die FDP ist ja durchaus bekannt dafür, dass sie lieber mal nicht regiert, als falsch. Berlins FDP-Spitzenkandidat und Fraktionschef Sebastian Czaja hingegen will dann doch lieber regieren und findet es gut, „wenn es eine bessere Fehlerkultur gibt“. Sein Wunschressort für Berlin: Wirtschaft, Innovation und Digitalisierung.
Für die vierte Folge unserer Podcast-Serie zur Abgeordnetenhauswahl habe ich Sebastian Czaja in der Ringbahn getroffen und mit ihm über seine Visionen für die Stadt gesprochen. Er hat von seiner Kurzzeit-Mitgliedschaft in der CDU berichtet und erzählt, warum er sich für einen politischen Farbwechsel und die FDP entschieden hat. Er hat versucht zu erklären, warum die selbsternannte Partei der Freiheit in der Stadt der Freiheit keine größeren Erfolge erzielt und beschrieben, wie er das ändern will.

Außerdem Thema: Das Tempelhofer Feld, dass Czaja bebauen will, die Verwaltung, die möglichst schnell digitalisiert werden soll und das Auto, dass Czaja in der Stadt „willkommen heißen“ will. Die Metropolregion Berlin-Brandenburg, sagt er, solle sich zum „Automotive“-Standort entwickeln und „Baden-Württemberg und Bayern den Rang ablaufen“ – beziehungsweise abfahren.

Die neue Folge „Eine Runde Berlin“ mit Sebastian Czaja gibt’s ab sofort auf Tagesspiegel.de, GetPodcast, Radio.de, Spotify, und Apple Podcasts. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie reinhören.
In den vergangen Wochen waren bereits Franziska Giffey von der SPD (hier nachzuhören), Kai Wegner von der CDU (hier nachzuhören) und Bettina Jarasch von den Grünen (hier nachzuhören) zu Gast. Kommende Woche komplettiert Linken-Spitzenkandidat Klaus Lederer die Ringbahnsonderrunden zur Abgeordnetenhausewahl.
Über Lob, Kritik und Gästewünsche freuen wir uns wie immer an checkpoint@tagesspiegel.de. Oder Sie lassen uns einfach hier eine Rezension da. Kommen Sie gut in die neue Woche!