrsstraßen.
Die Verwaltung will anhand der 2026er-Messbilanz entscheiden, was sie unternimmt. Allgemein gilt: Die Feinstaubbelastung hängt stark vom Wetter ab, aber stammt an Hauptstraßen zum großen Teil aus Aufwirbelung sowie Abrieb von Reifen und Bremsen. Stickstoffdioxid kommt hauptsächlich aus Dieselmotoren und konzentriert sich lokaler. Der sinkende Anteil von Verbrennern wird dieses Problem zwar absehbar lindern, allerdings wird der künftige Grenzwert beim Stickstoffdioxid bisher deutlicher überschritten als beim Feinstaub.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Haben CDU-Politiker Antisemitismus-Experten als „zu links, woke, BDS-nah“ verunglimpft? Dem Abgeordneten Christian Goiny und dem ehemaligen Kultursenator Joe Chialo wird vorgeworfen, die Zusammensetzung einer Fachjury für den „Aktionsfonds gegen Antisemitismus“ mit unqualifizierten Zuschreibungen beeinflusst zu haben. Die Betroffenen sind erbost – und drohen mit Klagen.
Korruptionsverdacht: Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den Rapper Bushido und zwei LKA-Beamte aufgenommen – jeweils wegen des Verdachts der Vorteilsgewährung und der Vorteilsannahme. Im Raum steht, dass Bushido die Personenschützer nach Ende ihrer offiziellen Aufgabe privat weiter als Bodyguards beschäftigt haben soll.
Auf Letzte Generation folgt letzte Instanz: Seit 2022 sind 5681 Verfahren gegen Mitglieder der „Letzten Generation“ bei der Berliner Staatsanwaltschaft eingegangen. 5588 davon sind bereits abgeschlossen, teilt die Justizverwaltung auf Anfrage von Christopher Förster (CDU) mit. 2695 Verfahren wurden durch Anklagebehörde oder Gerichte eingestellt. Häufigste Delikte waren Nötigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung. Gegen die Verurteilten wurden überwiegend Geldstrafen verhängt.
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Es ist wieder soweit und die neuen Preisträger der Berliner Meisterköche 2025 stehen fest! Unter dem Motto "Maîtropolis" wurden in sieben verschiedenen Kategorien die Besten der Stadt ausgezeichnet.
Weitere Informationen und Eindrücke finden Sie unter:
www.berliner-meisterkoeche.de
Bohr ey! Erdwärmesonden dürfen nach Auskunft der Umweltverwaltung in Berlin jetzt bis zu 400 Meter statt bisher 100 Meter tief gebohrt werden. Das kann für die Wärmewende im Sinne klimaschonender Gebäudeheizung einen großen Unterschied machen. Falls Sie sich fragen, warum gerade 400 Meter: Etwa in dieser Tiefe befindet sich die Oberkante des Rupeltons. Und der Rupelton – nicht zu verwechseln mit dem Grobschluff! – ist die Barriere, die das für Berlins Trinkwasserversorgung existenzielle Süßwasser vom darunter gelegenen Salzwasser trennt.
Nach der traurigen Schließung des SchwuZ sucht der queere Club nun auf Instagram nach Perspektiven für seine Mitarbeiter: „Das SchwuZ war immer ein Ort für Community und Solidarität“, heißt es da. „Jetzt brauchen einige aus unserer Familie genau das zurück.“ Haben Sie Jobs zu vergeben für Menschen „mit Leidenschaft, Kreativität und queerer Haltung“? Dann melden Sie sich unter: pr@schwuz.de.
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Simon Boccanegra (Giuseppe Verdi)
15., 26. Nov. 2025
Vasily Barkhatovs Inszenierung stellt die korrumpierende Wirkung der Macht in den Vordergrund:
Simon Boccanegra ist Politiker, dessen Ideale durch die lange Machtausübung verloren gegangen sind. So verlängert Barkhatov das genuesische Dogendrama in die Machtzentralen unserer Gegenwart.
Jetzt Karten sichern!
Die Laubbläser blasen auf Hochtouren in diesen Tagen. Mit 2300 Leuten sammelt die BSR erfahrungsgemäß 36.000 Tonnen Laub pro Saison ein, „das entspricht dem Gewicht von etwa 6000 Afrikanischen Elefanten“ (oder 1,2 Millionen Deutschen Schäferhunden, falls Ihnen die präsenter sind – da nehmen wir kein Blatt vor den Hund). Und dann? Das Straßenlaub lässt die BSR auswärts kompostieren. In der Regel sei es sauber genug dafür; die sogenannten Störstoffe würden dann aus dem Kompost gesiebt.
Mit einer Hebebühne sind am Donnerstagmittag mehrere Demonstranten auf das Brandenburger Tor gelangt und hissten dort ein Spruchband mit der Aufschrift „Nie wieder Völkermord – Freiheit für Palästina“ sowie eine Palästina-Flagge. Die Polizei setzte sogenannte „Höhenretter“ ein, um die Aktivisten festzunehmen.
Nachtrag zum Hinweis auf den bevorstehenden Umtauschtermin für Kartenführerscheine aus den Jahren 1999 bis 2001 (Checkpoint von Montag): Wer vor 1953 geboren wurde, der muss seinen Führerschein – egal ob Papier oder Karte und unabhängig vom Ausstellungsjahr – erst bis Januar 2033 tauschen.
Ho, ho, ho! In Himmelpfort ist gestern der Weihnachtsmann eingetroffen. Bis Heiligabend will er dort gemeinsam mit 20 Engeln die Post erledigen. 9000 Wunschzettel liegen schon auf dem Stapel (der demnach etwa so hoch ist wie der durchschnittliche Weihnachtsbaum auf dem Breitscheidplatz). Passend zur Aufgabe wird das Wetter ab morgen vorweihnachtlich: einstellige Höchsttemperaturen, nachts kaum über null Grad, Himmel maximal mittelgrau von 9-15 Uhr.
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Entdecken Sie den The Curtain Club im The Ritz-Carlton, Berlin – ein stilvoller Rückzugsort im 20er-Jahre-Ambiente. Genießen Sie den berühmten Königsburger mit einem Glas Veuve Clicquot Rosé & Brut – ein exklusives Erlebnis in charmanter, eleganter Atmosphäre. Jetzt buchen!
Mit 25 Euro Einsatz hat ein 42-jähriger Berliner bei der „Traumhaus Verlosung“ eine Luxusvilla im Gesamtwert von rund zwei Millionen Euro im Bayerischen Wald gewonnen – Heimkino und Sauna inklusive. Alle drei Monate wird ein solches Haus verlost, ein Teil der Erlöse geht an die Deutsche Krebshilfe. Nächste Chance: eine Villa auf Mallorca.
Zitat
„Berlin hat einen anderen Humor: Wir vereinen eine Kombination aus wirklich witzig und wirklich doof.“
Gayle Tufts, Entertainerin, bei der Berlin-Revue des Checkpoints.
Stadtleben
Verlosung – Er ist Schauspieler, Regisseur und Sachbuch-Autor und jetzt schreibt er auch noch Romane: Ob Kai Wiesinger (59) mit seiner Geschichte über einen etwas jüngeren Typen – Jan, gerade 50 geworden – seine eigene Lernkurve in Sachen Midlifekrise und Älterwerden mit der Welt teilt, würde man schon gerne wissen. Schließlich umkreist er dieses Thema in „Zurück zu ihr“ nicht zum ersten Mal. Vielleicht haben Sie Glück und Moderatorin Marion Brasch erledigt diese neugierige Fragerei für Sie. Lesung und Gespräch am kommenden Mittwoch im Pfefferberg Theater, wir verlosen dafür 2x2 Karten! 20 Uhr, regulär 18 Euro, Schönhauser Allee 176, U-Bhf Senefelderplatz
Essen & Trinken – Hirnforscher haben herausgefunden, dass unsere Synapsen im Gehirn zu glühen beginnen, wenn wir „runny proteins“ sehen, was man vielleicht als cremige Proteine übersetzen kann. Die gibt es gleich mehrfach im gerade eröffneten „Small Wonder Café“. Zum Beispiel beim getoasteten Tuna-Melt-Sandwich, bei dem Cheddar und Mozzarella einen üppigen Schmelz über die Thunfischpaste legen. Oder der Yuzu-Mayo, die den geschmorten Schweinebauch veredelt. Das Beste: alle Sandwiches kosten nur 5 Euro. Und alles ist hausgemacht. Genau wie das Hojicha-Tiramisu, das man sich noch hinterher gönnen kann. Soft Opening, heute geöffnet, dann bis auf Weiteres Di bis Do 10-15 Uhr, Auguststraße 11-13, S-Bhf Oranienburger Straße
Noch hingehen – Zuletzt hat 2014 ein Film aus Italien einen Oscar als bester internationaler Film gewonnen („La Grande Bellezza – Die große Schönheit“). Ob der Oscar-Kandidat fürs nächste Jahr Chancen hat, können Sie selbst beurteilen: „Familia“ läuft im Rahmen des „Italian Film Festival Berlin“ im Wettbewerb, und zwar morgen um 19.45 Uhr im Kino in der Kulturbrauerei. Zu Gast ist die Schauspielerin Barbara Ronchi; sie spielt die Mutter eines jungen Mannes, der in die rechtsextreme Szene abgleitet. Das Filmfest geht noch bis Sonntag. Heute gibt es ein Filmgespräch zum Film „Diamanti“ (19.45 Uhr), Karten 10 Euro, Schönhauser Allee 36, U-Bhf Eberswalder Straße
Last-Minute-Karten – Zwei Tage bevor die wahrscheinlich beliebteste TV-Weihnachtsgeschichte für dieses Jahr zum ersten Mal über den Bildschirm flimmert, erlebt die Story was Neues: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ als Live-Hörspiel. In der Wabe kommen heute Abend die Originaldialoge und die vertraute Musik auf die Bühne. Die Stimmen von Stiefmutter, Stiefschwester, Prinz und auch die des Aschenbrödel übernimmt eine einzige Person: Comedian und Hörbuchsprecher Thomas Nicolai, dazu Klavierbegleitung. 20 Uhr, im VVK 22 Euro, Danziger Straße 101, Tram-Haltestelle Greifswalder Str./Danziger Str.
Grübelstoff – Konditorin statt Finanzberatung oder Pflege statt Architekt: Könnten Sie sich vorstellen, beruflich noch mal ganz neu anzufangen?
Kiekste
Sein erstes öffentliches Bad nahm das Hippo-Baby letzte Woche im Zoo – Leserin Karen Plate-Buchner war dabei. Senden Sie Ihre Berlin-Fotos an checkpoint@tagesspiegel.de und nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – Sterndamm (Johannisthal): Bis Dienstag ist die Fahrbahn in beiden Richtungen in Höhe Fontane-Apotheke auf einen gemeinsamen Fahrstreifen verengt.
Nahverkehr – S-Bahn – S2 und S8: Ab 22 Uhr bis Montag Betriebsbeginn kommt es zu folgenden Einschränkungen:
* S2: zwischen Pankow und Karow Ersatzverkehr mit Bussen
* S8: zwischen Pankow und Hohen Neuendorf Ersatzverkehr mit Bussen
S8, S85, S9, S45, S46 und S47: Ab 22 Uhr bis Montag Betriebsbeginn kommt es zu folgenden Einschränkungen:
* S8, S85, S9: zwischen Schöneweide und Treptower Park Ersatzverkehr mit Bussen
* S8: Diese Linie fährt nicht zwischen Grünau und Schöneweide.
* S45, S46, S47: zwischen Schöneweide und Neukölln Ersatzverkehr mit Bussen
* S45: Diese Linie fährt nicht zwischen Flughafen BER und Schöneweide.
S75: Ab 22 Uhr bis Montag Betriebsbeginn fährt zwischen Wartenberg und Springpfuhl ein Ersatzverkehr mit Bussen.
Regionalverkehr – RE3: Von 22 bis 5 Uhr werden einige Züge umgeleitet und fahren mit veränderter Streckenführung. Die Halte in Berlin Gesundbrunnen und Berlin Hbf entfallen.
RE5: Von 21.30 bis 0.15 Uhr werden einige Züge umgeleitet und enden/beginnen abweichend in Lichtenberg. Die Halte in Gesundbrunnen und Hbf entfallen.
Demonstration – Für heute sind 20 Demos angemeldet (Stand 13.11., 16 Uhr), u.a. „SOS Save Our Studios Berlin, Kundgebung gegen Budgetkürzungen, um das Arbeitsraumprogramm des bbk Berlin e.V. zu sichern und auszubauen“: 30 Protestierende, Niederkirchnerstraße 5 (9.30-11 Uhr)
„Demonstration gegen die Kürzungen an der Charité, welche durch den Senat beschlossen werden sollen“: 800 Demonstrierende, Studierendenvereinigung Zahnmedizin, Platz des 18. März, Potsdamer Platz, Abgeordnetenhaus (10-14 Uhr)
„Stopp den Krieg im Sudan; Solidarität mit den Opfern des Krieges“: 300 Menschen, Sudanesische Gemeinde Berlin-Brandenburg, Hiroshimastraße 18, Stauffenbergstraße 6-7, Tiergartenstraße 33 (15-17 Uhr)
„Nie wieder HJ! Gründungskongress der neuen AfD-Jugend widersetzen“: fünf Teilnehmende, Sozialismus von unten, Hermannplatz (15-17 Uhr)
„Globaler Klimastreik von Fridays for Future zur COP30 in Belem“: 300 Demonstrierende, Fridays for Future Berlin, Pariser Platz, Scheidemannstraße, Pariser Platz (15.45-18.15 Uhr)
Sonnabend – Angemeldet sind 29 Demos, u.a. „Tarifbewegung Vivantes Tochterunternehmen“: 20 Menschen, Verdi, Stralauer Allee 3 (8.30-9.30 Uhr)
„Karlshorst reichts!! Nachverdichtung ohne Ende!! Rettung der drei letzten zusammenhängenden grünen Innenhöfe in Karlshorst-West (...)“: 300 Demonstrierende, Bürgerinitiative Rettet den Ilse-Kiez, Lisztstraße/Marksburgstraße, Odesaplatz, Marksburgstraße (14-17.30 Uhr)
„Wir gedenken der Opfer des Faschismus (...) Keine Hetze am Denkmal! (Gegenprotest!)“: 100 Protestierende, Lustgarten (16-23.59 Uhr)
„Trauerwache Deutschland – Gemeinsames Gedenken der Opfer der letzten 10 Jahre“: 500 Teilnehmende, Pariser Platz, Neue Wache, Pariser Platz (16-21 Uhr)
Sonntag – Angemeldet sind 14 Demos, u.a. „FRAUEN.TRAUER.TAG. – Jahr für Jahr gibt es in Deutschland mehr Femizide (...) Im Gedenken an die jährlich getöteten und anteilig brutalst öffentlich hingerichteten Mädchen und Frauen setzt der FRAUEN.TRAUER.TAG. ein Zeichen (...)“: 50 Menschen, FOCG, Pariser Platz, Am Kupfergraben, Friedrichsbrücke (10.15-14 Uhr)
„Walk of Grief – Stiller Trauerzug in Solidarität mit den Menschen in Gaza“: 250 Teilnehmende, Grieving Doves, Invalidenstraße/Veteranenstraße, Rosa-Luxemburg-Straße, Lustgarten (13-18.30 Uhr)
„Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts wir trinken dich mittags – der Tod ist ein Meister aus Deutschland (...) GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS!“: 100 Teilnehmende, Torstraße (13-23.59 Uhr)
Gericht – Gegen zwei mutmaßliche Raser kommt es zum Prozess. Die 20- und 21-Jährigen sollen sich im Februar 2025 mit ihren Fahrzeugen ein illegales Rennen gelieferten und dabei auf über 100 km/h beschleunigt haben. Polizeibeamten in einem Dienstfahrzeug sei es auf einer Strecke von über zwei Kilometern nicht gelungen, die Angeklagten einzuholen und anzuhalten (9 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal B229).
Universität – An der Universität der Künste findet morgen die Uraufführung des Dokumentarfilms „50 Jahre UNI.T“ statt. Der Filmemacher Christoph Rüter hat über ein Jahr Proben und Aufführungen von Studierenden begleitet und kombiniert deren Perspektiven auf Theaterarbeit mit Zeitzeug:innen-Interviews. Anschließend gibt es ein Gespräch, 19.30 Uhr, Eintritt frei, Fasanenstraße 1b
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – „Das heutige Ständchen der Herzschrittmacher ertönt für unsere ANGELIKA H. im Sopran“ / Caroline Krawczyk (28), Fußballprofi, Mittelfeldspielerin bei Turbine Potsdam / „Herzlichen Glückwunsch Friedrich ‚Fritz‘ Albert Romanowski zum 6. Geburtstag von Deinen Eltern!“ / „Liebe Teresa Roelcke, Team Checkpoint lässt dich hochleben!“ / Anno Saul (62), Drehbuchautor und Filmregisseur („Die Tür“ mit Mads Mikkelsen und Jessica Schwarz, gedreht u.a. in Berlin und Brandenburg, „Charité“) / Christina Wendt, „Liebe Christina, alles Gute zum Geburtstag! Lange nichts gehört, umso herzlicher gratuliert!“
Nachträglich: „Gudrun hatte am 9.11. Geburtstag – Liebe Grüße und weiter gute Gesundheit“ / „Ruby und Angel, wir gratulieren herzlich zum 19. und 14. Geburtstag: Das Leben soll gut zu Euch sein! Außerdem wünschen wir Freude und Erfolg beim Psychologiestudium und Glück in der Liebe sowieso! Weiterhin viel Erfolg auf den Bühnen der Stadt und viele ‚Faultiermomente‘.“
Sonnabend – Daniel Barenboim (83), Pianist und Dirigent, von 1992 bis 2023 war er Künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden / Wolf Biermann (89), Liedermacher („Das kann doch nicht alles gewesen sein“) und Lyriker, erhielt 2007 das Ehrenbürgerrecht der Stadt Berlin / „Lieber Elias, alles Liebe zum 21. Geburtstag. Es ist toll, wie Du Deinen Weg gehst und alles großartig meisterst – wir sind sehr stolz auf Dich und haben Dich sehr lieb! Mama mit NG & RR & Grandma“ / Stephan Schmidt (52), Politiker (CDU), MdA
Sonntag – Boris Anderson (47), Regisseur und Drehbuchautor, u.a. „Verbotene Liebe“ und „Türkisch für Anfänger“ / Hakan Demir (41), Politiker (SPD), MdB / Norbert Lammert (77), Politiker (CDU), u.a. bis 2017 Präsident des Bundestages, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Peter Buchner, * 8. November 1966, verstorben am 4. November 2025 / Walter Edmund Krück, * 30. Juni 1943, verstorben am 23. Oktober 2025 / Jens Walther Meyer, * 14. November 1959, verstorben am 2. Oktober 2025 / Prof. Dr. Erwin Riedel, * 14. Oktober 1930, verstorben am 27. Oktober 2025 / Dr. Günther Wagner, * 17. März 1942, verstorben am 27. Oktober 2025
Stolperstein – Eva Edel geb. Strauß (*1877) war verheiratet mit dem Psychiater und Neurologen Dr. Max Leopold Edel. Es gibt keine Information, ob sie selbst berufstätig war. Das Paar hatte drei Kinder. 1938 wurde Evas Mann von den NS-Behörden die Approbation entzogen, er starb 1941. Eva lebte ab dann zusammen mit einer Enkeltochter, im Oktober 1942 wurde sie von den Nazis nach Theresienstadt deportiert. Dort starb sie am 14. November 1942, sehr wahrscheinlich in Folge der menschenunwürdigen Bedingungen im Ghetto. An Eva Edel erinnert ein Stolperstein in der Wittelsbacherstraße 22 in Wilmersdorf.
Encore
Nachdem wir hier über die via Amtsblatt verkündete „Umnummerierung“ der Motardstraße 98 in Motardstraße 98 gelästert haben (Checkpoint vom 20. und 22.10.), wies uns ein Leser auf einen wirklich kriminellen Fall hin: „Warum hat ein recht bekanntes Rathaus in der Stadt gar keine Grundstücksnummer, obwohl dieses nach der maßgeblichen Rechtsvorschrift verpflichtend ist?“
Beim fraglichen Rathaus handelt es sich um das von Schöneberg und bei der Vorschrift um die Nummerierungsverordnung vom 9. Dezember 1975, die in §1 (1) regelt: „Für die an Straßen angrenzenden oder von Straßen aus zugänglichen Grundstücke sind Grundstücksnummern festzusetzen.“
Doch keine Sorge: Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hat das Rathaus erst vor kurzem in die nummerierungstechnische Legalität überführt. Seit dem 8. April habe das Gebäude „die Lagebezeichnung John-F.-Kennedy-Platz 1 und damit nun auch offiziell eine Hausnummer“. Nachfragen zählt sich aus.
Große Nummern für diesen Checkpoint waren Jessica Gummersbach, Saskia Kabelitz und Nora Weiler, das Stadtleben hat Antje Scherer legalisiert und Jennifer Katona alle weiteren Fehler gefunden (Produktion) Morgen stellt Jessica Gummersbach Sie hier vors Wochenendrätsel.
Bis bald!