heute erhalten wir schöne Grüße aus dem sonnigen Tessin von Kerstin und Dirk und sie schreiben dazu: „Hier der Blick von der Terrasse beim Lesen des Checkpoints!“ Für diese sonnigen Grüße möchten wir uns herzlich bedanken!

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint.tagesspiegel.de
πάμε! Das Gas wird knapp, die Preise steigen. Keine rosigen Aussichten. Ungemütlich wird es, wenn der Herbst den Spätibier-im-Park-trunkenen Schleier runterreißt und die Berliner in ihre schlecht isolierten Altbau-Wohnungen scheucht. Womit wir beim Thema wären: Schon mal darüber nachgedacht, woanders zu überwintern? In Griechenland zum Beispiel? Die dortige Regierung lädt die Deutschen herzlich ein, die kalte Jahreszeit bei ihnen zu verbringen, „fern der Krisen“, so der Tourismusminister. Und liefert ein schlagkräftiges Argument: „No German will freeze in Greece!“ Nichts wie hin. Bleibt die Frage, ob echte Berliner Gyros als Döner-Ersatz akzeptieren können? Muss ja. Die Zeiten sind hart und der Winter vergeht, im Frühjahr müssen sowieso bitteschön alle wieder zurück sein – zur möglichen Wahlwiederholung, die wahrscheinlich im März stattfinden würde. Wer weiß, vielleicht ist Berlin dann ein bisschen mehr wie Paris, Wirtschaftssenator Schwarz hat schließlich beschlossen, das ICC zum Centre Pompidou machen zu wollen.
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Young Euro Classic 2022
An der Seite von Weltstarts wie Daniel Harding, Renaud Capuçon, Maximilian Hornung oder Antje Weithaas sorgen jungen Musiker_innen von beiden Amerikas bis Osteuropa für unvergessliche Sommerabende. Erleben Sie den internationalen Orchesternachwuchs vom 05.-21.08.2022 im Konzerthaus Berlin. young-euro-classic.de
Ach, was heißt schon rechtsextrem? Der „Förderverein Berliner Schloss“, der Spenden für die Fassade des Humboldt Forums sammelt, will das nicht so genau wissen. Er weigert sich, sich von rechten oder rechtsextremen Spendern in seinen Reihen zu distanzieren. Nun will das Humboldt Forum Konsequenzen ziehen: Spenden des umstrittenen Vereins will es künftig nur noch annehmen, wenn es die Namen der Geldgeber vom Verein erfährt. Aber eines nach dem anderen. Was ist los?
Im „Tagesspiegel“ wurde 2021 bekannt, dass ein Großspender, Erhardt Bödecker, rechtsradikale Positionen vertrat, die „Süddeutsche Zeitung“ machte weitere rechte Spender publik. Doch der Verein distanziert sich von ihnen nicht. Ein Blick ins Vereinsmagazin (Mai 2022) zeigt das deutlich: „Wir bekennen uns ohne jede Einschränkung zu unseren Spendern“, schreibt Vereins-Geschäftsführer Wilhelm von Boddien. Auch Vorsitzender Richard Schröder erkennt offenbar kein Problem in Spenden Rechtsextremer; sowieso: „Die Begriffe „‘rechtslastig’ und ‚rechtsextrem’ sind viel zu schwammig für ein Ausschlusskriterium”.
Hinter der barocken Fassade ist man not amused und zieht Konsequenzen. Abgesehen davon, dass man fortan die Namen der Spender genannt bekommen möchte, um auszuschließen, dass sie „unseren grundlegenden Werten nicht widersprechen“, erwarte man vom Förderverein, dass er sich „von extremistischen und demokratiefeindlichen Positionen distanziert“. Das sagte Stiftungssprecher Michael Mathis dem Checkpoint.
Aber wie fragwürdig ist der Verein? Er versteht sich offenbar als Hüter der Meinungsfreiheit. Im Magazin geht es um den „Schutz der Meinungsfreiheit”, man warnt vor „Gesinnungsüberprüfung“ und kreidet „postkoloniale Selbstgefälligkeit” an, spricht von „Kulturkampf” und appelliert: „Schloss und Humboldt Forum dürfen nicht zur Plattform totalitärer Ideologien werden” (Spoiler: gemeint ist nicht die rechtsextremistische). Checkpoint-Urteil: Komplett unauffällig! Übrigens: Kennen Sie „dog whistling“? Das ist, wenn in politischen Kontexten eine nicht ganz eindeutige, aber für Anhänger einer Strömung oder Szene gut erkennbare Sprache verwendet wird. So kann der Sprechende Signale an eine Gruppe senden und gleichzeitig plausibel leugnen, sich mit ihr zu identifizieren. Und muss nicht zugeben, dass seine Worte an gerade dieses Publikum gerichtet sind.
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Jeder Tropfen Wasser zählt. Wir zählen auf dich!
Mehr Tipps und Infos der Berliner Wasserbetriebe auf berlinerwasser.de
Seit Energiesparen zur ersten Bürger*innenpflicht avanciert ist, fällt mehr auf, wo Energie verschwendet wird. Eine Leserin schreibt, die BVG erleuchte ihre Büros in der Usedomer Straße „jede Nacht komplett und kontinuierlich“. Halb so wild, lässt BVG-Sprecher Jannes Schwentu wissen: Einige Bereiche „müssen (…) aus Gründen der Sicherung von Fluchtwegen ständig beleuchtet werden“, das betreffe jedoch nur Treppenhäuser sowie angrenzende Flure, „die auch sehr klein sind“. Zudem schalten Bewegungsmelder Licht an, wenn der Sicherheitsdienst vorbeikommt – für 15 Minuten. Bald soll eine bessere Lichtsteuerung verbaut werden.
Feuchtfröhlich verschwendet wird im Wedding: Eine andere Leserin konnte es nicht fassen, als sie sah, dass der Kunstrasenplatz der Werner-Kluge-Sportanlage im Wedding in der Nachmittagshitze „volle Pulle“ bewässert wird. Vermeiden lasse sich das nicht, hieß es auf Nachfrage aus dem Bezirksamt Mitte. Kunstrasen werde vor allem zur Reduzierung der Oberflächentemperatur bewässert, jedoch auch für eine „gute Gleiteigenschaft“. Es wird vor dem Training gewässert, um die Verletzungsgefahr für die Kicker zu verringern. Nachts wässern geht leider nicht, „da die Trainings zumeist am Nachmittag stattfinden“. Checkpoint-Vorschlag: nachts trainieren, für den Klimaschutz! Ohne Licht natürlich, sonst gibt’s wieder Ärger (siehe oben).
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Im Rahmen des Kultursommerfestivals lädt der Zenner Biergarten am Treptower Park zum Spreetanz.
Am 17. Juli, von 12 - 22 Uhr kann den ganzen Tag getanzt werden zu Live–Musik von Yellow Straps, Cosma Joy und Muito Kaballa Power Ensemble - kuratiert vom Sacred Ground Festvial – mit DJ-Sets von Rosa Kante, Regular Gonzales und Reina Lucia aka Ombliguera.
Geht das Flussbad baden? Der Verein hinter dem Spreebaden-Projekt hat einen PR-Auftrag an eine Firma vergeben, die einem Vorstandsmitglied gehört. Nach einem Bietergespräch erhöhte sich dann auch noch die Auftragssumme magischerweise um rund 25 Prozent. Das berichtet der RBB, der außerdem den Juristen Stephan Tomerius (HWR) zitiert, der das für eine Verletzung des Vergabeverfahrens hält. Die Senats-Innenverwaltung (die damals laut RBB über den Vorgang unterrichtet worden war und nicht einschritt) prüft nun, einen Teil des Förderbetrags zurückzufordern.
Berliner Schnuppen
Telegramm
An dieser Stelle unterbrechen wir, um die Lage in der Ukraine zusammenzufassen. Die aktuellen Geschehnisse rund um den russischen Angriffskrieg:
+++ Bei Raketenangriffen auf Gebäudekomplexe in der Stadt Winnyzja sind mindestens 23 Menschen getötet worden, darunter drei Kinder. Präsident Selenskyj spricht wegen der offenbar gezielten Attacke auf Zivilisten von einem „Akt des Terrorismus“.
+++ Lettlands Parlament hat Gasimporte aus Russland verboten.
+++ Verhandlungen über die Auflösung der russischen Blockade von Getreide-Exporten aus der Ukraine sollen nächste Woche in Istanbul fortgeführt werden.
Alle aktuellen Ereignisse können Sie in unserem Live-Blog (hier) und auf unserer Live-Karte (hier) verfolgen.
Spenden für die Ukraine in Not können Sie hier.
Coronabetrug-Update: Weil Betrüger Corona-Soforthilfen abgegriffen hatten, war gegen die landeseigene Investitionsbank Berlin (IBB) ermittelt worden. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Angesichts der „coronabedingten Ausnahmesituation“ sei die Entscheidung nicht zu beanstanden, schnell und unbürokratisch Hilfen zu ermöglichen. Pflichtwidrig habe die IBB nicht gehandelt.
Schulbau-Update: Bis heute können die Bezirke Widerspruch gegen die Milliarden-Kürzungen bei den Schulbau-Investitionen einlegen. Und offenbar wollen das mehrere tun. Zum Beispiel Marzahn-Hellersdorf. „Wir werden in jedem Fall Widerspruch einlegen“, sagte Bürgermeister Gordon Lemm (SPD) meiner Kollegin Susanne Vieth-Entus. Den ganzen Bericht lesen Sie hier.
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Vortrags-Update: Recht unspektakulär hat die HU-Biologin Marie-Luise Vollbrecht ihren Vortrag zur Zweigeschlechtlichkeit nachgeholt, der zuvor bei der Langen Nacht der Wissenschaften abgesagt worden war – hier geht’s zum Bericht meiner Kollegen Tillmann Warnecke und Julius Geiler. Nur diskutieren wollte sie ihre Thesen im Anschluss nicht. Es kommentiert Geschichtsprofessorin Gabriele Metzler: „Ich verstehe, wenn sie keine politischen Fragen beantworten will. Aber wissenschaftliche Fragen zu einem wissenschaftlichen Vortrag müssen erlaubt sein. Sonst sind wir keine Universität.“
Sie haben einen Vortrag verpasst? Keine Sorge, dieses Wintersemester wird es viele andere geben. Zumindest, wenn es nach den Berliner Hochschulen geht. Sie planen das Wintersemester in Präsenz. Das geht aus einem Eckpunktepapier der Hochschulchefs und der Senatsverwaltung für Wissenschaft hervor. Die Staatssekretärin für Wissenschaft und Forschung, Armaghan Naghipour, sagt dazu: „Ich bin sehr froh, dass sich die Berliner Hochschulen und die Wissenschaftsverwaltung weiterhin regelmäßig in der Task-Force zur Corona-Lage austauschen und auch für das kommende Semester an einem gemeinsamen Rahmen festhalten. […] Auch im Wintersemester 2022/2023 muss der Schutz vulnerabler Gruppen ein wesentliches Ziel der von uns getroffenen und gegebenenfalls anzupassenden Vereinbarungen sein.“
Die Corona-Inzidenz für Berlin beträgt an diesem Freitag 507, Bürgertests müssen inzwischen selbst bezahlt werden – und zum Herbst rechnet Berlins Gesundheitssenatorin Ulrike Gote mit einer erneuten Einführung der Maskenpflicht. Ende der Vorlesung.
Job gefällig? Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) sucht einen Präsidenten/eine Präsidentin ab dem 01.01.2023. Er oder sie soll Michael Thiel ablösen, der das Amt dann zwei Jahre kommissarisch geleitet haben wird. Davor war Franz Allert Lageso-Präsident, er ist seit dem 1. Januar 2021 im Ruhestand.
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Die East Side Gallery
Der handliche Bildband über die Berliner East Side Gallery zeigt die schönsten Gemälde und erzählt spannende Geschichten über den weltberühmten Mauerstreifen.
Achtung, Bruchbude: Während Wohnraum knapp und teuer ist, wird ein Plattenbau am Ostbahnhof langsam entmietet – 30 Menschen leben noch in dem Wohnblock, 350 waren es mal. Die russische Eigentümerin will abreißen und neu bauen, aber nichts passiert. Obwohl, doch: Das Haus verrottet, die Wohnverhältnisse sind unwürdig, Alternativen gibt es für die verbliebenen Menschen bisher nicht. Wie machtlos ist die Politik? Hannes Heine hat die Geschichte aufgeschrieben.
Derweil ist der Wohnungsmarkt so angespannt, dass Betrüger offenbar ein leichtes Spiel haben: 700-mal pro Jahr ermittelte die Polizei wegen betrügerischer Wohnungsangebote (Zeitraum: 2018 bis 2020). Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine CDU-Anfrage hervor (Q: dpa). Die Täter versuchten etwa, Kautionen, Mieten oder Provisionen zu kassieren, obwohl es gar keine zu vermietende Wohnung gibt.
Er war einer der wichtigsten Vorkämpfer für die Anerkennung von Comics als Kunstform, am Dienstag ist er mit 74 Jahren verstorben: Stefan Neuhaus, Mitgründer und langjähriger Vorsitzender des Deutschen Comicvereins. In Berlin sorgte er dafür, dass der Senat seit einigen Jahren Comics mit Stipendien fördert. Mein Kollege Lars von Törne beschreibt sein Wirken in einem Nachruf.
Nachdem wir gestern anlässlich der bisher nicht messbaren Gas-Ersparnis des Landes Berlin fragten, ob wir denn bitteschön in der Stadt der fabrikgewordenen Gasschleudern leben (war zugegebenermaßen nicht ganz ernst gemeint), flatterte prompt die Antwort ins Mailfach: Nicht alle Industrien! Ulrich Misgeld vom Unternehmensnetzwerk Motzener Straße wies darauf hin, dass die Unternehmen im Gewerbegebiet an der Motzener Straße längst nach weniger Emissionen streben: Von 60 Unternehmen nutzten 15 im laufenden Jahr im Schnitt 43 Prozent Erneuerbare, haben dieses Jahr 500.000 kg CO2 eingespart. Dokumentiert in einem Dashboard. Najut, finden wir jut.
Letzter Blick ins Sommerloch: Nichts vergessen? Nein? Ah, doch: Der Berliner Senat empfängt erstmals einen Regenbogen. Es könnte sogar die weltweit erste Landesregierung sein, der einem atmosphärisch-optischem Phänomen einen Empfang bereitet. Ah nee, doch nicht: Der „Erste Regenbogenempfang im Abgeordnetenhaus von Berlin“ ist für die queere Community Berlins gedacht und findet anlässlich des CSD statt. Happy Pride!

Zitat
„07.24 Uhr Kladow – okay... nicht erreichbar für mich....
Plötzlich taucht 10-mal Bürgeramt Mitte auf, ich als digital native klicke schnell drauf – zu spät, bitte geben Sie diese verschwommenen Buchstaben ein und zeigen Sie uns, dass sie kein Roboter sind! Termine sind weg.
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115 hat zu viele Anrufer, bitte später versuchen.
Um 6.54 meldet sich Hohenschönhausen Ausbildungsbürgeramt mit 15 Terminen, aber jetzt warte ich mal geduldig ab. 7.02 Uhr und das Tierpark Center schmeißt ganze 20 Termine auf den Markt, in Ostberlin laufen die Server heiß“
Checkpoint-Leserin Josephin T. verarbeitet ihre Erfahrungen mit Berliner Bürgerämtern mithilfe von Lyrik
Tweet des Tages
Es staut sich an der vorderen Tür des RE5. ‚Ich muss hier rinn, sonst fährt der Zug nicht ab‘, hört man vom Bahnsteig. #Bahn #BahnAnsagen #DitIsBerlin
Stadtleben
Essen – Manchmal reicht wenig für ein Stück Sommerglück: ein Köfte-Sandwich, ein Ayran oder Bier vom Späti, eine Picknickdecke und ein schattiges Fleckchen am Boxhagener Platz. Dort macht „Al Gazali“ allerlei orientalische Evergreens in guter Qualität und zu fairen Preisen: Halloumi, Köfte, Falafel, alles frisch zubereitet und zudem mit einem freundlichen Lächeln serviert. Vor allem das Baguette mit Lammköfte lohnt sich, Kinder sich hier auch gerne gesehen. Mi-Fr 11-22 Uhr, Sa-Di 11-22.30 Uhr, Krossener Straße 20, S&U-Bhf Warschauer Straße
Karten sichern – Ein „Neuköllnical“ ist derzeit im BKA zu sehen: Ades Zabel & Company präsentieren dort ihr Gentrifizierungsstück „Tatort Neukölln“ rund um HARTZ-8-Ikone Edith Schröder, die nach einem Verkauf ihres Mietshauses akut von der Obdachlosigkeit bedroht ist. Der Verkauf einer Niere scheitert, als nächster Plan kommt also nur noch ein Überfall von Karstadt infrage. Ob das wohl gut geht? Finden Sie es heraus, das turbulente Stück ist noch bis September zu sehen und lohnt sich. Für treue Abonnent:innen verlosen wir außerdem 2x2 Karten für den Termin am Mittwoch, 20. Juli, 20 Uhr.
Berliner Highlights – Wer Berlin und insbesondere die City West liebt, kommt an dieser Aussicht nicht vorbei: Die Dachterrassen-Bar des Grace im Hotel Zoo bietet einen einzigartigen Cinemascopeblick über die Stadt, die von hier aus wie aus Lego gebaut erscheint. Wenn es dunkel wird, glitzern die Lichter Berlins und selbst grantige Großstädter verlieben sich wieder neu in ihre Stadt. Mi-Sa ab 18 Uhr, Kurfürstendamm 25.
Tourigeflüster – Für Berliner:innen manchmal schwer nachzuvollziehen, wenn sie sich wegen ausgebuchten Bürgeramtsterminen und schlechter Schienenersatzverkehrstaktung ärgern: Die Stadt ist nach wie vor ein Sehnsuchtsort für Menschen aus der ganzen Welt. Gefunden auf dem Blog der kanadischen Reise-Expertin Melissa Giroux: „Jedes Mal, wenn ich höre, dass jemand nach Berlin reist oder sogar dahinzieht, übermannt mich kurz die Eifersucht.“ Den ganzen Eintrag finden Sie hier.
Berlin heute
Verkehr – A111 (Reinickendorf-Zubringer): Die seit Montag bestehende Einschränkung der Fahrbahn, stadteinwärts auf einen Fahrstreifen zwischen den AS Schulzendorfer Straße und Waidmannsluster Damm, wird im Laufe des Vormittags wieder geräumt.
Demonstration – „Verband Sozialer Wettbewerb e.V unsozial ?“: 200 Teilnehmer:innen, SHR GERMANY, Kantstraße 100 (10-12 Uhr)
„KlimaAfterWork, das politische Event mit Musik, Drinks, Speaker, Friends & Family – vor dem Klima-Ministerium für die jetzt dringend nötige Klimapolitik, das AfterWork-Event für einen kühlen Planeten“: 150 Personen, Falun Dafa, Wittenbergplatz (Nordseite), u.a. über Kurfürstendamm, Halensee, wieder zurück zum Wittenbergplatz (15.30-19 Uhr)
„Gedenken an Putsch Versuch und ermordeten Zivilisten Am 15 Juli 2016 in der Turkiye“: 100 Personen, Bürgerinitiative Berlin, Heerstraße 7 (türkisches Generalkonsulat), u.a. über Theodor-Heuss-Platz, Kaiserdamm, Straße des 17. Juni, Tiergartenstraße 19-21 (17-18 Uhr)
Sonnabend – „Die Welt braucht Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht. Stoppt Folter und Mord der Kommunistischen Partei Chinas“: 20 Personen, Falun Dafa, Pariser Platz, u.a. über Unter den Linden, Schlossplatz, Rosenthaler Straße, Bodestraße, Am Lustgarten (9-18 Uhr)
„Auftaktveranstaltung des Volksbegehrens Berlin 2030 klimaneutral“: 150 Personen, Klima Neustart Berlin, Hasenheide 10 (11.55-14 Uhr)
Sonntag – „Ukrainian Vibes 2022 - open discussion about history, Civic participation and democracy“:
50 Personen, Democracy International, Pariser Platz (11.30-16 Uhr)
„Kundgebung/Solidarität 10 Jahre Rojava/ Syrien Revolution“: 500 Personen, Vertretung der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien, Oranienplatz (12-20 Uhr)
„She Will Not Give Up Stand With Ukraine Ukraine Will Not Give Up“: 200 Personen, Vitsche e.V., Wittenbergplatz, von hier über Nollendorfplatz, Bülowstraße, Potsdamer Straße zum Potsdamer Platz (14.30-17.30 Uhr)
„Queer CSD Pride - LGBTQIA* Kundgebung“: 100 Personen, Mariannenplatz (15-23 Uhr)
Gericht – Im Fall eines Immobilien-Schwindels muss sich ein 51-Jähriger verantworten. Er habe mit Komplizen ein älteres Ehepaar mit gefälschten Unterlagen um ein Haus im Millionenwert bringen wollen. Vier Männer, darunter zwei Männer aus dem Clan-Milieu, wurden bereits zu Haftstrafen verurteilt (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 618).
Universität – Lesung im Rahmen der Ausstellung „I am elevatin in all ways“ an der Humboldt Universität: Kinderbuchautorin und Self-Care-Expertin Mariela Georg wird Impulse zum Thema „Critical Wellness: der Link zwischen politischem Aktivismus und Self-care“ geben und erklären, was Selbstfürsorge mit politischem Engagement zu tun hat. Heute um 20 Uhr, HU Hauptgebäude, alle Infos hier.
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Sebastian Andersson (31), Fußballer, ehem. bei Union, jetzt 1. FC Köln / „Manfred Füger, nun schon 75, bleib gesund für all deine Aktivitäten? Es gratulieren herzlich Irmi und Otto“ / „Wir gratulieren dem 75-jährigen Geburtstagskind Manfred Füger und wünschen ihm eine tolle Zeit in Helsinki mit frischem Ostseefisch, reichlich Aquavit und finnischem Tango. Herzliche Grüße von Judith und Nickel“ / Frank Glaubrecht (79), Schauspieler und Synchronsprecher /„Der AIDA-Veteran wünscht der lieben Annette Hanitzsch alles Gute zum Geburtstag“ / „Liebe Hellamou, alles Gute und noch viele gute und schöne gemeinsame Jahre wünscht nachträglich dein little“ / Dieter Herzog (76), ehem. Fußballprofi / „Meiner geliebten Ehefrau Maral die besten Wünsche zu ihrem Geburtstag. Weiterhin viel Tatkraft für die nächsten Jahre! Jürgen“ & „Na, da möchte ich doch meiner allerbesten Mutter von allen, Maral Miller, ebenfalls die Ehre tun. Herzlichste Glückwünsche von Deiner Lieblingstochter Yildiz. Bleibe die so starke Frau, als die Du Dich in den letzten Jahren gezeigt hast!“ / „Meine liebe Freundin SMM, zum runden jugendlichen 60. gratuliere ich dir dolle und wünsche uns weitwerhin viele Gemeinsamkeiten! Astrid“
Sonnabend – Bibiana Beglau (51), Schauspielerin / Michael Günther (87), Regisseur und Schauspieler / Thomas Heilmann (58), CDU-Politiker, MdB / „Feliz compleanos a buena chica Maria Perez al veterano de AIDA“ / Katherina Reiche (49), Vorsitzendende der Geschäftsführung der innogy Westenergie GmbH / „Angelika Schmidt, Halle/Saale: ich wünsche Dir alles, alles Gute zum Geburtstag und uns noch viele gemeinsame Unternehmungen! Herzlichst Hannelore“
Sonntag – Frank Castorf (71), Regisseur und ehem. Intendant der Berliner Volksbühne / „Herzlichen Glückwunsch Constanze Dieken. Alle Deine sportlichen Aktivitäten sollen erfolgreich sein. Hans-Joachim Melchior“ / Jürgen Flimm (81), Regisseur und Intendant / Lisa Hrdina (33), Schauspielerin / Michael Maar (62), Schriftsteller und Literaturkritiker / Wolfgang „Potti“ Matthies (69), ehem. Fußball-Torwart beim 1. FC Union Berlin / Dr. Angela Merkel (68), Bundeskanzlerin a.D. / Marie-Luise Neunecker (67), Hornistin und Professorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin / Katie Pfleghar (38), Schauspielerin / Holger Rogall (68), Professor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht / Andreas Troge (72), ehem. Präsident des Umweltbundesamtes / „Meinem lieben Mann und Alt-Osramit Helmut Weske alles Gute zum 70. Geburtstag am 17.7. von deiner Christiane“
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Prof. Michael Bette, * 16. August 1942, Maler / Elisabeth Patzwall, * 25. September 1922 / Peter Masopust, * 21. November 1931 / Jörg Mierel, * 21. Dezember 1934
Stolperstein – Pessa Paulina Blech (geb. Goldberg) kam im Jahr 1874 in Warschau zur Welt. Am 3. August 1942 deportierten Nationalsozialisten sie im Alter von 68 Jahren mit dem 35. „Alterstransport“ nach Theresienstadt. Dort starb sie heute vor 79 Jahren, vermutlich aufgrund der unmenschlichen Lebensbedingungen im Lager. Zu ihrem Gedenken liegt in der Manteuffelstraße 49 in Kreuzberg ein Stolperstein.
Encore
An dieser Stelle gibt’s in den Sommerferien jeden Tag einen Neun-Euro-Ticket-Tipp für Kurzentschlossene. Alles, was Sie tun müssen, ist, den Checkpoint lesen, um 9 Uhr am Hauptbahnhof stehen und losfahren. Heute geht’s nach: Oschersleben (Bode).
Hinfahrt: Berlin Hbf 9.11 Uhr
Ankunft: Oschersleben (Bode) Bhf 11.41 Uhr
Umstiege: 1
Erleben: Motorsport Arena Oschersleben (4,7 Google-Sterne, letzte Bewertung „Früher eher bekannt unter dem Opeltreffen Oschersleben. Schönes Gelände und viel Sehenswertes, je nach Veranstaltung.“)
Essen & Trinken: „Risorante & Pension Da Gigi“ (4,7 Google-Sterne, letzte Bewertung „Super freundlich, lecker einfach Prima“.)
Sonstiges: „Die Stadt liegt inmitten der Magdeburger Börde und wurde durch die umgebenden fruchtbaren Schwarzerdeböden stark landwirtschaftlich geprägt. Die Geschichte der Stadt erstreckt sich über mehr als 1000 Jahre.“
Rückfahrt: Oschersleben (Bode) Bhf 19.17 Uhr
Ankunft: Berlin HBF 21.50 Uhr
Umstiege: 1
Für überfüllte Züge, kurzfristige Ausfälle und Betriebsstörungen übernimmt der Checkpoint keinerlei Haftung. Wir freuen uns aber sehr, wenn Sie uns Fotos von Ihrer Reise schicken: Checkpoint@tagesspiegel.de.
Recherchiert hat heute Thomas Lippold (Recherche), Sarah Borufka das Stadtleben serviert, Joana Voss und Nora Weiler die Ferienaktionen kuratiert. Kathrin Maurer hat die Produktion übernommen. Morgen beginnt das Wochenende – nur echt mit Thomas Wochnik. Ich wünsche Ihnen schon jetzt ein schönes.
