wir melden uns zurück am Checkpoint und wünschen Ihnen ein glückliches und gesundes Jahr 2026. Damit es nicht langweilig wird, wählen wir am 20. September mal wieder ein neues Abgeordnetenhaus. Kai Wegner würde gern Regierender Bürgermeister bleiben, wir versuchen noch herauszufinden, warum eigentlich.
Klar ist: Wegner hat fest versprochen, in diesem Jahr bei einer unserer Berlin Revuen vorbeizuschauen, die wir aufgrund des großen Erfolgs (sechs ausverkaufte Shows 2025) selbstverständlich auch in diesem Jahr fortsetzen. Und auch sonst haben wir rund um den Checkpoint noch einige Überraschungen vorbereitet. Wenn Sie hier regelmäßig mitlesen, werden Sie bald mehr erfahren (hilft übrigens auch beim Jahresrätsel, die Auflösung gibt’s weiter unten). Am wichtigsten: Bleiben Sie fröhlich!
Und damit mitten rein ins Jahr 2026 …
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Europas erfolgreichste Turnshow – das „Feuerwerk der Turnkunst“ – kommt nach Berlin! VIVA verspricht, ein wahres Akrobatikfest des Lebens zu werden. Jede Darbietung trägt die Botschaft: Das Leben ist ein Geschenk – lasst es uns auspacken und genießen! Mit dabei: die Top-Turner Lukas Dauser und Andreas Toba.
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… und das beginnt in Berlin bekanntlich mit einem lauten Knall. Wobei das offenbar Ansichtssache ist: „Berlin hat eine ruhigere Silvesternacht erlebt als in den vergangenen Jahren“, sagte der Regierende. In Zahlen heißt das: 430 Festnahmen, 35 verletzte Polizisten, 1830 Feuerwehreinsätze zwischen 19 und 6 Uhr. Landesbranddirektor Karsten Homrighausen sagt, die Lage habe sich „auf hohem Niveau verstetigt“ (Q: Abendschau).
Und dennoch sind sich weitgehend alle einig, dass sich die veränderte Einsatztaktik mit größeren Verbotszonen ohne starre Absperrung bewährt hat. Warum es so trotzdem nicht weitergehen kann, hat mein Kollege Alexander Fröhlich hier argumentiert. Und wer noch mehr wissen will, kann hier weiterlesen:
+ Mit Konsequenz und Wetterglück: Vier Gründe, warum der Jahreswechsel nicht ganz so schlimm war wie befürchtet.
+ Trotz strenger Kontrollen: So einfach sind lebensgefährliche Kugelbomben in Tschechien zu haben.
+ Fünf Stunden für eine verstümmelte Hand: eine Nacht im Unfallkrankenhaus – wo Silvester Schwerstarbeit ist.
+ Debatte ums Böllerverbot: Innensenatorin für Ausweitung der Verbotszonen.
+ Aktion fürs Stadtbild: Junge Muslime sammeln Müll am Neujahrsmorgen.
+ Zwei Stunden Schlaf und Restalkohol: So verlief der Neujahrslauf.
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) hat Silvester zum Win-Win-Event gemacht: Mit offenbar selbstgebackenen Pfannkuchen hat sie die Beamten auf dem Polizeiabschnitt am Zwickauer Damm und auf der Rudower Feuerwache erfreut. Schöne Geste, schöne Instagram-Bilder.
Und SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach? Ließ sich mit Spiegelsonnenbrille an einem Low-Budget-Schreibtisch beim DJ-Set fotografieren und postete dazu den Slogan „2026 ändern wir den Sound der Stadt“ sowie eine sechsstündige Spotify-Playlist „Silvester-Kracher by Stephen Noise“. Das Profil von DJ Noise bleibt unscharf, es dominiert mit Personal wie Ed Sheeran, Taylor Swift, Tim Bendzko und Felix Jaehn der solide Mainstream – wobei das für SPD-Verhältnisse dieser Tage ja schon ein Gewinn wäre.
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Dieser Leitfaden hilft, rechtliche Grundlagen zu verstehen, wichtige Verfügungen für Sie oder Ihre Angehörigen niederzuschreiben und alle notwendigen Unterlagen zu ordnen. Inkl. systematischer Checklisten, rechtsgültiger Muster für Patientenverfügungen, Verfügungen für Angehörige und Vorsorgevollmachten. Mehr
Apropos Vorausschau: Zu den beliebten Checkpoint-Ritualen gehört, die Senatsmitglieder nach ihren Neujahrsvorsätzen zu fragen. Premiere: Diesmal haben erstmals ALLE geantwortet. Wenn das kein gutes Omen für 2026 ist. Schauen wir also voraus (und teilweise zurück):
+ Der Regierende Kai Wegner (CDU) hatte sich für 2025 vorgenommen, die „Digitalisierung der Dienstleistungen voranzutreiben“. Das hat (auch Dank Staatssekretärin Martina Klement, Grüße!) ganz gut funktioniert. In diesem Jahr möchte Wegner „die Berlinerinnen und Berliner für die Olympischen und Paralympischen Spiele begeistern und den Traum von Olympia in Berlin Wirklichkeit werden lassen.“ Mal sehen, was länger dauert.
+ Iris Spranger (Inneres & Sport) schließt sich an und wünscht sich, „dass Berlin durch unsere gemeinsame Arbeit das Rennen um die nationale Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele gewinnt.“
+ First Lady Katharina Günter-Wünsch (Bildung, Jugend & Familie) möchte mit ihrer Verwaltung „die begonnenen Vorhaben gemeinsam fortführen“ und sich weiter „mit ganzer Kraft für tragfähige Lösungen für Kinder, Jugendliche und Familien einsetzen.“
+ Franziska Giffey (Wirtschaft, Energie & Betriebe) fokussiert sich auf den Wahlkampf: „Ich will meinen Wahlkreis in Rudow direkt gewinnen. Deshalb heißt es im neuen Jahr: kämpfen.“ Vergangenes Jahr hieß es noch: „Starke Wirtschaft und gute Arbeit für Berlin voranbringen.“
+ Stefan Evers (Finanzen) hatte für 2025 „Sport und Sparen“ auf dem Zettel und bleibt sich größtenteils treu: „Im neuen Jahr spare ich mir Erklärungen, wo Einsicht nicht vorgesehen ist. Das schont Kräfte für die wichtigen Aufgaben.“
+ Christian Gaebler (Stadtentwicklung, Bauen & Wohnen) schreibt passend zur Antwort des Vorjahres: „Ich bleibe dabei: Ich habe keinen festen Vorsatz, sondern man sollte sich jeden Tag etwas Gutes vornehmen.“
+ Zum ersten Mal durfte Sarah Wedl-Wilson (Kultur & Gesellschaftlicher Zusammenhalt) mitmachen: „Ich möchte mir der kleinen, täglichen Glücksmomente noch bewusster werden: ein freundliches Wort, ein Lächeln, ein Sonnenstrahl, ein leckeres Essen, ein Glas mit Freunden. Es sind die kleinen unbezahlbaren Momente, die den Ausgleich zum harten Tagesgeschäft bringen.“
+ Felor Badenbergs (Justiz & Verbraucherschutz) Vorsatz: „Die letzten Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umsetzen und gleichzeitig mehr Zeit für die Menschen, die mir am Herzen liegen.“
+ „Mehr Zeit an Wochenenden mit Familie und Freunden, auch für Gesellschaftsspiele“, wünscht sich Ute Bonde (Mobilität, Verkehr, Klimaschutz & Umwelt). Im vergangenen Jahr war es „mehr Zeit zum Lesen und zum Stöbern in Buchhandlungen.“
+ Cansel Kiziltepe (Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt & Antidiskriminierung) bleibt beim Klassiker und möchte „regelmäßig Sport treiben.“
+ Und Ina Czyborra (Wissenschaft, Gesundheit und Pflege) hält offenbar wenig von Neujahrsvorsätzen: „Um es mit den Worten von Oscar Wilde zu sagen: ‚Gute Vorsätze sind Schecks, auf eine Bank ausgestellt, bei der man kein Konto hat.‘“
Hm, vielleicht besser als ein Konto voller Schulden? Aber für den Moment bedanken wir uns bei allen fürs Mitmachen, und wünschen gutes Gelingen.
Bleibt nur die Schadenfreude: Während die kurzfristig improvisierte Silvesterparty am Brandenburger Tor auch ohne Live-Auftritte wegen des großen Andrangs geschlossen werden musste (25.000 Menschen), wollten nur rund 9000 Menschen die abgewanderte ZDF-Party in Hamburg sehen. Auch eine hektisch eingerichtete Abendkasse brachte keinen großen Ansturm, die Netzgemeinde mokierte sich über die leere Fläche vor der Bühne und dass im Fernsehen immer dieselben Leute gezeigt wurden. Vielleicht schaffen wir ja gemeinsam irgendwas Nichtpeinliches im nächsten Jahr?
Gar nicht peinlich: Ihre großartigen Fotos, die in der legendären „KIEKSTE“-Show von Lorenz Maroldt bei der Checkpoint-Revue hunderte Besucher begeistert haben. Hier kommen die besten Berlin-Fotos des Jahres 2025. Schicken Sie gern weiter Schnappschüsse zwischen Frust und Freude an checkpoint@tagesspiegel.de. Viel Spaß!

Auch ein Berliner Bär braucht mal ein Päuschen. Gesehen im Tiergarten von Leser Jörg Farys.

Dieser Trabi geht mit der Zeit und tankt an der Ladesäule nahe Alexanderplatz seine Batterie auf, entdeckt von Leser Andreas Metz.

Gute Nachricht: In der Kilianistraße in Oberschöneweide ist ’ne kleine, aber feine Wohnung frei! Leser Johannes Müller war der Finder.
Und noch ein paar Leseempfehlungen:
+ Was 2026 in der Berliner Landespolitik wichtig wird: Olympia-Entscheidung, mehrere Volksbegehren, Anwohnerparken – und natürlich die Wahl. Ein Überblick.
+ Innerhalb Berlins wächst eine Großstadt heran: Braucht Berlin einen 13. Bezirk?
+ Was uns der Tod in diesem Jahr über das Leben gelehrt hat: Vier Berliner Bestatterinnen erzählen.
+ Wie werde ich nur meinen Perfektionismus los? Fünf Strategien aus der Psychologie, die wirklich helfen.
+ „Du kannst Dich jederzeit melden, wenn es drückt“ Wie mir Chat-GPT half, endlich mit dem Rauchen aufzuhören.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Was fehlt? Der Lösungssatz unseres Jahresrückblickrätsels: „Ab an die Urnen, Team Checkpoint wünscht ein frohes neues Wahljahr.“
Unzählige Einsendungen haben uns erreicht, einige Buchstabendreher haben wir uns erfreut, zum Beispiel: „Me in die Urne…“ Nope! Auch wenn Sie sich manchmal zurecht über zu viel Denglisch im Checkpoint beschweren, so schlimm ist es noch nicht, sorry!
Der hier: „FBANDIEURNENTAAMCHECKPOINTWÜNSCHTEINFROHESNEUESWAHLJAHR“ hätte vermutlich zum Sieg im Scrabble gereicht, liegt beim Jahresrätsel aber knapp daneben.
In den nächsten Tagen sichten wir die vielen richtigen Einsendungen und melden uns dann bei den Gewinnerinnen und Gewinnern der Tagesspiegel-Restaurant-Scheckhefte für 2026. Vielen Dank an alle Berlinkenner, die mitgemacht haben.
Die goldene Knalltüte für die dickste Silvesterluft geht übrigens an die Frankfurter Allee, wo die Messstation um 1 Uhr eine Feinstaubkonzentration von 462 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft maß. Das ist rund das 20-fache des sonst üblichen. Die Stickoxiddosis von 320 Mikrogramm war ebenfalls atemberaubend, aber der stramme Südwestwind samt reinigendem Nieseln hat die Luftverhältnisse in der ganzen Stadt freundlicherweise binnen drei Stunden wieder normalisiert. Gilt im Normalfall auch für die Böllerdebatten.
Apropos Knalltüten: Erneut wurde ein Bus der Kältehilfe angezündet, es war bereits der dritte innerhalb weniger Tage. Die gute Nachricht: Der mutmaßliche Täter wurde laut Kältehilfe von einem Mitarbeitenden und der Sicherheitsfirma erwischt und der Polizei übergeben. Hoffentlich das Ende dieser Geschichte – was bleibt, ist die Solidarität.
Bei ihrer Meinung geblieben ist Kirstin Bauch (Grüne), Bezirksbürgermeisterin von Charlottenburg-Wilmersdorf. Obwohl Finanzsenator Stefan Evers (CDU) keine Rechtsgrundlage dafür sieht, haben 2150 Mitarbeiter des Bezirksamts heute frei, Rathaus und Behörden bleiben geschlossen. (Q: BZ).
Zum Jahreswechsel werden die Sparmaßnahmen beim rbb deutlich sichtbar: Gestern sendete die Abendschau erstmals den Nachrichtenblock ohne Sprecher. Weniger Geld, weniger Menschen – schade.
Neujahr im Schillertheater, Ulrich Matthes lädt zum Konzert. Unter dem Motto „Matthes macht’s“ spielt das Sinfonieorchester der Komischen Oper die Lieblingsstücke des Schauspielers von Schumann bis Bernstein. Doch bevor die Stars die Bühne betreten, schleicht sich unauffällig ein anderer Promi ins Foyer: Angela Merkel, die mit Matthes befreundet ist, holt drei vorbestellte Karten an der Kasse ab. Kaum ist die Alt-Kanzlerin weg, eilt ein Mann an den Schalter. „Was kostet denn eine Karte, um neben Frau Merkel zu sitzen?“, fragt er, leicht berlinernd. 79 Euro, sagt die Kassenfrau. Allerdings nur theoretisch: leider alles ausverkauft.
Viel ausverkauft war vermutlich auch vor Weihnachten. Wenn Sie nicht zufrieden sind mit der Geschenkausbeute: Die Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda in Friedrichshain lädt am 10. Januar zur Geschenketauschparty.
Und wenn Sie noch was Gebrauchtes suchen: Ende Januar versteigert das Bezirksamt Lichtenberg insgesamt 87 verwahrte Fahrzeuge. Ein paar dicke Audis sind dabei, ein nicht mal zwei Jahre alter DS4 sowie ein Hyundai Tucson, ein Hybrid-BMW und ein Mercedes-Lkw von 2023, mehrere antiquarische Wohnwagen, eine braune Schwalbe und ein 50 Jahre alter Anhänger mit Boot. Falls Sie für alle Fälle gewappnet sein wollen …
Ohne Boot, aber mit Wasser: Im ersten Quartal dieses Jahres sollen endlich die Bauarbeiten für die neue Schwimmhalle in der Holzmarktstraße beginnen. Wie Berlinovo und Senat auf Grünen-Anfrage mitteilen, ist die Fertigstellung ist für 2030 geplant – zwölf Jahre nach Schließung der alten Halle. Kopf hoch!
Zitat
„Kunst kann je nach den Umständen des Einzelfalls als Zubehör ein Bestandteil der öffentlichen Straße sein, dem kommunikativen Gemeingebrauch unterliegen oder eine Sondernutzung des öffentlichen Straßenlandes darstellen.“
Aus den im Amtsblatt veröffentlichten „Ausführungsvorschriften des Berliner Straßengesetzes über Kunst im öffentlichen Straßenland“.
Stadtleben
Verlosung – Das Musiktheaterensemble Opera Lab Berlin denkt die „Space Opera“ – ein Genre, das gewöhnlich groß angelegte Science-Fiction-Epen beschreibt – neu. Nämlich als poetisches Klangtheater über menschliche Begegnung, Sprache und die Frage, wie Kunst helfen kann, Gräben zu überwinden und Empathie an die Stelle von Spaltung zu setzen. Das Ergebnis: YOU\ME/ALIEN, ein Experiment in radikaler Empathie. Für die Aufführung am 6. Januar um 20 Uhr im Theater im Delphi verlosen wir 1x2 Tickets. Bewerben können Sie sich übers Checkpoint-Postfach. Gustav-Adolf-Straße 2, S-Bhf. Prenzlauer Allee
Trinken – Na, wie verlief die Neujahrsfeierei – und vor allem, wie geht es dem Kopf? Es hilft ja leider alles nichts, aber heute ist trotzdem Freitag. Zum Glück gibt es immer mehr Bars in Berlin, die auch alkoholfreie Cocktails kredenzen. Im stilvollen Basalt im Wedding zum Beispiel. Hier gibt es von Klassikern bis Neukreationen alles, was das Herz begehrt und einiges eben auch für den guten Start in den vielleicht trockenen Januar. Mi bis Do 19-1, Fr & Sa 19-2 Uhr, Utrechter Straße 38, U-Bhf. Nauener Platz
Noch hingehen – Aus unterschiedlichen Gründen ist aktuell Schlittschuhlaufen recht angesagt. Einer der naheliegendsten: es ist kalt. Ganz besonders ausgefallen lässt sich der Sport in den Hallen des Ausstellungskonzepts „Dark Matter“ ausüben. Hier hängen 600 Tannenbäumen kopfüber von der Decke – was beim Hochschauen den Eindruck vermittelt, als schwebe man über einem winterlichen Wald. Die „Forest - Winterlights“ haben nur noch bis Februar geöffnet. Mi & Do 14-22, Fr 12 -23, Sa 11-23, So 11-22 Uhr, Köpenicker Chaussee 46, S-Bhf. Betriebsbahnhof Rummelsburg
Last-Minute-Tickets – Der Verein „Musik in Brandenburgischen Schlössern“ präsentiert in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin einen Konzertnachmittag im Bode-Museum, welcher der romantischen Klarinette gewidmet ist. Begleitet von Beatrice Wehner-Schaller am Klavier spielt Carl Maria von Weber unter anderem Schumann, Bärmann und Brahms. Los geht es um 16 Uhr, Tickets (ab 20 €) sollten vorab online gebucht werden. Am Kupfergraben 3, S-Bhf. Hackescher Markt
Grübelstoff – Wie sieht es bei Ihnen aus mit den guten Vorsätzen – haben Sie sich welche vorgenommen oder brauchen Sie dafür kein neues Jahr?
Kiekste
Was machen zwei Elefanten, eine Katze und ein Bär in der S-Bahn? Gute Frage. Eine Antwort haben wir nicht – aber dafür dieses knuffige Foto. Entdeckt und fotografiert von Leser Ulrich Domke in der S1 Richtung Zehlendorf. Schicken Sie uns auch Ihre schönsten, kuriosesten und überraschendsten Berlin-Momente an checkpoint@tagesspiegel.de und nehmen mit Ihrer Zusendung aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – Friedrichshain: Am Abend wird im Bereich Mühlenstraße, Warschauer Straße, Oberbaumbrücke und Stralauer Allee ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet.
Tiergarten: Nach der Silvesterparty wird der Straßenbereich rund um das Brandenburger Tor um ca. 18 Uhr wieder freigegeben.
Demonstration – Für heute sind sechs Demos angemeldet (Stand 1.1., 13 Uhr), u.a. „Klimamahnwache zum Pariser Abkommen; FridaysFor Future. Für Klima- und Umweltschutz“: 20 Demonstrierende, „Fridays For Future“, Platz der Republik 1 (10-12 Uhr)
„Fotoausstellung von Hingerichteten im Iran > Solidarität mit dem iranischen Volk und dem heldenhaften Aufstand des iranischen Volkes (...)“: Acht Menschen, „Iran Menschenrechte“, Goethestraße 42 (11-17 Uhr)
„Fotoausstellung von Hingerichteten im Iran > Solidarität mit dem iranischen Volk und dem heldenhaften Aufstand des iranischen Volkes (...)“: Fünf Demonstrierende, „Iran Menschenrechte“, Carl-Schurz-Straße 2 (11-19 Uhr)
„Fotoausstellung von Hingerichteten im Iran > Solidarität mit dem iranischen Volk und dem heldenhaften Aufstand des iranischen Volkes (...)“: Fünf Menschen, „Iran Menschenrechte“, Hermann-Ehlers-Platz (11-19 Uhr)
„Mahnwache zum Schutz jüdischen Lebens“: 20 Teilnehmende, Fraenkelufer 10 (17.30-19 Uhr)
Sonnabend – Angemeldet sind sieben Demos, u.a. „Mahnwache für Toleranz und ein friedliches Miteinander“: 30 Menschen, „Evangelischer Kirchenkreis Spandau“, Markt 1 (11-12 Uhr)
„In der Liebe von und zu Gott liegt Frieden für alle Völker und Einheit der Menschen (...)“: 25 Teilnehmende, Alexanderplatz (14-20 Uhr)
„Stop the Genocide - Monthly Demonstration for Palestine“: 250 Menschen, Oranienplatz, Oranienstraße, Kottbusser Tor, Pannierstraße, Sonnenallee - Hermannplatz, Südstern (14-21 Uhr)
Sonntag – Angemeldet sind sechs Demos, u.a. „Wir informieren über die aktuelle Lage in Gaza. Für einen Stopp aller Waffenexporte und militärischer Kooperation mit Israel (...)“: Zehn Personen, Eberswalder Straße (12-16 Uhr)
„Animal Rights Square: Video-Aktion zur Aufklärung über die Tierindustrie“: Acht Menschen, Pariser Platz (13-16 Uhr)
„Nächster Halt: Sonntag! - Für demokratischen Zusammenhalt und eine lebenswerte Zukunft für alle“: 50 Demonstrierende, „Pro:Democracy e.V.“, Bebelplatz (16-17.30 Uhr)
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Knut Andreas (47), Dirigent und Musikwissenschaftler, seit Januar 2015 Dirigent des Jugend-Sinfonie-Orchesters Berlin / „Die ‚Üblichen Verdächtigen‘ gratulieren ihrer wunderbaren Anke herzlich. Du bist immer am Puls der Zeit, engagiert, fokussiert und gesprächsoffen... Bleib wie Du bist - besser ist kaum möglich!“ / Florian Busch (41), ehemaliger Eishockeyspieler bei Eisbären Berlin / „Dr.-Ing. Rainer Köllner (77): Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und Dank für die fast 17-jährige Tätigkeit in der Scharoun-Gesellschaft und den Einsatz in Forschung und Lehre, für eine Architektur, die den individuellen Bedürfnissen des Menschen gerecht wird. Wir wünschen weiterhin Gesundheit, Schaffenskraft und möglichst viel Lebensfreude. Die Anhänger organisch geprägten Bauens“
Nachträglich: „Liebe Birgit, gerade mal 70 geworden, wünschen wir Dir für den Start ins neue Jahrzehnt alles Gute und Liebe, Glück und Gesundheit und stets einen guten Podcast um die Ohren. Sebastian, Max und Gerd“ /
„Meiner allerbesten Freundin Gitti zum Geburtstag nur die besten Wünsche zum neuen Lebensjahr und eine herzliche Umarmung. Alles Liebe Deine Jutta (Susi) und Klaus“ / „Unsere Oma und beste Köchin Edith Staeck wird 96 - bleib so gesund wie Du bist - beste Glückwünsche von der ganzen Familie“
Sonnabend – Werner Michael Blumenthal (100), amerikanischer Industriemanager, war von 1997 bis 2014 Direktor des Jüdischen Museums Berlin / Amon Dörries (20), Basketballspieler, bis 2025 Forward bei Alba Berlin / Liam Kirk (26), britischer Eishockeyspieler, Forward bei den Eisbären Berlin
Sonntag – August Diehl (50), Schauspieler / Klara Schedlich (26), Politikerin (Bündnis 90 / Die Grünen), seit 2021 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin / „Der langjährige Verleger und Gründer des Medienfachverlages vistas, Folker U.Strobel, wird heute 84 Jahre alt. Dieter Weirich und Simone de Manso Cabral gratulieren dem Schmargendorfer herzlich“ / Judy Winter (82), Schauspielerin, 2005 erhielt sie den Verdienstorden des Landes Berlin für ihr Engagement gegen Aids
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Hans Kierer, * 19. Dezember 1950, verstorben am 15. Dezember 2025 / Hans-Jürgen Pluta, * 15. April 1936, verstorben am 15. Dezember 2025 / Bernhard Wurm, * 7. Dezember 1950, verstorben am 12. Dezember 2025
Stolperstein – Henriette Huth (geb. Gottlieb), wurde am 1. Juni 1884 in Berlin geboren. Nach ihrer Ausbildung zur Sängerin im dramatischen Sopran erhielt sie 1909 ein erstes Engagement in Plauen. 1912 wurde sie dann an der Städtische Oper in Charlottenburg engagiert, wo sie bis zu ihrer Entlassung 1933 blieb. In den Jahren 1927 bis 1930 trat sie in kleineren Partien bei den Bayreuther Festspielen auf. Am 24. Oktober 1941 wurde sie in das Ghetto von Litzmannstadt (Lodz) deportiert und dort, am 2. Januar 1942, ermordet. Heute erinnert ein Stolperstein am Kaiserdamm 84 in Westend an Henriette Huth.
Encore
Bleibt zum Abschluss noch eine schweißtreibende Nachricht: 2026 wird arbeitsreich. Im vergangenen Jahr kam Berlin wegen arbeitnehmerfreundlich liegender Feiertage und dem einmalig freien 8. Mai auf insgesamt 251 Werktage, 2026 gibt’s drei Arbeitstage mehr. Denn Frauentag, Tag der Deutschen Einheit und der zweite Weihnachtsfeiertag fallen auf Wochenenden. Laut Statistischem Bundesamt gilt zwar die Faustregel, dass jeder zusätzliche Arbeitstag das Bruttoinlandsprodukt um gut 0,1 Prozent erhöht, aber der konkrete Effekt hänge auch vom Termin ab: Zwischen Weihnachten und Neujahr mache es weniger Unterschied, weil große Teile der Wirtschaft ohnehin ruhen. CP-Vorschlag: Wenn’s eh kaum auffällt, verlegen wir den zweiten Weihnachtsfeiertag einfach auf Montag, den 28. Dezember. Das wäre doch mal ein wunschzettellanges Wochenende.
Trotz der Feiertage gearbeitet haben für diesen Checkpoint Lea Becker, Alexander Fröhlich, Daniel Friedrich Sturm und Christoph Papenhausen (Recherche und Hinweise). Tobias Langley-Hunt hat das Stadtleben serviert und Jasmine Dellé alles ordentlich angerichtet (Produktion). Morgen begleitet Sie hier Jessica Gummersbach schon wieder ins Wochenende. Wir treffen uns hier am Montag wieder. Kommen Sie gut wieder rein!
Herzliche Grüße
