Checkpoint-Podcast Eine Runde Berlin Zu Gast: André Maeder

in einer Reportage über das KaDeWe hatte Kollegin Kerstin Decker vor einigen Jahren geschrieben: „Es gibt zwei Arten von Berlinern. Die, die zum Brötchen holen ins KaDeWe gehen, und die anderen. Zur zweiten Gruppe gehören vor allem die, die sich bis eben hier gar nicht hineingetraut haben, weil sie glaubten, für 100 Euro kriegt man im KaDeWe höchstens ein halbes Mischbrot.“ Zu welcher gehören Sie?

Für die neue Podcastfolge „Eine Runde Berlin“ habe ich KaDeWe-Chef André Maeder in der Ringbahn getroffen. Wir haben über seine Schweizer Herkunft, seine Karriere (vom Sportladenverkäufer bis jetzt) und seinen Joballtag gesprochen. André Maeder hat erzählt, wie und warum man Dinge verkauft, die eigentlich keiner braucht, welche Rolle Nachhaltigkeit dabei spielt, warum er glaubt, dass Kaufhäuser bis heute wichtige Orte der Begegnung sind - und was für ihn Luxus bedeutet.

„Ich glaube, manchmal gehen wir, salopp gesagt, eher in ein Disneyland, als in einen normalen Retail-Laden, weil das ein bisschen die Welt ist, die wir auch zelebrieren wollen“, sagt Maeder. Und weiter: „Wir verkaufen Träume!“

KaDeWe-Chef André Maeder im Checkpoint-Podcast

Außerdem Thema im Podcast: Berlin als Inspirationsquelle, Berliner Mode, ein autofreier Tauentzien – und die Geschichte hinter diesem pinken Flamingosessel, der aktuell als Unikat im KaDeWe zum Verkauf steht. Kostenpunkt 9.000 Euro. Ein Traum?

KaDeWe-Chef André Maeder im Checkpoint-Podcast

Die neue Folge „Eine Runde Berlin“ gibt’s ab sofort auf Tagesspiegel.deGetPodcastRadio.deSpotify, und Apple Podcasts.

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