und einen guten Start in die Woche mit heimischen Grüßen von Checkpoint-Leserin Beate Haubrock: „Hier ein Foto vom Balkon in Berlin, Ecke Breitenbachstraße/Friedrich-Wilhelm-Straße. Als ich es meiner Tochter schickte, kam von ihr zurück ‚Pollys Paradies‘??“. Wir sind entzückt und grüßen zurück!

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen.
Auch der Checkpoint-Lieblingsflughafen BER ist in Sommerstimmung und läuft zur Höchstform auf. Im Juni begrüßte er die meisten Fluggäste seit Eröffnung. Fast doppelt so viele Passagiere wie im Vormonat wurden dort im Juni abgefertigt, im Vergleich zum Vorjahres-Juni (SXF und TXL) sogar fast viermal so viele. Flughafenchef Engelbert Lütke-Daldrup kommentiert: „Die Menschen sehnen sich nach der langen Krise nach einer Auszeit.“ Hoffen wir mal, dass es wirklich eine Auszeit nach der Coronakrise gewesen sein wird und kein kühner Zwischen-den-Wellen-Ritt. Mit 653.000 Fluggästen hoben am BER übrigens im Juni lediglich so viele Passagiere ab wie in einer einzigen Vor-Corona-Woche (SXF und TXL zusammen). Der Live-Funktionstest des BER unter Volllast lässt also weiter auf sich warten. Team Checkpoint hält es vor Spannung kaum noch aus.
In Deutschland ist die Inzidenz gestern erstmals seit Langem gestiegen – geringfügig zwar, auf niedrigem Niveau (von 4,9 auf 5) und noch kein klarer Trend. Von einem Sinkflug kann aber auch keine Rede mehr sein. Zudem liegt der R-Wert seit Freitag über 1, so hoch wie seit zwei Monaten nicht mehr. Somit steckt ein Mensch durchschnittlich mehr als einen weiteren an, ein Indiz dafür, dass das Virus sich ausbreitet. Noch kein Grund für einen Lockdown. Aber vielleicht auch keiner für eine Delta-, pardon, Fußball-EM mit körperlich anwesenden Fanmassen. Und ganz bestimmt kein Grund, Bildungseinrichtungen nicht auf den Herbst vorzubereiten, zum Beispiel durch das Verweigern (CP vom 2.7.) von Luftfiltern oder das beharrliche Verschlafen ihrer Anschaffung. Freundliche Erinnerung: In einem Monat enden die Berliner Schulferien.
Zurück auf dem ungefilterten Boden der Realität geht esweiter mit einem Beitrag aus der Reihe „der Markt regelt“: Der Immobilienkonzern Vonovia wird für die Übernahme der Deutschen Wohnen keine Grunderwerbsteuer zahlen. Für 90.000 Wohnungen entgehen dem Land Berlin so schätzungsweise drei Milliarden Euro, berichtet Kollege Robert Kiesel. Möglich macht das eine legale Form der Steuervermeidung: sogenannte „Share Deals“. Das heißt, der Konzern kauft nicht die Immobilien selbst, sondern bis zu 90 Prozent der Anteile an dem Unternehmen, das sie besitzt – und kauft damit auch die Immobilien, grunderwerbsteuerfrei.
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Wir bleiben beim Thema Geld. Etwa 60 Corona-Teststellen warten noch auf versprochene Zahlungen. Nachdem ein Betreiber (CP vom 2.7.) um „ein wenig Geduld“ gebeten wurde („haben unsere Mitarbeiter leider nicht mehr“) und sich auch die Antwort auf die Checkpoint-Anfrage zu der Zahlungsverspätung verspätete („muss Sie leider auf morgen vertrösten“), schrieb die KV Berlin am Folgetag, von der Verspätung seien rund 60 Teststellen betroffen. Nur nennt sie es nicht Verspätung, sondern „Auszahlung (…) in Vorbereitung“. Auch die Begründung könnte direkt aus dem Lehrbuch „Deeskalation durch bürokratische Sprache“ stammen. Man prüfe „entsprechend des rechtlichen Auftrags die Einhaltung der Vollständigkeit der Abrechnungsdaten“. Angesichts bisheriger Erfahrungen mit einigen der Teststellen – und generell – eine gute Sache, aber warum dauert das so lange? Es könne sogar „vorkommen, dass der Registrierungsprozess noch nicht abgeschlossen werden konnte“, wodurch „bisher keine Abrechnungsdaten übertragen wurden.“ Und wann kommt das Geld jetzt? Die Antwort können Sie sich denken: „Ein genauerer Zeitpunkt für die etwaige Auszahlung kann Stand heute nicht genannt werden“, sei „vom Einzelfall abhängig“.
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SPD-Spitzenkandidatin Giffey hat sich am Sonntag einem innenpolitischen Reizthema gewidmet – und zwar einem, das ihre Partei gerne dazu veranlasst, sich in sich selbst zu verhaken. Giffey sprach sich für die Abschiebung schwer straffälliger Geflüchteter aus – auch nach Afghanistan und Syrien. Menschen, die vor Krieg und Zerstörung fliehen, müsse geholfen werden, sagte Giffey der „Bild am Sonntag“, schränkte jedoch ein: „Wer aber schwere Straftaten begeht, wer Menschen vergewaltigt oder ermordet, hat sein Recht auf Asyl verwirkt.“ Nur lehnt ihre Partei das eigentlich ab. Auf dem SPD-Landesparteitag entschieden die Delegierten im April, Abschiebungen in die genannten Länder auszuschließen. „Dieser Beschluss bindet unsere Vorsitzende & Spitzenkandidatin“, twitterten prompt die Berliner Jusos. Timo Schramm, Neuköllner SPD-Direktkandidat für die Abgeordnetenhauswahl und Urheber des vom Parteitag beschlossenen Antrags, kritisierte Giffeys Aussagen. Die Bürgermeisterkandidatin ist sich in der Sache also nur mit Teilen ihrer Partei einig. Mit der Union hingegen gänzlich.
Humanitär brisant ist Giffeys Aussage insbesondere vor dem Hintergrund des derzeit stattfindenden Abzugs westlicher Truppen aus Afghanistan. Die Taliban sind auf dem Vormarsch, Zivilisten vor Ort fürchten um ihr Leben. Die Abgeschobenen müssten das wohl auch.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Auch für Berlin (Herzenssache, Sie erinnern sich) hatte Giffey dann noch einen Vorschlag: „unkonventionelle Anreizmethoden wie in Amerika“, damit die Leute zu ihren Impfungen kommen. Im Interview mit der „Bild am Sonntag“ brachte die SPD-Spitzenkandidatin als Vorschlag „zum Beispiel (…) Freikarten für Museen, Konzerte oder Sportveranstaltungen.“ Impfen und Spiele! Der Berliner Chef des Deutschen Roten Kreuzes Mario Czaja hatte zuvor für eine andere Version des Spiels plädiert: zweiten Impftermin wahrnehmen oder blechen! Die fünf bis 10 Prozent der Menschen, die ihre Zweitimpfungen ohne Vorwarnung absagten, sollten mit 25 bis 30 Euro sanktioniert werden, sagte er dem RBB. Und ist sich darin einig mit Karl Lauterbach (SPD), der dem WDR sagte, eine Strafe für Impfschwänzer wäre sinnvoll. CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet ist dagegen. Die Berliner Grünen-Fraktionschefin Silke Gebel sagte dem RBB, man könne über Strafzahlungen „sicherlich nachdenken“, momentan seien sie aber nicht zielführend.
Wir bleiben noch etwas weiter im „Bild am Sonntag“-Interview mit Giffey. Denn dort hat Giffey auch den Umgang der Öffentlichkeit mit der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock kritisiert. „Was hier deutlich wird, ist, dass es in Deutschland einen Automatismus gibt: Es muss sich nur einer finden, der einen Plagiatsvorwurf erhebt, schon wird die Person komplett infrage gestellt und damit beschädigt“, sagte sie. Ob sie hier wirklich allein über Baerbock spricht?
Anderes Thema: Berlins Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) fordert, zehn Prozent („oder acht oder fünf“) der freiwerdenden Wohnungen landeseigener Unternehmen für Obdachlose zu reservieren. Zweitens mehr Prävention. „Da geht es um Menschen, die ihre Post nicht mehr öffnen, und da hilft es nicht, einen Brief zu schreiben und Hilfe anzubieten“, sagte sie der Berliner Morgenpost.
Die Bürgerinitiative Klimaneustart sammelt seit Samstag Unterschriften für ein Volksbegehren (ja, noch eines). Das Bündnis will, dass im Berliner Energiewendegesetz festgelegt wird, dass die Stadt bereits 2030 klimaneutral ist – und nicht wie bislang vorgesehen bis 2050. Die Auftaktveranstaltung fand in der Hasenheide statt.
Ob es ein Omen ist, dass SPD-Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci im selben Park heute das Programm „Berlin bewegt sich“ startet, das die Berliner:innen zu mehr Bewegung animieren will?
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Solange Berlin (noch) nicht klimaneutral ist und der motorisierte Individualverkehr die Innenstadt je nach Perspektive terrorisiert oder mit Freiheit erfüllt, wird es in Berlin Benzin geben. Und dessen Qualität wird, das geht aus einer Anfrage von Sebastian Schlüsselburg (Linke) hervor, engmaschig kontrolliert. „Wenn man schon an der Wursttheke den kaum glaublichen Schnäppchen nicht widerstehen kann, will man als Ottonormal-, Diesel- oder Flüssiggasverbraucher (m/w/d) wenigstens an der Tankstelle sicher sein, dass der vierrädrige Liebling nur Bekömmliches bekommt“, kommentiert Checkpoint-Kollege Stefan Jacobs.
„Um in dem Morast unter der Spree überhaupt bauen zu können, wurde der Boden über Monate großräumig tiefgefroren“, schreibt Kollege Christian Latz über den frisch fertiggestellten U-Bahnhof Museumsinsel. Nur so habe sich die Tunnelvortriebsmaschine „Bärlinde“ durch den Matsch bohren können. Probleme einfach einfrieren: Klingt nach einem Modell, das in Berlin Schule machen könnte.
Zitat
„Die Szene war klein und hier in der Gegend war ja sonst nichts. Auch in der Bergmannstraße gab es keine Gastronomie, nur ein paar Trödelläden.“
Schriftsteller Ulrich Peltzer über den Bergmannkiez vor der Wiedervereinigung.
Tweet des Tages
Hier noch mal das lang ersehnte, dafür dann aber knallhart kompromisslose Statement von Armin Laschet zu der erneut vollkommen indiskutablen Grenzüberschreitung von Hans-Georg Maaßen im Wortlaut: „…“
Stadtleben
Stadt – Am Anfang – auch einer jeden Woche – steht das „A“, auch bei der Adidas City Night. Am 31. Juli findet der entweder 5- oder 10-Kilometer lange Lauf rund um die Kurfürsten- und Kantstraße statt, möglich sogar in Form von Inlineskating. Für die einen mögen die letzten eineinhalb Jahre die Wiederentdeckung des Hometrainers gewesen sein, für die anderen die Anzucht einer stattlichen Plauze; Ganz egal, zu welcher Gruppierung Sie gehören – Bewegung tut jetzt gut. Ein reguläres Ticket zur Teilnahme kostet 25 Euro, wir verlosen 10 Startplätze. Im letzten Jahr waren rund 7,5 Tausend Läufer:innen mit dabei, das kann Berlin aber vielleicht noch besser?
Land – Um mit dem Begriff „Geheimtipp“ vorsichtig umzugehen – es ist bekannt, dass die Gegend zwischen Berlin und der polnischen Grenze ein Mekka für Wanderer zwischen den wäldernen Welten ist. Dabei ist die Gegend rund um Angermünde besonders bezaubernd. Ob es um das Besteigen eines mittelalterlichen Bergfrieds geht, um das Verschnabulieren urdeutscher Küche wie dem „Kalekutenoolsch im Döschkasten“ oder einfach ums Schlendern durch den Tierpark – Angermünde bietet Entspannung und Vergnügnung für Jung und Alt. Unsere Kolleg:innen von Mit Vergnügen haben 11 Tipps zusammengestellt, wo es sich besonders gut schmausen und streunern lässt.
Fluss – Stellen Sie sich einmal vor, Sie könnten beim nachbarschaftlichen Grillabend einen eigens gefangenen Fisch vorzeigen. Nicht so schlecht, oder? Angeln in Berlin ist alles andere als unmöglich: Eine jährliche Fischereiabgabe kostet 21 Euro und ein Fischereischein A, der für fünf Jahre gültig ist, 27 Euro. Was nichts gegen den Blick des Nachbarn ist, wenn Sie ihm den eigenen Fang präsentieren wie sonst nur im Taka Fish House erhältlich. Angeln ist meditativ, führt zu tiefsinnigen Gedanken, vielleicht sogar zu Gesprächen und am Ende des Tages liegt die Belohnung auf dem Teller. Beim Fischereiamt Berlin finden Sie alle wichtigen Infos, die es zum Angelstart braucht.
Familie – Zugegebenermaßen, es könnte diese Woche etwas grau da draußen werden. Zu grau. Und wenn man schon den Himmel nich anmalen kann, dann doch aber Keramik. Bei einer von sieben Paint your Style-Filialen in verschiedenen Teilen der Stadt sollte für einen jeden Haushalt etwas dabei sein – sowohl in puncto Erreichbarkeit, Formen in rund 450 Variationen und natürlich etlichen Farben. Aussuchen, bemalen, brennen, abholen, für Kinder ab 6 Jahren mit OP- oder einer FFP2-Maske. Übrigens gibt es im Onlineshop auch Gutscheine sowie Keramik zum daheim Bemalen, Pinsel und Farbe ebenfalls.
Tier – Von A bis Zoo – haben Sie jüngst einmal die Affengehege des Berliner Zoos angesehen? Dann hätten Sie nämlich das Gorilla-Baby Tilla, Nachwuchs von Bibi und Sango, begutachten können. Diese Familie anzusehen tut mental mindestens so gut wie Angeln.
Genuss – Weil der Berliner Zoo die Öffnungszeiten verlängert hat, kann man Tilla nun auch beim Abendbrot zusehen. Macht aber vermutlich ebenfalls Hunger. Den kann man bei Jane Doe in der Pannierstraße stillen: Dort wartet Inhaberin Tülay nämlich auf mit einer Brotzeit auf, die jedweden Abendhunger auf stattliche Weise zu beheben vermag. Vegan, vegetarisch oder auch nichts von beidem ist möglich, dabei geht es um Käse, Eier, hausgemachte Pasten oder Sandwiches mit Blumen- und Kräutermischungen, die sich so gar nicht nach Pannierstraße anfühlen, sondern eher nach der aserbaidschanisch-armenischen Familiengeschichte, die Tülay an diesem Ort fortsetzt. Di-Do 15-0 Uhr, Fr 15-3 Uhr, Sa 12-3 Uhr und So 12-0 Uhr in der Pannierstraße 12, U-Bhf Hermannplatz
Soundtrack des Tages – Für „Ain't Nobody“ von Rufus & Chaka Khan muss es nicht einmal zwingend sonnig sein – hauptsache, es ist tanz- und singbar.
Berlins Spitzenkandidat:innen-Check
5 x 1: Bis zur Abgeordnetenhauswahl stellen wir den Spitzenkandidat:innen von CDU, FDP, Grüne, Linke und SPD jede Woche eine Frage, die sie mit nur einem Foto beantworten dürfen. Diese Woche: Was tun Sie fürs Klima? Wir starten mit Kai Wegner (CDU).
Foto: CDU Berlin
Berlin heute
Verkehr – Buschkrugallee (Britz): Stadteinwärts steht vor der Einfahrt zur A100 nur ein Fahrstreifen zur Verfügung (6 Uhr bis Freitag).
Groß-Berliner Damm (Johannisthal): Die Straße bleibt weiterhin bis vsl. Oktober in jeder Richtung nur einspurig befahrbar.
Kreuzberg/Mitte: Wegen eines Fahrradkorsos, der zwischen 17 bis ca. 18 Uhr über Adalbertstraße, Oranienstraße, Moritzplatz, Oranienstraße, Axel-Springer -Straße, Leipziger Straße, Friedrichstraße, Torstraße, Rosenthaler Straße, Weinmeisterstraße, Münzstraße, Memhardtstraße, Alexanderstraße und Grunerstraße zum Alexanderplatz, radelt, ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.
Frankfurter Allee (Lichtenberg): Bis Anfang August steht stadtauswärts zwischen Gürtelstraße und Schulze-Boysen-Straße nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.
Osdorfer Straße (Lichterfelde): Stadtauswärts ist die Fahrbahn in Höhe Celsiusstraße bis Ende August auf einen Fahrstreifen verengt.
Hindenburgdamm (Lichterfelde): Ab ca. 10 Uhr ist die Fahrbahn in Richtung A103 hinter der Königsberger Straße bis Anfang September auf einen Fahrstreifen verengt.
Daimlerstraße (Marienfelde): Ab ca. 9 Uhr regelt an der Kreuzung Birnhornweg/Benzstraße eine Baustellenampel bis Anfang August den Verkehr.
Invalidenstraße (Mitte): Bis Ende Juli ist die Straße in Richtung Brunnenstraße in Höhe der Kreuzung Chausseestraße gesperrt. Der Verkehr wird über die Hessische Straße bzw. Scharnhorststraße umgeleitet. In der Gegenrichtung steht nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Querung der Kreuzung auf der Chausseestraße bleibt weiterhin möglich.
Karl-Marx-Straße (Neukölln): Bis Anfang Oktober stadteinwärts nur eingeschränkt passierbar.
Spanische Allee (Nikolassee): In Höhe der Einmündung Alemannstraße/An der Rehwiese regelt eine Baustellenampel den Verkehr. Die Anbindung An der Rehwiese ist unterbrochen (bis Mitte Juli an).
Siemensstraße (Oberschöneweide): In beiden Richtungen steht in Höhe Deulstraße nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, die Anbindung Deulstraße ist gesperrt (bis Mitte Juli geplant).
Mühlenstraße (Pankow): In Richtung Breite Straße ist die Fahrbahn zwischen Dolomitenstraße und Florastraße bis Mitte Juli eingeengt.
Sachsendamm (Schöneberg): Bis Mitte Juli ist in Richtung Hauptstraße zwischen Hedwig-Dohm-Straße und Gotenstraße ein Fahrstreifen gesperrt.
Nahverkehr: Die Züge RE1, RB21 und RB22 fallen bis Donnerstag jeweils ganztägig zwischen Potsdam Hbf und Friedrichstraße aus.
Demonstration – Von 11 bis 12.30 Uhr treffen sich rund 15 Befürworter:innen der „Unterschriftenübergabe Umbau Mehringdamm“ in der Yorckstraße 4. „Mit der Aktion wollen wir auf die katastrophalen Bedingungen bei Tiertransporten aufmerksam machen und fordern den sofortigen Stopp von allen außereuropäischen Tiertransporten. Diese verstoßen gegen geltendes deutsches und EU-Recht“, ist das Thema einer Kundgebung in der Wilhelmstraße mit ca. 15 Teilnehmenden. Der „Protest gegen die Regierungsmaßnahmen im Zuge der Ausrufung einer epidemischen Lage nationaler Tragweite“ findet ab heute bis zum 26. Juli, jeweils montags von 11 bis 14 Uhr am Nordufer 20 mit 10 angemeldeten Personen statt. Mit 100 zugesagten Teilnehmenden radelt von 17 bis 18 Uhr ein Konvoi mit etwa 100 Fahrradfahrer:innen vom Kottbusser Tor in Richtung Alexanderplatz (s. Verkehr) mit dem Anliegen „Fahrrad-Zubringer-Demo zur Kundgebung Berlin4Future. Mit einer Fahrraddemonstration werden wir auf die unzureichende Klimapolitik der Bundesregierung, die Dringlichkeit des Klimaschutzes und auf die verheerenden Konsequenzen dieser Politik aufmerksam machen“. Am Alexanderplatz 3 versammeln sich von 18 bis 20 Uhr ca. 200 Menschen zur „Aufforderung an Regierung und Parlament für eine konsequente Klimaschutzpolitik bzw. Protest gegen die aktuelle, völlig unzureichende Klimaschutzpolitik“.
Zu Gast sind König Willem-Alexander und Königin Máxima der Niederlande (bis 7. Juli) sowie der Vizepremier und Verteidigungsminister des Großherzogtums Luxemburg, François Bausch.
Gericht – Zwei Brüder, die einen Kokain-Lieferservice betrieben haben sollen, kommen auf die Anklagebank. Die 24- und 26-Jährigen sollen von Februar 2019 bis September 2020 mit Drogen gehandelt haben. Mitangeklagt wegen Beihilfe ist ein 36-Jähriger (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 500).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Ahzumjot (33), Rapper und Produzent / Andreas Baum (43), Politiker, ehem. Fraktionsvorsitzender der Piraten im AGH / Burkhard Kieker (61), CEO von „Visit Berlin“ / Vera Oelschlegel (83), Schauspielerin, Sängerin und Regisseurin / „Mein lieber Peter wird heute 68 und ich liebe ihn wie am ersten Tag!“ / Velimir Petkovic (64), ehem. Cheftrainer der Füchse Berlin / „Wir gratulieren Lena Ehlers-Polewski, unsere herzallerliebste schönste und beste Tochter feiert heute ihren 41. Geburtstag.“ / „Der lieben Magda Szukalski herzliche Grüße zum Geburtstag vom AIDA-Veteran“ / „Liebe Tamy, Alles Gute zu deinem Geburtstag (nachträglich) wünschen dir Felix, Wilma & Carlo! Bleib so wie du bist!!“ / Nachträglich: „Der lieben Canan Kilic zum Jubeltag ganz herzliche Glückwünsche vom
AIDA-Veteran“
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben – Frank Blecher,verstorben am 16. Juni 2021 / Christiane Gertrud Herbst, * 26. September 1944 / Doris Lemcke-Reuter, * 21. September 1944 / Dagmar Richter, * 13. Januar 1936
Stolperstein – Lucie Krüger wurde im Jahr 1901 geboren und heute vor 77 Jahren in Meseritz-Obrawalde von den Nationalsozialisten ermordet. An sie erinnert in der Ziekowstraße 139 in Reinickendorf-Tegel ein Stolperstein.
Encore
Reisen wir nach Berlin, New Hampshire: In der 10.000-Einwohner:innen-Gemeinde Berlin ist etwas passiert, das auch die Berliner Verwaltung glatt in Schockstarre versetzt hätte: Die örtliche Polizei hat Barcodescanner per Post geschickt bekommen. Fünf Stück, „handheld wireless“, beste Qualität – nur weiß niemand, woher die Geräte kommen. Man setzt nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wollte jemand die Verwaltung kurzerhand selbst modernisieren? Verfügen die New-Hampshire-Berliner da vielleicht über Wissen, das hier fehlt? Der Ostküsten-Namensvetter musste übrigens leider die gestrige Independence-Day-Parade wegen Regen absagen. Trotzdem wünscht Team Checkpoint nachträglich: Happy 4th of July!
Recherchiert hat heute Thomas Lippold, das sonnige Stadtleben hat Ihnen Juliane Reichert präsentiert, Florian Schwabe hat produziert. Morgen grüßt Sie hier Robert Ide.

