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Verkehrssenatorin Günther muss Pop-up-Radwege besser begründenGebete und Demos in Berlin für BelarusAus Bahnhof „Schöneweide“ wird „Johannisthal“

Falls Ihr Büro gleich neben dem Bett steht und Sie immer noch home-sweet-homeofficen, trösten Sie sich: Im Zu-Groß-Raumbüro wartet, außer Ihrem Chef vielleicht, niemand auf Sie. Nach einer neuen Umfrage der IG Metall wollen 78 Prozent der Beschäftigten gern weiterhin zu Hause beschäftigt bleiben, zumindest zeitweise (via dpa). Das Bügelbrett als verstellbarer Schreibtisch und die heimische Mikrowelle als Kantine bieten vielen offenbar noch genug Abwechslung. „Am starren Dogma der ewig notwendigen Präsenz ganzer Belegschaften festzuhalten ist nach Corona nicht mehr das Modell“, sagt DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel dazu dem Checkpoint. „Für viele Beschäftigte bedeutet freiwilliges Homeoffice trotz aller Abgrenzungsprobleme mehr Flexibilität und Selbstbestimmung.“ Allerdings brauche es Betriebsvereinbarungen, damit die Heimarbeit „nicht zu Erreichbarkeit rund um die Uhr mit unbezahlten Überstunden ausartet“. Immerhin, auch drei von vier Arbeitgebern wollen künftig häufiger Online-Konferenzen einberufen oder dauerhaft Dienstreisen einschränken. Und es hat Zoom gemacht.

Nur im Bundestag, der womöglich bald mit einem Graben gegen Gemeinheiten des gemeinen Volks abgeschirmt wird, zieht man noch nicht ganz mit der neuen Zeit mit.

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