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„Frag den Staat“ veröffentlicht alle Akten zur Fördergeldaffäre Berlin kassiert Milliarden aus Bayern U9 fährt ab Montag wieder zum Rathaus Steglitz

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die Grönland-Krise scheint sich etwas zu beruhigen, da hat US-Präsident Donald Trump ein neues Objekt der Begierde ausgemacht: die Expo 2035. Geht's nach Trump, soll die Weltausstellung dann in Miami stattfinden. „Miami Expo 2035 kann der nächste große Meilenstein für unser neues, goldenes amerikanisches Zeitalter sein“, schreibt er auf der Plattform „Truth Social“ zur Bekanntgabe der Pläne. Klingt schon jetzt nach mehr Begeisterung, als Kai Wegner (CDU) bislang für die Expo über die Lippen gekommen ist.

Berlins Regierender Bürgermeister und die Stadtgesellschaft stehen nun vor der Entscheidung: Die Trump-Ambitionen als Vorwand nutzen und die nur halbherzig verfolgten Expo-Pläne endlich begraben, oder zu sagen: Jetzt erst recht. SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach ist klar für Letzteres. „Die Standortfrage für die Expo 2035 ist über Nacht noch politischer geworden. Soll sie 2035 in der freien Welt oder in der Welt frei nach Donald Trump stattfinden?“, sagte er dem Checkpoint. „Die Antwort der SPD Berlin ist klar und ich rufe den Senat dazu auf, umgehend die Berliner Expo-Initiative zu unterstützen.“ Jetzt heißt es also: Berlin oder Trump.

Viel wurde über die Fördergeldaffäre berichtet. Nun kann sich jeder selbst ein Bild machen. Am Donnerstag hat die Initiative „Frag den Staatalle Dokumente zur Affäre veröffentlicht. Sie zeigen, mit welchen rechtlich fragwürdigen Methoden die Berliner CDU ihr genehme Projekte zur Antisemitismusprävention durchgedrückt hat, gegen die Empfehlung der Fachleute in der Kulturverwaltung.