unruhig geschlafen? Dann halten sie jetzt bloß stille. Denn in Berlin bewegt sich wieder gar nichts, zumindest nicht der Aufzug am U-Bahnhof Adenauerplatz. Hier ist nach 16 Monaten Reparatur erneut seit Wochen die Funktion „Außer Betrieb“ voll in Betrieb. Schuld ist ein spontaner Aufzug einiger Aufzugfans, die die Neueröffnung des Fahrstuhls Ende März mit heftigem Hüpfen feierten, woraufhin sich die Türen nicht mehr öffneten. „Die Feuerwehr musste die Verursacher befreien. Dabei wurden Teile der Türverriegelung irreparabel beschädigt“, teilt die BVG jetzt auf Nachfrage meines Kollegen Cay Dobberke mit. Die Lieferung der Ersatzteile habe sich dummerweise auch verzögert, lässt die BVG wissen, und zwar „absolut unüblich“. Immerhin eine unübliche Begründung für eine ortsübliche Verzögerung. Berlins Kraft liegt in der Ruhe.
Nach dem Brand in Notre-Dame wächst die Hoffnung auf einen schnellen Wiederaufbau des emotionalen europäischen Heiligtums. Hoffnung, wie so etwas innerhalb weniger Jahre gelingen kann, bietet die wunderbare Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar, in der Zehntausende durch Feuer und Löschwasser zerstörte Bücher wieder Stück für Stück, Seite für Seite restauriert wurden (Hintergrund hier). Kultur und Erinnerung lassen sich nicht tilgen. Und viele Schätze hat das Feuer in Paris zum Glück verschont: Sie werden wieder erklingen, die Glocken von Notre-Dame.
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Die 20er Jahre sind wieder da! „Metropolis live“ im Babylon
19.04. + 21.04. jeweils 19:30 „Metropolis“ von Fritz Lang und das Babylon Orchester Berlin, das den Original Film Score wie bei der Premiere am 10. Januar 1927 spielt.
Tickets 25 Euro: babylonberlin.eu
Mitten im Mietenwahnsinn zeigen sich die ganzen Härten der zu weichen Berliner Wohnungsbaupolitik. Heute befindet der Bundesgerichtshof über den Fall einer dementen 80-Jährigen, die nach 45 Jahren Miete mit den erwachsenen Söhnen ihre Wohnung räumen soll. Ihr Vermieter macht Eigenbedarf für seine eigene Familie geltend – nun müssen Richter entscheiden, welchem Recht auf der juristischen Waagschale mehr Gewicht zugemessen wird: dem Schutz des Eigentums oder dem Schutz vor sozialer Härte. Ein Schutzraum für Härtefälle wäre auf jeden Fall mehr neuer bezahlbarer Wohnraum. Aber darauf kann Berlin derzeit nicht bauen.
Kurzer Querpass zum Fußball – oder was Hertha BSC dafür hält. Das Rückrundige muss ins Eckige; doch stattdessen bringen fünf Nullpunktlandungen in Folge und die Planungspleite beim Stadionneubau die Fans zum Rasen. Nun wird mit Pal Dardai auch noch das Vereinsidol als Trainer vom Platz genommen; und beim Schreiben dieser Zeilen krächzt der Hertha-Flaschenöffner, der sonst beim Entkronkorken die Stadionhymne spielt, leidend vor sich hin und stellt den Spielbetrieb ein. Härter geht’s bei Hertha immer. Und jedem Saisonende wohnt ein Zauber inne.
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Zeitzeugen gesucht
Sind Sie eines der Kinder, das nach dem I. oder II. Weltkrieg mit Save the Children in Berührung gekommen ist? Kennen Sie jemanden, dem von Save the Children geholfen wurde? Dann schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Wir freuen uns auf Ihre Geschichte: zeitzeugen@savethechildren.de oder 030 - 27 59 59 79-79.
Höchste Zeit, sich noch mal hinzulegen. Denn eine Platte machen wir uns alle öfter als ‘nen Latte oder ‘ne Matte. Auf der kann man etwa den Berliner Volkshochschulkurs "Yoga I - erfolgreich und entspannt im Beruf mit Yoga und Meditation" genießen; ab jetzt in der Arbeitszeit. Laut Landesarbeitsgericht ist der fünftägige Kurs als bezahlter Bildungsurlaub anzuerkennen (via AFP) – denn er fördere die „Anpassungsfähigkeit und Selbstbehauptung unter den Bedingungen fortwährenden und sich beschleunigenden technischen und sozialen Wandels". Als nächstes wird dann sicher Schlafwandeln als Arbeit anerkannt. Danach kann man schließlich Träume ausreißen.
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JETZT BEWERBEN!
Der mit 10.000 Euro dotierte VBKI-Preis BERLINER GALERIEN geht in die dritte Runde. Gemeinsam mit dem Landesverband Berliner Galerien (lvbg) fördert der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) damit den Kunststandort Berlin. Bewerbungen von Nachwuchsgalerien sind noch bis 15. Mai möglich – alle Infos hier
Im Traum des Taumels befand sich Berlin vor 30 Jahren, als die Menschen durch die Mauer liefen, die „noch in 50 und in 100 Jahren stehen sollte“ (DDR-Staatschef Erich Honecker). Doch durch massenhaften Mut fiel erst das Regime und dann die Grenze, die Freunde, Fremde und Familien trennte. Der Tagesspiegel sucht nun Geschichten von damals – bei einem Schreibwettbewerb für Schülerinnen und Schüler. Sie können ihre Eltern und Großeltern nach den privaten Umbrüchen im politischen Umbruch befragen. Die besten Texte und Interviews werden von einer Redaktionsjury ausgewählt, im Abgeordnetenhaus prämiert und im Tagesspiegel abgedruckt. Alle Infos zum Wettbewerb gibt es hier und meine erste Erinnerung an den Westen fühlt sich an wie jetzt: als ich als 14-Jähriger mit meinen Eltern und meiner Schwester jubelnd über die Brücke an der Bornholmer lief, wir im Wedding anlangten - und meine Mutter entsetzt rief: „Hier sieht’s ja aus wie bei uns.“
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Wie leben wir mit dem Wissen, dass wir sterben müssen?
Gibt es Übungen, die auf diesen Abschied vorbereiten? Sollen wir den Tod zu einem Fest machen? Oder tanzen wir besser schon vorher auf dem Vulkan? Ein inszeniertes Konzert im Konzerthaus mit Musik von Bach, Schubert, Leonard Cohen, Rufus Wainwright, Klaus Nomi u.a.
Tickets: 030 / 20 30 9 2101 | Tickets hier
Verrücktbleiben bitte! Falls Sie sich heute wieder fragen, warum so viele Irre im Berliner Straßenverkehr herumschwirren: Womöglich hat Berlin nur vergessen, ihnen den Führerschein zu entziehen. Waren von dieser Maßnahme im Jahr 2000 noch knapp 8000 Falschfahrerinnen und -fahrer betroffen, waren es im letzten Jahr nur noch knapp 4000. Ob die Zahl der Verkehrt-Teilnehmer im gleichen Zeitraum auch um die Hälfte gesunken ist, konnte Linken-Politiker Sebastian Schlüsselburg mit seiner Parlamentsanfrage nicht herausfinden. Klar ist aber: Der Berliner Polizei gehen eine Menge Lappen durch die Lappen.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Das hat Berlin gerade noch nicht gefehlt. In der Miniaturschau „Little Big City“ wurde der kleinste Dönerladen der Stadt eröffnet – auf 0,041 Quadratmetern. Und weil Kreuzbergs Zwiebeln zu groß sind, steht die Bude in Schalottenburg.
Vorsicht am Zug: Falls Sie auch auf die Erfolgsmeldung reingefallen sind, dass Berlins Regionalbahnen am zweitpünktlichsten in Deutschland sind – inklusive S-Bahn – beachten Sie bitte folgende Durchsage: Züge, die fünf Minuten zu spät sind, gelten in der Statistik noch als pünktlich; ausgefallene Züge zählen gar nicht mit. So schnell wird aus der Ringbahn eine Scheibe.
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Oster-Special: »Champignol wider Willen« an der Schaubühne
von Georges Feydeau,
Regie: Herbert Fritsch
Karten zum Sonderpreis von 19 € für alle Vorstellungen von »Champignol wider Willen« im April mit dem Promotion-Code OSTERN an der Kasse oder im
Webshop der Schaubühne.
(Foto ©Thomas Aurin)
Und jetzt kreisen wir Berlin aus Richtung Spandau ein. Anfang Mai gibt das Bezirksamt Sprayflaschen aus, damit die Bevölkerung bunte Kreise um weggeworfenen Müll sprühen und ihn damit für jeden sichtbar verschlimmschönern kann. Umweltschützer sind längst keine Schwarzmaler mehr.
Für die Tonne ist auch die Planung des Schienenersatzverkehrs für die S-Bahn in Prenzlauer Berg: Die überfüllten Busse stecken östlich des Gesundbrunnens regelmäßig in der Auto-Warteschlange des Receyclinghofs fest. Und die Fahrer werfen sich weg vor Weinen.
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Tagesspiegel-Ostergewinnspiel
Das Tagesspiegel-Ostergewinnspiel hält heute wieder was ganz Tolles für Sie bereit. Seien Sie dabei und bekommen so die Chance auf eine Körperanalysewaage von MEDISANA. Mit Analyse des Kalorienbedarfs, täglichen Messauswertungen und anderen Funktionen liefert sie hilfreiche Informationen über ihren Körper.
Hier geht's zum Gewinnspiel
Letzte Meldung aus dem Berliner Bundesdorf Bonn: Die SPD würde AKK nicht zur neuen Kanzlerin wählen. Zur Wahl steht, Stand jetzt, allerdings sonst nur die eigene Abwahl.
Schnell noch ein Zwischensprint zum Avon Frauenlauf am 18. Mai: Hier nimmt der Tagesspiegel mit einem offenen Team teil, das Startgeld geht teilweise an die Berliner Krebsgesellschaft. Leserinnen und Leser können teilhaben; im Checkpoint verlosen wir einige Freistarts. Einfach mailen an checkpoint@tagesspiegel.de oder gerne auch ohne Start spenden. Das Ziel ist für alle gleich: ein gesünderes Berlin.
Gut, dass sich die Welt immer weiterdreht. Wie die Weltzeituhr, die seit 50 Jahren dem Alexanderplatz die weite Welt verspricht. Mit Trabi-Getriebe, aber ohne Sommerzeit. Und mit einer wunderbar wunderlichen Entstehungsgeschichte, aufgeschrieben von Kerstin Decker. Sollten Sie noch lesen, so viel Zeit muss sein.
BER Count Up – Tage seit Nichteröffnung:
Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hat das Wunder vollbracht: Am 31. Oktober 2020 ist der Flughafen BER offiziell eröffnet worden. 3.073 Tage nach der ersten Nicht-Eröffnung stellen wir damit unseren Count Up ein. Wer nochmal zurück blicken will: Im Tagesspiegel Checkpoint Podcast "Eine Runde Berlin" spricht Lütke Daldrup mit Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt und Checkpoint Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über detailverliebte Kontrollen, politische Befindlichkeiten und aufgestaute Urlaubstage.
Zitat
„Mit der vom TÜV freigegebenen Entrauchungssteuerung wurde ein Meilenstein bei der Fertigstellung des BER Terminal 1 erreicht.“
Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup nimmt Anflug auf die avisierte BER-Eröffnung im Oktober 2020.
Zitat
„Ich bin nicht nah genug dran, um auf Grundlage eigener Erkenntnisse eine Einschätzung abgeben zu können.“
Regiermeister Michael Müller macht den Abflug, als er bei der Senats-Pressekonferenz auf den gleichen Eröffnungstermin angesprochen wird.
Tweet des Tages
Meine Waschmaschine ist kaputt. Alle Socken sind wieder rausgekommen.
Stadtleben
Neu im New Montevideo ist Küchenchef Rinus Abert – und mit ihm auch die Speisekarte des uruguayischen Restaurants am Viktoria-Luise-Platz 6 in Schöneberg. Wo zuvor die gängigen Frühstücksoptionen und nur mittelmäßig kreative Fisch- und Fleischgerichte aufgetischt wurden, landen jetzt ausgefallene Tapas (auch zum Frühstück!), Ceviche, selbst gebackenes Sauerteigbrot und Gallo Pinto auf den schicken Porzellantellern. Zur Feier wird heute eine Eröffnungsparty mit „Flying Buffet“ (ab 17 Uhr) geschmissen – das heißt, es kann kreuz und quer durchprobiert werden, was das neue Konzept kann! U-Bhf Viktoria-Luise-Platz, tgl 9-24 Uhr
Trinken – Auch im Refinery High End Coffee in Mitte (bei dem Namen: wo auch sonst?) gibt es eine Personalie zu vermelden: „Fack Ju Göhte“-Schauspielerin Gizem Emre übernimmt den schicken Coffeshop von den Kaffeekennern Tansel und Bora Özbek, die seit 2015 die geschäftigen Businessleute und Mitte-Hipster mit Kaffeesorten aus der norwegischen Rösterei Tim Wendelboe versorgten. Dem Konzept möchte Emre treu bleiben, wie sie den Qiez-Kollegen erzählt. Das heißt, auch weiterhin gibt’s in der Albrechtstraße 11b hochwertigen Kaffee – ob zum Mitnehmen oder zum Runterkommen im grünen, für Mitte fast idyllischen Hinterhof. Mo-Fr 8-18 Uhr, Sa 9-18 Uhr
Plätze sichern für das 4-Gänge-Menü in der Weinbar Schwein: Denn auch zu Ostern bleibt sich die Charlottenburger „Bistronomy“ treu: Barfood und Fine Dining als geschmackvolle Ergänzung zum edlen Tropfen. Konkret heißt das für Karfreitag, -samstag und Ostermontag in der Mommsenstraße 63 (S-Bhf Savignyplatz): Kaninchen mit Olive und Bärlauch, im Hauptgang Moussaka, anschließend Kabeljau mit Fenchel und Lardo – abgerundet von Rhabarber, Malz und Pumpernickel. Auf die passende Weinbegleitung ist Verlass! Reservierung online
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Jetzt hier anmelden zum Tagesspiegel Fachforum Gesundheit am 8. Mai zum Thema Sicherheit der Arzneimittellieferkette. Diskutieren Sie mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über die Stärken und Schwächen eines sicheren Systems und die Zukunft der Arzneimittelsicherheit: mit Beiträgen von Gerhard Schindler, BND-Präsident a.D., Christian Buse, BVDVA und Dr. Hermann Kortland, securPharm e.V./BAH e.V.
Geschenk – Jetzt, wo sich die Sonne mehr und mehr herauswagt, steigt auch die Lust, sich Zimmer- und Balkonpflanzen anzuschaffen und somit noch ein Stückchen mehr Frühling nach Hause zu holen. Besonders authentisch wird’s natürlich, wenn das Grün direkt aus Wald und Wiese stammt. Wer die Authentizität sucht, ist in der Güntzelstraße 44 in Wilmersdorf richtig: Denn bei Eliza Blumen findet man statt perfekt hochgezüchteter Hochglanzrosen Wald- und Wiesenblümchen – wahlweise im Strauß oder in schicken Retro-Töpfchen. U-Bhf Güntzelstraße, Mo-Fr 8.30-18 Uhr, Sa 8.30-13 Uhr
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NEU - Jetzt erhältlich
Ein Heft voller Inspiration für die schönsten Ausflüge, das Lust macht auf Kurztrips, kleine Urlaube und große Ferien. Dazu: die 500 besten Adressen und wichtigsten Termine für jede Jahreszeit sowie ein Extra-Booklet mit Top-Adressen für Freizeit, Kultur und Genuss in der Landeshauptstadt Potsdam.
Last-Minute-Diskussion – Als sie 1982 nach Berlin kam, wurde Rassismus schlicht geleugnet, berichtet die Autorin Katharina Oguntoye. In ihrem Buch „Farbe bekennen“ hielt sie drei Jahre darauf zusammen mit ihren Co-Autorinnen May Ayim und Dagmar Schultz erstmals den alltäglichen Rassismus fest, der afrodeutschen Frauen in Berlin begegnete. Um 19 Uhr spricht sie im Museum FHXB bei der Gesprächsreihe „Empört euch? Das tun wir schon lange!“ auf dem Podium. Der Eintritt ist frei. Adalbertstraße 95a, U-Bhf Kottbusser Tor
Das Stadtleben zum Mittwoch von: Maria Kotsev
Prominent verraten
Aktuell arbeitet unsere gesuchte Berlinerin an einem Projekt mit dem Berliner Staatsballett, bei dem Tanzworkshops für Kinder mit Behinderung angeboten werden. Die Workshops werden begleitet von Kamerateams – am Ende soll daraus eine Dokumentation entstehen.
Bekannte Berliner fotografieren für uns eine Woche lang täglich Ausschnitte aus ihrem Leben. Erraten Sie, wer sich diesmal hinter den Bildern versteckt? Senden Sie uns bis Mittwoch eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de mit dem richtigen Namen und gewinnen Sie zwei "Checkpott"-Kaffeetassen. Die Auflösung kommt immer freitags - mit einem Selfie. Alle bisherigen Fotos und Hinweise finden Sie hier.
Berlin heute
Verkehr – Ab 5 Uhr ist die Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg zwischen Stargarder Straße und Wicherstraße bis vsl. Donnerstag (13 Uhr) gesperrt. Auf der A 100 ist von 9-15 Uhr in Richtung Wedding Höhe AS Detmolder Straße der rechte Fahrstreifen gesperrt. Und weil Jessie J um 20 Uhr in der Columbiahalle auftritt, kommt es zuvor auf dem Columbiadamm zwischen Platz der Luftbrücke und Golßener Straße zu Staus.
Demonstration – In der Aroser Allee 72 protestieren von 8.30-10 Uhr rund 100 Menschen mit Verdi bei der „Kundgebung vor der Aufsichtsratssitzung Vivantes“. Ebenfalls von Verdi organisiert ist der „Streik im Einzelhandel“ in der Schlossstraße / Markelstraße von 9-13 Uhr, an dem etwa 80 Personen teilnehmen. Und vor dem Haus der Land- und Ernährungswirtschaft in der Claire-Waldoff-Straße findet von 12.30-16.30 Uhr die „Versammlung zum internationalen Tag des kleinbäuerlichen Widerstands“ mit 150 Personen statt.
Gericht – Sechs Überfälle auf Pizzaboten werden einem 22-Jährigen vorgeworfen, gegen den der Prozess wegen räuberischer Erpressung beginnt. Er soll die Opfer mit einem Messer bedroht und insgesamt 275 Euro erbeutet haben (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 817).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Holger Bertram (60), „Alles gute wünschen Reinhild & Hans-Jürgen“ / Norbert Bolz (66), Professor für Medienwissenschaften an der TU / Maurice Covic (21), Mittelfeldspieler bei Hertha / Kim Fisher (50), Sängerin, Schauspielerin und Moderatorin / Klaus-Dieter Gröhler (53), für die CDU im Bundestag / Monika Hauff (75), Sängerin / Michael Hauft (60), „toller Seniorchef der Hewid Heizelemente GmbH, Super-Papa und geliebter Ehemann“ & „Micki Hauft zum runden Geburtstag gratulieren ganz herzlich Sabine & Matthias und wünschen noch viele Höhenmeter per Rad" / Evelyn Maehliss, „ein inzwischen verstummter Freund“ / Rolf Schneider (87), Schriftsteller, Regisseur und Journalist / Jörg Stroedter (65), für die SPD im AGH / David Wagner (48), Schriftsteller
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben – Stephan Androsky, * 14. Juni 1966 / Ursula Fitz, * 13. Oktober 1931 / Reinhard Gniewkowski / Brigitte Krimpmann-Rehberg, * 18. September 1948 / Marianne Pohle, * 2. Juni 1932
Stolperstein – Landhausstraße 3, Wilmersdorf: Hier lebte die Aktivistin, Journalistin und Autorin Hilda Monte, bis sie 1933 nach London ins Exil zog. Als sie heute vor 75 Jahren versuchte, über die Schweiz nach Deutschland einzureisen, wurde sie von einer deutschen Patrouille an der Grenze erschossen.
Im Tagesspiegel
Hotelier Lutz Strangemann betreibt drei Häuser in Berlin – und managt sie von London aus. Angst vor dem Brexit? Hat er keine. Im Gegenteil: Er sieht Chancen. Lesen Sie das Porträt von Bernd Matthies heute in der Berliner Wirtschaft auf Seite 14 im Tagesspiegel und im E-Paper.
Encore
So, wir sind schon wieder am Ende gelandet. Aber bevor Sie die Biege ins Osterwochenende machen: Fliegen Sie nicht über Schönefeld! Denn hier startet entweder noch gar nichts (BER) oder überhaupt nichts. Gestern legte ein notgelandeter Regierungsflieger der sogenannten Flugbereitschaft die Pisten stundenlang lahm – dank einer umsichtigen Crew passierte sonst nichts in einem total verrückt gewordenen Flugzeug. Wir schalten deshalb kurz ins Cockpit (ganze Szene hier) zu Captain Clarence Oveur sowie seinen Co-Piloten Roger und Victor: „Wir haben Clearance, Clarence“ - „Roger, Roger. Was ist unser Vektor, Victor?“ - „Roger, Ouver. Over.“
Heben Sie heute bloß nicht ab. Und fliegen Sie morgen wieder mit uns auf Berlin. Wir lesen uns und ich grüße Sie,