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„Das klingt wie Neid auf Berlin“: Wie Franziska Giffey ihre Kostenlos-Politik für die Hauptstadt verteidigtKlimaaktivisten verschärfen Proteste in Berlin: Innenminister wollen härter dagegen vorgehen„Wir hoffen auf ein Weihnachtswunder“: Berliner Kita kündigt Krippenplätze wegen Personalmangel

starten wir an diesem kalten Samstagmorgen mit den Nachrichten aus Berlin und Brandenburg:

+++ „Das klingt wie Neid auf Berlin“: Wie Franziska Giffey ihre Kostenlos-Politik für die Hauptstadt verteidigt. Es gab Momente, die waren für sie nicht leicht, sagt die Regierende Bürgermeisterin. Nach nur einem Jahr im Amt muss sie sich wieder zur Wahl stellen. Was plant Franziska Giffey?

+++ „Wir hoffen auf ein Weihnachtswunder“: Berliner Kita kündigt Krippenplätze wegen Personalmangel. Zum Januar verlieren 23 Kleinkinder ihren Platz in einer kirchlichen Kita. Die Kündigung der Gemeinde kam kurzfristig. Jetzt werden Lösungen gesucht.

+++ Klimaaktivisten verschärfen Proteste in Berlin: Innenminister wollen härter dagegen vorgehen. Die „Letzte Generation“ will am Montag in Berlin wieder Aktionen durchführen – „intensiver und breiter“ als bisher. Die Bundesländer vereinbarten nun gemeinsame Maßnahmen.

Auf tagesspiegel.de halten wir Sie fortlaufend über alle Entwicklungen in und um Berlin auf dem Laufenden.

Advent, Advent, wir biegen ein in die Zielgerade zum Jahresende. Das Wetter bleibt kalt und auf den Weihnachtsmärkten der Stadt können Sie von einem Glühwein zum nächsten tingeln. Aber erstmal Luft holen, erstmal Wochenende. Guten Morgen.

Samstagmorgen – Damit Sie bei Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht frieren, empfiehlt sich der Besuch in der Lottumstraße 7. Bekannt, unter anderem, für ihre Bauhaus-Edition, beliefern Fortschritt Berlin mit nachhaltigen Merino- und Seidenschals schon lange zahlreiche Museumsshops.

Mein Wochenende mit

Durchgecheckt

Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.

„Klingeling, bimmeldidings, klimbim, wie soll man denn so schlafen? Bitteschön, sagt Chantal, die findige Sau von Nebenan, stopf dir doch einfach ein Paar Trüffel in die Gehörgänge. Ja, aber, sage ich, das kann doch nicht sein, dass ich mich dem anpasse und zwei dieser feinen Häppchen verschwende. Was ist denn da draußen überhaupt los? Bimmelnde Rentiere, diverse beglöckte Flugschlitten, ein weißer Bart, der das Rauschen des Gegenwindes ins Unermessliche verstärkt… Ja, das ist das Risiko mobiler Architektur, wie wir sie zu bewohnen pflegen. Wir hätten besser auf die Adresse achten sollen beim letzten Umzug, statt unser Lager ausgerechnet in der Adventszeit hier aufzuschlagen, in 16798 Himmelpfort. Hierher, an das eigens für Weihnachtspost zuständige Weihnachtspostamt, kommen nämlich alle vorschriftsmäßig adressierten Briefe an den Weihnachtsmann. Was aber gerne unterschlagen wird: Der und seine Angestellten holen das alles dann ja unter Wahnsinnslärm ab. Wie soll man da denn schlafen? Ich schreibe ebenfalls einen Wunschbrief: Lieber Weihnachtsmann, bitte um Verlegung des Weihnachtspostamts nach 14728 Ohnewitz. Da nimmt man Ruhezeiten nämlich noch sehr, sehr ernst. Ich empfehle mich, mit freundlichen Grunzen.“

Lese­empfehlungen

Nicht nur in ihrer Nachbarschaft in Wedding ist die Künstlerin Farkhondeh Shahroudi längst bekannt. 1990 aus Teheran nach Berlin ausgewandert, ist ihre Arbeit nun mit dem Hannah-Höch-Förderpreis ausgezeichnet, eine Ausstellung im Kupferstichkabinett der Gemäldegalerie, Matthäikirchplatz, ist bis 5. Februar 2023, Di – Fr 10 bis 18 Uhr, Sa & So von 11 bis 18 Uhr zu sehen. Ein Katalog (Archive Books, 256 Seiten) mit Werken, Gedichten und Essays, erscheint im Februar 2023. Elke Linda Buchholz (T+) hat sie gesprochen.

Yay, Weihnachtsfeiern auf allen Unternehmensetagen! Dabei ist dieses Jahr nicht ganz, wie jedes zuvor: Für viele Unternehmen ist das die erste Präsenzfeier seit der Pandemie, bei der man nicht mal eben Bild und Ton ausstellen und sich aus der Videokonferenz zurückziehen kann, wenn man für sich sein möchte. Vom Stress und wie mit ihm umzugehen ist erzählt Smalltalk-Coach Sarah KöhlenChristina Fleischmann (T+) hat sie gesprochen.

Geschichte hinterlässt bekanntlich Spuren, die auch die Gegenwart in ein historisches Licht werfen. Nun hat eine Forschergruppe anhand von DNS-Analysen in Ausgrabungen aus dem Mittelalter festgestellt: Jüdisches Leben in Deutschland war im Mittelalter vielfältiger als heute. Jan Kixmüller (T+) hat es aufgeschrieben.

Wochen­rätsel

Gewonnen! Die Ausnahme bestätigt bekanntlich die Regel. Zum Beispiel: Ausnahmsweise dürfen Kinder zu Silvester länger aufbleiben, weil sie ja in der Regel früher zu Bett gehen. Oder: Ausnahmsweise wird die Zweitwohnung von der Steuer befreit, weil Zweitwohnungen in der Regel ja nicht befreit werden. Deshalb sind in Berlin von 93.000 gemeldeten Zweitwohnungen aufgrund von Ausnahmeregeln…

a) …unter 3.000 von der Steuer befreit.
b) …rund 46.000 von der Steuer befreit. 
c) …fast 74.000 von der Steuer befreit.

Tipp: Wer den Checkpoint letzte Woche aufmerksam las, ist im Vorteil!

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Den Bildschirm mit diesem Checkpoint versüßt hat uns heute Kathrin Maurer (Produktion). Das Salz zum Montag kommt übermorgen von Lorenz Maroldt.

Ihr Thomas Wochnik