wir starten heute mit einem Blick in die Welt von Donald Trump. Der hat gestern Abend verkündet, dass beim Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland entstanden sei. Und während sich die Experten der Welt nun wieder in Trump-Interpretationen übertreffen, fragen wir mal bei den direkt Betroffenen in Berlin nach.
Wie bitte? Berlin? Aber sicher doch! Hier gibt es nicht nur arktische Analogien, sondern auch herrlichen Humor. Unsere Anfrage beim Kleingartenverein Grönland e.V. am Volkspark Prenzlauer Berg haben der Vorstandsvorsitzende Nils Gruske und seine Frau Daniela Meyer umgehend beantwortet. Die Lage ist schließlich ernst und vor allem dringend. Aber lesen Sie selbst.
Haben Sie bereits eine Anfrage von Trump erhalten?
„Bislang nicht. Aber wir rechnen im Grunde täglich mit der Landung der Air Force One unter unserer 120 Jahre alten Kastanie. Wir haben schließlich neben seltenen Erden reichlich weitere Bodenschätze zu bieten. Und bei uns muss man nicht mal tief danach graben. Einmal das Kartoffelbeet jäten reicht, um einen Haufen Altmetall, historische Ofenrohre, angelaufene Silberlöffel und diverse Schrauben und Nägel sein Eigen nennen zu dürfen. Unser Grönland liegt schließlich direkt neben dem Volkspark Prenzlauer Berg, einem Schuttberg aus der Nachkriegszeit, auf dem man auch sehr schön eine US-Flagge hissen könnte.“
Würden Sie sich auf einen Deal einlassen?
„Zur Rettung der NATO würden wir Herrn Trump Grönland ganz selbstlos überlassen – für eine Milliarde US-Dollar. Und wir erhalten im Gegenzug natürlich nichts Geringeres als den Friedensnobelpreis. Ist ja klar! Den stellen wir dann gut sichtbar im Vereinsheim direkt neben dem Pokal der letzten Boule-Meisterschaft aus und erklären ihn zum Gemeinschaftseigentum aller Grönländer*innen – mit Gendersternchen! Ach ja, zudem muss noch gesichert sein, dass die Artenvielfalt erhalten bleibt und keine Mauer gebaut wird. Auch die im 20. Jahrhundert aus den USA bei uns eingewanderten Waschbären dürften nicht ausgewiesen werden.“
Dürfte Trump bei Ihnen eine Parzelle mieten?
„Grundsätzlich ist bei uns jede*r willkommen – aber er müsste natürlich erstmal für mindestens zehn Jahre auf die Warteliste. Sehr, sehr schade. Aber Kleingärten sind eben gefragt und niemand wird bevorzugt. Ein Prinzip, das Herr Trump nicht kennt, aber wir erklären es ihm gerne, wenn er in die Gartensprechstunde kommt. Zudem darf er nur unter Einhaltung unserer Werte mitgärtnern. Das heißt: (Bio-)Diversität, keine Monokultur!“
In Berlin ist die Welt eben noch in Ordnung.
Wir bleiben noch etwas im Grünen …
Neueste Entscheidung bei Olympia: Nach Checkpoint-Informationen wurde für das Beteiligungsverfahren und die Marketingkampagne das landeseigene Unternehmen „Grün Berlin“ mit seinen Partneragenturen beauftragt. Berlins Olympiakoordinator Kaweh Niroomand bestätigte das dem Checkpoint am Abend und sagte, ausschlaggebend sei die große Erfahrung und vorhandene Expertise von „Grün Berlin“ bei Beteiligungsverfahren gewesen. Damit beides gut aufeinander abgestimmt werden kann, habe man sich auch bei der Marketingkampagne für „Grün Berlin“ und ihre Marketingagentur entschieden. Alle anderen Agenturen treten im Konjunktiv an: Dabei sein wäre alles gewesen.
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Die Brüder Lucas und Arthur Jussen haben mit ihrem lässigen Auftreten und der vollendeten Harmonie ihres Spiels das Genre des Klavierduos neu belebt. Nun geben Sie Ihr Debüt bei den Berliner Philharmonikern und Michael Sanderling dirigiert. Zu hören sind unter anderem Mozarts brillantes Konzert für zwei Klaviere und das Erste Klavierquartett von Brahms in der opulenten Orchesterfassung von Schönberg.
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Schön, dass Sie dabei sind! Sie gehören zu inzwischen rund 195.000 Checkpoint-Leserinnen und -Lesern.Damit Sie sich auch in Zukunft bei uns wohlfühlen, würden wir gern wissen: Welche Themen finden Sie gut? Welche Rubriken schätzen Sie besonders? Was wünschen Sie sich häufiger? Und was kann weg? Wir sind sehr gespannt auf Ihre Meinung – hier geht’s zur Umfrage (dauert nur ein paar Minuten).
Aus gegebenem Anlass gibt’s hier heute Märchen aus dem Münsterland – denn die neueste Erklärung des CDU-Kreisverbands Borken für die merkwürdige 20.000-Euro-Zuwendung an den Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf (CP v. 20.1.) ist einfach zu fantastisch, um wahr zu sein. Wie der Kreisgeschäftsführer den direkten Geldfluss nach Berlin (und damit zu Lukas Krieger) begründet, lesen Sie heute in der Checkpoint-Vollversion.
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Nun aber zu den wirklich wichtigen Fragen: „Was macht der Esel auf der Bühne?“ Das möchte der Grünen-Abgeordnete Stefan Taschner via schriftlicher Anfrage wissen. Hintergrund ist die Inszenierung „PROPRIETÀ PRIVATA: Die Influencer Gottes kommen!“ an der Volksbühne (wo sonst?), bei der Esel-Dame Gretchen einen dreiminütigen Auftritt hat. Die tierschutzrechtlichen Vorgaben würden eingehalten, antwortet die Kulturverwaltung, der Esel sei ein „zulässiges künstlerisches Mittel“. Man sehe keine Notwendigkeit, Gretchen durch eine Tier-Attrappe zu ersetzen.
Für die Volksbühne ohnehin keine Option: „Im Rahmen dieser Produktion macht insbesondere der historische Rückbezug auf Franz von Assisis erstes Krippenspiel mit echten Tieren (1223 im umbrischen Greccio) die Realpräsenz eines Mensch-Tier-Gesprächs auf der Bühne künstlerisch unabdingbar“, schreibt sie. Und: „Die Ernsthaftigkeit dieser Szene erfordert einen lebenden Esel. Eine Attrappe hebt die Ernsthaftigkeit auf und wirkt albern.“ Was wohl Gretchen dazu sagt?
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Wir bleiben bei innovativen Geschäftsideen: „Wenn Sie aufwachen, ist schon wieder ein neues Start-up gegründet worden“, schreibt Johanna Rupp, Sprecherin der Wirtschaftsverwaltung, auf Checkpoint-Anfrage und weist damit Zweifel am Status der Hauptstadt als Gründermetropole zurück. Hintergrund ist eine Studie von Ernst & Young. Demnach sammelten bayerische Start-ups im vergangenen Jahrrund 600 Millionen Euromehr Wagniskapital ein als Berliner. Bereits 2024 lag der Freistaat knapp vor der Hauptstadt. Ernst & Young spricht gar von einer „Wachablösung“.
Rupp hält wachsam dagegen: Entscheidend sei, wo Ideen entstünden – und dort sähen Investoren Berlin „ganz klar vorn“. Tatsächlich wurden hier 2025 insgesamt 218 Deals abgeschlossen, 70 mehr als in Bayern. Bei Neugründungen liegen wir ebenfalls weiter vorn. Rupps Fazit: „Auch wenn in München an vielen Stellen die Sonne scheint, ist in Berlin immer noch Sonne satt.“ Amen.

Eher frostig, dafür äußerst herzlich war der Auftakt des neuen Lauftreffs „Women Who Run in the Dark“ vom Tagesspiegel in Kooperation mit SCC Events. Rund 30 Frauen trauten sich bei Minusgraden auf die Strecke vom Tauentzien einmal um den großen Stern. Der Tiergarten blieb links im Dunkeln liegen, während sich die Gruppe bestens gelaunt bei Musik lieber auf den beleuchteten Hauptstraßen bewegte. „Die Strecke war ein bisschen ampellastig“, sagte SCC-Trainerin Angie, die mit ihren Kolleginnen die Läuferinnen sicher durch die vereisten Schneereste führte, aber so blieb mehr Zeit für Austausch untereinander. „Danke für die Initiative“, sagte Natalie, 49, aus Charlottenburg. „Im Leben wäre ich heute nicht laufen gegangen: zu kalt, zu dunkel, zu spät … aber so macht das riesengroßen Spaß.“
Nächste Woche geht’s weiter im Gleisdreieckpark, die Anmeldung startet heute.

Die neue Laufgruppe „Women Who Run in the Dark“ vom Tagesspiegel in Kooperation mit SCC Events ist gestern Abend gestartet. Foto: Inga Hofmann
Und noch ein paar Leseempfehlungen:
Mehr Stunden, mehr Quereinsteiger: So rechnet Berlins Bildungssenatorin den Lehrkräftemangel schön
Zweifel an Berliner Projekten gegen Antisemitismus: 2,6 Millionen Euro vom Land – doch wofür eigentlich?
„House of Cards“ der Berliner Zahnärzte: Das große Bangen vor der Präsidentenwahl
„Fans des London Eye werden entzückt sein“: In Kreuzberg soll ein riesiges Holzhochhaus mit Aussicht und Wellness-Oase entstehen
Telegramm
Für VBKI-Präsident Markus Voigt (hört nach 15 Jahren im Amt Ende des Jahres auf) wird ein Nachfolger gesucht – oder ist er vielleicht schon gefunden? Wir hätten da einen Vorschlag: Wie wär’s mit dem Unternehmer Harald Christ? Ach was, Vorschlag: Wir wetten einfach mal drauf! Wer hält dagegen?
Nicht zu verwechseln mit Harry Styles, dessen Fans ihn bekanntlich durch halb Berlin verfolgen (und das nicht nur beim Marathon). Styles-Ultra Ann-Kathrin Hipp gehörte gestern zu den ersten zehn Menschen in Deutschland, die die neue Single hören durften. Und meint nicht nur, gewisse Berghain-Vibes entdeckt zu haben, sondern auch eine Referenz auf den Berliner Koalitionsvertrag. Die zentrale Textzeile „We belong together“ erinnert ganz eindeutig an den Satz der Präambel: „Wir schaffen Zusammenhalt und mehr Gemeinsamkeit.“ Klingt nur besser.
Und damit zurück zum Sport. Gute Vorsätze halten maximal drei Tage? Von wegen: Die App „Urban Sports“ verzeichnete in den ersten 15 Tagen des Jahres 23 Prozent mehr Check-ins als im Vorjahreszeitraum. Damit sei Berlin europaweit die aktivste Stadt, schreibt eine Sprecherin des Unternehmens auf Checkpoint-Anfrage. Besonders gefragt: Fitness, Yoga, Indoor-Cycling und Pilates.
Kann das Zufall sein? Am Dienstag mahnten wir im Checkpoint mehr Pflege für die bezirklichen Gebäude in Neukölln an. Wenige Stunden später sucht der Bezirk per Ausschreibung einen Dienstleister für die Reinigung von diversen Gebäuden. Gern geschehen.
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Gefunden wurden derweil neue Betreiber für die legendäre Mokka-Milch-Eisbar an der Karl-Marx-Allee. Die Wiedereröffnung mit Café, Bar, Restaurant, Kunst und Musik ist im Frühjahr geplant.
Von einer abenteuerlichen U-Bahn-Odyssee berichtet ein Fahrgast auf Reddit: Vom Kottbusser Tor bis zur Krummen Lanke ist er (baustellenbedingt) fünfmal umgestiegen. Sein Handy-Akku war leer, die BVG-App unerreichbar, daher verließ er sich auf Schilder: U1 bis Gleisdreieck, U2 bis Wittenbergplatz, Ersatzverkehr zur Spichernstraße, U9 bis Berliner Straße, U7 bis Fehrbelliner Platz und U3 bis Krumme Lanke. Vielleicht arbeitet da jemand an einem neuen U-Bahn-Quartett?
Dann lieber Radfahren? Nicht mehr mit Nextbike. Das Sharing-Unternehmen muss alle Leihräder von Berlins Straßen entfernen, weil es keine Sondernutzungserlaubnis hat. Hartes Pflaster.
Also doch lieber wieder auf die Schiene. Die schlechte Nachricht: Hier bleibt es noch länger vermüllt. Die Bahn scheiterte kürzlich daran, einen gebrauchten Schienenstaubsauger umzubauen. Die gute Nachricht: Nun wird ein neuer Zug gekauft. Name: Schlucki 3.0 (kein Witz).
Einst waren Kita-Plätze begehrt wie bezahlbare 3-Zimmer-Wohnungen, inzwischen müssen einige Einrichtungen um Kinder werben. Die Kita „Mariendorfer Teddys“ in Tempelhof jedenfalls lädt am Samstag zum Tag der offenen Tür und lockt mit bilingualer Erziehung in Deutsch und Spanisch und MINT-Pädagogik. Es kommentiert Bushido: „Zeiten ändern dich.“
Apropos: Jahrelang hatte der Rapper sich mit seinem ehemaligen Manager Arafat Abou-Chaker vor Gericht gestritten, jetzt gibt’s die Entscheidung: Der Clanchef muss 1,78 Millionen Euro plus Zinsen an Bushido zurückzahlen. Der Vertrag, der Abou-Chaker 30 Prozent von fast allen Einnahmen Bushidos zusicherte, war laut Kammergericht „sittenwidrig“.
Schnäppchen können Sie heute im Auktionshaus Beier machen: Die BVG versteigert Fundsachen, darunter Schmuck, Uhren, Kleidung, Fahrräder und Fotoapparate. 10 Uhr geht’s los.
Zeitgleich gibt’s am Neuköllner Rathaus kostenlose Kartoffeln: Bis 14 Uhr werden zwei Tonnen verteilt. Die Knollen wurden aus einer stornierten Riesenbestellung eines sächsischen Landwirtschaftsbetriebs gerettet und wären sonst vernichtet worden.
Und noch ein letzter Wunsch: Kollege Karl Grünberg schreibt seit Jahren für uns Nachrufe auf normale Berlinerinnen und Berliner. Zuletzt auf Frank Steffen Dittrich, die große Liebe von Francesco. Frank ist auf dem Alten St.-Matthäus-Friedhof begraben – bislang ohne Grabstein, den sich Francesco nicht leisten konnte. Kosten: 2300 Euro. Karl Grünberg sammelt nun Spenden. „Das wäre ein Wunder, wenn das passieren würde“, sagte Francesco. Kriegen wir hin, oder? Hier geht’s zur Kampagne.
Zitat
„Die Reparaturarbeiten an der Strecke zwischen Gesundbrunnen und Nordbahnhof konnten zügiger abgeschlossen werden als ursprünglich geplant.“
Mitteilung der S-Bahn Berlin. Die Täter hatten Kabelstränge entlang der Gleise in Höhe des Bahnhofs Humboldthain durchtrennt. Dabei hatten sie es wohl auf Kupfer abgesehen und flohen, nachdem sie bemerkt hatten, dass es sich um Glasfaserkabel handelte.
Kiekste
Zwischen Neukölln und Treptow: Eine Botschaft, die wir uns alle mehr zu Herzen nehmen sollten. Gesehen von Checkpoint-Leserin Sabine Skott in der Treptower Straße. Vielen Dank! Schicken auch Sie uns Ihre Berlin-Momente an checkpoint@tagesspiegel.de und nehmen an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Marianne Birthler (78), Grünen-Politikerin, Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (2000-2011) / Stephan Erfurt (68), Fotograf, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender von C/O Berlin / „Fabian Fritz (70), seit Jahrzehnten in Berlin beheimatete österreichische Prominenz – nahm 1985 am Berlin-Marathon teil und blieb“ / Merlin Rose (33), Schauspieler („Das Boot“, „Haus aus Glas“) / Angela Winkler (82), Schauspielerin („Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, „Die Blechtrommel“, „Dark“)
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn oder der Lieblingskollegin zum Geburtstag, den Großeltern zum Hochzeitstag oder einem Sportverein zum Jubiläum im Checkpoint gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de. +++
Stolperstein – Franz Streit (*1898) arbeitete als Landarbeiter, Sattler und später als Fernmeldetechniker. Als Mitglied der KPD leistete er Widerstand gegen die Nazis, unterstützte und versteckte jüdische Bürger und arbeitete ab 1943 mit Gustav Wegener aus der Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation zusammen. Im Juli 1944 verhaftet, wurde er im Dezember zum Tode verurteilt und am 22. Januar 1945 im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet. Ein Stolperstein in der Taunusstraße 4 in Friedenau erinnert an ihn.
Encore
Grüne Woche ist nur einmal im Jahr, Häppchen aus (fast) allen Bundesländern gibt’s hier täglich: Zum 100. Jubiläum der Messe stellen wir regionale Spezialitäten vor – und sagen, wo Sie sie probieren können. Heute: Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
Halloren-Kugeln, Salzwedeler Baumkuchen und Harzer Käse: Viele Spezialitäten aus Sachsen-Anhalt gibt’s im gut sortierten Supermarkt. Wer es deftiger mag, greift zu bewährten DDR-Klassikern: Beamtenstippe wird etwa im „Tresentreff“ in Wilmersdorf serviert. Und dazu: Griebenschmalz-Stullen und Futschi.
Bei rund 1945 Kilometern Küste muss es in Mecklenburg-Vorpommern natürlich Fisch sein. Ausgezeichnete Backfischbrötchen und „Usedomer Matjes nach Hausfrauenart“ gibt’s etwa auf dem Fischmarkt in Pankow – der Fang stammt insbesondere aus Mecklenburg.
Fangfrische Recherchen, Texte und Hinweise haben Anne Roggensack, Hans-Hermann Kotte, Christoph Papenhausen und Valentin Petri an Land gezogen, die Tipps im Stadtleben hat Antje Scherer gefischt. Clara Kreuzberg (Produktion) hat am frühen Morgen die Netze eingeholt. Morgen springen Christian Latz und Valentin Petri für Sie ins kalte Wasser.
Bis bald!
Ihre
Anke Myrrhe
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