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Innensenator Geisel zu Attacke auf sein Wahlkreisbüro: „Freiräume sind keine rechtsfreien Räume“Kein Regenbogenzebrastreifen für BerlinKlassenkampf um den Grundschulort

der kommende Samstag wird in Berlin Demotag. Coronaleugner und Rechtsextreme haben deutschlandweit zur Fahrt in die Hauptstadt aufgerufen. „Mindestens 500.000“ Teilnehmer erwarten die Veranstalter laut eigenen Angaben. „Obwohl bundesweit mobilisiert wird, rechnen wir nicht mit den angekündigten 500.000 Menschen“, sagt Martin Pallgen, Sprecher der Innenverwaltung auf Checkpoint-Anfrage. Bei der Polizei sind offiziell bislang 38 Veranstaltungen (darunter auch vollkommen andere) mit insgesamt mehr als 20.000 Teilnehmenden angemeldet, die Größte findet mit 10.000 unter dem Titel „Das Ende der Pandemie: Tag der Freiheit“ auf der Straße des 17. Juni statt. Anders als bei Attila Hildmanns Demonstration (die am kommenden Wochenende erneut unterbunden wird, der Bescheid ging gestern raus), gibt es laut Innenverwaltung keine Verbotsgründe. Die Polizei werde „in ausreichender Stärke“ im Einsatz sein und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zur Auflage gemacht. „Die Sicherheitsbehörden haben die angekündigten Demos voll im Blick.“

Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch das Wahlkreisbüro des Berliner SPD-Abgeordneten (& Innensenators) Andreas Geisel in Karlshorst mit Farbe beschmiert und eine Fensterscheibe sowie die Glastür mit einem Hammer eingeschlagen. „Du Wichser“ und „Wir bleiben alle!“ war in lila Farbe zu lesen. Wie der Checkpoint erfuhr, soll es sich um mindestens drei Täter handeln, die dunkel gekleidet auf Fahrrädern davonfuhren. Der Staatsschutz prüft einen politischen Hintergrund.

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