Mein Wochenende mit
Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.
Für mich sind es Eicheln, für andere Kürbisse: echte Trüffelstücke auf dem Speiseplan. Pünktlich zum Wetterumschwung sind auch die formenreichen Beerengewächse in Brandenburg reif. Mir macht das Wetter ja nix, im Gegenteil, da kräuseln sich meine Borsten so schön. Aber zurück zum Kürbis: Wer den mal in allen Formen und Farben sehen und kosten möchte, fährt am besten nach Linum auf den Rixmanns Hof. Über 100 Sorten werden hier angebaut und im Hofladen feilgeboten. Dazu allerhand frisches Gemüse, darunter 38 verschiedene Sorten Tomaten (sogar grün gestreifte). Was man aus Butternut- und Spaghetti-Kürbis alles machen kann, verrät Sabine Schwalm auf der Website. Im Laden gibt es außerdem hausgemachte Marmeladen, Gelees, Sirups, Liköre, Chutneys, Essige und Öle. Vis-à-vis in der Storchenklause stehen Acorn-Kürbis-Puffer auf dem Speiseplan. Einziges Manko: die Lautstärke! Seit letzter Woche rasten um Linum wieder die Kraniche auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Die machen Krach die ganze Nacht – ohrenbetäubend!
Zeichnung: Naomi Fearn, Idee: Susanne Leimstoll, Text: Stefanie Golla