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Nächste schwere Justizpanne im Fall HildmannNeukölln bekommt erste HochschuleÄltester Antiquar Berlins hört auf

etwas Warmes braucht der Mensch – und in diesem Winter besonders viel Wärme. Nun, da Russlands Energiekrieg ukrainische Kraftwerke zerstört und die deutsche Energieversorgung empfindlich stört, reichen warme Gedanken umeinander ebenso wenig aus wie in Briefe verpackte Machtworte eines stets bis zum letzten Moment zögernden Bundeskanzlers. Es ist an der Zeit, sich in nicht allzu ferner Zukunft von der Fernwärme von Diktatoren abzukoppeln – am besten durch Nahwärme aus und für Berlin.

Wie mit Energie neue Energie gewonnen werden kann, zeigen Anwohnerinnen und Anwohner der Siedlung Eichkamp. Sie gründen jetzt eine Genossenschaft, die den Kiez bald ohne Gas und Öl versorgen will – durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe auf einem nahe gelegenen Parkplatz, die Verfeuerung kleingehäckselter Holzabfälle sowie Solarzellen auf den Dächern. „Wir möchten das Quartier enkeltauglich machen“, sagt der Zahnarzt Stefan Günther. „Denn unsere Kinder und Enkel würden Nahwärme wählen.“ Ab 2025 soll die neue Energie fließen (Details hier) – klimaneutral und ganz aus der Nähe. So werden auch Herzen gewärmt.

Wir fahren raus aufs Land. Denn für die eigene Gesundheit und das Wohlergehen unserer Umwelt gibt es kaum Besseres, als im Dreck von Mutter und Vater Erde zu wühlen. Ganz gekonnt macht das der Brandenburger Bauer Benedikt Bösel, der zu Deutschlands „Landwirt des Jahres“ gewählt worden ist und in Berlin ausgezeichnet wurde. Der ausgebildete Investmentbanker übernahm den elterlichen Naturhof in Alt Madlitz und gestaltet ihn nun noch naturgerechter um.

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