es war mal wieder ein fulminanter Abend. Bereits zum vierten Mal brachte der Checkpoint gestern die „Berlin Revue“ auf die Bühne in den Stachelschweinen am Breitscheidplatz. Mit dabei diesmal: Der SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach. Was der gebürtige Hannoveraner zur Frage „Hertha oder Union“ zu sagen hatte, und warum er glaubt, den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner nicht nur im Tennis zu besiegen, können Sie hier nachlesen.
Eindrücke von einem Abend voller Emotionen, Musik und vielen Lachern gibt es hier:


Checkpoint-Erfinder Lorenz Maroldt präsentierte seine weltberühmte „Kiekste“-Show mit Leserbildern aus dem Checkpoint. „Ich habe geweint vor Lachen“, sagte eine Besucherin beim Hinausgehen.“ Auch die ehemalige Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Monika Herrmann (Grüne) schien sich prächtig zu amüsieren.
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Die Checkpoint-Band mit Stephan Wiehler (Gesang), Lorenz Maroldt (Bass), Kevin P. Hoffmann (Gitarre) und Anke Myrrhe (Saxophon).

Checkpoint-Autorin Jessica Gummersbach verlas zwischendurch Parlamentsanfragen – und (mehr oder weniger) aufschlussreiche Antworten des Senats.
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Rund 300 Menschen verfolgten die ausverkaufte Checkpoint-Show. Zum Berlin-Kenner des Monats quizzte sich André Wendt. Er brauchte zwar drei Joker (inklusive Lorenz Maroldt als Premium-Joker), durfte aber am Ende die Krone aufsetzen.
Die nächsten Shows am 13. November und 4. Dezember sind bereits ausverkauft. Wir melden uns bald mit neuen Terminen im nächsten Jahr. Ganz sicher ist: Als Checkpoint-Leser werden Sie es als Erste erfahren.
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Gern zur Revue gekommen wäre auch Kai Wegner, doch der befindet sich bekanntlich gerade in Namibia. Für seine Delegation gab es am Donnerstagvormittag gute Nachrichten: Die verloren gegangenen Koffer kamen endlich an. Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel konnte noch während des Besuchs des Windhoeker Polizeihauptquartiers endlich in ihre Uniform schlüpfen. So ausgestattet ging es anschließend zu einem Treffen mit Namibias Innenministerin Lucia Iipumbu. Für sie gabs vom Regierenden als Geschenk eine Bürotasse – natürlich von der Königlichen Porzellan-Manufaktur – überreicht mit den Worten „Ich hoffe, Sie können den einen oder anderen Tee daraus trinken.“
Einen eingeschenkt hat Wegner selbst aus der afrikanischen Ferne seinem Lieblings-Parteivorsitzenden und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der zuvor Migranten als „Problem im Stadtbild“ ausgemacht hatte. „Berlin ist eine vielfältige, internationale und weltoffene Stadt. Das wird sich immer auch im Stadtbild abbilden“, sagte der Regierende. Zwar gebe es in Berlin ein Problem mit Kriminalität und Müll. „Aber das kann man nicht an der Nationalität festmachen.“
Einmal auf Touren beim unionsinternen Streit gönnte sich Wegner später bei der Frage nach Deutschlands Start-up-Hauptstadt noch einen Seitenhieb auf Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU). War bestimmt mysteriös für die namibischen Studierenden, vor denen er die Rede hielt.
Wer kann sich Wohnen in Berlin noch leisten? Die, die die Stadt am Laufen halten, nicht mehr wirklich.
Eine exklusive Datenanalyse des Tagesspiegel Innovation Lab zeigt: Pflegekräfte, Lehrer, Busfahrerinnen – sie können auf dem Berliner Mietmarkt kaum noch mithalten. So kann sich eine Rettungssanitäterin mit 30 Prozent ihres typischen Nettogehalts in 59 Prozent der Kieze die Angebots-Kaltmieten für eine Single-Wohnung nicht mehr leisten. Für Pflegehelfer sind es sogar 67 Prozent.
Glücklich, wer schon lange da wohnt, wo er jetzt ist: Die Bestandsmieten liegen drastisch unter den neuen Angeboten. In Alt-Rixdorf in Neukölln zum Beispiel: Im Schnitt 378 Euro kalt im Bestand für 50 Quadratmeter, 1057 Euro im Schnitt bei Neuvermietung – mehr als doppelt so viel.
Dass sich das ändert? Nicht absehbar. In keiner der sieben größten deutschen Städte sind die Angebotsmieten seit 2013 stärker gestiegen als in Berlin, die Kurve geht auch 2025 weiter nach oben.
Mit unserem interaktiven Tool können Sie sehen, wo Sie sich Berlin von Ihrem Gehalt noch leisten können.
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Ku’damm, Funkturm, Schloss Charlottenburg: „Mehr Berlin geht nicht.“ Unter dem Slogan hat Charlottenburg-Wilmersdorf sich eine eigene Tourismusmarke verpasst und will so (noch) mehr Gäste in die City-West locken. Gesamtkosten für die Markenumgestaltung: 75.000 Euro.
Das Logo (der Schriftzug „ChaWi“ neben dem Funkturm) hat das Bezirksamt auf eine Mauer auf dem Teufelsberg sprühen lassen. Bürgermeisterin Kirstin Bauch (Grüne) sagt: „Unser Ziel ist ein nachhaltiger Qualitätstourismus, der zeigt: Charlottenburg-Wilmersdorf ist elegant, lebendig, klug, offen – und hat diesen Hauch West-Berliner-Coolness.“ Aha.
Bevor jetzt die anderen Bezirke neidisch werden: Wir helfen gern bei der Neupositionierung. Mit welchem Spruch und/oder Logo sollten die anderen Bezirke für sich werben? Schreiben Sie uns Ihre Ideen an checkpoint@tagesspiegel.de.

Mut in der U-Bahn: Die 24-jährige Studentin Katja Rumiantseva ist am Dienstag in der U6 in Wedding einem Mann entgegengetreten, der den Hitlergruß zeigte und einen Passagier rassistisch beleidigte. „Sie wissen, dass das ‘ne Straftat ist?“ hört man sie auf dem Video fragen, das sie nach dem Vorfall veröffentlicht hat (zu sehen hier auf Instagram). „Der hat Ihnen nix getan.“ Der Mann nennt sie unter anderem „Volksverräterin“ und ruft ihr, als sie aussteigt, „Sieg Heil!“ hinterher.
„Ich bin beschämt, wütend und traurig, dass sonst niemand was unternommen hat“, sagt Rumiantseva dem Checkpoint. „Auch nach dem Aussteigen ist keiner mehr zu mir gekommen.“ In Zeiten, in denen rassistische Gewalt zunehme, sei es wichtig, denen beizustehen, die es treffe, findet die Berlinerin mit deutsch-belarussischen Wurzeln. Sie hat den Vorfall inzwischen bei der Polizei angezeigt.
„Wir müssen zeigen, dass wir uns auch in Berlin nicht von den Rechten spalten lassen“, sagt sie. Mit Bezug auf die Aussagen des Bundeskanzlers findet sie: „Das Problem im Stadtbild sind nicht Migranten, sondern Nazis, die in der U-Bahn ungehindert Hitlergrüße machen können.“
Und noch ein paar Leseempfehlungen:
„Im Osten hagelt es Pleiten, eine nach der anderen“: Die AfD ist plötzlich Wahlverlierer – warum man das auch transportieren sollte.
Spanier verlassen Berlin: „Ich habe die Stadt damals idealisiert“
Alle Infos zur Anmeldung 2026: Das sind die begehrtesten Berliner Oberschulen – Bezirk für Bezirk.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Heute ist Richtfest beim „Berlin Modern“, dem teuersten Museum in der deutschen Geschichte. Tagesspiegel-Kolumnist Nikolaus Bernau findet: „Ein Skandal, der in keinerlei Hinsicht zu unserer Zeit passt.“ Hier geht’s zum Text.
Apropos Skandal: Nach dem ersten Mieten-Bußgeld-Entscheid gibt es hunderte Anzeigen gegen Vermieter – doch die Bezirke sind gelähmt.
Nicht der von den White Stripes: Der Jack White, der am Donnerstag in seinem Haus in Grunewald tot aufgefunden wurde, ist der legendäre deutscher Schlagerproduzent, der unter anderem für „Looking for Freedom“ verantwortlich ist. Der als Horst Nußbaum geborene wurde 85 Jahre alt und starb möglicherweise unter tragischen Umständen – nun ermittelt nun die Polizei.
Wenn Zeugen plötzlich Gedächtnisverlust erleiden. Bei der Polizei auskunftsfreudig, vor Gericht ganz still: Immer wieder werden in Deutschland Menschen bedroht, damit sie Angeklagte nicht belasten. Wie Banden, Clans und Rocker Adressen herausfinden und den Rechtsstaat untergraben – der große Tagesspiegel-Report.
Checkpoint-Leser Ulrich Stelzner hörte kürzlich auf der Fahrt mit dem vollen 85er-Bus an fast jeder Haltestelle aus dem Lautsprecher: „Treten Sie aus den Türbereichen! Das Blockieren der Türen kostet seit dem 1. Juni 50 Euro.“
Eine neue BVG-Durchsage? „Wir haben keine solche Ansage laufen“, dementiert eine Sprecherin und vermutet eine Live-Schalte vom Fahrersitz. Die Vertragsstrafe existiere, sei aber präventiv. „Es handelt sich ausdrücklich nicht um eine Maßnahme, um Fahrgäste systematisch zu belangen.“
Magere Ernte am Abgeordnetenhaus: Parlamentspräsidentin Cornelia Seibeld (CDU) und Andreas Otto (Grüne) haben an den parlamentseigenen Obstbäumen Äpfel gepflückt (Beweisfotos auf Instagram). Die Ausbeute: vier löchrige grüne Äpfel und ein roter Apfel. Hilft nur: Gärtner auf die vorderen Listenplätze.
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Vielleicht klappt’s mit dem Podcasten besser: Das Abgeordnetenhaus hat ein neues Audio-Format. In „Von Stadt zu Stadt“ spricht Parlamentspräsidentin Cornelia Seibeld (CDU) über Berlins Städtepartnerschaften (von denen es 19 gibt).
Gäste der ersten Folge „Berlin – Tel Aviv: Freundschaft unter Druck“ sind Israels Botschafter Ron Prosor und die Fotografin Sharon Adler. Windhoek dürfte bald folgen.
135 Jahre: Zu seinem sagenhaften Geburtstag eröffnet der Verein Kulturvolk – Freie Volksbühne Berlin heute um 18 Uhr eine Open-Air-Ausstellung – um und im Siegfried-Nestriepke-Haus in Mitte, Ruhrstraße 6. Im Garten und im Foyer wird die wechselhafte Geschichte des Arbeitertheaters vom wilhelminischen Kaiserreich bis in die Gegenwart nachgezeichnet.
Gepflegt gesiegt: Doran Mucha ist Berlins Lieblingspfleger. Der 43-jährige Niederländer von der Evangelischen Elisabeth Klinik wurde im Vorentscheid für den Wettbewerb „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ vom Verband der Privatversicherer unter mehr als 100 Kandidaten ausgewählt. „Vor allem die Arbeit in der Transgenderchirurgie liegt mir sehr am Herzen“, wird Mucha in der Mitteilung zitiert. „Es ist eine Ehre, sie in einem so wichtigen, intimen Prozess begleiten zu dürfen.“
Wenn sie ihren Kiez verlassen, reisen Berliner besonders bewusst. Das will das Buchungsportal Omio in einer bei YouGov in Auftrag gegeben Reisemarktanalyse herausgefunden haben.
32 Prozent meiden gezielt überfüllte Orte, ein Drittel kauft im Urlaub in lokalen Geschäften ein, 39 Prozent tauchen in die Kultur und Geschichte vor Ort ein. Da haben die Berliner die Nase vorn – sogar vor Bayern.
Wenn schon nicht blitzsauber, soll der Leopoldplatz wenigstens wieder strahlen: Der Bezirk Mitte will das raue Herz des Weddings „winterlich“ beleuchten und sucht eine Beleuchtungsfirma. Das Lichtermeer soll laut Bezirksamt nicht nur Stimmung schaffen, sondern auch das Sicherheitsgefühl stärken und mehr Menschen auf den Platz locken.
Opa und Enkel gesucht: Zum Thema Wehrpflicht suchen wir für ein Gespräch im Tagesspiegel einen Großvater, der nach West-Berlin kam, um sich dem Wehrdienst zu entziehen, und seinen Enkel oder seine Enkelin, der oder die nun zur Bundeswehr möchte. Haben Sie Lust mitzumachen? Kennen Sie jemanden? Melden Sie sich gern bei annett.heide@tagesspiegel.de.
Zitat
„Wenn ich mich jetzt entscheiden müsste, würde ich auf jeden Fall gerne in Berlin alt werden.“
Hertha-Kapitän Fabian Reese im Interview mit Robert Ide über verrückte Tore, lackierte Fingernägel und Männlichkeit im Fußball sowie seine auf Instagram ausgelebte Berlin-Liebe. Außerdem geht's um den Aufstieg, seinen Zwergpudel und Gesichtscreme. Das Interview (inklusive Video) finden Sie hier.
Stadtleben
Verlosung – Wer gerne Bier trinkt, könnte versucht sein, das perlende Cover dieses Buches abzulecken. Ja, es geht auf den 256 Seiten von „Gebrauchsanweisung für Bier“ um nichts anderes. Und auch bei der Lesung am Mittwoch (22.10.) nicht. Der Bestsellerautor Jaroslav Rudiš („Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen“) hat alle Sorten probiert: von Altbier über alkoholfrei und Stout bis Zwickel. Und hat Klöster und Brauereien, Biergärten und Pubs besucht und vermutlich seine Gesundheit riskiert. Wir verlosen 2x2 Karten! 20 Uhr, Pfefferberg Theater, regulär 19 Euro, Schönhauser Allee 176, U-Bhf Senefelderplatz
Essen & Trinken – Wer macht eigentlich die schönsten Teller in Berlin? Vielleicht Nicholas Hahn, der im „Cookies Cream“ seine ganze eigene Idee von Spitzenküche nur mit Gemüse verwirklicht. Etwa der fein ziselierte, gekringelte und abgeflämmte Rettich mit japanischer Ponzu-Sauce und Meerrettich, mit dem das Herbstmenü aktuell startet. Oder der zartgelbe Chicorée mit Nussbutter, bei dem Estragon und rotes Basilikum geschmacklich wie optisch für einen Kontrast sorgen. Alles so klar und aufgeräumt, und dabei noch kraftvoll und aromenstark (4 Gänge: 100 Euro). Auch besonders: die spannende alkoholfreie Getränkebegleitung. Di-Do 18.30-23 Uhr, Fr/Sa 17-23 Uhr, Behrenstraße 55, U-Bhf Unter den Linden
Noch hingehen – Einmal quer durchs Land, das war der Auftrag für die beiden Fotografen Philipp Czampiel und Maximilian Gödecke. 1.080 Kilometer, von Aachen bis Görlitz, zu Fuß. Der eine, aufgewachsen im Osten, lief nach Westen; der andere, aufgewachsen im Westen, in die Gegenrichtung. Ihre Bilder werfen Schlaglichter auf die gesellschaftliche Stimmung im Land, zeigen Begegnungen am Straßenrand, Misstrauen in Blicken, und auch weit geöffnete Türen. Unter dem schönen Titel „Walk good, be kind“ sind in der AFF Galerie noch bis 2.11. ihre Deutschlandbilder zu sehen. Sa/So 15–18 Uhr und nach Vereinbarung, Eintritt frei, Kochhannstraße 14, U-Bhf Frankfurter Tor
Berlinbesuch – Bis auf die Tauben kennt wahrscheinlich niemand jede Ecke dieser riesigen Stadt. Dieses Wochenende bietet sich eine schöne Gelegenheit, mal wieder in einen selten besuchten Bezirk zu flattern: die 37 kommunalen Galerien laden zu Rundgängen und Ausstellungseröffnungen ein, von Spandau bis Lichtenberg (bis So). Die jährliche Tradition bekommt dieses Mal durch die Überschrift „Aktionstage“ eine gewisse Dringlichkeit. Das ist absolut Absicht und soll auf die angespannte finanzielle Lage hinweisen; ein extra Kinder- und Jugendprogramm gibt es auch. Heute Abend wird zum Beispiel die Ausstellung „Louder, Taller, Uglier, Weirder. Learning from Weeds“ im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien eröffnet (17 Uhr), Mariannenplatz 2, Bushaltestelle Mariannenplatz
Grübelstoff – Familien mit (Schul-)Kindern starten ab morgen in die Herbstferien. Mal ehrlich, kommt es Ihnen nicht auch so vor, als hätten Sie die Koffer gerade erst ausgepackt? Und macht es Ihnen Kopfzerbrechen, dass Sie schon wieder 14 Tage lang die komplette Betreuung stemmen müssen? Oder freuen Sie sich ganz im Gegenteil sehr auf gemeinsame freie Tage?
Kiekste
Dieses spacige Bild verdanken wir Sabine Skott, die in der Panoramabar am Strausberger Platz am Glastisch stand. Weitere Werke gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – Nahverkehr – S-Bahn – S1, S2, S25 und S41/S42: Ab 22 Uhr bis Montag, 1.30 Uhr, ist der gesamte S-Bahnverkehr am Bahnhof Gesundbrunnen gesperrt. Betroffen sind die Abschnitte zwischen Nordbahnhof und Bornholmer Straße sowie zwischen Wedding und Schönhauser Allee. Ein Ersatzverkehr ist eingerichtet.
S75: Ab 22 Uhr bis 27.10. fahren keine Züge der Linie zwischen Springpfuhl und Warschauer Straße (außer im Nachtverkehr Fr/Sa & Sa/So).
Regionalverkehr – RE5: In den Nächten Fr/Sa und Sa/So, jeweils 22 bis 0.15 Uhr, enden/beginnen einzelne Züge abweichend in Berlin-Lichtenberg (zusätzlicher Halt). Die Halte in Hauptbahnhof, Potsdamer Platz und Südkreuz entfallen.
RE7: Von 21.15 bis 1.30 Uhr werden einzelne Züge von Wannsee über Gesundbrunnen (zusätzlicher Halt) bis Ostkreuz umgeleitet. Die Halte von Charlottenburg bis Ostbahnhof entfallen.
RB22: Von 20.15-0.45 Uhr werden mehrere Züge über Schönefeld (bei Berlin) (zusätzlicher Halt) umgeleitet. Der Halt in Flughafen BER entfällt.
Demonstration – Für heute sind 17 Demos angemeldet (Stand 16.10., 17 Uhr), u.a. „Sichere Schulwege für alle – Selbst und sicher auf dem Fahrrad zur Schule“: 50 Menschen, Ritterstraße 78, Lausitzer Platz, Rio-Reiser-Platz, Ritterstraße 78 (7.20-8 Uhr)
„Mehr Schutz für Opfer von Gewalt“: 20 Demonstrierende, Campact, Platz der Republik/Paul-Löbe-Allee (10-11.30 Uhr)
„Unser Kleiderschrank: Mode anders denken und erleben“: fünf Teilnehmende, Haus der Materialisierung, Alexanderplatz (15-18 Uhr)
„Wir demonstrieren für mehr Sicherheit auf den Hauptverkehrsstraßen für Fahrradfahrende“: 250 Protestierende, ADFC, Fehrbelliner Platz, Sachsendamm, Ostpreußendamm, Schloßstraße, Fehrbelliner Platz (17-20.30 Uhr)
Sonnabend – Angemeldet sind 31 Demos, u.a. „Europäischer Tag gegen Menschenhandel“: zehn Menschen, International Justice Mission, Kollwitzplatz (10-15 Uhr)
„Fridays For Future: A100 verhindern – Umnutzung des 16. Bauabschnitts“: 100 Demonstrierende, Fridays for Future Berlin, Invalidenpark, Straße des 17. Juni, Mehringdamm, Hatun-Sürücü-Brücke (12-14 Uhr)
„Das ENDE der Irrfahrt – wir eröffnen die (Auto)bahn für ALLE. Kein Weiterbau der A100! Umnutzung des 16. Abschnitts der A100! (...)“: 500 Teilnehmende, Bündnis A100 wegbassen, Ziegrastraße/Sonnenallee, A 100 (in Sichtweite der Brücke Dieselstraße) (13-19 Uhr)
Sonntag – Angemeldet sind zehn Demos, u.a. „Mahnwache gegen den Faschismus“: 100 Menschen, Platz der Märzrevolution (0-24 Uhr)
„Hilfe in der Ukraine“: vier Teilnehmende, Pariser Platz 1 (13-20 Uhr)
„Alle(s) fürs FamoX – Keine Kürzungen bei Öffnungszeiten und Angeboten!“: 250 Demonstrierende, Scharnweberstraße 23 (15-18 Uhr)
Gericht – Wegen Drogengeschäften im großen Stil wird vier Männern im Alter von 37 bis 46 Jahren der Prozess gemacht. Sie sollen von Januar bis Juni 2020 in mehreren Fällen unter Verwendung des Krypto-Messengerdienstes „Encrochat“ mit Cannabis und Kokain im Kilogrammbereich gehandelt haben. Die Anklage geht von Taterlösen in Höhe von rund 3,8 Millionen Euro aus (9 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal A701).
Universität – Noch bis Ende des Monats läuft die Preisträger:innen-Ausstellung des Wolfram Beck Preises für Bildhauerei. Die Auszeichnung wurde dieses Jahr zum ersten Mal ausgelobt und ging an drei Studierende der Universität der Künste: Sarah Ama Duah, Sophia Hallmann und Oliver Wellmann (bis 30.10.). Eintritt frei, Do-Sa 12 bis 18 Uhr, Hohenzollerndamm 21
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Christian Brückner (82), Synchronsprecher, Stimme von Robert De Niro, Interpret vieler Hörbücher / Derya Çağlar (43), Politikerin (SPD), MdA / „Die ewig junge Sylvia Grewatsch feiert Geburtstag, nicht eckig nicht rund nicht oval, nur eine Zahl (41 hexadezimal) Felix, Marco und Wilfried gratulieren dir von ganzem Herzen und freuen sich auf das Zusammensein.“ / „Patrick Haericke ist 30. Lieber Patrick, bleib weiter geistig aktiv und gesund. Oma und Opawoelfchen“ / Uwe Kolbe (68), Schriftsteller und Übersetzer („Heimliche Feste“), 2022 war er Mitgründer des PEN Berlin / „Die Herzschrittmacher feiern heute ihren tiefsten Bass Reinhard ‚Reini‘ L. in den höchsten Tönen!“ / Matthias Matschke (57), Schauspieler („Soloalbum“, im „Ladykracher“-Ensemble), auch Volksbühne & Schaubühne
Sonnabend – Iris Hanika (63), Schriftstellerin, ihr Roman „Echos Kammern“ spielt je zur Hälfte in New York und Berlin, dafür 2021 Preis der Leipziger Buchmesse / Robert Harting (41), Olympiasieger im Diskuswurf sowie mehrmaliger Weltmeister, trainierte beim SCC Berlin / Pola Roy (eig. Sebastian Roy, 50), ehem. Schlagzeuger der Band „Wir sind Helden“
Sonntag – „Ein sonntägliches Ständchen aller Herzschrittmacher für unsere Sopranistin EDDA H. mit Dank für ihre vorausschauende Planung!“ / „Liebe Miss Sophie Helga, wir wünschen Dir, Checkpoint-Fan der 1. Stunde, alles Liebe und Gesundheit zu Deinem 90.! Wir wären gern dabei gewesen! Liebe Grüße aus Aachen BJB“ / Lothar Heinke (91), früher Tagesspiegel-Redakteur, „Eisern!“ / „Kiaro Kuhse wird heute 5 Jahre! Herzliche Glückwünsche von der Omiausberlin“ / Charleen Niesler (28), Fußballprofi, bis vor Kurzem Verteidigerin bei Union, jetzt Türkiyemspor Berlin / Lauro Pichiri (21), Handballprofi, Rückraumspieler bei den Füchsen / „Unser Raoul wird 66 – und damit ‚fängt das Leben an‘. Allerbeste Glückwünsche vom Teutoburger- zum Grune-Wald von den Teutolinos.“ / Max Simonischek (43), Schauspieler, zeitweise im Ensemble des Maxim-Gorki-Theaters, in „Stiller“ (ab 30.10. im Kino) spielt er den Staatsanwalt Rolf Rehberg
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Dieter Ballwanz, * 31. Mai 1942, verstorben am 26. September 2025 / Prof. Dr. Hans Wolfgang Helfrich, * 26. März 1932, verstorben am 28. September 2025 / Oliver Schwedes (geb. Schöller), * 4. Juni 1967, verstorben am 24. September 2025 / Marianne Seiring, * 21. Januar 1935, verstorben am 3. Oktober 2025
Stolperstein – Sara Frieda Raphaelson (*1899) arbeitete nach einer Schneiderlehre in verschiedenen Modeateliers. Am 18. Oktober 1941 begannen die ersten systematischen Deportationen aus Berlin, Frieda wurde mit einem ersten Transport vom Güterbahnhof Grunewald, Gleis 17, aus ins Ghetto Litzmannstadt deportiert. Am 9. Mai 1942 wurde sie in Chelmno von den Nazis ermordet. Am „Mahnmal Gleis 17“ wird jährlich um den 18. Oktober an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden und Jüdinnen aus Berlin gedacht. An Sara Frieda Raphaelson erinnert ein Stolperstein in der Augsburger Straße 42-44 in Charlottenburg.
Encore
Die Berlin-Redaktion des Tagesspiegels verlor gestern mitten am Nachmittag kurz den Verstand. Der Grund: Aufnahmen, wie das neugeborene Flusspferd im Zoo neben Mama im Wasser planscht, an ihr rumschnuffelt und mit den Öhrchen wedelt.
Seelen-Wellness. Happy Freitag!
Happy gemacht haben uns gestern: Alexander Fröhlich, Sönke Matschurek, Christoph Papenhausen und Valentin Petri (Recherche & Hinweise). Das Stadtleben hat Antje Scherer erforscht, zum Frühdienst kam pünktlich Paula Hitzemann angeschwommen. Morgen begleitet Sie hier Jessica Gummersbach ins Wochenende.
Bis bald!
