Mein Wochenende mit
Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.
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„Dass er eine sehr schöne Grabung vorgenommen habe, komplimentierte ich einen Keiler aus der Nachbarschaft, der sich mit seinen Hauern in meinem Vorgarten verhauen hatte. Zustimmend nickend versenkte er sein Haupt im stolzen Doppelkinn. Ein Hobbyist, keine Frage, das verriet sein Duktus auf den ersten Blick. Das Ganze aber hatte durchaus Potenzial, dachte ich, sein Stil war interessant. Dass ich die Situation diplomatisch löste, war zudem auch dem Umstand geschuldet, dass Chantal, die werte Sau von Nebenan, und ich, beschlossen hatten, unser beider benachbarte Vorgärten gemeinsam umzugestalten. Allein, einfach so Erde hin und her zu schieben, bis es hübsch aussah, das schien uns beiden zu banal. Uns fehlte eine Idee – und diese Neugestaltung, die hatte was. Ich bat also auch Chantal, ein Auge drauf zu werfen – sie war in höchstem Maße entzückt. Wo er denn so zu graben gelernt habe, fragte sie den Keiler. In Grumsin, im alten Buchenurwald, erwiderte er, mache man das so. Da komme er her. Und dass alles, was er tue, als original Grumsiner Keiler, als Unesco Weltnaturerbe geschützt sei – er sei nämlich sogar selbst Teil des Erbes, wie der ganze Landstrich, dem er angehöre. Chantal und ich tauschten verständige Blicke aus, Weltnaturerbe – das hatte was! Ob er nicht auch Chantals Garten im gleichen Stil umgraben könne, fragten wir ihn. Das tat er dann mit größtem Vergnügen. Inspiriertes Vergnügen empfehle ich auch Ihnen – zum Beispiel im Grumsiner Buchenwald. Und mich empfehle ich, mit freundlichen Grunzen“.