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Ulrich Schneider im Interview: „Warum ich Die Linke verlasse“Ölraffinerie in Schwedt soll ohne Russland laufenSpringer-Chef Döpfner bekommt Miete von Adidas

heute zuerst was Schönes: Berlin-Romantik mit Carla und Jannes. Sie sind beide Kinder des Prenzlauer Berg, wohnen nur ein paar Straßen voneinander entfernt und haben sich über eine Dating-App kennengelernt. Ihr erstes Treffen, eine U-Bahn-Fahrt, ist jetzt fünf Monate her; in drei Wochen ziehen der 19-Jährige und der 20-Jährige bei ihren Eltern aus – und zusammen in eine Wohnung in ihrem Kiez. Fürs erste brauchen sie nur einen Kühlschrank, eine Matratze und einen Balkon, haben sie mir beim Gespräch erzählt für unsere Liebeskolumne „ins Herz“ (nachzulesen hier). Was macht die erste Liebe so besonders? Jannes sagt es so: „Ich vergesse völlig die Zeit, wenn sie da ist.“ Und, denken Sie auch manchmal noch dran?

Längst innerlich und äußerlich verkracht ist die Partei Die Linke. Während sie in Berlin besonnen mitregiert, zerreißt sie sich im Bund mit Kreml-Propaganda und jahrelangen Grabenkämpfen selbst. Nach dem Eklat um eine weitere russlandfreundliche Rede von Sahra Wagenknecht im Bundestag droht die Partei, die nie ihren Wesenskern bestimmt hat und der Gegenwart immer nur hinterhergelaufen ist, zur Geschichte zu werden (Leitartikel dazu hier). Weithin anerkannte Mitglieder treten bereits aus – darunter Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Im Checkpoint-Interview erklärt der 64-Jährige, was ihn dazu bewogen hat und wie der soziale Protest der Zukunft aussieht.

Herr Schneider, warum haben Sie die Linke verlassen?

Für mich war es mit der Rede von Sahra Wagenknecht endgültig genug.

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