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Kinder von St. Nikolaus feiern NikolausFriedensgebete in Berlin für israelische GeiselnBVG jagt hauptberuflich Kabeldiebe

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Da zieht’s einem glatt die Schuhe aus. Denn heute ist schon Nikolaus. Ein wenig Heiligmorgen steckt in der traditionellen Stiefel-Überraschung schon drin: Der heilige Nikolaus – im vierten Jahrhundert Bischof der einst römischen, heute türkischen Provinzhauptstadt Myra und gestorben an einem 6. Dezember – verschenkte seinen Reichtum an Arme und Bedürftige. Gerade schmack- und nahrhafte Nüsse bringen die Menschen seitdem durch die Winter. Die Geschichte des Teilens wird heute auch in der katholischen Kita St. Nikolaus in Wittenau verbreitet. „Ein Bischof wird den Kindern vom Abgeben an die Armen erzählen“, berichtet Kitaleiterin Raphaela Anders am Checkpoint-Telefon. Ihre Einrichtung gehört zur Kirche St. Nikolaus, die mit Glockenturm und Pergola den kleinen Kiez im Berliner Nordwesten prägt. Nachdem die Kinder ein Nikolauslied gesungen haben, erhalten sie eine gefüllte Socke. Darin natürlich: ein Schoko-Nikolaus. „Und Mandarinen“, ergänzt Raphaela Anders, „ein bisschen gesund soll es ja auch sein.“ Na, Gott sei Dank!

Der Krieg im Nahen Osten, ausgelöst durch den barbarischen Überfall der Terrororganisation Hamas auf Israel, zeigt die Brutalität von Menschen in einem kaum zu verarbeitenden Maße. Prekär ist dabei nicht nur die humanitäre Lage von knapp zwei Millionen Palästinensern angesichts der israelischen Verteidigungs-Offensive im Gazastreifen. Ebenfalls kaum erfassen lässt sich, wie quälend das Leid der von der Hamas entführten und gefolterten Geiseln ist, deren ungewisses Schicksal ihre Familien und Freunde auch in Deutschland bewegt.