noch 99 Tage sind es bis zum Geburtstag des Flughafenchefs (und bis zur Eröffnung des BER), aber wir wissen ja: „Ein Flughafen ist nie fertig“ (Engelbert Lütke Daldrup). Immerhin teilte die Flughafengesellschaft gestern schon mal mit: „Umfangreiches Angebot zur Berichterstattung geplant“. Hui! Und an der Zufahrt zum BER wurde ein „Prof. Dr. Ing. E. Lütke Daldrup“-Obelisk errichtet (hier zu sehen). Wenn diesmal wirklich alles klappt, startet der Checkpoint eine Petition zur Umbenennung der Zubringerautobahn A113 in „ELD1“.
In 99 Tagen öffnet der BER. Nur wo künftig das Geld herkommt, steht nicht so richtig fest. Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesverkehrtministeriums, teilte jetzt dem Berliner FDP-MdB Christoph Meyer mit: „Der Verschuldungsgrad der Flughafengesellschaft liegt im Zeitraum 2020 bis 2024 nicht im marktüblichen Bereich und auch deutlich über den internationalen Vergleichsflughäfen.“ Heißt: Ein privater Investor lässt sich darauf kaum zu akzeptablen Konditionen ein. Und wie steht’s mit dem Engagement des Bundes, Minderheitseigentümerin der FBB? Hier die sybillinische Antwort in ihrer ganzen schillernden Schönheit:
„Nach Auffassung der Bundesregierung haben der Ausbau des Flughafenstandortes Schönefeld zum Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ (BER) und dessen Inbetriebnahme eine wichtige bundespolitische Bedeutung. Das wichtige Bundesinteresse an der FBB umfasst insbesondere die Realisierung des neuen internationalen Verkehrsflughafens BER zur bedarfsgerechten Anbindung der Hauptstadtregion am Standort Schönefeld. Über das zukünftige Engagement des Bundes an der FBB ist zu gegebener Zeit zu entscheiden.“ (Q: DS 19/20845 – noch unveröffentlicht)
Ausbau und Inbetriebnahme also haben für die Bundesregierung eine wichtige Bedeutung – vom Betrieb selbst ist hier nicht die Rede. Christoph Meyer kommentiert: „Die Ausgaben für den BER stehen in keinem Verhältnis, weder national noch international.“ Am besten, die Länder Berlin und Brandenburg legen schon mal ein bisschen was zurück – vor allem für den Fall, dass der Bund die Fliege macht.
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Über das Modellprojekt Ladelaternen für E-Autos (1000 Masten sollten angezapft werden) haben wir im Checkpoint schon öfter berichtet – seinen Namen hat es verdient: Wie bei Berliner Projekten üblich, funktioniert hier nichts. Jan Thomsen, Sprecher der Verkehrsverwaltung, erklärt uns, woran es diesmal hakt: „Im Fortschritt des Projekts wurde festgestellt, dass die derzeit bundesweit geltenden technisch-regulatorischen Anforderungen an Ladeinfrastruktur eine Realisierung in öffentlichen Beleuchtungsmasten nicht wie geplant erlauben.“ Oder, mit anderen Worten: „Im Fortschritt des Projekts“ wurde festgestellt, dass „ein Laternenmast dafür zu eng ist“.
Das Projekt ist übrigens Teil des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“, also schon ein bisschen älter. Vor anderthalb Jahren, im Januar 2019, zitierte die Projektwebsite den Sprecher der Verkehrssenatorin noch so: „Wir wollen wissen, inwiefern öffentliche Laternenladepunkte dazu beitragen können, Elektromobilität für immer mehr Menschen attraktiv zu machen.“ Was wir heute, im Juli 2020, immerhin schon mal wissen: Wie lange es im Land Berlin dauert, einen Laternenmast auszumessen.
Nachdem das Grauflächenamt Tempelhof-Schöneberg in der Vorbergstraße den ungehinderten Blick auf Blech und Beton erfolgreich wieder freigeholzt hat (CP vom 2.7.), erreichte uns gestern folgende entzückende Mail aus Steglitz-Zehlendorf, wo tatsächlich noch ein Grünflächenamt existiert, an einen pflanzungswilligen Bürger aus der Parallelstraße:
„Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 20.07.2020 mit dem Anliegen,
eine Baumscheibe in der o.g. Straße zu begrünen und zu pflegen.
Da Sie sich diesem Engagement annehmen und durchführen wollen,
tragen Sie einen wertvollen Beitrag zu einem gepflegteren Stadtbild bei
und sind für andere Bürgerinnen und Bürger ein gutes Vorbild.
Der Fachbereich Grünflächen ist Ihnen dankbar, dass Sie solch ein verantwortungsvolles Ehrenamt ausführen möchten und begrüßt dieses sehr.“
Zur Aktion des Grauflächenamts in Tempelhof-Schöneberg erreichte uns auch eine Mail von Uwe Szelag, Ex-Baustadtrat der Grünen in Wilmersdorf – er meint: „Die Abholzkolonne aus der Vorbergstraße wäre sinnvoller auf der Grünfläche vor dem S-Bahnhof eingesetzt worden“ – dort ist die vor drei Jahren von den Wasserwerken angelegte Grünfläche ohne jede Pflege zur einer wild wuchernden Krautwiese voller Ratten verkommen. Hm… S-Bahn, Wasserwerke, Bezirksamt? Also auf dieser Fläche lässt sich doch sicher hervorragend eine Partie Behördenpingpong spielen.
Berlin will die Urlaubsrückkehrer aus Corona-Risikogebieten von kommender Woche an bereits direkt nach der Landung auf den Flughäfen testen lassen – und zwar „flächendeckend“. Aber was ist mit Distanzlosen und Feierwütigen, die aus vermeintlich risikoarmen Gebieten wie Malle kommen (eine Cottbusser Familie hat das Virus gerade von dort als Andenken mitgebracht). Was mit denjenigen, die aus einem Risikogebiet kommend zuvor umgestiegen sind und jetzt als Inlandseisende landen? Was mit denjenigen, die mit dem Auto oder der Bahn zurückkommen (oder mit dem Fahrrad)? Ein paar Antwortversuche finden Sie hier, und was Sie selbst davon halten, können Sie uns jetzt in der Checkpoint-Umfrage des Tages mitteilen.

„Erzähl mal weiter“ – gemeinsam mit Berliner AutorInnen und Ihnen wollen wir während der Sommerferien Fortsetzungsgeschichten schaffen. Die vierte beendet heute Hatice Akyün (die vorherigen Parts lesen Sie hier).
Kiez-Hollywood
von Hatice Akyün, Eckart Brandtstaedter, Isabella Garcia Fuchs und Ümit Atak
„Ich lasse ihn ungern alleine... denn in unserer Wohnung gibt es Geister.“... „Eine Million Singles in dieser gottverdammten Stadt, und ich treffe ausgerechnet den einen, der beruflich was mit Hunden macht“, dachte sie und verdoppelte mit pochendem Herzen den amtlich vorgegebenen Sicherheitsabstand zu ihm. Auch wenn er ihr gefiel, jetzt, da sie ihn zum ersten Mal ohne Maske sah, ein Hundehalter ging gar nicht. Er bemerkte ihre Angst und versuchte sie zu beruhigen: „Der tut nichts, der will nur spielen.“ „Ja, das sagen sie alle und dann hängen die Dinger einem an der Backe“, antwortete sie. „Als Kind hat mich ein Dackel in die Wange gebissen. Hier, die Narbe habe ich immer noch“, und zeigte auf ihr Gesicht. „Seitdem habe ich Angst vor Hunden.“ „Das ist eine Narbe“, säuselte er fragend, „ich dachte, das wäre ein Grübchen.“ Jetzt pochte ihr Herz wieder, aber diesmal, weil seine Augen und sein Mund gleichzeitig lächelten. „Diese Geister“, fragte sie, „kann man die mal treffen?“ „Ja, aber nur, wenn du Henry streichelst.“ Sie beugte sich ängstlich herunter und ganz vorsichtig strich sie über sein raues Fell. Er lächelte und sagte: „Meine Mutter ist Französin. Sie hat mir beigebracht, wie eine echte Tarte Tatin gebacken wird.“
Hier geht es kommende Woche mit der nächsten Geschichte weiter – dann mit Team Checkpoint.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Wolfgang Albers ist offiziell gesundheitspolitischer Sprecher der Linken, erfüllt aber inzwischen mehr die Rolle eines gesundheitsgefährdenden Sprechers – denn dass auch symptomfreie Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten infektiös sein können, ist offenbar an ihm vorbeigegangen („brauchen keinen Test“), und ansonsten ist er der Meinung: „Die Krankheit findet mehr in der Diskussion als in den Krankenhäusern statt.“ Dass es zwischen Vorsicht und Fallzahl einen kausalen Zusammenhang geben könnte, ist offenbar ebenfalls (siehe oben) an ihm vorbeigegangen.
Nach den jetzt 13 bekannten Infektionsfällen in Folge eines feucht-fröhlichen Feier-Abends im Fernsehturm-Restaurant „Mio“ und den „Abendschau“-Bildern von proppevollen Torstraßen-Bars stellen die Behörden völlig überrascht fest: In den meisten Lokalen wird die Registrierungspflicht ja gar nicht ernst genommen! Skandal, aber: kannste nix machen. Außerdem gehen gemeinerweise viele Leute erst nach 24 Uhr aus (und das in Berlin) – aber da hat sogar das Ordnungsamt Mitte mal Feierabend.

Das Projekt @wasihrnichtseht macht Rassismuserfahrungen von Schwarzen sichtbar. Wir machen das durch eine Kooperation an dieser Stelle auch.
Im vierten Jahr nach dem Einzug der Grünen in den Senat und zwei Jahre nach Verabschiedung des Mobilitätsgesetzes gibt die Steglitz-Zehlendorfer Grünen-Baustadträtin Maren Schellenberg bekannt: So „kurzfristig“ wird aus dem „angedachten“ Radstreifen auf dem Steglitzer Damm leider nichts. Immerhin: „Wir prüfen intensiv, was wir machen können.“ Und prüfen, und prüfen, und prüfen…
Aber immerhin weiß „Leute“-Autor Boris Buchholz zu berichten: „Jetzt werden im Rathaus Zehlendorf Überlegungen angestellt, ob auf der Attilastraße ein neuer Radweg markiert werden könnte.“ Hm, Attilastraße? Ist die denn noch immer nicht umbenannt? Jedenfalls hat die Innenverwaltung schon mal die nächste Veranstaltung des vegetarischen Hitler-Fans mit Hinrichtungsfantasien („… wenn ich Reichskanzler wäre…“) verboten.
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Jetzt ist’s amtlich: Die Ordnungsamtschefin von Dahme-Spreewald hat dem „Autokino Berlin“ gestern früh alle Ausnahmegenehmigungen für Konzerte mit mehr als 1000 Zuschauern erteilt – wenn diese in ihren Kisten sitzen bleiben. Es kommentiert Nena (tritt hier am 26.7. auf): „Wunder geschehen, ich hab's gesehen.“
Die falsche Adressangabe eines Dealers bescherte einem ahnungslosen Hausmeister in der Falckensteinstraße 15 den stürmischen Besuch von zwanzig Polizisten. Die Anwohner zeigten sich schockiert von der überfallartigen Visite, die Polizei bestätigte dem Checkpoint gestern lediglich „Maßnahmen“ in der Gegend, die Bilanz: zehn Festnahmen wegen diverser Drogendelikte.
Der Titel „Berlins eingebrochenstes Lehrerzimmer“ geht in diesem Jahr ans Kollegium der Reinickendorfer Hannah-Höch-Schule – allerdings sind dafür nicht marode Mauern, sondern marodierende Schüler verantwortlich: Fünf Mal innerhalb von nur sechs Monaten verwüsteten sie den Rückzugsraum des Lehrpersonals (Berlinrekord), getreu dem Campus-Profil: „Unsere Gemeinschaftsschule steht für eine besondere pädagogische Konzeption.“ Eine stinknormale einbruchsichere Tür würde fürs Erste auch schon mal reichen. (Q: Morgenpost)
Mit der Bestellung zum Notar erhalten Rechtsanwälte ja so eine Art Lizenz zum Gelddrucken, ok – aber von kriminellen Clans werden ihre Dienste zuweilen auch zur Geldwäsche missbraucht, und dagegen geht seit Anfang des Jahres in Berlin eine Task Force der Justiz vor. Bei einer Kontrolle von 25 Notaren stießen die Ermittler jetzt auf 11 Verdachtsfälle – dagegen kamen unter 77.252 Hinweisen auf unrechtmäßige Immobiliengeschäfte gerade mal 8 von den Notaren selbst. Es kommentiert unser Gastautor Benjamin Franklin: „Wer der Meinung ist, dass man für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.“
Gemäß dem politischen Komparativ (Feind, Todfeind, Parteifreund) bekämpfen sich Özcan Mutlu und Taylan Kurt mit allen Mitteln um den Platz an der grünen Sonne von Mitte. Jetzt wurde Taylan auf Twitter vom Account der „Green Runners“ (gegründet von Mutlu) geblockt - sein mit sechs Lachtränen-Smileys garnierter Kommentar: „Ich habe da so eine Vorahnung, wer hinter dieser Aktion stecken könnte. Aber hey, wenn du es nötig hast…“
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Für die neue Podcast-Folge „Eine Runde Berlin“ hat Checkpoint-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp Berlins ältesten Hipster Günther Krabbenhöft getroffen. Ein Gespräch über seine Kindheit auf dem Land, das (Nicht-)Modebewusstsein der Dauerschwarztragenden, Clubkultur und die partyfreie Coronazeit.
Jetzt hören auf Spotify, Apple Podcasts und Tagesspiegel.de.
„Das Monster vom Schlachtensee“ ist nicht der Titel eins B-Horror-Movies, sondern war der Versuch der Berliner Presse, im Jahr 2008 das Sommerloch mit einem Wels zu stopfen (ich war dabei!). Jetzt hören wir aus den USA, dass CNN den Schlachtensee zu einem der „20 besten Badeplätze der Welt“ gekürt hat – und da wird es doch eigentlich höchste Zeit, das Monster wieder aufzupumpen (nicht, dass unsere schöne Bucht noch zum Touri-Hotspot wird).
Staatssekretär Frank Nägele hat am Mittwoch in der „Abendschau“ versucht zu erklären, warum Berlin in Bezug auf die Bürgerämter auf einem guten Weg ist – obwohl es so gut wie keine freien Termine gibt. Er war schwer zu verstehen (an der Technik lag nicht). Den Zustand der Verwaltung beschreibt ganz gut das frühere BVV-Mitglied Sophie Regel mit einer „frohen Kunde“: Sie hat einen Termin für eine Reisepasserneuerung bekommen, und das kam so:
1) Brief an Bürgeramt schreiben.
2) Mehrwöchigen Zeitraum ab in zwei Monaten benennen, während dem man den Termin wahrnehmen kann.
3) Brief frankiert versenden.
Sie lesen Nachrichten aus der Digitalhauptstadt Berlin a.D. 2020. Am Montagvormittag habe ich die Gelegenheit, mit Frank Nägele über viele weitere Seltsamkeiten aus dem reichen Fundus des Berliner Behördenpingpongs zu diskutieren – bei einem „Virtuellen Streitgespräch“ in der IHK, moderiert von Jan Eder. Und Sie können dabei sein, digital und virtuell – los geht’s um 10 Uhr, und die Anmeldung finden Sie hier.
Aber es gibt sie noch, die guten Nachrichten, die zufällig wie Blumen oder Reis vom Himmel fallen und von denen sich trotzig unserer Rubrik „Amt, aber glücklich“ ernährt. Checkpoint-Leserin Katja berichtet: „Unterlagen zur Anmeldung einer Eheschließung am 2.7. beim Standesamt F‘hain-X‘berg eingeworfen. Am 6.7. die Aufforderung zur Auswahl zum persönlichen Termin erhalten. Termin war am 23.7. um 13:50 Uhr. Aufruf um Punkt 13:50 Uhr. Raus um 13:59h!!! Super netter und extrem schneller Service - herzlichen Dank an Herrn Bernitt! You made my day ;-)“ Team Checkpoint gratuliert.
Und, sind Sie schon durch mit „Onkel Toms Hütte“? Die ersten Kurzkritiken und auf der Lektüre des Buches von Harriet Beecher Stowe basierende Beiträge zur Diskussion um die gleichnamige U-Bahnstation haben wir bereits bekommen, wir freuen uns auf weitere (bitte an checkpoint@tagesspiegel.de) – und laden herzlich ein zu einem offenen Meinungsaustausch am 3. August in Zehlendorf (den Ort geben wir noch bekannt). Und wir freuen uns sehr auf Moses Pölking: Der Berliner Basketballprofi in Diensten der Eisbären Bremerhaven, der eine Petition zur Umbenennung initiierte (Unterzeichner heute früh: 12.568), hat gestern seine Teilnahme zugesagt. Sind Sie auch dabei? Dann los!
BER Count Up – Tage seit Nichteröffnung:
Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hat das Wunder vollbracht: Am 31. Oktober 2020 ist der Flughafen BER offiziell eröffnet worden. 3.073 Tage nach der ersten Nicht-Eröffnung stellen wir damit unseren Count Up ein. Wer nochmal zurück blicken will: Im Tagesspiegel Checkpoint Podcast "Eine Runde Berlin" spricht Lütke Daldrup mit Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt und Checkpoint Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über detailverliebte Kontrollen, politische Befindlichkeiten und aufgestaute Urlaubstage.
Zitat
„Unter gewöhnlichen, bescheidenen Verhältnissen leb ich aber doch lieber hier als in irgendeiner andern deutschen Residenz, nur Wien könnte mich verführen, wenn es nicht gerade wiederum Wien wäre.“
Theodor Fontane im Sommer 1860 (aus einem Brief an Paul Heyse)
Tweet des Tages
Gerade einen Mann gesehen, der auf seinen linken Oberschenkel ‚Links‘ und auf seinen rechten ‚Rechts‘ tätowiert hatte. Jetzt versuche ich, mir seinen Alltag vorzustellen.
Antwort d. Red.: Anmerkung zur genauen Beobachtung der Kollegin Nicole Diekmann: Bei Borussia Dortmund und in der deutschen Nationalmannschaft läuft ein Spieler auf dem Platz rum, der sich auf den linken Unterarm seinen Vornamen („Marco“) und sein Geburtsdatum („31.05.1989“) hat tätowieren lassen – und jetzt stellen wir uns mal seinen Alltag vor… (aber vielleicht hat Herr Reus ja nicht nur vergessen, seinen Führerschein zu machen, sondern auch seinen Personalausweis).
Stadtleben
Lesereise – Einen etwas anderen Reiseroman hat das Team der Buchlounge Zehlendorf für uns in petto: „Stefano Mancuso, einer der führenden Autoren des ‚Nature Writing‘, befasst sich in seinem neuen Buch ‚Die unglaubliche Reise der Pflanzen‘ (Klett Cotta, 2020) mit Lebewesen, die sich per definitionem eigentlich nicht fortbewegen können: Pflanzen. Dennoch gelingt es ihnen in nahezu jeden Winkel unseres Planeten vorzudringen. In 16 einzigartigen Pflanzenporträts unternimmt Mancuso einen Streifzug durch die Wunderwelt der Botanik, die durch zahlreiche liebevoll gestaltete Aquarelle ergänzt wird. Dieses Buch ermöglicht einen faszinierenden und immer wieder überraschenden Einblick in die erstaunlichen (Reise-)Leistungen, die Pflanzen tagtäglich vollbringen.“
Urlaub ganz nah – Ein perfekter Lesespot, um sich in der Pflanzenwelt zu verlieren und die botanischen Aquarelle nicht nur auf dem Papier, sondern in Natura zu sehen, ist der Botanische Garten in der Königin-Luise-Straße 6-8 (tägl. geöffnet 9-20 Uhr, S-Bhf. Botanischer Garten). Auch wenn die Gewächshäuser aktuell coronabedingt geschlossen sind, lohnt sich ein Spaziergang durch die Gärten. Suchen Sie sich ihren eigenen kleinen Pfad durch die Moos-, Sumpf- und Wassergärten und ein schattiges Plätzchen zum Lesen. Kleiner Tipp für ein noch intensiveres Pflanzenerlebnis: der Duft- und Tastgarten.
Mehr Ideen für den Urlaub vor der Haustür finden Sie auf tagesspiegel.de.

Essen – (ein Tipp von Masha Slawinski) „Essen sollte ein Gesamtkunstwerk sein”, sagt Florian Schmidt. Er betreibt das Roamers in der Neuköllner Pannierstraße 64 (geöffnet Di-Fr 9.30-16 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr, nähe U-Bhf Hermannplatz). Sein Café beschreibt er als „einen Mix aus amerikanischer Bar und Kalifornien Vibe”. Es sticht heraus durch sein rustikales Ambiente. Vieles ist selbst gebaut, z.B. der Bartresen, zusammengezimmert aus einem alten Scheunentor. Alles, was bei Schmidt auf den Tisch kommt, ist selbst gemacht und saisonal. Zum Frühstück gibt es u.a. Eggs Benedict (ab 9,50 Euro), bestehend aus pochierten Eiern, Sauce Hollandaise, Spinat, Lachs, Pilzen und Blumenkohl. Zum Naschen stehen z.B. Lemon-Cheesecake (5 Euro) und Zimtschnecken auf der Karte. Charakteristisch für das Café: Die Gerichte werden in kleinen Bratpfannen serviert, die man vom Campen kennt. (Foto: promo/ElenaPeters-Arnolds)
Trinken – Ein lauer Sommerabend im Juli lässt sich am besten mit Blick auf die schönste Stadt der Welt ausklingen. „Come over, and schwipps with us!“ – unter diesem Motto lockt der Neuköllner Klunkerkranich in der Karl-Marx-Straße 66 (U-Bhf Rathaus Neukölln) seine Gäste auf die gemütliche Dachterrasse (Eintritt 1-5 Euro). Das Cocktailteam stellt die Essenzen für die flüssigen Leckereien selbst her und zupft aromatische Kräuter aus dem anliegenden Klunkergarten. Besonders eindrucksvoll: die große Auswahl an Gins und Tonics. Bestellt wird kontaktlos über einen Getränke-Buzzer mit QR-Code, der am Eingang vergeben wird (Pfand 10 Euro). Geöffnet: tgl. 17-23 Uhr
Rausfahren – Wie wäre es mit ein bisschen Kultur im Grünen? Ein Ausflug nach Wannsee zu „Mutter Fourage“ (Chausseestraße 15A, Bushaltestelle Rathaus Wannsee) lohnt sich allemal, denn: Der Innenhof der ehemaligen Futtermittelhandlung (fourage = frz. für Futtermittel) ist Kulturscheune, Galerie, Hofcafé (sehr gutes Frühstück mit wechselnder Tageskarte), Feinkostladen, Gärtnerei und Bilderrahmenatelier in einem. Bei Kaffee und Käsekuchen (etwa 4 Euro) können Sie im urigen Innenhof-Ambiente, umringt von Pflanzen, die Sonne genießen (geöffnet Mo-So 9-19 Uhr). Reserviert werden kann zwar immer nur einen Tag im Voraus, es lohnt sich aber meistens auch, spontan vorbeizuschauen, sich auf die Warteliste setzen zu lassen und in der Zwischenzeit die Ausstellung „Ein Leben für die Kunst“ des Wannseer Malers Philipp Franck anzuschauen (Eintritt frei).
Karten sichern (ein Tipp von Ticket-Kollegin Sandra Luzina) – Seine zweite „Prolog-Saison“ krönt das Globe Berlin (Sömmeringstraße 15, U-Bhf. Mierendorffplatz) mit der Aufführung von Shakespeares „Der Sturm“. Die Inszenierung von Jens Schmidl in der provisorischen Freilichtbühne an der Charlottenburger Sömmeringstraße kommt ohne Kulissen aus. An die 100 Zuschauer finden im Innenraum des „Open O“ Platz, das Bühnengeschehen tobt um sie herum. „Wir sind der Stoff, aus dem die Träume sind“ ist das wohl bekannteste Zitat aus „Der Sturm“. Bei allem Zwist und Zauber durchziehen das Spätwerk aber auch Traumbilder einer idealen Gesellschaft. Tickets kosten 18/15 Euro und können hier gekauft werden (die heutige Vorstellung ist bereits ausverkauft, aber für Samstag gibt es noch Tickets) – oder gewinnen Sie zwei Freikarten für Samstagabend,19.30 Uhr bei uns (bis 12 Uhr).
Noch hingehen – Noch bis zum 25. August ist in Charlottenburg die experimentelle Kunst des Tape-Art-Kollektivs „Klebebande“ in den Räumen des temporary bauhaus-archiv ausgestellt. Die Klebebande, das sind Nikolaj Bultmann, Bruno Ridderbusch und Bodo Höbing. Der Name des Kollektivs ist Programm: Die Kunst wurde direkt vor Ort in den Raum geklebt. Ähnlich wie bei der Schule des experimentellen Bauhaus haben sich die Künstler dabei nicht an einem detaillierten Entwurf orientiert. Geöffnet Mo-Sa 10-18 Uhr, Knesebeckstraße 1-2, U-Bhf Ernst-Reuter-Platz, der Eintritt ist frei.
Mit diesem Stadtleben wünscht Vivien Krüger einen ereignisreichen Freitag.
Insel-Check
Team Checkpoint hat die Segel gehisst und alle Berliner Inseln besucht – es sind mehr als 50. An dieser Stelle und auf Instagram stellen wir Ihnen täglich eine davon vor. Und oben drauf gibt’s unser Inselquartett – zum Ausschneiden für lange Autofahrten in den Ferien und Sommer-Sehnsucht im Winter.
Beinahe wäre die Insel Kälberwerder untergegangen. Durch den zunehmenden Schiffsverkehr auf der Havel wurde in den 70er Jahren erst der Schilfgürtel zerstört, dann erodierte immer mehr von dem kleinen Eiland auf der Havel. Doch die Umweltverwaltung rettete Kälberwerder, indem sie die Uferböschung mit Steinen befestigen ließ. Schwein gehabt! Nicht nur der Ruderklub Wannsee, dem die Insel 1920 zum Freundschaftspreis von einem betagten Mitglied vermacht wurde, sondern auch die Wildsauen Zehlendorfs. Die schwimmen seit Jahren im Frühjahr in feinster Meerschweinchen-Manier auf die Insel, um ihre Frischlinge zu werfen. Safety first. Die Sauen verbringen rund eine Woche Insel-Urlaub mit ihrem Nachwuchs.
Text: Felix Hackenbruch
Berlin heute
Verkehr – Zwischen 8 und 16 Uhr kommt es im Westen (Halenseestraße, Kürfürstendamm, Rathenauplatz, Messedamm, Kaiserdamm, Ernst-Reuter-Platz, Großer Stern) und Süden Berlins (A10, B101 Marienfelder Allee, Friedenstraße, Tempelhofer Damm, Wilhelmstraße, Stresemannstraße, Ebertstraße und Straße des 17. Juni) wegen zwei Fahrradkorsos (s.u.) zu Verkehrseinschränkungen. Die Straße des 17. Juni ist von 12 bis etwa 16 Uhr zwischen Brandenburger Tor und Klopstockstraße (ausschließlich Großer Stern) für Autos gesperrt.
Breitscheidplatz (Charlottenburg): Hier kann es zwischen 17 und 20 Uhr aufgrund einer Demonstration (s.u.), die über die Budapester-, Stüler- und Tiergartenstraße verläuft, zu Verkehrseinschränkungen kommen.
Koenigsallee (Grunewald): Wegen Leitungsarbeiten ab dem Morgen ist die Fahrbahn in beiden Richtungen zwischen Erdener Straße und Herbertstraße jeweils auf einen Fahrstreifen verengt. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr.
Behrenstraße (Mitte): Wegen eines Kraneinsatzes ist die Straße um 16 Uhr zwischen Eberstraße und Wilhelmstraße in beide Richtungen bis Sonntag 14 Uhr gesperrt.
Alexanderstraße (Mitte): Hier kommt es (ebenso auf der Karl-Liebknecht-Straße, Torstraße, Friedrichstraße und Unter den Linden) wegen einer Demonstration (s.u.) zwischen 15 und 19.30 Uhr zu Verkehrseinschränkungen.
Friedrichstraße (Mitte): Auch hier ist von 16 bis 18 Uhr zwischen Jäger- und Taubenstraße mit Einschränkungen zu rechnen.
S-Bahn (S8 und S85): Zwischen Treptower Park und Ostkreuz ist der Zugverkehr von ca. 22 Uhr bis zum 27. Juli, ca. 1.30 Uhr durchgehend unterbrochen. Fahrgäste können auf die Linien S41 und S42 ausweichen.
Demonstration – Am Freitag findet der Aufzug „Demonstration gegen mangelnde Kontrollen im Transportgewerbe sowie unfairen Wettbewerb, Wettbewerbsverzerrung und Dumping-Preise in diesem Segment“ mit etwa 500 Personen auf zwei Routen (1: Halenseestraße über Kurfürstendamm, Messedamm, Ernst-Reuter-Platz und Straße des 17. Juni; Route 2: Raststätte Michendorf A10 über Friedenstraße, Wilhelmstraße, Ebertstraße und Straße des 17. Juni) statt (8-18 Uhr). Unter dem Motto „Rettet die Veranstaltungsbranche“ demonstrieren etwa 800 Menschen ab der Alexanderstraße 3, über u.a. die Karl-Liebknecht-Straße und Friedrichstraße bis zum Bebelplatz (15-19.30 Uhr). Ein weiterer Aufzug zieht unter dem Motto „Protest für den Erhalt der Hagia Sophia als Unesco-Weltkulturerbe und gegen die Entscheidung des türkischen Staates, diese in eine Moschee umzufunktionieren“vom Breitscheidplatz über die Budapester Straße und Tiergartenstraße bis zur Türkischen Botschaft (17-20 Uhr). Für Samstag hat der Berliner CSD e.V. die „Ortsfeste Demonstration zum Christopher Street Day 2020 des Berliner CSD“ mit etwa 500 Teilnehmenden angemeldet (12-18 Uhr, Eisenacher Straße 4). Für mehr „Seenotrettung“ demonstrieren etwa 500 Personen von 14-17 Uhr in zwei Routen (1: Unter den Linden 78 über u.a Wilhelmstraße und Platz des 18. März bis zum Großen Stern; 2: Alt Moabit 140 (BMI) über Paulstraße und Spreeweg bis zum Großen Stern). Zum Thema „Frieden, Meinungsfreiheit und Demokratie“ gibt es eine Kundgebung mit etwa 700 Personen am Alexanderplatz 1 (14-22 Uhr). Der Demonstrationszug „Dyke March Berlin-Aufzug zur lesbischen Sichtbarkeit in Berlin“ zieht mit etwa 1000 Teilnehmenden vom Neptunbrunnen bis zum Platz des 18. März (15-19 Uhr). Die „Flint Pride Kundgebung für die Abschaffung rassistischer, sexistischer, transphober und homophoner Strukturen“ findet mit etwa 400 Teilnehmenden vor der Oya Bar in der Mariannenstraße statt (17-21 Uhr, angemeldet von Oya Kollektiv UG). Für mehr „Sexuelle und gesellschaftliche Diversität“ ziehen 300 Personen vom Kottbusser Tor über Sonnenallee und Flughafenstraße zum Hermannplatz (18-22 Uhr). Am Sonntag demonstrieren etwa 200 Menschen von 17.30 bis 19.30 Uhr unter dem Motto „Politische Situation in Bulgarien“ in der Mauerstraße 11 (vor der Bulgarischen Botschaft).
Gericht – Wegen Drogenhandels muss sich ein 36-Jähriger verantworten. In seiner Wohnung sowie in seinem Keller und seinem Auto seien 8,6 Kilogramm Cannabis, etwa fünf Kilo Amphetamin und über 1000 Ecstasy-Pillen gefunden worden (9 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 220).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Oliver Dunk (57), Journalist und Unternehmer / Ernst Elitz (79), ehem. Intendant des Deutschlandradios / Pierre Gerckens (82), ehem. Herausgeber des Tagesspiegels / Josef Heynert (44), Schauspieler / Gordon Lemm (43), SPD-Bezirksstadtrat in Marzahn-Hellersdorf / Carmen Nebel (64), Fernsehmoderatorin / „Monika Schreiber in Friedenau, die herzlichsten Geburstagsgrüße von Herbert und Heidi aus Moabit und bleib wie du bist!“ / Eric Schweitzer (55), ehem. Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer, ehem. Präsident der IHK Berlin / Samuel Tuia (34), Spieler bei den Recycling Volleys
Sonnabend – Bodo Dilg (49) / Shalin-Tanita Rogall (30), Schauspielerin und Synchronsprecherin / Moritz von Uslar (50), Journalist, Theaterautor und Schriftsteller / Angela Wenzel-Schwandt (71), „Alles Liebe und ganz viel Gesundheit für Dich, Du ,Exil-Berlinerin', da Du jetzt die Hälfte Deines Lebens schon im Ruhrpott lebst, aber Berlin immer im Herzen trägst! Dein Manni!“ / Santiago Ziesmer (67), Schauspieler und Synchronsprecher
Sonntag – Annika (30), „Happy Birthday, dance and have the time of your life, Mama.“ / Lothar Böhme (82), Maler / Sawsan Chebli (42), Politikerin (SPD), Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales / Maximilian Hecker (43), Musiker / „Mein liebes Kathrinchen, zu Deinem heutigen Geburtstag gratuliere ich Dir sehr herzlich und wünsche Dir für Dein neues Lebensjahr und Deine Zukunft alles alles Gute, Glück, Gesundheit und Zufriedenheit! Dein Dich sehr liebender Papa“ / Reinhild Schläwe (77), „Unvergessene Lesepatin an der Wilhelm-Hauff-Grundschule im Soldiner Kietz, an der Alfred-Brehm-Grundschule in Tegel-Süd und an der Grundschule in den Rollbergen in Waidmannslust“ / Cornelia Seibeld (45), für die CDU im AGH / „Unsere geliebte Frieda Lena Tews, erste Tochter unseres wg. vergessener Muttertage mehrfach enterbten Sohnes und unserer Lieblingsschwiegertochter – wird sieben Jahre alt! Wir gratulieren ganz dolle aus der Ferne! Oma Marion & Opa Kurt“
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben – Renate Bartetzko, * 25. Dezember 1927 / Fritz Fuhlert, * 26. Juni 1938 / Ursula Kögel, * 14. April 1937 / Hildegard Gertrud Luise Schnapauff, * 10. Februar 1929
Stolperstein – Paul Voß lebte in der Ritterstraße 33 in Kreuzberg und war Lithograph und Umdrucker. Er gehörte der SPD, 1916 der USPD an. Als Soldat im Baltikum schloss sich Voß der Lettischen KP an, 1926 bis 1929 war er Mitglied der KPdSU. Nach 1933 soll er zusammen mit seiner Frau Milda illegale Arbeit im Unterbezirk Berlin-Südost verrichtet haben. Voß wurde am 5. November 1937 verhaftet und im Oktober 1938 durch den 2. Senat des Volksgerichtshofes zu fünf Jahren Haft verurteilt. Er starb während der Haft im Zuchthaus Sonnenburg.
Encore
„Schauspieler dürfen wieder küssen“ ist heute die letzte, aber auch die schönste Meldung des Tages. Was wäre unter strengsten Corona-Bedingungen aus „Casablanca“ mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman geworden? Was aus „Biss zum Morgengrauen“ mit Kristen Stewart und Robert Pattinson? Aus „Dirty Dancing“ mit Jennifer Grey und Patrick Swayze, „Meine erste Liebe“ mit Macaulay Culkin und Anna Chlumsky, „Eyes Wide Shut“ mit Nicole Kidman und Tom Cruise, „Wie ein einziger Tag“ mit Ryan Gosling und Rachel McAdams, „Titanic“ mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet, „Brokeback Mountain“ mit Heath Ledger und Jake Gyllenhaal, „Frühstück bei Tiffany“ mit Audrey Hepburn und George Peppard? Und was aus „Susi und Strolch“? Ach, ach, ach… lieber gar nicht darüber nachdenken. Und Film ab (im Kopf).
Das letzte Wort hat heute Coco Chanel: „Es gibt eine Zeit für die Arbeit. Und es gibt eine Zeit für die Liebe. Mehr Zeit hat man nicht. Machen Sie was draus – morgen früh geht’s hier weiter.