in einer Woche beginnen die Sommerferien und wir stimmen uns schon mal ein: Wir wollen etwas Erholung in Ihr Postfach bringen. Schicken Sie uns ein Bild, von wo Sie den Checkpoint in den Ferien lesen. Wir freuen uns auf Ihre Urlaubsbilder an checkpoint@tagesspiegel.de.
Und damit rein ins Getümmel, bevor die Stadt sich leert…
Ein Problem gibt es während der Sommerferien traditionell nicht: fehlende Parkplätze. Dafür sind sie genauso billig wie im Rest des Jahres – und das ärgert inzwischen sogar den ADAC. 10,20 Euro kostet die Anwohnerparkvignette für ein ganzes Jahr, das sind 2,8 Cent pro Tag. Durch die Verwaltungskosten verliert das Land jährlich mehrere Millionen Euro. Dass das so nicht bleiben kann, hatte selbst die CDU erkannt und im Herbst angekündigt, das bestehende System zu überarbeiten. Man habe mehrfach Hilfe angeboten, sagt Martin Koller, Verkehrsvorstand des ADAC in Berlin und Brandenburg, die CDU schweigt demonstrativ. Nicht vergessen: In gut einem Jahr wird schon wieder gewählt. Koller allerdings sagt auch: „Es muss ein neues Konzept geben. Einfach nur die Gebühren zu erhöhen, lehnen wir radikal ab.“ Vielleicht werden da am Ende doch noch ein paar Parkplätze frei.

Ärger gibt es wie jedes Jahr darüber, wer wann in den Urlaub darf: Mehrere Bundesländer fordern nach 2030 ein einheitlich rotierendes System für den Urlaubsstart. Schluss damit, dass immer der Süden den spätesten Platz bekommt (schließlich müssen auch die meisten bayerische Kinder längst nicht mehr auf dem Feld helfen). Und was sagt Berlin? Das Haus Katharina Günther-Wünsch will vor allem, „dass die Sommerferien so gelegt werden, dass das Schuljahr ausreichend lang bleibt und Unterrichts- sowie Prüfungsphasen nicht unverhältnismäßig verdichtet werden“. Gemeinsam mit Hamburg habe man im Dezember 2021 „durchgesetzt, die Sommerferien grundsätzlich nicht vor dem 1. Juli beginnen zu lassen“, sagte ein Sprecher dem Checkpoint. Und in diesem Schuljahr herrschen ja schon fast bayerische Verhältnisse.Nicht dass die Kinder noch zur Apfelernte müssen.
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Damit uns in Berlin auch in Zukunft noch ausreichend Trinkwasser in bester Qualität zur Verfügung steht, müssen wir alle sorgsam damit umgehen. Zum Beispiel, indem wir im Garten Regenwasser nutzen. Damit helfen wir auch den Pflanzen, denn weiches Regenwasser tut ihnen gut. Ganz klar für Berlin. Mehr Tipps für den sorgsamen Umgang mit Wasser finden Sie auf: berlinerwasser.de
Niemand weiß etwas mit dem ICC anzufangen? Machen wir ein Besucherzentrum draus! Nachdem wir die kostenlosen Touren unter dem Motto „49h ICC“ hier gestern angekündigt hatten, brach die Anmeldeseite zusammen. „Wir entschuldigen uns für die technische Störung, aber wenn der Andrang so groß ist, dann macht die Technik eben mal schlapp“, sagte ein Sprecher. „War ja auch nicht anders zu erwarten, wenn das sogar im Checkpoint angekündigt wird.“ Die gute Nachricht: Es sind noch längst nicht alle 33.000 Zeitfenstertickets weg. Hier können Sie heute wieder Ihr Glück versuchen.
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Kurz vorm Zusammenbruch sind auch viele Familien nach der Verteilung der Oberschulplätze. Neben der Qualität der Schule ist Wohnortnähe für viele Familien ein hohes Gut – welches Kind will schon täglich zwei Stunden durch die Stadt gurken? Eine Tagesspiegel-Umfrage, die inzwischen elf von zwölf Bezirken beantwortet haben, zeigt: Wenn Kinder keine ihrer drei Wunschschulen bekommen haben, konnten die meisten Bezirke sie zumindest intern versorgen. Aber nicht alle: Im Gymnasialbereich mussten Pankow (231 Kinder) und Friedrichshain-Kreuzberg (27 Kinder) Schulplätze in anderen Bezirken organisieren. Externe Plätze an Integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen brauchten: wieder Pankow (82 Kinder), Steglitz-Zehlendorf (21 Kinder) und Treptow-Köpenick (109 Kinder). Lichtenberg konnte seine Zahlen noch nicht auswerten.
Ob Sie uns den Unterschied zwischen Senke und Schlagloch erklären können, haben wir hier gestern gefragt. Und wow: keine Sommerlöcher im Kopf.
„Ein Schlagloch ist ein plötzlicher, oft tiefer Hohlraum in der Fahrbahnoberfläche (…) Eine Senke ist eine natürliche oder künstliche Vertiefung im Gelände, größer und flacher als ein Schlagloch.“ (Nicole Richter)
„Eine ,Senke‘ ist eine komplette Absenkung der Fahrbahn inklusive intakter Fahrbahndecke, und ein ,Schlagloch‘ entsteht durch die Herauslösung/den Ausbruch von Teilen der Fahrbahndecke.“ (Volker Holzke)
„Die Laiin meint: Schlagloch = Asphaltdecke kaputt und weg, Schotter quillt hervor. Senke = Asphalt unverletzt, aber dellenartig abgesenkt. Na?“ (Lioba Zürn)
Richtig! Doch Senke hin, Schlagloch her: Der auslösende Straßenmaterialmangel an der Kreuzung Annen-/Heinrich-Heine-Straße in Mitte jedenfalls ist inzwischen ein mehr als zwei Meter tiefes Baggerloch und folglich eine Großbaustelle, wie Entdecker Hendrik Böckermann (CDU) höchstselbst berichtet. „Grund dafür scheint ein marodes Wasserrohr zu sein, dessen unbehobener Zustand deutlich größere Probleme und Kosten verursacht hätte.“ Böckermann begeistert nicht nur seine erste Erwähnung im Checkpoint (Glückwunsch zur zweiten!), sondern auch seine eigene „vorbildliche Erfüllung meiner Aufgabe als Bürger und Bezirksverordneter“. Na, wenigstens einer ist happy!
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Und noch ein paar Leseempfehlungen:
„Das ist eine richtige Hetzjagd“: Wie Studierende auf Frauke Brosius-Gersdorf blicken. Ein Besuch an der Uni Potsdam, wo die Kandidatin fürs Bundesverfassungsgericht als Professorin arbeitet.
Was Studenten und Ärzte befürchten: „Streichungen an der Charité verstärken den Trend zu privaten Lehranstalten“.
Gemütlich und nicht zu teuer: Die besten Restaurants fürs erste Date.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Im Berliner Ensemble erfuhren viele die Nachricht vom Tod von Claus Peymann erst während der Vorstellung am Mittwochabend. „Der Zirkus trägt Trauer“, sagte Schauspieler Alexander Scheer bei seiner Tribute-Theater-Show „Heroes“ und sang David Bowies „Ashes to Ashes“ – „für Dich, lieber Claus“. Mein Kollege Rüdiger Schaper, der Peymann lange kannte, hat einen berührenden Nachruf auf den Bühnenkönig geschrieben.
In ein ganz schönes Theater hat die Ex-Intendantin Patricia Schlesinger ihren ehemaligen Sender rbb gebracht. Vor dem Landgericht Berlin hat sie nun einen Monat Ruhegehalt erstritten, in Zahlen 18.300 Euro. Dies sei aber keine Vorabentscheidung über weitere Ansprüche, sagte der Richter bei der Verkündung – und auch Schlesinger schuldet dem RBB nun Geld. Der Kollege Joachim Huber ordnet die Entscheidung für Sie ein.
„Heute wieder erratische S-Bahn-Zeiten am Potsdamer Platz nach Wannsee“, schreibt uns CP-Leserin E. Schmitt-Grünewald mit „angeätzten Grüßen“. „Heute spart man sich eine Begründung.“ Nicht mal fürs Betriebsstörungsbingo hat’s noch gereicht.
Wenigstens mit Ankündigung kommt die Vollsperrung auf der Bahnstrecke Berlin-Hamburg. Ab August wird hier für neun Monate saniert. Herzliches Beileid an alle Pendler. Hier gibt’s Hilfe.
Achtung: Wenn Sie Höhenangst haben, sollten Sie sich das vielleicht nicht angucken. Ansonsten kann ich nur empfehlen, unserer Autorin Alix Faßmann zu folgen: Auf die Baustelle von Berlins erstem echten Wolkenkratzer (Text und Video hier).
In Berlin kommt zusammen, was nicht zusammenpasst: In der Prinzenstraße in Kreuzberg verkauft ein Imbiss jetzt Fisch-Döner, Makrele vom Spieß. Fünf Monate lang hat Geschäftsführer Murat Emre experimentiert, wie er die Makrelen in großen Mengen aufgespießt bekommt, jetzt gibt’s den Döner für 3,90 Euro. Oder ist es ein Fischbrötchen?
Zum Glück hat er seine Bude nicht in Rixdorf aufgemacht: Dort hat der legendäre „Pilz“, den es seit 1910 gibt, einen neuen Inhaber. Peter Edinger hatte große Pläne – doch die Leute wollen nur Currywurst und Pommes.
Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, hat queere Menschen jüngst beschrieben als „kleine Minderheit, die uns ihre sexuelle Orientierung ständig aufdrängen und in unseren Alltag übertragen“ wolle. Dagegen wendet sich nun Alfonso Pantisano, Berlins Queerbeauftragter: „Das ist keine Sorge um Neutralität. Das ist eine Umdeutung von Realität – und ein beunruhigender Angriff auf gelebte Vielfalt“, schrieb Pantisano gestern Nacht auf Facebook. „Sichtbarkeit ist keine Provokation. Sie ist Überleben. Sie ist Schutz. Sie ist Freiheit.“
Enfant terrible: Schauspieler und Berliner Kindl Jimi Blue Ochsenknecht ist gestern nach Österreich ausgeliefert worden. Der Vorwurf: Prellen einer knapp 14.000 Euro hohen Zeche nach einer mehrtägigen Geburtstagsfeier in einem Tiroler Hotel. Darauf einen Zirberl.
Zitat
„Intelligente Parlamentarier sind in der absoluten Minderheit“
Sybille Berg, Schriftstellerin, sitzt seit einem Jahr für Die Partei im Europaparlament. Wie es so läuft, hat sie meiner Kollegin Barbara Nolte erzählt.
Stadtleben
Verlosung – Die Ferien stehen kurz bevor und mit etwas Glück können Sie hier Lesefutter für den ersten ausgeschlafenen Tag oder als Zeugnisgeschenk gewinnen: Wir verlosen 2x2 Comic-Pakete! Enthalten sind entweder: „Die kleinen Königinnen“ aus dem Berliner Reprodukt-Verlag, in der sich drei toughe Mädchen nach einer fiesen Wahl zur „Wurst des Jahres“ zur Wehr setzen, sowie „Rückkehr nach Tomioka“ (beide für Kids ab ca. elf Jahren). Und dann gibt es die Päckchen für etwas Jüngere mit „Der Zahn“ über Ängste, nicht nur vor Vampiren (ab 6 J.), und „Aurora und der Ork“ (ab 8 J.). Bewerbungen bitte übers Checkpoint-Postfach.
Essen & Trinken – Als Volkan Cezik während der Pandemie seinen Job verlor, war ihm rasch klar, dass es beim Neustart um Hummus gehen sollte. Den liebte er schon immer. Er kreierte eine wirklich ausgezeichnete Bio-Version und damit man diese vor Ort genießen kann, entwickelte er ein veganes Hummus-Sandwich. Mit saftigen Auberginen, roten Zwiebeln, Petersilie und tief aromatischer Sauce aus gegrillten Paprika. Das Pitabrot wird am Stand frisch gebacken. Die Sandwiches gibt es inzwischen auf etlichen Märkten, u.a. dem Winterfeldtplatz (Sa) und am Maybachufer (Fr). Den Hummus gibt’s auch zum Mitnehmen. Do 11-19 Uhr, Ökomarkt am Kollwitzplatz, Tram-Haltestelle Marienburger Str.
Noch hingehen – Kunstfans werden vielleicht hellhörig, weil Miriam Vlaming Meisterschülerin von Arno Rink war oder weil sie in meisterlicher Ei-Tempera-Technik malt (so wie schon Giotto um 1300). Aber ihre Ausstellung „Insomnia“ im KunstHaus Potsdam kann man auch einfach betrachten, weil die Bilder so schön in der Schwebe zwischen Traum und Wirklichkeit hängen. Am Sonntag endet die Schau mit einem Künstlerinnengespräch (16 Uhr), Do-So 12-17 Uhr, Eintritt frei, Ulanenweg 9, Potsdam
Berlinbesuch – Party und Politik – nicht erst seit die queere Community wieder so unter Druck steht, ist das die Kombi beim Motzstraßenfest. Dieses Jahr feiert das europaweit größte lesbisch-schwule Stadtfest unter dem Motto „Gleiche Rechte für Ungleiche – weltweit!“ (am Sa/So, jeweils ab 11 Uhr). Wir sind mächtig stolz, dass wir mit unserem großartigen Queerspiegel-Team vertreten sind, das u.a. einen Stand in der Fuggerstraße hat; die stellvertretende Chefredakteurin Anke Myrrhe ist am Samstag (16 bis 18 Uhr) ebenfalls dabei. Auf sechs Bühnen gibt es jede Menge Musik, aber auch die Polit-Talkshow „Wildes Sofa“, rundherum viele Stände. Eintritt frei, rund um den Nollendorfplatz, U-Bhf Nollendorfplatz
Grübelstoff – Haben Sie sich in der Bahn auch schon mal weggesetzt, weil Ihr Nebenmann zu viel Deodorant benutzt hat? Und glauben Sie, dass Geruchsrüpel vorwiegend unter Teenies zu finden sind, die gerade die erste Flasche von dem Zeug leermachen, oder kennt dieses Phänomen keine Altersschranken?
Kiekste
Es sind die kleinen Momente auf Berlin-Spaziergängen, die einen daran erinnern, was Würde bedeutet. Wie wichtig es ist, ein Dach über dem Kopf zu haben und einen Platz zum Schlafen. Wie hier an der Schönhauser Allee. Dank an Leser Michael Belhadi! Mehr Berührendes aus der harten Hauptstadt gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – Lindenstraße (Köpenick): In Richtung An der Wuhlheide ist die Fahrbahn nach der Joachimstraße bis Ende August auf einen Fahrstreifen verengt.
Schlichtallee (Rummelsburg): In Richtung Lückstraße ist die Straße zwischen Hauptstraße und Fischerstraße bis Mitte August für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Tiergarten: Bis morgen ist, jeweils in der Zeit von 20.30 bis 5 Uhr, der Tunnel Tiergarten Spreebogen in beiden Richtungen zwischen Reichpietschufer und Heidestraße gesperrt.
Nahverkehr – S-Bahn – S45/S46/S47/S8/S85/S9: Kein Verkehr zwischen Altglienicke/Grünau/Spindlersfeld und Schöneweide von 22 bis 1.30 Uhr.
Regionalverkehr – RE2: Etliche Züge fallen ab heute bis 19./20. Juli nachts zwischen Nauen und Königs Wusterhausen aus.
RB23: Von heute bis Sonnabend, jeweils 22 bis 24 Uhr, fallen Züge zwischen Berlin Friedrichstraße und Flughafen BER aus.
Demonstration – Für heute sind 20 Demos angemeldet (Stand 16.7., 16 Uhr), u.a. „Solidarität mit Baki: Schluss mit der Repression gegen Palästina-solidarische Aktivist:innen“: 50 Demonstrierende, Turmstraße 91 (8.30-11.30 Uhr)
„Protest gegen Kündigungen und Abteilungsschließungen – bei tiktok“: 70 Menschen, Verdi, Uferweg an der Spree, Nähe Oberbaumbrücke (11.30-12.30 Uhr)
„Flaggenhissung anlässlich des Pride Month“: 35 Teilnehmende, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz (14-15 Uhr)
„Öffentliche Protestvorlesung gegen die Kürzungen des Berliner Senats“: 100 Protestierende, Bodestraße (16-18 Uhr)
„Die Potse braucht die Linse“: 30 Menschen, Herzbergstraße 129 (16-18 Uhr)
Gericht – Ein 32-Jähriger, der dem jüdischen Studenten Lahav Shapira im Dezember 2023 im Zusammenhang mit einer propalästinensischen Besetzung den Zugang zu einem Hörsaal in der Freien Universität (FU) verwehrt, ihn gepackt und geschubst haben soll, muss sich wegen Körperverletzung und Beleidigung verantworten. In einem anderen Verfahren um Gewalt gegen Shapira aus antisemitischen Motiven erhielt ein 24-Jähriger drei Jahre Haft (9 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal A672).
Universität – Abi geschafft? Wer was mit Mathe oder Technik machen will, aber nicht so genau weiß, was und wie, könnte das Orientierungsstudium „MINTgrün“ an der Technischen Universität versuchen. Das geht zwei Semester, man schnuppert in alle möglichen Bereiche rein und kann auch Prüfungen ablegen; wer sich dann tatsächlich für ein richtiges Studium einschreibt, bekommt die Punkte angerechnet. Kommende Woche gibt es dazu eine Infoveranstaltung (online), Donnerstag (24.7.), 14 Uhr
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Queen Camilla (78), als Ehefrau von Charles III. Königin des Vereinigten Königreichs / Frank Castorf (74), Theaterregisseur und Intendant, er war bis 2017 Intendant der Volksbühne Berlin / Lara-Sophie Fichtner (24), Handballprofi, spielt bei den Füchsen Berlin / Lisa Hrdina (36), Schauspielerin (u.a. „In Liebe, Eure Hilde“), bis 2023 festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater / Sven Kuhlbrodt (45), leitender Physiotherapeut bei Union Berlin / „Liebe Lisa, ein wundervolles neues Lebensjahr, in dem das Glück auf Samtpfötchen daherkommt, wünscht Dir allerherzlichst Johanna“ / Angela Merkel (71), Physikerin und ehemalige Politikerin (CDU), bis 2021 war sie Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland / Lisa Pinnow (42), „humorvolle Gourmet-Frau. Ganz viel Zeit für die schönen Dinge des Lebens und ein rundum vergnügtes neues Lebensjahr mit vielen neuen Horizonten wünschen dir Sarah und Carola“ / Lilli Schweiger (27), Schauspielerin (u.a. „Keinohrhasen“) / Bastian Sick (60), Journalist und Sachbuchautor („Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“)
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Frank Barth, * 14. Januar 1959, verstorben am 18. Juni 2025 / Brigitte Kohs (geb. Krause), * 4. Juli 1940, verstorben am 1. Juli 2025 / Peter Nuß, * 3. August 1962, verstorben am 6. Juni 2025 / Dr. Norbert Ropers, * 5. Februar 1944, verstorben am 29. Juni 2025
Stolperstein – Hugo Schönfeld (*1876) war Arzt und praktizierte in Berlin, bis das NS-Regime jüdischen Ärzten 1938 die Approbation entzog. Verheiratet war er mit Frieda, geb. Marx, beide waren evangelisch getauft. Am 3. Oktober 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert. Er erlebte noch die Befreiung des Lagers und starb am 17. Juli 1945 an den Folgen der Haft. An Dr. Hugo Schönfeld erinnert ein Stolperstein in der Baseler Straße 27 in Lichterfelde.
Encore
Vergangene Woche war im Zoo ein Fiepsen aus der Feldhamster-Höhle zu hören. Eine Nestkontrolle ergab: „Sieben noch blinde Jungtiere kuschelten sich in der – von der Hamstermutter sorgfältig ausgepolsterten – Wurfhöhle dicht aneinander.“ Der Europäische Feldhamster ist in freier Wildbahn fast ausgestorben, Zoo und Tierpark versuchen, durch Zucht die Population stabil zu halten. Die frischgebackene Hamster-Mama und ihre Babys sind nun im Nachttierhaus für alle Gäste bestaunbar – vorausgesetzt, sie verstecken sich nicht zu tief in ihrer Höhle.
Mit weit geöffneten Augen recherchierte Isabella Klose, fürs Stadtleben gehamstert hat Antje Scherer, Jasmine Dellé hat die Wurfhöhle für diesen Checkpoint gepolstert. Morgen fiepsen hier Daniel Böldt und Jessica Gummersbach weiter!
Bis bald!
