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Kölns Oberbürgermeister: Berliner Olympiabewerbung hat keine Chance „Riesenchance für Berlin“: Kai Wegner nun ganz offiziell für die Expo Chancengleichheit für Privatschulen?

für Sie als aufmerksame Checkpoint-Konsumenten ist es keine Neuigkeit (stand hier schon vor zwei Wochen) – für den Rest des weltinteressierten Berlins schlug die Nachricht gestern ein wie ein Urknall: Der Regierende Bürgermeister unterstützt nun doch eine Expobewerbung. Freimütig sprach Kai Wegner (CDU) gestern beim IHK-Kongress „Weltmetropole Berlin“ über eine gemeinsame Bewerbung mit Brandenburg. Das hatte er zwar schon vor zwei Wochen beim internen Neujahrsempfang der IHK getan, aber da hatten die meisten wohl noch den Kopf im Silvesternebel.

Jetzt aber lief die versammelte Expo-Truppe aufgeregt durch die Gänge in der Fasanenstraße, als wäre die Welt verrückt geworden (was ja auch ein bisschen stimmt). Meint er es diesmal ernst? Oder gibt es nach einem Gespräch mit seiner Innensenatorin (Spranger, SPD: „Olympia: Ja, Expo: Nein“) wieder eine olympische Rückwärtsrolle? Sie werden es hier wie immer als Erste erfahren.

Bis dahin gilt selbstverständlich, was der Regierende sagt (und was er nicht sagt) und das hörte sich gestern so an:

Eine „Riesenchance“ für Berlin liege in der Expo, sagte Wegner, der statt der vereinbarten 15 Minuten mehr als eine halbe Stunde lang sprach und damit den gesamten Kongress-Zeitplan durcheinanderbrachte. Aber er hatte ja auch einiges mitgebracht. Manch einer schüttelte verdutzt die Ohren, dass Wegner nun ausplauderte, was im Hintergrund seit zwei Jahren verhandelt wird: eine Expo direkt am BER. Nach Checkpoint-Informationen hat man dort östlich des Flughafens ein 230 Hektar großes Gelände identifiziert (mind.