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Ohne Ausschreibung: „Grün Berlin“ übernimmt Marketing für Olympiabewerbung Volksbühne besteht auf tierische Realpräsenz Anruf bei Grönland e.V.

von Anke Myrrhe und Jessica Gummersbach
mit Lorenz Maroldt
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wir starten heute mit einem Blick in die Welt von Donald Trump. Der hat gestern Abend verkündet, dass beim Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland entstanden sei. Und während sich die Experten der Welt nun wieder in Trump-Interpretationen übertreffen, fragen wir mal bei den direkt Betroffenen in Berlin nach.

Wie bitte? Berlin? Aber sicher doch! Hier gibt es nicht nur arktische Analogien, sondern auch herrlichen Humor. Unsere Anfrage beim Kleingartenverein Grönland e.V. am Volkspark Prenzlauer Berg haben der Vorstandsvorsitzende Nils Gruske und seine Frau Daniela Meyer umgehend beantwortet. Die Lage ist schließlich ernst und vor allem dringend. Aber lesen Sie selbst.

Haben Sie bereits eine Anfrage von Trump erhalten?

„Bislang nicht. Aber wir rechnen im Grunde täglich mit der Landung der Air Force One unter unserer 120 Jahre alten Kastanie. Wir haben schließlich neben seltenen Erden reichlich weitere Bodenschätze zu bieten. Und bei uns muss man nicht mal tief danach graben. Einmal das Kartoffelbeet jäten reicht, um einen Haufen Altmetall, historische Ofenrohre, angelaufene Silberlöffel und diverse Schrauben und Nägel sein Eigen nennen zu dürfen. Unser Grönland liegt schließlich direkt neben dem Volkspark Prenzlauer Berg, einem Schuttberg aus der Nachkriegszeit, auf dem man auch sehr schön eine US-Flagge hissen könnte.“

Würden Sie sich auf einen Deal einlassen?

„Zur Rettung der NATO würden wir Herrn Trump Grönland ganz selbstlos überlassen – für eine Milliarde US-Dollar.