wer nur den Frieden kennt, kann sich ein Leben im Krieg nicht vorstellen. Wegen der russischen Invasion in der Ukraine haben bereits vier Millionen Menschen das Land verlassen. Wie sieht das Leben derer aus, die bewusst in ihrer Heimat bleiben? Sechs Ukrainerinnen und Ukrainer haben uns einen Tag lang aus ihrem Leben erzählt, aus Kiew, Charkiw, Odessa, Lwiw – und dort, wo normalerweise keine Berichte entstehen. Sie heißen: Vladislav Bolsun, Tetyana Kostorna, Taras Topolia, Olena Kravtchenko, Olena Kontsevych und Maria Avdeeva. Hier ein paar Auszüge:
+++ „Ich bin so froh, dass ich immer noch Kaffee trinken kann.“ Tatyana Kostorna, Lwiw
+++ „Die Schuldgefühle sind das Schlimmste. Dafür geflohen zu sein oder dafür geblieben zu sein. Nicht genug zu tun, nicht genug zu helfen. Selbst dafür, mal ein bisschen länger zu schlafen. Es gibt so viele Gründe. Aber die Frage ist: Wer ist dafür verantwortlich, dass wir uns so schuldig fühlen? Wir können nichts für diese Situation. Aber jemand anderes ist verdammt nochmal schuld daran.“ Olena Kravtchenko, Wladimiriwka
+++ „Aktuell kann ich nicht mehr Basketball spielen, weil jedes laute Geräusch in der Nachbarschaft den Menschen Angst macht.“ Vladislav Bolsun, Kiew
+++ „Vor dem Krieg lebten hier viele Familien mit ihren Kindern. Jetzt ist es eine verlassene Geisterstadt.“ Maria Avdeeva, Charkiw
+++ „In den ersten Kriegstagen ist der Bahnhof aus allen Nähten geplatzt, weil so viele Bürger die Stadt verlassen haben.“ Olena Kontsevych, Odessa
+++ „Das Risiko, dass die Russen zu Chemiewaffen greifen, ist weiterhin hoch. Also bereiten wir uns vor. Nach dem, was sie in Syrien getan haben, wissen wir Ukrainer, mit wem wir es zu tun haben.“ Taras Topolia, Kiew
Wie der gesamte Tag verlief, können Sie in unserem Blog nachlesen auf tagesspiegel.de. Manchmal wird sogar getanzt (Video).
Der Krieg, das ist die bittere Erkenntnis, gehört zu unserer neuen Normalität längst dazu. 37 Tage dauert die Invasion Russlands in der Ukraine nun schon. Hier die Nachrichten aus der Nacht:
+++ Ukrainische Truppen eroberten nach eigenen Angaben in den vergangenen Tagen elf Siedlungen im südukrainischen Gebiet Cherson zurück.
+++ Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj räumte allerdings auch Probleme an anderen Fronten des Krieges ein – etwa im Süden und im Donbass. Russland will nach Ansicht des ukrainischen Generalstabs die militärische Präsenz in der Ost- und Südukraine aufrechterhalten.
+++ Unterdessen hat sich die Lage in Kiew etwas entspannt. Nach Angaben des Stadtkommandanten wird die zivile Infrastruktur wiederhergestellt. In den Außenbezirken Kiews wird aber weiter gekämpft.
+++ Russland schickt bis zu 2000 Soldaten aus Georgien in der Ukraine. Nach britischen Erkenntnissen sollen 1200 bis 2000 russische Soldaten, die zuletzt in den abtrünnigen georgischen Gebieten Abchasien und Südossetien stationiert waren, die Truppen in der Ukraine verstärken.
Mit unserem Tagesspiegel-Liveblog informieren wir Sie fortlaufend zum Krieg in der Ukraine.
Wer angesichts dieser neuen Realität heute von einem „Freedom Day“ spricht, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Zwei Drittel der Deutschen finden es nicht gut, dass am heutigen Freitag, 1. April, fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben werden (Q: Forsa). Kein Witz. Während andere Bundesländer wie Hamburg und MV sich selbst zum Hotspot erklärt haben, bleibt Berlin zwar das heißeste Pflaster der Republik (jo eh!), will allerdings coronamäßig lieber kein Hotspot sein.
„Aus epidemiologischer Sicht ist jetzt der falsche Zeitpunkt, fast alle Corona-Maßnahmen auslaufen zu lassen“, sagte Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) dem Checkpoint. „Aus rechtlicher Sicht lässt das neue Infektionsschutzgesetz des Bundes den Ländern hier aber kaum Spielraum.“ Die Kriterien, auf Basis derer das Abgeordnetenhaus Berlin zum Hotspot erklären könnte, ließen sich derzeit nicht feststellen: „Wir haben keine neue, gefährlichere Virusvariante und die Situation in den Krankenhäusern ist zwar sehr angespannt, aber aktuell droht keine Überlastung.“ Allerdings wisse man nicht, wie sich die Situation mit dem Wegfall der meisten Maßnahmen jetzt entwickelt. „Wir beobachten die Lage täglich genau und sind vorbereitet, um schnell handeln zu können.“
Ob Maske oder nicht – das große Berliner Durcheinander haben Kevin P. Hoffmann und Tanja Buntrock hier beschrieben (T+).
Übrigens: Niemand hindert Sie daran, sich selbst und andere weiterhin zu schützen. Gilt übrigens immer.
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Holländischer Griff schützt Radfahrer
Unachtsam geöffnete Autotüren sorgen für schwere Unfälle mit Radfahrern. Richtig gemacht: Die Fahrertür wird von innen mit der rechten Hand geöffnet, der Blick geht nach hinten. So werden Radfahrer schneller gesehen. Ein Tipp von der Unfallkasse Berlin – der gesetzlichen Unfallversicherung für das Land Berlin
www.unfallkasse-berlin.de
Immer gilt jetzt übrigens auch: Wenn Sie Energie sparen können, dann tun Sie das. Zugegeben, Fahrradwetter war auch schon mal besser (und gefährlich isses auch, dazu gleich mehr), aber zu Hause ist’s ja eh am schönsten, äh, ohne Heizung. Nunja, vielleicht könnten wir uns abwechselnd ins Abgeordnetenhaus kuscheln, wo weiterhin auf Stufe 5 geheizt wird? (CP von gestern) Der Grünen-Abgeordnete Benedikt Lux fordert vom Parlamentspräsidenten: „Wir müssen Gas überall sparen, wo es geht – im Berliner Parlament sehe ich noch eine Menge Potenzial.“ Der Präsident, so hört man, sei hier allerdings nicht das Problem. Fehlt nur noch die Lösung. Kosten für Wasser & Energie (Fernwärme mit Gas) im Abgeordnetenhaus momentan: 984.000 Euro im Jahr.
Apropos Kuscheln: Die Berliner Koalition hat auch den 101. Tag ihres gemeinsamen Regierens überstanden. Größere Verstimmungen sind weiterhin nicht bekannt, die Annäherung läuft auch auf persönlicher Ebene, Beweis: Giffey (SPD) und Kipping (Linke) nennen sich jetzt Franziska und Katja. Na denn: Prost.
Bei Bettina und Franziska könnte es allerdings bald weniger gut laufen: Giffey, Regierende Bürgermeisterin, findet die autofreie Zone auf der Friedrichstraße ähnlich gelungen wie Auftritte im Jogginganzug in dem Abgeordnetenhaus: „Die Flaniermeile Friedrichstraße muss anders aussehen“, sagte Giffey gestern im Spreeradio – und schloss nicht aus, dass das auch Autos impliziert. Jarasch, Verkehrssenatorin (Grüne), um des lieben Kuschelkurses willen, widersprach nicht, sagte aber später der Morgenpost: „Unser Plan, gemeinsam mit dem Bezirk, ist es nicht, dort wieder Autos fahren zu lassen – sondern wir wollen ein attraktives Umfeld vor allem für Fußgänger*innen schaffen.“ Über Geschmäcker lässt sich zum Glück nicht streiten.
Den Geschmack der Berlinerinnen und Berliner hat die Regierende trotz der herzlichen Omnipräsenz bislang übrigens noch nicht getroffen: Sie ist genauso unbeliebt wie ihr Vorgänger Michael Müller (ebenfalls SPD). (Q: Civey)
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Mysteriöse Spielfilme sind wir in dieser Stadt ja gewohnt, aber Schmierfilme? Werden auf den Straßen eigentlich selten gedreht (außer vielleicht Trash-Pornos). Gar nicht lustig jedenfalls, denn die Polizei meldete 33 Unfälle aufgrund eines mysteriösen Schmierfilms auf der Fahrbahn. „Auf der Hälfte des Kreisels ist mein Auto einfach geradeaus weitergefahren“, schilderte uns ein Autofahrer seinen Unfall am Bersarinplatz in Friedrichshain. „Ich konnte nicht lenken, gar nichts. Das war wie bei Glatteis.” Sein Auto knallte gegen den Bordstein, knapp an einer Laterne vorbei. „Während ich dastehe und mir die Stelle anschaue, schmeißt sich ein Motorradfahrer hin und schlittert über beide Fahrbahnen. Kurz darauf stürzte dann der zweite …“ Verdächtigt wird derzeit eine Salzlake, die zuvor von der BSR auf den Straßen verteilt worden war – gegen Glätte.

Während andere noch aufräumen, haben wir für Sie Berliner & Pfannkuchen gebacken. Am Montag starten wir unseren Checkpoint-Podcast. Was wir da machen, erklären wir hier. Dreimal die Woche sprechen Ann-Kathrin Hipp, Lorenz Maroldt und ich pünktlich zum Feierabend über alles, was Berlin bewegt (und was sich nicht bewegt) – und zwar anhand von Sprachnachrichten. Schicken Sie uns Ihre Sprachnachricht an 01729939576. Grüße rausschicken, Heiratsanträge machen, über den Verkehr schimpfen oder schlau daherquatschen: Wir schenken Ihnen jeden Tag eine Minute. Montags, mittwochs und freitags, immer ab 17 Uhr. Überall, wo es Podcasts gibt.
Und hier unzensierte Behind-the-scenes-Aufnahmen von der letzten Probe. Have fun! (Wir hatten ihn.)
Telegramm
Apropos: Der Streit um den Streik in der nächsten Woche trägt inzwischen auch übelriechende Früchte. Nach der Ankündigung der GEW, am Abiturtag streiken zu wollen, legte die Vorsitzende der GEW-Schulleitervereinigung am Donnerstagabend nach neun Jahren ihr Amt nieder. „Ich finde es unzumutbar“, sagt Gunilla Neukirchen. Die Schülerinnen und Schüler seien „die einzigen wirklich Leidtragenden des Streiks“, auch wenn der ein langfristiges Ziel verfolge. „Gegenwärtig wären wir in Berlin froh, wenn wir überhaupt ausreichend Lehrkraft für unsere vollen Klassen hätten.“ Sagt Neukirchen – und tritt gleich ganz aus der Gewerkschaft aus.
Sie selbst, Leiterin des Beethoven-Gymnasiums in Lakwitz, hat an ihrer Schule übrigens die Prüfungen auf den 6. April vorgezogen. Bedeutet zwar einen Tag weniger Vorbereitung, dafür aber die echten Lehrkräfte für Fragen am Pult – die dann am nächsten Tag ohne schlechtes Gewissen streiken dürfen. Vorbildlicher Lehrplan.
Vorbildlich ist auch der Einsatz des Tourismusvereins Treptow-Köpenick für 140 aus der Ukraine geflüchteten Menschen: Sie wurden vorübergehend im Hotel „Das Schmöckwitz“ untergebracht (wir berichteten über die Startschwierigkeiten bei der Versorgung, CP vom 18. März). Doch hier können die Menschen nicht bleiben, Geflüchtete müssen jetzt die Hostels wieder verlassen. „Was jetzt fehlt, sind Wohnungen, um die Menschen dauerhaft hier behalten zu können“, schreibt der Vorsitzende des Vereins, SPD-MdA Robert Schaddach, an die Degewo. „Unter den Menschen sind 33 Kinder und Jugendliche, die schon erste Verknüpfungen in Schulen und Kindergärten haben. Sie hier wieder rauszureißen, wäre unlogisch und unvernünftig.“ Mal sehen, ob jemand antwortet.
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Tierisch helfen will auch der Tierpark: Geflüchtete aus der Ukraine haben derzeit freien Eintritt. Gilt allerdings nur montags bis freitags, mit ukrainischem Reisedokument – und nicht für Zoo und Aquarium.
„Bei der Überwachung des Straßenverkehrs verschiebt die Polizei Berlin offenbar ihren Fokus auf die Kontrolle von Radfahren und Fußgängern.“ Es ist der 1. April, aber diese Meldung ist wirklich kein Scherz. (T+)
Gestern haben wir Marco Buschmann hier vorübergehend zum Innenminister erhoben (aka „Basisschutz-Propagandist“, CP von gestern). Er ist natürlich Justizminister. Wir bitten um Entschuldigung. Als Wiedergutmachung spielen wir heute in voller Länge Buschmanns „Epic Christmas Medley“ (hier geht’s zum Soundcloud-Profil von Buschmann, aka MB Sounds). Fröhliche Weihnachten.
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Apropos Weihnachten: In Hamburg gab es gestern Schnee. Ob das noch März-Wetter ist oder schon April-Scherz, müssen Sie selbst entscheiden.
Emanuel Wyler, Postdoc am Berlin Institute for Medical Systems Biology, nimmt gerade am Jahresmeeting der Virologen in München, Deutschland, teil. Auf seinem Teilnehmerausweis steht “Berlin, Switzerland” (Beweis). Oder wie wir hier sagen: Alles Käse.
Apropos Uni: Das neue Semester beginnt, die Zeit der Fernuni ist vorbei (außer in Hagen). Allerdings nur echt mit FFP2: „Gemeinsam mit den anderen Berliner Hochschulen betrachten wir das Tragen von FFP2-Masken in Innenräumen weiterhin als eine hochwirksame Maßnahme zum Schutz vor einer Infektion für sich selbst und für andere“, hieß es gestern in einer Rundmail der FU. Runde Sache.
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Der zweite Band ist da! Die besten Karikaturen von Klaus Stuttmann aus (fast) zwei Jahrzehnten.
Wo wir hier gerade an der Uni rumhängen: Für ein Käffchen ist es nie zu spät! Deswegen lädt Katja Kipping (Linke), Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, zum „Kaffee mit Katja“. Heute um 18 Uhr, live auf Instagram. Versprochen wird ein „Rückblick auf einen dramatischen Monat März, der für mich vor allem von Krisenmanagement geprägt war.“ Na, hoffentlich gibt’s da kein Schwarzbrot.
Zitat
„Wir sprechen hier nicht von Jahren, die wir ohne russisches Gas auskommen müssen. Wir sprechen hier nicht vom nächsten Winter, wenn die Wohnungen kalt sind.“
Marina Weisband, Grünen-Politikerin, geboren in Kiew, schlägt vor, Zahlungen an Putin auf einem Treuhandkonto einzufrieren und erst bei Waffenstillstand wieder freizugeben.
Tweet des Tages
It’s fucking snowing
Stadtleben
Essen – In einem ehemaligen Jugendgefängnis an der Kantstraße serviert Spitzenköchin Sophia Rudolph, die ihre Ausbildung am renommierten Institut Paul Bocuse absolvierte, im „Lovis“ wahlweise ein Vier- oder Sechs-Gang-Menü (75 bzw. 99 Euro ohne Weinbegleitung) mit saisonalem und regionalem Fokus. Zutaten wie Buchweizen, Forelle und hausgemachtes Sauerteigbrot stehen auf dem Programm. Natürlich kocht man hier auf höchstem Niveau, schließlich wurde Rudolph 2019 bei den Berliner Meisterköchen zur Aufsteigerin des Jahres gewählt (damals war sie noch Küchenchefin im „Panama“). Derzeit ist das Lovis im Soft-opening-Modus, die offizielle Eröffnung mit allem Tamtam soll demnächst folgen. Mi-Sa 18.30-23.30 Uhr, Kantstraße 79, U-Bhf Wilmersdorfer Straße
Das ganze Stadtleben gibt’s mit dem Tagesspiegel-Plus-Abo.
Berliner Gesellschaft
Hochzeit – „Wir wünschen unserer Tochter Alison, die am heutigen Freitag ihren Julian heiratet, auch auf diesem dokumentarischen Weg alles Gute und Glück wünschen. Der Weg von Lichterfelde nach Kladow ist gewaltig. Die Eltern Achim und Miriam Koch“
Geburt – „Jola Heidi, unsere wonnige Frühstarterin ist da! Mit den glücklichen Eltern Judith und Nicolas freuen sich Oma Annemarie und Opa Manfred“
Sonnabend – „Der Vorstand von Lebensherbst e.V. gratuliert seiner Gründerin und Vorstand Mariella Ahrens zum Geburtstag. Lass uns weiter gemeinsam den Senioren helfen“ / Kerstin Buschenhagen, „beste Gärtnerin von Welt – wir drücken dich und freuen uns aufs Brunchen!“ / Rita Eckert (77 „Alles Liebe und Gute für eine Frau voller Energie und Behauptungswille von Petra+Armin“ / Sonja Gerhardt (33), Schauspielerin / Roland Gewalt (64), ehem. für die CDU im AGH / Kurt Krieger (74), Unternehmer / Katharina Puttendörfer, „beste Tante, allerbeste Schwester & herzallerliebste Tochter: Gute Besserung & herzige Glückwünsche von der family“ / Brigitte Struzyk (76), Schriftstellerin / Katrin Rutschow-Stomporowski (47), ehem. Ruderin
Sonntag – Annekathrin Bürger (85), Schauspielerin / Fler (40), bürgerlich Patrick Losenský, deutscher Rapper / „Stefan Krauss, KRRO Film, dem allerbesten, fleißigsten, empathischsten, achtsamsten und humorvollsten Mitarbeiter alles Liebe zum Geburtstag. Die Cheffe“ / Dagur Sigurðsson (49), ehem. Handballtrainer der Füchse Berlin / „Viel Glück und viel Segen für Dich, liebste Theresia! Deinen ersten Geburtstag feiern wir alle zusammen! Deine Omi Hilke / Aykal Urban (48), Bezirksstadtrat für Ordnung, Straßen und Grünflächen, Umwelt- und Naturschutz in Steglitz-Zehlendorf (Grüne)
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Dr. Heinrich Held, * 21. April 1944 / Dr. Hans Poser, * 25. Mai 1937, ehem. Professor für Philosophie an der TU / Dorothea Reinert, * 19. März 1935
Stolperstein – Kela Steinberg wurde heute vor 90 Jahren, am 1. April 1932, in München geboren. In Berlin lebte sie an der Alten Schönhauser Straße. Am 5. September 1942 wurde sie im Alter von zehn Jahren nach Riga deportiert und dort drei Tage später, am 8. September 1942, ermordet. An der Alten Schönhauser Straße 53 in Mitte erinnert ein Stolperstein an Kela Steinberg.
Encore
„Da steht kein Pferd auf dem Flur: Warum wiehert der Amtsschimmel ausgerechnet bei der Erweiterung einer Reitsporthalle?“, fragt der FDP-Abgeordnete Stefan Förster in einer kleinen Anfrage. Hühü, da schauen wir uns doch mal an, wo der Huf drückt: Der Abteilung Pferdesport des BSV AdW e.V wurde die bauliche Erweiterung einer bestehenden Reithalle versagt, da die Pläne nicht den Vorgaben des geltenden Flächennutzungsplanes entsprächen. Hoffentlich hat sich da niemand vergaloppiert. Aber bevor wir hier noch weitere Witze abgrasen, reiten wir lieber schnell in Richtung Wochenende. Möge das Glück mit Ihnen sein!
Ordentlich mit den Hufen gescharrt hat heute wieder Thomas Lippold (Recherche & Redaktion), Sarah Borufka hat den Picknickkorb gepackt (Stadtleben) und Cristina Marina alles hübsch angerichtet (Produktion). Morgen reitet hier Thomas Wochnik ein.
Bis bald
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