bitte nicht aufregen – schon gar nicht über Sommerregen. Räkeln wir uns lieber schon gedanklich am Strand, auch wenn am Horizont bloß der weiße Sand am anderen Ufer der Havel in der untergehenden Sonne glänzt. Und der Fernsehturm nachts als strahlender Mond den Sommer vorm Balkon beleuchtet. Wie urlaubsreife Früchte laden Parks und Gärten, Berge und Haine zur Fernreise ein – nach Spreeathen oder nach Geranienburg. Weil es draußen vor dem eigenen Drinnen doch am schönsten ist, entdecken wir ab Sonnabend im Tagesspiegel die sehenswürdigsten Sehenswürdigkeiten Berlins und erleben die abenteuerlichsten Abenteuer Brandenburgs.
Die gesamten Sommerferien über durchstreifen wir mit unserer neuen Serie „Urlaub ganz nah“ unsere Kieze kulinarisch und Berlins vielfältige Welten literarisch. Und im Checkpoint paddeln wir zu verwunschenen Inseln, schließlich wurde Berlin nah ans Wasser gebaut. Auf unserer Online-Sonderseite winken wir schon mal vom Ausflughafen (Abflug hier). Und morgen erklimmen wir für Sie den Fernsehturm, begutachten die Nofretete oder erobern die Zitadelle Spandau – entdeckt von Berlinerinnen und Berlinern, die noch nie hier waren und das endlich zugeben (mitzuerleben am Sonnabend am Kiosk oder im E-Paper hier). Wann kreuzbergen sich unsere Wege?
Endlich wissen wir’s: Das Coronavirus kommt aus Südosteuropa. Zumindest wenn man Armin Laschet glaubt, der bald Bundeskanzler in Mitteleuropa werden will. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident hatte am Mittwoch auf die Frage, was der dramatische Corona-Ausbruch im Schlachtbetrieb Tönnies mit inzwischen mindestens 730 Infizierten über die bisherigen Lockerungen aussage, geantwortet: „Das sagt darüber überhaupt nichts aus, weil Rumänen und Bulgaren da eingereist sind und da der Virus herkommt.“ Zwar schob Laschet nach heftiger Kritik aus der SPD am Donnerstagabend kleinlaut nach: „Menschen gleich welcher Herkunft irgendeine Schuld am Virus zu geben, verbietet sich.“ Die Botschafterin Bulgariens ist dennoch erzürnt.
„Äußerungen, die Bürgerinnen und Bürger eines bestimmten Landes beschuldigen, sie hätten die Infektion aus ihren Heimatländern gebracht und seien somit für die Ausbreitung des Coronavirus in Nordrhein-Westfalen verantwortlich, halten wir für inakzeptabel und unbegründet“, sagte Botschafterin Elena Shekerletova auf Checkpoint-Nachfrage. Vielmehr müssten die deutschen Behörden sicherstellen, „dass die Arbeitgeber die erforderlichen Arbeitsbedingungen für ihre Angestellten gemäß den antiepidemischen Vorschriften gewährleisten“. Was in überfüllten Fleischfabrikkantinen wie bei Tönnies schwer wird (via SWR). Schwerwiegend ist: Auch gegen das Virus des rassistisch gefärbten Populismus gibt es leider noch keinen Impfstoff. Deshalb sollten Politiker, die nicht nur ihre Worte verantworten müssen, davon Abstand halten.
Er ist alt wie ein Baum, und ein Berliner Gewächs mit eigenem Sinn. Als Künstler, der sich nicht Künstler nennen lassen will, pflanzt Ben Wagin seit Jahrzehnten immer neue Ideen und immer neue Bäume in die Stadt. Weil er kurz vor Kriegsende 1945 einen Bombenangriff überlebte, indem er sich hinter einen Baum warf, „bin ich in den Dialog mit den Bäumen getreten“, sagt Wagin (der gestern Berlins Trinkbrunnensaison eröffnete). Hunderte Ginkgos und andere Gewächse hat der Bildhauer in die Stadtlandschaft gehauen, darunter das „Parlament der Bäume“ im Regierungsviertel – mit seinen Gedenktafeln unter Wipfeln ein beeindruckender Ort der Erinnerung für die Opfer der Weltkriege und der Mauer. Das Parlament um die Ecke, der Bundestag, hat dem Gelände auf Jahrhunderte Bestandsschutz zugesichert. Doch mit gut 90 Jahren falle ihm die Pflege der Bäume immer schwerer, erzählt Ben Wagin am Checkpoint-Telefon. „Ich finde niemanden, der sich bückt, um die Bäume zu gießen und zu pflegen.“ Mit dem Bund redet er zwar über eine Patenschaft – „aber die Bäume brauchen unsere Hilfe jetzt“. Wer das Projekt ehrenamtlich mitgießen will, kann sich melden unter checkpoint@tagesspiegel.de. Damit die Erinnerung weiterwächst. So wie die außergewöhnliche Berliner Pflanze Ben Wagin.
Über Monate hatten Kinofans einen Filmriss, in manch dunklem Saal droht wegen der Ausfälle jetzt ein düsteres Unhappy End. Das Colosseum in Prenzlauer Berg, vor nahezu 100 Jahren in eine historische Wagenhalle der Pferde-Straßenbahn mit Schmiede und Ställen hineingebaut und inzwischen eines der ältesten Lichtspielhäuser Berlins, kämpft mit der bereits angemeldeten Insolvenz. Die Belegschaft des einstigen DDR-Premierenkinos, das nach dem Mauerfall regelmäßig Schauplatz der Berlinale war, trifft sich heute zur Betriebsversammlung. Und in einem Brief an Sammy Brauner, Sohn der vor knapp einem Jahr mit fast 101 verstorbenen Berliner Filmlegende Artur Brauner und Chef der Kino Colosseum Betriebsgesellschaft GmbH, fordern sie: „Bitte geben Sie dem Colosseum, dem Lebenswerk Ihres geschätzten Vaters, eine Chance.“
Hinter den Kulissen des derzeit toten Vorhangs geht es womöglich auch um die wertvolle Immobilie an der Schönhauser Allee. Die gehört einer Gemeinschaft von sechs Erben – darunter soll Sammy Brauner sein. Unter den Mitarbeitern kursieren Gerüchte; sie fragen sich: Sollen hier lieber teure Wohnungen entstehen? Nach Checkpoint-Informationen sind keine Corona-Hilfsgelder beantragt worden, um das Kino zu erhalten. Streitpunkt ist, ob Rettungs-Darlehen angenommen werden dürfen, wenn angesichts der üblichen Gewinnmargen eine Rückzahlung nicht machbar erscheint. In einem anderen Schreiben berichten Mitarbeiter, die Erbengemeinschaft hätte schriftlich erklärt, dass der Betrieb eines Kinos auf ihrem Grund und Boden zukünftig nicht gewünscht sei. Der Checkpoint hat am Donnerstag versucht, Sammy Brauner unter eine seiner Firmennummern zu erreichen. Reaktion bis zum späten Abend: keine. Ob das Kino bis zur Übergabe der Immobilie weiterbetrieben wird, um Gläubiger zu bedienen, muss in Kürze entschieden werden. Nach dem Willen des Senats sollen Kinos in Berlin ab 2. Juli wieder öffnen dürfen. Fällt davor schon der letzte Vorhang für ein Stück Berliner Filmgeschichte?
Auch die Hafenbar in Mitte droht, auf Grund zu laufen. Die Rettungsaktion #UnitedWeStream, mit der Berlins Clubkultur mit virtuellen Schunkeleien vor dem Kentern bewahrt werden soll, hat jedenfalls Christopher Schreiber nicht viel genutzt. Zwar findet der Chef des legendären Schlagerklubs am Alex die Streaming-Kampagne „sehr, sehr gut“, doch anfangs seien „immer die gleichen verdächtigen“ Clubs bespielt worden, auf eigene Bewerbungen habe das frühere DDR-Tanzlokal keine Rückmeldungen erhalten, bedauert Schreiber am Checkpoint-Telefon. Auch die Anmeldung zur Ausschüttung sei „bürokratisch relativ kompliziert“ gewesen. Schlussendlich hätte die Hafenbar rund 1500 bis 1700 Euro von der Aktion erhalten können. Da aber mit der Spende laut Schreiber ein vertragliches Dauerschuldverhältnis und eine verbindliche Wiedereröffnungsveranstaltung einher gehen sollten, habe er die Hilfe nicht angenommen. Und sich einen anderen Rausschmeißer gegen den eigenen Rausschmiss ausgedacht.
Schlagersänger Ben Zucker, der an einem Abend im Februar nicht in sein Stammlokal gelassen worden war, weil er eine Jogginghose trug, bot die gefaltete Schlabberklamotte nun feil. Unter dem Motto „Bringt Ben Zuckers Jogginghose in die Hafenbar“ kamen 10.000 Euro an Spenden zusammen, die Hose erhält nun laut Schreiber „ein ausgewähltes Plätzchen im Club“ – und Berlins schlingerndes Schlagerschiff muss zwei weitere Monate nicht in schwere See. In Berlin findet sich eben immer ein rettender Anker.
Wichtige Meldung über Berlin hinaus: Illegale Autorennen mit Todesfolge sind Mord. Einer der beiden Ku’damm-Raser, die vor drei Jahren den Tod eines unbeteiligten Autofahrers verursachten, wurde jetzt vom Bundesgerichtshof rechtskräftig als Mörder verurteilt. Gegen den zweiten Fahrer muss allerdings neu verhandelt werden; sein bedingter Vorsatz sei bisher nicht ausreichend begründet worden. Zwei Raser eines tödlichen Rennens, zwei verschiedene Urteile. Recht verständlich ist das nicht.
Richtige Wortmeldung über den Tag hinaus: „Ich übernehme die Verantwortung dafür, an der Stelle haben wir offensichtlich Mist gebaut.“ Das sagt Jens Schöne, Historiker und stellvertretender Beauftragter für die Aufarbeitung der SED-Diktatur in Berlin. Wie berichtet, hatte das Abgeordnetenhaus mit Berufung auf die Aufarbeitungsstelle die blutige Niederschlagung des Volksaufstandes am 17. Juni 1953 in der DDR mit sowjetischen Panzern als „konsequentes Durchgreifen“ verharmlost. Der Tweet vom offiziellen Account des Landesparlaments, für den sich nicht nur die Vorsitzende des Kulturausschusses Sabine Bangert (Grüne) „fremdschämte“ und von dem sich die CDU-Fraktion am Donnerstagabend in einem Brief an Parlamentspräsident Ralf Wieland (SPD) distanzierte, ist allerdings trotz nachgeschobener Entschuldigung nicht gelöscht worden. Begründung: „Die öffentliche Debatte ist Teil der Demokratie.“ Ein sensibler Umgang mit der eigenen Geschichte allerdings auch.
Eigentlich ganz entspannend, dieses Homeschooling. „Mach Sport und meditiere“, gab eine Lehrerin der Grundschule am Arkonaplatz den Viertklässlern als Aufgabe mit – für die gesamte Woche. Andere Eltern warten inzwischen seit zwei Wochen auf Aufgaben für Deutsch, Französisch oder Sachkunde. Offenbar haben sich einige Schulen bereits in die Ferien verabschiedet. Dabei steht das Zeugnis noch aus – Sie immerhin können es jetzt ablegen in unserer neuen Checkpoint-Umfrage. Damit die Schulverwaltung, die es in den vergangenen Monaten einfach den Schulen überließ, was sie den gleichzeitig arbeitenden Eltern alles überlassen, nicht im Sommer wegmeditiert.

Berliner Schnuppen

Telegramm
Es war einmal eine Märchenhütte. Sie stand in einem geheimnisvollen Park inmitten von Mitte, war aber eigentlich nur geduldet über viele märchenhafte Jahre hinweg. Daneben spielte ein Theater unter freiem Himmel, um das sich später die Macher und die Politik auf offener Bühne zerzankten. Nun muss das Monbijou, wegen einer weltweiten Krankheit sowieso zu, verschwinden im Nu. So verfügte es am Donnerstagabend das Bezirksparlament von Mitte mit den Stimmen von SPD und Grünen, wie unsere Kiezreporterin Corinna Cerruti berichtet (mehr aktuelle News aus den Bezirken hier). „Feste Bauten auf dem Dach des Hochbunkers sollen nicht mehr geduldet werden“, erklärte SPD-Fraktionschef Sascha Schug auf Nachfrage mit Blick auf den ehemaligen Charité-Bunker, dessen Fläche zu aller zusätzlichen Verwirrung eigentlich der Humboldt-Universität gehört. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann fängt hier irgendwann ein neues Märchen an.
„Haste Mango, kannste Tango“, rief der Gemüsehändler mir gegenüber. Hinter mir schrie der Blumenmann: „Drei Sträuße für’n Zehnerle, ach komm, vier Sträuße ’nen Zehnerle“. Noch heute staune ich, dass ich nicht taub geworden bin bei meinem Studentenjob auf dem Winterfeldtmarkt in Schöneberg, auf dem ich einst Sonnabend für Sonnabend zwischen Mango, Magnolien und losen Mundwerken losen Tee aus Indien verkaufte – selbst bei 20 Grad minus. Blumenhändler Manne mit seiner Mannesstimme war jedenfalls immer da (im Gegensatz zu mir hatte er im Winter eine Heizung am Stand) – und zwischen seinen Rabattaktionen („Los jetzt, acht Sträuße für’n Zehnerle, Zehnerle, Zehnerle!!!“) war Manne immer nur kurz weg: im Toilettenhäuschen am Markt. Dieses ist inzwischen geschlossen, auch die mobilen WCs wurden zugeklappt. Und am immer noch schönsten Wochenmarkt in Berlin rufen die Händler von heute: Alles muss, keiner kann.
Ein ziemlicher Akt ist die Abschaffung des Nacktbadens in Lychen. Da unbekleidete Urlauber im Sand unter anderem auch Yoga trieben, verbot das Städtchen in der Mark das Baden mit entblößtem Bein (via RBB). Arm dran ist jetzt allerdings Bürgermeisterin Karola Gundlach (parteilos). Sie erhielt ein Erpresserschreiben, in dem gedroht wird, „20 Liter Dieselkraftstoff oder Schlimmeres“ in den Badesee zu kippen, sollte das Verbot nicht gekippt werden. Bei so wenig Scham zieht’s einem sogar noch die Badelatschen aus.
Schnell noch drei Zahlen zum Frühstück für den Kopfsalat:
191.608,13 Euro – so teuer ist ein Meter neuer Stadtautobahn von Neukölln zum Treptower Park.
69 Millionen Euro – so teuer könnte am Ende die Corona-Warn-App der Bundesregierung werden, vor allem für eine Telefonhotline der Telekom. Die Linke spricht von einer „Hotline zum Gelddrucken“.
1 Milliarde Euro – so billig dürften diesmal die Rechte für die nächste Saison der Fußball-Bundesliga vergeben werden (via „Kicker“). Wirklich schade für diesen spannenden Wettbewerb, bei dem jedes Jahr Fans in aller Welt mitfiebern, an welchem Spieltag der FC Bayern wohl diesmal Meister wird.
Schlimme Nachricht aus der weiten Welt, die uns nahe gehen sollte: Nach schier endlosem Krieg droht Syrien eine erbarmungslose Hungersnot. Die Währung verfällt, der durchschnittliche Monatslohn reicht nur für ein paar Wassermelonen – und immer noch sind sechs Millionen Menschen Vertriebene im eigenen Land. Ein bestialisch mordendes Regime bringt für sein eigenes Überleben ein ganzes Land um.
Demaskiert zeigen sich immer mehr Fahrgäste in Berlins Bussen und Bahnen. Nachdem nun auch grüne Bezirksbürgermeister wie Monika Herrmann aus Friedrichshain-Kreuzberg und Stephan von Dassel aus Mitte endlich Kontrollen und Sanktionen fordern (Herrmann: „Das wäre nicht autoritär, sondern verantwortlich“), fällt auch der Parteispitze der bisherige Widerstand von der Nase. „Wir werden im Senat beraten, um die Maskenpflicht vollständig und gerade auch im ÖPNV durchzusetzen – notfalls auch mit Bußgeldern“, twitterte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop. Allerdings erst gestern und damit ein paar Wochen zu spät. Für die Linksfraktion ist das immer noch zu früh, sie lässt wissen: „Wer die Maske nicht trägt, wird nicht befördert. Das finden wir wirkungsvoller, als Bußgelder zu verhängen.“ Wenn das so kommt, könnten Bus und Bahn bald gar nicht mehr fahren. Geht natürlich auch.
Verkehrt dreht sich die Welt auch beim Radverkehr. Der Abgeordnete Tobias Schulze (Linke) fragte den Senat zum Temporären Radstreifen auf der Müllerstraße im Wedding: „Wann ist mit der Fertigstellung des Radstreifens zu rechnen?“ Antwort des Senats: „Es gibt bislang keine Entscheidung zur Anordnung eines temporären Radfahrstreifens in der Müllerstraße.“ So klingt Berliner Radlosigkeit.
Ein ganz altes Kapitel schlug jetzt ein Nutzer der Zentral- und Landesbibliothek auf. Nach 46 Jahren schickte er ein entliehenes Buch zurück, an das er sich nach einer aktuellen Zeitungsnotiz in der FAZ wieder erinnert hatte (Beweisfotos hier). Bei dem nicht ganz so neuen Exemplar handelt es sich um Band 26 der „Neuen Wissenschaftlichen Bibliothek“ von 1968 zum Thema „Probleme der Reichsgründungszeit 1848-1879“. Oller Schinken, gut abgehangen.
Und dann noch dieser Text: Für ihre ergreifende, weil Unbegreifliches begreifbar machen wollende Reportage über einen verurteilten Sexualstraftäter ist meine Kollegin Katja Füchsel mit dem renommierten Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet worden. Die Taten des Mannes sind unverzeihlich, trotzdem lebt er wieder frei in Berlin und versucht, sich aus sich selbst zu befreien. Kann das gut gehen?, fragen sich alle Beteiligten. Die nicht einfachen Antworten lesen Sie hier.
BER Count Up – Tage seit Nichteröffnung:
Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hat das Wunder vollbracht: Am 31. Oktober 2020 ist der Flughafen BER offiziell eröffnet worden. 3.073 Tage nach der ersten Nicht-Eröffnung stellen wir damit unseren Count Up ein. Wer nochmal zurück blicken will: Im Tagesspiegel Checkpoint Podcast "Eine Runde Berlin" spricht Lütke Daldrup mit Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt und Checkpoint Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über detailverliebte Kontrollen, politische Befindlichkeiten und aufgestaute Urlaubstage.
Zitat
„Am Ende waren wir alle leer. Und irgendwie auch froh, dass es vorbei war.“
Willi Schulz, deutscher Nationalverteidiger, erinnert sich im Interview an den Abpfiff des „Jahrhundertspiels“ vor 50 Jahren, das die Fußball-Nationalmannschaft im WM-Halbfinale 1970 nach wildem Kampf und fünf Toren in der Verlängerung schließlich 3:4 verlor.
Tweet des Tages
Und, wo habt ihr euch so kennengelernt? 2016 Elite Partner. 2017 Facebook. 2018 Tinder. 2019 TikTok. 2020 CoronaWarnApp.
Stadtleben

Essen & Trinken – Atlantik am Boxi: Die Lisboa Bar bringt portugiesische Tapas geradewegs nach Friedrichshain. Sonst drängen sich die Gäste um die kleinen Tische, die zwischen Holzvitrinen zu Weißwein laden – jetzt sitzen sie bis weit auf die Straße verstreut. Linda Bidner wünscht sich, dass dies auch nach der Krise so bleiben darf: „Die Kunden sitzen freier, das kommt sehr gut an.“ Seit einigen Wochen kredenzt das Lokal wieder Kaffee und Küchlein, Petiscos und Longdrinks. Bidners Favorit? „Der Vinho Verde, das ist ein portugiesischer, junger, etwas spritziger Wein.“ Dazu reicht die Bar Pasteten und Krabbe, Krake und sogar Tintenfisch: „Das findet man in Berlin eher selten.“ Samstags verkauft die Bar frische Nata, direkt durch die Tür und warm auf die Hand. „Der Markt auf dem Boxi ist uns bis vor die Nase gerückt. Das läuft ziemlich gut!“ Bidner ist froh um die vielen Nachbarn, die die Bar seit Jahren kennen und gerade in diesen Zeiten unterstützen. „Wir leben glücklicherweise nicht nur von Touristen, jetzt ist es fast jeden Abend voll.“ Zu langen Abenden mit Blick auf den Platz begeben Sie sich flink in die Krossener Straße 20 – Aperol Spritz bis tief in die Nacht serviert die Lisboa Bar ab fünf Euro. Mo-Fr 17-0 Uhr, Sa-So 12-0 Uhr, U-Bhf Samariterstraße (Foto: Promo)
Noch mehr Bars und Kiezläden finden Sie auf unserer Tagesspiegel-Kiezhelfer-Seite.
Nofretete besuchen – Nilsafari! Ab heute öffnet auch das Neue Museum wieder seine Pforten ins alte Ägypten. Mit Maske und Abstand erforschen die Gäste Särge, Büsten und Wandmalereien – und begeben sich auf waghalsige Flussexpedition: Die Ausstellung „Momentaufnahmen – Nubien um 1900“ folgt drei Entdeckern auf ihrer Fahrt auf dem Nil, entlang Gräbern, Ruinen und Felsentempeln. Kurz vor dem Lockdown feierte die Sammlung Premiere, zu bestaunen sind die Bilder noch bis Ende August. Zeitfenstertickets gibt es ab 12 Euro hier, kleine Forschende streifen kostenlos mit. Kein Ticket ergattert? Dann hinein ins Netz: Wer zu Hause bleibt, der flaniert die Hallen per Mausklick entlang. Mo-So 10-18 Uhr, Bodestraße 1-3, S-Bhf Hackescher Markt
Skulpturen gucken – (ein Tipp von Birgit Rieger) Lust auf einen Ausflug ins Oberhavelland? Heute eröffnet im Schlossgut Schwante, 25 Kilometer nordwestlich von Berlin, ein neuer Outdoor-Skulpturenpark. Es gibt eine Soundinstallation in der Landschaft vom Künstler Carsten Nicolai, Björn Dahlem hat Lichtkunst in die Bäume gehängt, Monika Sosnowska eine Treppe in den Himmel gebaut. Auch dabei: Alicja Kwade, Ai Weiwei, eine ermunternde Neon-Installation von Martin Creed und mehr. Die neuen Eigentümer Loretta Würtenberger und Daniel Tümpel haben auch für einen Hofladen und Kulinarik gesorgt. Und das Beste ist: für Checkpoint-Leser gibt es 2x2 Freikarten (ab Samstag). Fr-So 11-19 Uhr, Schlossplatz 1-3, 16727 Oberkrämer, Eintritt: 10 Euro, zur Vernissage heute frei.
Karten sichern für Dichtkunst to go – Berlins Poeten stürmen die Straßen: In indoorfeindlichen Viruszeiten verlegen die Künstler ihre Slams an die Frischluft. Per „Walking Tour“ der Kiezpoeten lauschen Neugierige Texten durch sichere Kopfhörer – abstands- und hygienekonform. Start der Tour ist der Gendarmenmarkt, von dort aus geht es samt Dichtern durch Mitte. An jedem Stopp gibt es neue Anekdoten: ein Stadtrundgang ohne das Meer der Touristen. Abgestimmt wird statt Jubel per Smartphone, denn auch Seuchen-Slams wollen Gewinnende küren. Los geht‘s um 20 Uhr am 2. und 16. Juli – Tickets bekommen Sie für 13 Euro hier. Wegbier geschnappt und losspaziert!
Neu im Urban Spree sind Wände voller Straßenkunst: Schwarze Körper und zittrige Slogans zieren die Seiten der RAW-Galerie. Seit Mitte Mai erhält die Fassade alle zwei Wochen einen neuen Anstrich – derzeit zu sehen: Ein Denkmal an den Corona-Lockdown, ein Gemälde der Tage der Isolation. Von den Wänden blicken verzerrte Gesichter, daneben Gedanken in blaue Lettern: Ideen zu Einsamkeit, Stille und Mut. Zu bestaunen ist das Kunstwerk noch für wenige Tage, bevor es dem nächsten Graffiti weicht. Unbedingt vormerken: Ab morgen Abend (18.30 Uhr) stößt auch die Indoor-Galerie die lang verschlossene Tür wieder auf. Bis dahin machen es sich Wartende im Biergarten bequem – bei Elektro, Burger und kalter Club Mate. Mi-Sa 14-19 Uhr, Biergarten Mi-Sa 16-23, Sa-So 14-23 Uhr; Revaler Straße 99, S+ U-Bhf Warschauer Straße
Theater im Stream – (ein Tipp von Ticket-Kollegin Sandra Luzina) 50 Stunden Theaterkunst aus Osteuropa und Russland kann man an diesem Wochenende beim Festival „Radar Ost Digital“ erleben. Gespielt wird parallel auf allen drei Bühnen des Deutschen Theaters sowie in acht weiteren Räumen. Gemeinsam mit den ausgewählten Theatern wurden Editionen speziell für den digitalen Raum entwickelt. Drei Inszenierungen werden zudem als Live-Stream gezeigt: Regie-Rebell Kirill Serebrennikov verlegt den Roman „Eine alltägliche Geschichte“ von Iwan Gontscharow in die Gegenwart und erzählt von dem jungen Alexander, der seine Ideale verliert (20 Uhr). Das Fredro Theatre Gniezno aus Polen zeigt „Im Herzen der Gewalt“ von Édouard Louis in der Regie von Ewelina Marciniak (Samstag 20 Uhr). Das Theater Rote Fackel aus Nowosibirsk hat sich einen Klassiker vorgeknöpft: Timofej Kuljabin inszeniert „Onegin“ nach Alexander Puschkin (Sonntag 20 Uhr).
Last-Minute-Rakete – Kleine Piloten aufgepasst: Per Youtube-Tutorial verrät die Archenold-Sternwarte, wie die eigene Luftrakete gen Stadthimmel abhebt. Dafür braucht es kaum mehr als Plastikflasche und Kunststoffschlauch – und eine gehörige Portion Entdeckergeist! Zur Anleitung geht’s hier, Astronauteneltern helfen beim Schrauben. Ready for take-off?
Last-Minute-Blech – Vom Balkon gelugt und die Ohren gespitzt: Weil ihr Festival dem Virus weicht, laden Berlins Bläser zum Straßenkonzert. Per Omnibus bespielt das Brass Fest die Stadt und lässt die Fenster der Wohnungen brummen. Ab 16 Uhr ziehen die Brassisten durch Mitte – vom Alex bis zur Jannowitzbrücke, vom Spreeufer bis zum Pariser Platz. Viel zu weit weg? Wer die Wilhelmstadt dem Fernsehturm vorzieht, fährt morgen fix in den Westen der Stadt: Am Samstag erobern die Musikanten ganz Spandau, am Sonntag geht es weiter nach Prenzlauer Berg. Auch digital lassen die Bläser grooven: Hier geht’s zum Online-Coronakonzert.
Lotte Buschenhagen wünscht einen aufregenden Freitag!
Berlin heute
Verkehr – Westend bis Tiergarten: Hier kommt es aufgrund eines LKW-Korsos (s.u.) zu Verkehrseinschränkungen. Besonders betroffen sind die A115, der Messedamm, der Ernst-Reuter-Platz sowie die Straße des 17. Juni (ab 9-15 Uhr).
Kantstraße (Charlottenburg): Wegen einer Fahrraddemo (s.u.) wird der Verkehr zeitweise eingeschränkt (17-18.30 Uhr).
Treptower Brücke (Neukölln): Auch hier ist zwischen 16 und 20 Uhr ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
S-Bahn: Ab heute Abend kommt es zu diversen Unterbrechungen: So fährt auf der Linie S25 zwischen Tegel und Hennigsdorf ein Ersatzverkehr (bis Montagmorgen), ebenso auf der S46 zwischen Königs Wusterhausen und Grünau (bis Samstagmorgen). Die S8 ist zwischen Baumschulenweg und Greifswalder Straße unterbrochen, Fahrgäste steigen auf die S9 bzw. die Ringbahn um (bis Sonntagabend). Auf dem Abschnitt Schöneweide bis Hermannstraße nutzen Sie statt der S47 bitte die S45 und S46 (bis Sonntagabend), zwischen Schöneweide und Pankow kommen Sie mir der S9, S8 und der Ringbahn weiter, die S85 fährt hier ebenfalls bis Sonntagabend nicht.
Demonstration – 200 LKW und 60 Sattelzüge hupen sich ab dem Morgen vom Autohof Avus Berlin bis zum Brandenburger Tor. Damit will der Korso „gegen mangelnde Kontrollen im Transportgewerbe“ protestieren (9-15 Uhr). „Für mehr Schulplätze“ ziehen 500 Personen per Fahrrad und zu Fuß von der Hönower Straße sowie der Durlacher Straße in Mahlsdorf zum Feld an der Ecke Hultschiner Damm/Müllerstraße (15-17 Uhr). Auf dem Platz der Republik versammeln sich 250 Personen zu einer „Solidaritätsverkündung mit den Menschen Schwarzer Hautfarbe, die Opfer des Rassismus sind“ (15-18 Uhr). Auf der Kantstraße strampeln 100 Fahrräder die Fahrbahn entlang und fordern den „dauerhaften Erhalt der neuen Pop-Up Bikelane“, angemeldet wurde die Aktion von der „Initiative clevere Städte“ (17-18.30). Am Samstag treffen sich 3000 Teilnehmende zu einer Demonstration für „Frieden, Meinungsfreiheit und Demokratie“ auf dem Platz des 18. März (14-22 Uhr). Gegen den „Mietenwahnsinn“ protestieren 2500 Personen, sie ziehen vom Potsdamer Platz bis zur Pallas-/ Ecke Goebenstraße (13.30-20 Uhr, angemeldet vom „Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“). Weitere 1000 Demonstrierende fordern „Echte Hilfe für Studierende jetzt!“ und marschieren vom Hauptbahnhof zum Bebelplatz (14-19 Uhr, GEW Berlin). Am Rolandufer demonstrieren 500 Klimaschützer auf Wasser und Land für die Umsetzung des Klimagesetzes (12-20 Uhr). Unter dem Motto „Bail out the Planet“ ziehen am Sonntag 500 Personen von Hermannplatz zum RAW-Gelände (12-17.30 Uhr).
Gericht – In einem Wiederaufnahmeverfahren kommt ein 33-Jähriger, der einen Mann nach einem Zechgelage erstochen haben soll, auf die Anklagebank. Er war vor knapp vier Jahren freigesprochen worden. Weil falsche Angaben eines Zeugen zu dem Urteil beigetragen haben könnten, werde der Fall neu verhandelt (9.15 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 217).
Heimuniversität – Die Videos geklickt, die Zoom-Treffen passé: In nur wenigen Wochen neigt sich Berlins Kreativsemester dem Ende zu. Was lief rund, was sorgte für Frust? Über Chancen und Mankos des digitalen Hörsaals diskutiert pünktlich zum Lunch die Humboldt Uni: In „Lehren und Lernen in Zeiten von Corona“ lädt das Bologna Lab zur Onlinedebatte. Losberaten wird ab 13 Uhr, alle Infos finden Sie hier.
Berliner Gesellschaft
Geburtstag –Boris Brokmeier, „Berliner im Herzen“ / Dr. vet. Sabina Copes van Hasselt (67) – „Liebe Frau-mit-dem-langen-Namen, ich bin so froh, dass es Dich in meinem Leben als Freundin gibt! Auf ein gesundes, engagiertes, reiches neues Lebensjahr im Unruhestand! Deine Kassel-Exilantin“ / Klaus Hübner (96), Polizeipräsident a.D., legendärer Reformer, beredter Zeitzeuge und Polizeiaphoristiker / Rainer Langhans (80), Filmemacher, Autor Autor und Mitglied der „Kommune 1“ / Susanne Linke (76), Tänzerin und Choreographin / Dirk Nowitzki (42), ehem. Basektballprofi / Gregor Olschewski (87), „Alles Gute unserem lieben Vater und Opa zum 87. Geburtstag von seinen Kindern aus Braunschweig und Hannover“ / „Herzlichen Glückwunsch an Opa Udo von Hanno, Inga und Felix“ / Christian Wulff (61), Bundespräsident a.D. / Waltraud Zupke (83), „Alles Liebe und weiterhin Gesundheit, liebe Waltraud, sowie viel Spaß bei der Gartenparty im Kreise der Großfamilie wünscht dir von Herzen dein Ehemann Horst.“
Samstag – Dr. Lars B. (42), „Schon 42 Jahre alt und immer noch kein Elektroingenieur! Egal, alles Guuude!“ / Karin Enke (59), ehemalige DDR-Eisschnellläuferin / Thomas Krüger (61), Politiker (SPD) und Theologe, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung / Vivien Krüger (23), „Liebe Vivien,
wir gratulieren dir recht herzlich zum heutigen 23. Geburtstag! Wir sind sehr stolz auf dich, Deine Eltern“ – Und Team Checkpoint schließt sich natürlich an: Alles Liebe, feier schön! / Andrea Nahles (50), Politikerin, bis Juni 2019 die erste weibliche Partei- und Fraktionsvorsitzende der SPD / Silke Andrea Schuemmer (47), Schriftstellerin, Kunsthistorikerin und freie Journalistin / Eberhard Schwartz (71)
Sonntag – Annett Fleischer (41), Moderatorin und Schauspielerin / Elisabeth „Liz“ Mohn (79), Unternehmerin und Stifterin (Bertelsmann) / Benjamin Patch (26), Spieler bei den Berlin Recycling Volleys / Bärbel Ruch (80), „Viele liebe Grüße, verbunden mit den besten Wünschen fürs weitere Leben und Hilfe und Freude in der Familie von deiner Schwester Waltraud und Horst.“ / Helmut Scholz (66), Politiker (Die Linke), Mitglied des Europäischen Parlaments / Roman Simon (46), Politiker (CDU), Abgeordneter für Mariendorf und Tempelhof-Ost / Leon & Linus Tillmann (25), „Alles Liebe zum Geburtstag. Eure Lina“
Nachträglich: „Der „Haste Töne“- Chefin Ingrid Schäfer alles Gute zum Geburtstag und noch viele gute Konzerte nach der Corona-Zeit, Armin F.“
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben – Gisela Bockshecker, * 31. Oktober 1939 / Susanne Kirchner, * 20. Dezember 1964 / Eckhard Kutzer, * 10. März 1934, Pastor / Jürgen K. Petsch, * 03. Juli 1953, Fachanwalt für Steuerrecht, vereidigter Buchprüfer / Irina Wotschke, verstorben am 01. Juni 2020 / Edmund Wronski, * 17. Januar 1922, Senator a.D. und Stadtältester von Berlin
Stolperstein – Alexander Westermayer (Jg. 1894) lebte in der Bayreuther Straße 41 in Schöneberg. Seit August 1943 engagierte sich Alexander in der Widerstandsgruppe „Europäische Union“, für die er Flugblätter verbreitete, Mitglieder anwarb und nationalsozialistisch verfolgten Mitbürgern Schutz bot. Gerade einmal einen Monat später wurde er aufgrund seiner Tätigkeit verhaftet und wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt. Am 19. Juni 1944 – heute vor 76 Jahren – wurde Alexander durch das Fallbeil hingerichtet.
Encore
So, bevor wir den neuen Tag voll und ganz und damit uns wieder ein bisschen besser kennenlernen, noch diese Geschichte vom Lernen aus Köln: Auch hier sind die meisten Uni-Bibliotheken geschlossen, weshalb viele Studierende das gemeinsame stille Lesen vermissen. Nun aber öffnet die Bib wieder ihre Türen und Bücher – als Videokonferenz. „Braucht Ihr Motivation zum Lernen? Lasst uns gemeinsam lernen!“, heißt es in einem oft geteilten Aufruf zum virtuellen Büffelmeeting der Internationalen Studierendengruppe der Universität Köln. „Da wir einen Zoom-Premium-Account für ein Jahr haben, wollen wir diese Lizenz zum öffentlichen Gut machen“, erzählt Studentin Yuliya Edrysian. Die Teilnehmer tun etwas, das auch vielen aktuellen Videokonferenzen guttun würde: Sie schalten ihr Mikrofon aus und die Kamera an. „Es entsteht eine Lernatmosphäre“, erzählt Pauline Faust, die schon von Berlin aus mitgemacht hat. „An die richtige Bib kommt es nicht ran, aber hier findet jeder einen Sitzplatz.“ Und am Ende muss beim Homestudying wenigstens keiner sitzen bleiben.
Stehen Sie auch heute wieder einen alltäglichen Tag im Ausnahmezustand durch. Ich packe schon mal meine Sachen für den Sommerurlaub im Kleingarten zusammen. Denn hier blüht nicht nur die Phantasie. Morgen pflanzen hier Julius Betschka und Thomas Wochnik neue Gedanken. Ich vorerst verabschiede mich und herzlich grüße Sie,
Ihr