und französische Küsten-Grüße von CP-Leserin Barbara Grabner: „Paraglider an der Dune du Pyla vor einem traumhaften Sonnenuntergang – geht noch mehr Kitsch?! Herrlich!“ Viele Grüße zurück an den Atlantik!

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de.
Die Häuser denen, die drin wohnen: Der Berliner Senat hat am Dienstag das gesamte Stadtgebiet zum „angespannten Wohnungsmarkt“ erklärt. Hauseigentümer brauchen damit künftig eine Genehmigung, um Miet- in Eigentumswohnungen umzuwandeln. Die Regelung gilt für bestehende Wohngebäude ab fünf Wohnungen und vorerst bis Ende 2025. Die Mieter freut‘s. Wer kaufen will, hat eher Pech gehabt. „Für Millennials, die sich dafür entscheiden wollen, lautet die Frage jetzt endgültig nur noch: Stadtrand oder direkt Brandenburg. Alles andere wird für sie nun noch schneller unbezahlbar“, kommentiert Kollege Christian Latz. Es kann nicht immer und überall einfach sein.
Apropos Verdrängung: Berlins „Zukunft“ steht vor dem Aus. Laut Betreibern wurde der Mietvertrag des Kulturzentrums am Ostkreuz, das zugleich Kino, Theater, Ausstellungsort und Kneipe ist, zum 31. März 2022 gekündigt. „Wir sondieren gerade unsere Optionen und wenden uns bald mit Konzepten an die breite Öffentlichkeit“, heißt es zunächst. Erste Unterstützung formiert sich bereits im Netz. „Hier ist die letzte Messe noch nicht gesungen! Der Eigentümer soll die Kündigung zurücknehmen. Ein Ostkreuz ohne Zukunft ist wie ein Witz ohne Pointe: Laaaangweilig!“, schreibt etwa Kerstin Wolter, Linken-Kandidatin fürs Berliner Abgeordnetenhaus. Man will für Berlins Zukunft kämpfen.
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Wir ziehen weiter auf die Straße: Die Polizei hat im Juli stadtweit Kontrollen durchgeführt, um Verkehrtes aus dem Berliner Verkehr zu ziehen. Die Bilanz: 3.214 Fahrzeugführer:innen wurden überprüft, 14 verbotene Kraftfahrzeugrennen und 585 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. 101 Verkehrsteilnehmer:innen waren ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs, 64 alkoholisiert oder auf Drogen. Ein Radfahrer hatte 3,52 Promille und fiel durch seine „äußerst unsichere Fahrweise auf“. 496 Räder, 138 Kraftfahrzeuge und 29 E-Scooter fuhren über rot. 641 Räder und 45 E-Scooter rollten verbotswidrig über den Gehweg. 361 Mal wurde während der Fahrt mit dem Handy telefoniert. Insgesamt brachte die Polizei „im fließenden Verkehr“ 3.601 Ordnungswidrigkeiten zur Anzeige, im ruhenden leiteten die Behörden 11.880 Verfahren gegen Falschparker:innen ein. 599 Mal wurden Radwege zugestellt.
Keinen Radweg, aber immerhin eine Sperrzone hat das „SPD-Wahlkampf-Taxi“ der Berliner Spitzenkandidatin Franziska Giffey blockiert. Ein entsprechendes Foto – von sich und dem im absoluten Halteverbot, keine fünf Meter von der Kreuzung entfernt, stehenden Auto hat Giffey am Montag via Facebook veröffentlicht. „Grüße von der Zentrale der SPD Berlin, dem Kurt-Schumacher-Haus im Wedding: mein Wahlkampfauto ist da: ein Nissan Leaf – 100 % Elektromobilität – Zero Emission“, heißt es da (das Fahrzeug ist bis Oktober „gegen Entgelt“ von der Berliner Taxi-Innung gemietet). Auf Checkpoint-Nachfrage teilt die SPD mit: „Für ein kurzes Foto wurde vor dem Kurt-Schumacher-Haus gehalten. Dabei wurden keine anderen Verkehrsteilnehmer:innen behindert.“ Kurz mal zur Post, kurz mal zum Bäcker, kurz mal zur Bank, kurz mal jemanden aussteigen lassen… Falschparker kennen das.
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Mit einem antiken Bus und ihrem Co-SPD-Chef Raed Saleh ging Franzika Giffey dann am Dienstag auf Wahlkampftour und lud zur Vorstellung vom „Zukunftsprogramm Neustart Berlin“. Credo: Die Berliner SPD will die „vier am stärksten von der Pandemie betroffenen Branchen“ mit bis zu einer Milliarde Euro unterstützen. Hotel- und Gastgewerbe, Veranstaltungswirtschaft, Einzelhandel und die Kulturbranche sollen in den kommenden Jahren gleichermaßen profitieren. Das sei „kein Gießkannenprogramm“, sagte Giffey. „Berlins Branchen, die besonders hart von der Pandemie getroffen wurden, unterstützen wir bereits seit Beginn der Krise mit einer Vielzahl von Förderprogrammen. Manche in der SPD scheinen die gute Arbeit der eigenen Koalition nicht zu kennen“, erwiderte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne). Entsprechende Zahlen veröffentlichte sie just am selben Tag: Acht Millionen Euro wurden demnach bereits an Soloselbstständige ausgezahlt, die gleiche Summe an Kleinstunternehmen. Die aktuelle Gesamtlage der Berliner Wirtschaft hat Kollege Kevin P. Hoffmann (hier) für Sie analysiert.
Die Bundes-Grünen haben derweil am Dienstag im Brandenburger Moor (Anm. der Redaktion: Das Biesenthaler Becken ist nicht das Oderbruch!) das, wie sie sagen, größte Klimaschutz-Programm vorgestellt, „das es jemals in diesem Land gegeben hat“. Eine Solarpflicht, ein schneller Kohleausstieg und mehr Windkraft sollen im Falle eines Wahlsiegs in den ersten hundert Tagen angegangen werden. Außerdem wollen die Grünen ein Klimaschutzministerium mit Veto-Recht. Es gehe darum, „das zu schützen, was uns lieb und teuer ist“, sagte Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock auch nochmal am Abend bei einem Treffen mit der Berliner Spitzenkandidatin Bettina Jarasch und Mitte-Stadträtin Sabine Weißler. Über das von Weißler verwaltete Grauflächenamt wurde an dieser Stelle nicht gesprochen.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Schulstart in I: Lehrkräfte bleiben in Berlin Mangelware. Mindestens 80 Stellen sind im kommenden Schuljahr noch vakant und von knapp 2.900 neu eingestellten Lehrer:innen nur 55 Prozent vollständig ausgebildet.
Schulstart in II: Um Lernlücken zu ermitteln, werden in Berlin flächendeckende „Lernstandserhebungen“ bei allen Schüler:innen durchgeführt. Um sie zu schließen, sollen 30 Millionen Euro aus Bundesmitteln an die Schulen fließen, damit sie Angebote für die Kinder organisieren können.
Schulstart in III: Volljährige Schüler:innen sollen ab Montag an Berlins Oberstufenzentren gegen das Coronavirus geimpft werden können. Das Angebot startet zunächst an den großen Schulen mit rund 3.000 Schüler:innen und soll dann ausgeweitet werden. Auch Minderjährige können sich mit Einverständnis ihrer Eltern piksen lassen.
Wer zuerst klebt, hängt am besten: Kommenden Sonntag wird Berlin wahlplakatiert. Der Kampf um die Plätze startet bereits jetzt. Annette Unger, SPD-Abgeordnete für den Wahlkreis 7 in Pankow, bietet Bürger:innen, „die keine Lust haben, dass die AfD ein Plakat direkt vor Ihrer Tür aufhängt“, die Möglichkeit, sich via Mail an sie zu wenden, um alternativ ein „Annette Unger“-Plakat zu bekommen. Aufgehängt werde das Ganze dann von ihr, ihrem Team oder den Bürger:innen selbst. „Moralisches Angebot“, nennt sie das. An dieser Stelle erinnern wir gerne nochmal daran: Offiziell plakatieren dürfen alle erst ab Mitternacht. Moralisch, wer sich daran hält.
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Die Partei Volt versucht’s ab Sonntag mit Wortwitz. Dem Checkpoint liegen exklusiv die Slogans für die 12.000 Plakate vor, die die selbsternannte „Energie für Europa“ berlinweit verteilen will. Ordnen Sie an dieser Stelle gerne die folgenden Slogans „Schluss mit Faxen“ / „Bauen ist die halbe Miete“ / „New Kiez on de block“ / „Schnell ist sexy“ und „Berlin, hör auf deine Bildung“ den Themen Digitalisierung, Bildung, Mobilität, Wohnen und Verwaltung zu.
Amt, aber glücklich meldet sich Tobias Schulze (MdA Linke): „Am vergangenen Wochenende LKW-zerstörten Gehweg per Ordnungsamtsapp gemeldet. Am Freitag Mail vom Straßen- und Grünflächenamt. Heute früh alles repariert. Respekt und danke!“
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„Eine Runde Berlin“: Zum 150. Geburtstag der Ringbahn nehmen Tagesspiegel-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp und SPD-Politiker & Ringbahnbuchautor Sven Heinemann die Podcasthörer:innen mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte von Berlins bekanntester Eisenbahnstrecke. Jetzt auf Spotify, Apple Podcasts und Tagesspiegel.de.
TXL, aber teuer: Einem Gutachten zufolge könnte Berlin bis zu 274 Millionen Euro für das 495 Hektar große Areal überweisen müssen. „Die Klärung des Sachverhaltes steht noch aus“, sagte Alexis Demos von der Finanzverwaltung. Kurzum: Die Verhandlungen mit dem Bund können beginnen.
Ziemlicher Schrott: Niklas Schrader (MdA Linke) wollte vom Senat wissen, wie viele „Wracks“ (Autos, Lkw, Motorräder, Kleinkrafträder etc.) seit 2015 stadtweit beseitigt wurden. Das Ergebnis: 6.604. Die meisten davon (1.056) parkten in Mitte.
Zitat
„Ich war der Tatortreiniger.“
Flughafenchef und BER-Eröffner Engelbert Lütke Daldrup (Q: Zeit Online)
Tweet des Tages
Neukölln. Minutenlang läuft ein Mann die Weserstrasse auf und ab & brüllt in einer Tour: ‚WHAT TIME IS IT?‘ Ein Streifenwagen rollt vorbei, als eine Polizistin aus dem Wagen ruft: ‚Its 14 Uhr!‘ Der Mann nickt & geht davon. Sie macht mich fertig, diese Stadt. Es ist nicht 14 Uhr.
Stadtleben
Stadt – „Z“ wie Zappenduster wird es um jene, die in puncto Arbeit ihre Grenzen nicht kennen. Im Japanischen nennt man es „Karoshi“: Dem hiesigen „Burnout“ ähnlich, nimmt das Phänomen der krankhaften Selbstoptimierung im Arbeitskontext zunehmend Raum ein. Die japanische Regisseurin und Performerin Ren Saibara stellt sich daher die Frage: „Wer oder was stoppt eine Maschine, die ich selber bin?“ In Zusammenarbeit mit Haruka Tomatsu und Viola Köster knöpft sie sich in ihrer Performance „Die Spirale“ – einer „theatral-tänzerischen Erkundung krankhafter Arbeitsmoral“ – die oft selbstgewählte Ausbeutung mit Ernsthaftigkeit und Humor vor. Ein Tipp für Butoh-Freunde und alle jene, aus denen der Arbeitsalltag einen Zappelphilipp mit Zahnschmerzen macht. Wir verlosen 1x2 Tickets für den 13. August um 20 Uhr.
Land – Es bleibt schwierig mit der Urlaubsplanung. Am zuverlässigsten scheint es momentan, mit Zeltausrüstung und ohne Zaudern und Zeitdruck loszustiefeln. Wäre das wilde Zelten in Deutschland doch erlaubt! Hilfreich ist es daher, sich via Zeltzuhause eine zuversichtliche Zeit in einem Garten der Wahl nebst Zitterpappel und Zucchini zu buchen, die ganz gewiss legal ist. Weil ein Zeltstrafzettel jetzt wirklich unnötig wäre.
See – Noch nicht ganz mit Złoty bezahlen, aber immerhin beinah-polnische Luft können Sie am Ziskensee zwischen Ziltendorf und Neu Zauche im Schlaubetal einatmen. Der Name des Sees ist niedersorbisch, kommt von „cysty“ und bedeutet „rein“ oder „klar“. Ein Bad ist daher zu empfehlen, am Ostufer befindet sich ein dafür ausgewiesener Zugang und obendrein eine Angelstelle für mögliche Zander-Fänge sowie eine Jagdhütte, die man anmieten kann.
Familie – Sind Sie auch mit der Legende aufgewachsen, dass man Spinat nicht aufwärmen darf? Senf dumm macht? Die menschliche Zunge verschiedene Geschmacksrichtungen an verschiedenen Stellen wahrnimmt? Möglicherweise ist ein Sommerloch der perfekte Zustand für eine Zusammenkunft, um eben solche Gerüchte aus der Welt zu schaffen. Nehmen Sie sich Zucker, eine Zitrone, Zwiebeln und Zimt und versuchen Sie es auf experimentelle Weise: wer schmeckt wo, was und wie?
Tier – Wussten Sie, dass Zebramuster, wie etwa die der Grévy-Zebras im Berliner Zoo, so individuell beschaffen sind wie ein menschlicher Fingerabdruck – kein Fellmuster existiert zwei Mal auf der Welt. Könnte man auch über Zecken sagen, diese sind nur weniger schön anzusehen. In diesem Jahr ist Zeckenhoch und es hat Wert, sich regelmäßig zu inspizieren. Der Zecken-Radar hilft Mensch und Tier, schnell auszubaldowern, ob Handlungsbedarf besteht und gibt zielsichere Hinweise, sollte dem so sein. Ob Zeckenpinzette, Zeckenzange, Zeckenkarte oder Zeckenschlinge – diese Seite bringt Sie durch den Sommer im Zauberwald.
Essen – Wem der Sinn nach regionalen Spezialitäten wie Rouladen und Hechtklößen steht, ist im Rutz Zollhaus richtig. Bereits inspiziert von unseren Genuss-Kollegen, ist dieser Ort einer, von dem eines sicher ist: Zorn und Zauder sind ausgeschlossen. Denn wer lokal, im Freien und „kompromisslos gute Zubereitung“ essen möchte, sollte hier Fuß fassen. Und ganz ehrlich – wenn man schon „gebratene Neuköllner Blutwurst & Jemüse“ (klein 9,50 €) anbieten darf, dann doch vielleicht auch in Form von Zemüse. Weine in großer Auswahl gibt es auch und dies nebst zirpender Zikaden auf einer Terasse mit maximal 29 Gästen. Carl-Herz-Ufer 30, Mi-Sa 16-22, So ab 13 Uhr
Soundtrack des Tages – „Fly away on my Zephyr / I feel it more than ever / And in this perfect weather / We'll find a place together / Fly on my wing“ – Wer würde das dieser Tage nicht wollen? Die Red Hot Chili Peppers machen es möglich und zwar mit „The Zephyr Song“ von 2002. Haben Sie einen guten Flug!
Berlins Spitzenkandidat:innen-Check
5 x 1: Bis zur Abgeordnetenhauswahl stellen wir den Spitzenkandidat:innen von CDU, FDP, Grüne, Linke und SPD jede Woche eine Frage, die sie mit nur einem Foto beantworten dürfen. Diese Woche: Was tun Sie gegen Verdrängung? Kai Wegner (CDU) antwortet.
Foto: CDU Berlin
Berlin heute
Verkehr – Lankwitzer Straße (Mariendorf): Ab ca. 9 Uhr regelt eine Baustellenampel den Verkehr in Höhe Lorenzstraße. Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwei Wochen.
Rosa-Luxemburg-Platz (Mitte): Ab etwa 10 Uhr findet eine Kundgebung mit mehreren hundert Teilnehmenden statt. Im Umfeld kann es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
Schönholzer Weg (Rosenthal): Gegen 8 Uhr beginnt hier ein neuer Bauabschnitt, weshalb auf der Germanenstraße zwischen Sachsenstraße und Hegemühler Weg bis Februar 2022 eine Baustellenampel den Verkehr regelt.
Demonstration – Zwischen 11.30 und 13 Uhr findet in „Gedenken an die Ermordung eines mexikanischen Aktivisten“ eine Kundgebung in der Klingelhöferstraße 3 statt; angemeldet sind 30 Teilnehmer:innen. „Für Demokratie und gegen Korruption“ gehen von 12 bis 15 Uhr rund 50 Personen auf die Berliner Straße 127. Angemeldete Demonstrierende fordern von 12 bis 18 Uhr in der Richterstraße: „Unser Miteinander braucht eine neue Basis“. Die Kundgebung „Gegen das Lagersystem und Rassismus – Abschlusskundgebung für die Bustour der Women-in-Exile 2021“ tagt mit 100 Teilnehmenden von 14 bis 22 Uhr am Oranienplatz 14. Mit ca. 20 Personen findet von 17 bis 21 Uhr „Die große Umverteilung im Fahrwasser der Pandemie“ in Form einer Kundgebung in der Kreuzbergstraße statt.
Gericht – Der Prozess wegen brutaler Attacken zwischen Tschetschenen und dem Remmo-Clan vor rund acht Monaten geht weiter. Angeklagt ist ein 44-Jähriger, der zu der deutsch-arabischen Großfamilie zählt. Er soll in zwei Fällen mit weiteren Mittätern mehrere Männer angegriffen und teilweise schwer verletzt haben (8.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 105).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Frank Bewig (46), Spandauer Stadtrat für Bauen, Planen und Gesundheit (CDU) / Dominic Boeer (43), Schauspieler und Autor / Andreas Bretschneider (32), Kunstturner / Knut Elstermann (61), Filmkritiker und Moderator / Peter Frey (64), Journalist, seit 2010 Chefredakteur des ZDF / Kerstin Linnartz (45), Moderatorin und Autorin / „Rosemaria Schliek hat schon Jahrzehnte mit ihrem geliebten Mann und vielen Kindern hinter sich gebracht. Die Enkel sind jetzt Freude und Herausforderung in nicht immer leichten Zeiten. Lachen ist die beste Medizin. Herzlichen Glückwunsch, Achim Melchior“ / Günther Schulze (71), Gründungsmitglied und Sprecher vom Willkommensbündnis für Flüchtlinge in Steglitz-Zehlendorf / Klaus Schulze (74), Komponist, Musiker und Produzent / Michael Skibbe (56), ehem. Fußballtrainer von Hertha BSC
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben – Dr. med. Klaus Annas, * 25. Oktober 1941 / Franz-Otto Endt, * 12. Januar 1930 / Wolflinde Halter, * 1. Juli 1945, Zahntechnikerin / Holde Jagenow, * 12. April 1944 / Michael Radmer, * 23. März 1936 / Eleonore Wolff, * 13. April 1944
Stolperstein – Regina Cohn (geb. Kantorowicz, Jg. 1873) wohnte zeitlebens mit ihrem älteren Bruder Julius Kantorowicz in der Sybelstraße 26. Am 4. August 1939 nahm sie sich das Leben, ihr Bruder blieb in der Wohnung zurück, bevor er zum Umzug gezwungen und nach Theresienstadt deportiert wurde.
Encore
Zum Schluss geht’s heute ins 13.623 Kilometer entfernte Mpumalanaga nach Südafrika, wo sich die „Berlin Falls“ befinden (Video hier). Der 80 Meter hohe Wasserfall wurde während eines „Goldrausches von deutschen Goldgräbern“ so genannt und hat seinen Namen bis heute behalten. Der Eintritt kostet zwischen 10 und 15 Rand (58 bis 88 Cent). „In Berlin gibt es nicht viel zu tun, außer, zu sehen, wie das Wasser fällt und geht“, kommentiert eine Google-Userin. Und vielleicht ist gerade das so schön.
Schöne Stadtlebentipps für diesen Checkpoint zusammengetragen hat heute Juliane Reichert. Früh aufgestanden ist für die Produktion Kathrin Maurer. Morgen bekommt hier Kollege Julius Betschka wieder den Ball zugespielt. Pong.