Den ganzen Tag lang bei schwülen 26°C Schauer und Gewitter möglich

Mindestens 80 Tote nach Starkregen-KatastropheKaum neue Radwege an BundesstraßenBerlins Kinos bejubeln Ansturm nach dem Lockdown

Berlin ist ja auf Sand gebaut. Schön im Sand liegen manche derweil am Strand von Griechenland. Unser Leser Alexander Legowski kredenzt ein „Checkpoint-Frühstück mit Blick auf Agios Prokopios“ auf der Insel Naxos und preist außerdem „herrliche Wanderwege im Inselinneren“. Na, das läuft ja.

Urlaubsfoto 15

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de.

Deutschland läuft mit Regen über, und das ist lebensgefährlich. Mindestens 80 Menschen starben durch Wassermassen und einstürzende Häuser nach den Starkregenfällen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, darunter auch neun Bewohner einer Behinderteneinrichtung. Laut einer Eilmeldung am frühen Freitagmorgen beläuft sich die Zahl der Toten nur in Rheinland-Pfalz bereits auf 50 Menschen. Allein im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler werden noch 1300 Menschen vermisst. In den betroffenen Regionen ist das Handynetz zusammengebrochen. Die Rurtalsperre läuft seit Mitternacht langsam über (alle aktuellen Informationen hier im Liveblog). Rettungskräfte sowie Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr setzen ihr eigenes Leben ein für die Rettung anderer, zwei Feuerwehrleute starben bei Hilfseinsätzen in den Katastrophengebieten. Berlins Feuerwehren sind deshalb mit Trauerflor unterwegs.

Der rasch in die Krisenregion gereisten Politik muss nun endlich gewahr werden, dass Naturgewalten auch menschlich gemacht sind.

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