Mein Wochenende mit
Katharine Mehrling ist Sängerin und Schauspielerin, die von Jazz bis Chanson alles singen kann und in der Coronazeit eine ziemlich gute, vegane Köchin geworden ist. (Foto: Yan Revazov)
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Katharine Mehrling ist Sängerin und Schauspielerin, die von Jazz bis Chanson alles singen kann und in der Coronazeit eine ziemlich gute, vegane Köchin geworden ist. (Foto: Yan Revazov)
„Eigentlich hätte ich an diesem Wochenende mit meinen acht Musikern auf der Bühne im Tipi am Kanzleramt gestanden. Insgesamt 14 Konzerte waren im Mai geplant, im Herbst versuchen wir zumindest drei Konzerte nachzuholen. Mein Herzblut und meine Kreativität versuche ich nun in andere Projekte fließen zu lassen. Am Sonntag gehe ich ins Studio, um Lieder für ein neues Album aufzunehmen. Außerdem bin ich gerade dabei, mein eigenes Label zu gründen: MEHRlingMUSIK. Zur Zeit höre ich viel Musik und alles durcheinander. Passend: „I will survive“ von Gloria Gaynor. Laut aufdrehen und dazu in der Wohnung tanzen. Tut gut. Lieder von Rio Reiser, Georg Kreisler und viel Jazz. Beim Ausmisten habe ich alte Aufnahmen gefunden von Liedern, die ich vor vielen Jahren geschrieben habe. Lustig und rührend zugleich. Zur Inspiration schau ich gern Arte: Portraits über Leonhard Cohen oder Francoise Hardy. Tanztheater, alte Filme – großartig! „Berlin 1945“, ein Film von Volker Heise, ist ein beeindruckendes Zeitdokument, für das man sich ein paar Stunden Zeit nehmen sollte, auch um die Bilder und die originalen Filmausschnitte, die zu unserer Geschichte gehören, zu verarbeiten. Mein kleines Konzert mit Barrie Kosky mit der wundervollen Musik von Kurt Weill in der leeren Komischen Oper ist noch bis zum 15. Mai online zu sehen. Ich freu mich auf den Tag, an dem wir die Kultur wieder leben und feiern können – und das mehr denn je.“