in ein paar Tagen ist es so weit: Das Checkpoint-Bürgeramt kommt! Am Donnerstag (18. September) lösen wir Ihre Amtsprobleme direkt bei uns vor Ort. Das Kiezbürgeramt kommt mit zwei mobilen Koffern, von Pass bis Wohnungsummeldung, von Perso bis Parkausweis – alles ist möglich. Weil die Nachfrage so groß war, konnten wir noch zusätzliche Termine organisieren. Die werden hier am Montag für Sie freigeschaltet. Bester Moment schnell noch ein Abo abzuschließen (derzeit im Jubiläumsangebot: 2 Monate für 0 Euro).

Vorher gibt es noch ein Wochenende voller Großereignisse. Vor allem natürlich für die 36.800 Erstklässler, die heute in ihr Schulleben starten. Das sind zwar fast 1000 weniger als noch vor einem Jahr (Geburtenknick und weniger Zuzug aus der Ukraine), insgesamt gibt es mit 409.000 aber mal wieder so viele Schülerinnen und Schüler wie nie zuvor. Für alle Betroffenen und Mitleidenden gibt’s hier noch ein paar Leseempfehlungen:
Geht mein Kitakind wirklich bald in die Schule? Gut vorbereitet auf die große Veränderung
Enorme Probleme bei Erstklässlern: In diesen Berliner Kiezen hat jedes zweite Kind ein Sprachdefizit
„Doch, liebe Eltern, es muss genau dieser Füller sein“: Warum Lehrerinnen und Lehrer so viel Wert auf Materiallisten legen.
Zum Schulanfang hat sich der gesamte Berliner Senat in unser Checkpoint-Freundebuch eingetragen. Heute: Arbeits- und Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe.

Und was Cansel Kiziltepe im Interview gesagt hat, können Sie hier nachlesen („Herr Merz sollte nicht nach unten treten“).
Das Bezirksamt Neukölln möchte die Rattenplage am Hermannplatz überwinden. Durch Befall bestehe die konkrete Gefahr der Krankheitsverbreitung, teilt das Bezirksamt via Amtsblatt mit. „Das Füttern von Ratten sowie das Auslegen von Futtermitteln, Lebensmitteln oder sonstige essbaren Sachen […] wird untersagt.“ Außerdem sind Abfälle „unverzüglich und regelmäßig so zu beseitigen, dass sie für Ratten unzugänglich sind, in der Regel durch Verwendung von geeigneten Behältnissen für Hausabfälle.“ Klingt eher so, als müsse der Hermannplatz mal grundsaniert werden. Und das Bezirksamt meint es ernst: Verstöße werden mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro geahndet.
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Die Alte Nationalgalerie zeigt erstmals seit 1905 Skulpturen der beiden Künstler*innen zusammen. Beide vereinte das Streben nach Anerkennung und Abkehr vom Meister Auguste Rodin. In thematisch inszenierten Räumen werden ca. 140 Objekte, davon 67 Skulpturen von Claudel und Hoetger gezeigt.
Tickets unter smb.museum/tickets und vor Ort. Di-So 10-18 Uhr
Nach dem Hilferuf der Betreiber ist das israelisch-palästinensische Restaurant Kanaan in Prenzlauer Berg gerettet. Die Hilfe sei überwältigend gewesen, sagt Inhaber Oz Ben David. „Es ist unfassbar. 300 Prozent mehr Einnahmen und Gäste.“ Ursprünglich sei man davon ausgegangen, in der letzten Augustwoche schließen zu müssen. „Seit unserem Aufruf reißt der Gästestrom nicht ab. Wir hatten in den vergangenen Wochen Kunden, die 600 Kilometer aus Norddeutschland extra zu uns gefahren sind.“ Der Bundespräsident schickte sein Büro-Team, der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) rief zur Unterstützung auf. Oz Ben David sagt: „Ein Lokal kann man schließen, Kanaan nicht.“
Ebenfalls wieder geöffnet ist das „Shoeting“. Im April 2024 wurde das Haus an der Ecke Grunewald-/ Goltzstraße wegen Einsturzgefahr evakuiert. Das traf auch die Eckladen-Boutique. Seitdem konnte lediglich der hintere Teil des Geschäfts betrieben werden, was die Einnahmen zum Einstürzen brachte, wie Inhaberin Fabienne Grüneke dem Checkpoint sagte. Fast anderthalb Jahre später wird heute die Wiedereröffnung gefeiert. Ab 12 Uhr gibt es Musik und Prosecco. Damit wolle man sich nicht nur bei der treuen Kundschaft bedanken, sondern auch die Angst aus den Köpfen vertreiben. Noch immer seien viele Kundinnen und Kunden besorgt, sagt Grüneke, aber: „Wenn alles einstürzt, wir sind sicher – bei den Tausend Stahlträgern.“ Darauf einen Prosecco!
Und das führt uns direkt in die Wochenendtipps (Himmel, was ist denn hier los!)
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In Berlin stehen an diesem Wochenende außergewöhnlich viele Türen offen – und dahinter warten zahlreiche spannende Erlebnisse. Unsere ausgewählten Ausflug-Tipps für Sie:
SAMSTAG
+ Anlässlich des Tages des offenen Denkmals lädt das Abgeordnetenhaus zum Demokratiefest ein. Angeboten werden unter anderem eine Spezialführung der Parlamentspräsidentin sowie eine „Maus-Tour“ für Kinder mit Bienenbesuch auf dem Dach – Bienen gibt es dort schließlich genug. Der Eintritt ist frei.
+ Auch Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender laden zum Tag des offenen Schlosses in den Park von Bellevue ein. Neugierige dürfen sich auf ein vielfältiges Musik- und Unterhaltungsprogramm und auf ein Bühnengespräch mit dem Bundespräsidenten freuen. Restkarten sind vor Ort erhältlich.
+ Noch mehr Stars gibt’s nur bei der Langen Nacht der Astronomie. Im und um das Zeiss-Großplanetarium erfahren kleine und große Hobbyastronomen – und alle, die es werden wollen – mehr über Sterne und fremde Galaxien. Alle Angebote draußen sind kostenfrei.
SONNTAG
+ Zum Berliner Demokratietag verwandelt sich der Platz vor der Amerika-Gedenkbibliothek in ein buntes Mitmach-Fest. Mit dabei sind mehr als 50 Vereine, Initiativen und Unternehmen. Es gibt Kinderschminken, interaktive Spiele, Gesprächsformate, internationales Fingerfood und Bühnenprogramm. Der Eintritt ist frei.
+ Zum Beginn der Spielzeit lädt die Staatsoper Unter den Linden zum Tag der offenen Tür ein. Hör- und Schauproben liefern das Ensemble der Staatsoper sowie das Staatsballett. Außerdem gibt es Einblicke hinter die Kulissen von Maske und Kostüm-Ateliers. Der Eintritt ist frei.
+ Die Einrichtungen des Kulturforums bitten zu einem Tag im Grünen unter dem Motto „Paradies“. Neben Führungen, Workshops und Musik kann an Berlins längster Tafel gemeinsam gegessen werden. Tickets kosten 12 Euro,
ermäßigt 6.
SAMSTAG & SONNTAG
+ Erstes Date oder dem Regen entfliehen? Kein Problem, Cineastinnen und Cineasten können beim deutschlandweiten Kinofest für nur 5 Euro Filme schauen. Auch zahlreiche Berliner Spielstätten nehmen teil: einige mit regulärem Programm, andere mit Specials.
+ Direkt beim besten Feld der Welt findet die Kunstmesse „Positions Berlin Art Fair“ statt. 75 internationale Galerien aus 19 Ländern präsentieren ihre wichtigsten Positionen aus zeitgenössischer und moderner Kunst. Besonderer Schwerpunkt: Galerien aus Japan.
+ Die Domäne Dahlem heißt zum Kartoffelfest willkommen. Dort können Bio-Kartoffeln selbst vom Acker geerntet und mit nach Hause genommen – oder vor Ort verzehrt werden. Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt 2.
Weiter zu Tieren, Tunnel und Tauschobjekten. Hier kommt das Checkpoint-Wochenrätsel! Für alle, die neu dabei sind: Jede Woche können Sie an dieser Stelle Ihr Wissen über Berlin testen. Wer Checkpoint liest, ist klar im Vorteil. Letzte Woche war das Lösungswort AUTOBAHNCHAOS. Viel Spaß!
1. Donnerstagabend endete Berlins längster Stromausfall, seit …
A) … Einführung des E-Autos.
P) … dem Mauerfall.
E) … mindestens 25 Jahren.
2. Geduld brauchten auch Autofahrer. Der Tiergartentunnel war an drei Tagen gesperrt, weil …
U) … der LKW noch immer in der Auffahrt hängt.
R) … Mitarbeiter der Tunnelüberwachung krank waren.
N) … eine Weltkriegsbombe gefunden wurde.
3. Apropos Stau: Ute Bonde (CDU) erklärt Planungsfehler beim A100-Abschnitt:
L) Der 16. Abschnitt funktioniert nicht ohne den 17.
I) Man habe den Berufsverkehr nicht bedacht.
S) Es wurde von einem regelkonformen Verhalten der Verkehrsteilnehmer ausgegangen.
4. Hilft nur noch weglaufen: Der Lauf-App „Strava“ zufolge rennen die Berliner angeblich …
C) ... einmal pro Woche.
V) ... am liebsten in pinken Turnschuhen.
T) ... sonntags um 10 Uhr 8,1 Kilometer.
5. Oder wegfliegen: Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) reist derweil …
H) … übers Wochenende nach Südafrika.
K) … zur Expo nach Osaka.
O) … zu Markus Söder auf den Gillamoos.
6. Kein Wunder, am BER geht es voran:
L) Flüssigkeiten dürfen neuerdings im Koffer bleiben.
A) Es gibt jetzt kostenfreie Massagesitze.
B) Die Laufbänder fahren bei doppelter Geschwindigkeit.
7. Volle Fahrt voraus: Auch die BVG vermeldet gute Nachrichten:
W) Ab nächstem Sommer bekommen alle U-Bahnen Klimaanlagen.
R) Alle Bushaltestellen sollen mit Musik beschallt werden.
A) Jede Woche sollen acht neue Züge in Betrieb genommen werden.
8. Auch bei den Bürgerämtern läuft es derzeit: Kai Wegner (CDU) hofft, dass die Checkpoint-Rubrik „Amt, aber glücklich“ künftig heißt:
F) „Amt, aber überglücklich“
E) „Amt und glücklich“
G) „Glücklich im Amt“
9. Sein Rotes Rathaus hingegen vermeldet tierische Probleme:
S) Wildbienen nisten in der Fassade.
P) Waschbären hausen in den Mülltonnen.
N) Papiertiger blockieren die Drucker.
10. SPD-Kandidat Steffen Krach will trotzdem einziehen. Zunächst war er aber mit Klaus Wowereit …
E) … im Bürgerbüro bei Michael Müller.
A) … Spazieren auf der Sonnenallee.
S) … im queeren Club SchwuZ.
11. Umziehen ist bei der Degewo keine gute Idee. Was sollen langjährige Mieter künftig nach 25 Jahren erhalten?
Z) Ein extra Kellerabteil
L) Jubiläumsgeschenke im Wert von 10 Euro
H) Ein japanisches WC mit Po-Dusche
12. Alteingesessenen soll außerdem der Wohnungstausch erleichtert werden, aber…
K) … erst nach 30 Jahren Mietzeit.
D) … nur im aktuellen Ortsteil.
E) … nur zur jetzt gültigen ortsüblichen Miete.
13. Vielleicht hilft ja Neubau. Wie viele unbebaute Grundstücke gibt es derzeit?
R) Rund 17.000
A) Mehr als 30.000
N) Gibt’s noch andere als das Tempelhofer Feld?
Senden Sie das Lösungswort an checkpoint@tagesspiegel.de. Einsendeschluss ist Sonntag, 23.59 Uhr. Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort verlosen wir einen limitierten Checkpoint-Jutebeutel. Viel Glück!
Berliner Schnuppen
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Wir danken der großartigen Nora Weiler für die Unterstützung rund um diesen Checkpoint. Am Montag begrüßen Sie hier Lorenz Maroldt und Christian Latz.
Bis bald!