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Berlins Mietspiegel steigt um mehr als fünf Prozent Anlaufstelle registriert 2022 mehr als 150 Diskriminierungsfälle an Berliner Schulen FDP-Mann Sebastian Czaja tritt bei Fuck up-night auf

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wir beginnen mit einem „Spieglein, Spieglein an der Wand“ und fragen: Wie ist die Lage des Wohnungsmarktes in diesem Land? Am heutigen Donnerstag wird der Senat den neuen Mietspiegel für Berlin vorstellen – und damit bei Mieter:innen höchstwahrscheinlich für wenig Begeisterung sorgen. Laut Checkpoint-Informationen wird die ortsübliche Vergleichsmiete von derzeit 6,79 Euro pro Quadratmeter (kalt) um etwas mehr als fünf Prozent steigen. Zur Frage der Verhältnismäßigkeit: Wibke Werner vom Berliner Mieterverein hatte eine Orientierung an vergangenen Steigerungen (+ 2,5 bis + 4,6 Prozent) empfohlen. Und die Wohnungswirtschaft? Zeigt sich vor allem erleichtert, dass es überhaupt ein Instrument gibt, das für Rechtssicherheit sorgt.

Ein Recht auf diskriminierungsfreie schulische Bildung hat jeder junge Mensch. So jedenfalls steht es im Berliner Schulgesetz. Dass dieses Recht nicht immer gegeben ist, zeigen aktuelle Daten der Anlaufstelle Diskriminierungsschutz an Schulen, die dem Checkpoint exklusiv vorliegen. Demnach wurden im Jahr 2022 151 Diskriminierungsfälle registriert. Opfer waren vor allem Schüler:innen (86 Prozent), Täter vor allem Lehrkräfte und Schulleiter:innen (70 Prozent). Die meisten Vorfälle (71,5 Prozent) waren rassistisch geprägt. Projektleiterin Aliyeh Yegane weist daraufhin: Die Daten sind nicht repräsentativ und zeigen nur einen (kleinen) Ausschnitt des realen Diskriminierungsgeschehens. Aber immerhin: Den zeigen sie.

Mit der Auswertung beschäftigen könnte sich Berlins Antidiskriminierungsbeauftragter … wenn es denn einen gäbe!

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