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Leseempfehlungen
„Ich habe den Eindruck, dass wir in Deutschland lieber gut bekannte oder leicht einschätzbare Scheinprobleme lösen möchten als neue, wirklich existierende“, so Sascha Lobo im Gesprächmit Tagesspiegel-Kulturredakteur Gerrit Bartels. In seinem neuen Buch „Realitätsschock“ geht es um die Digitale Sphäre – und damit in gewisser Weise um alles. Vielleicht versucht Lobo genau das zu vermitteln: dass die digitale Sphäre eben keine Sphäre außerhalb der Wirklichkeit ist, die politisch weiter auf einem Abstellgleis bleiben kann, sondern sie alles durchzieht und verändert, was sie berührt.
Anders als in mancher Staatstheorie, in der die Nachahmung unter Gesellschaften Frieden stiften soll, führt sie in der Psychologie auch zu Frust, Konflikten und Traumata. Diese trivial scheinende Diskrepanz ist für die Autoren Ivan Krastev und Stephen Holmes Anstoß für einen neuen Erklärungsversuch unter anderem für das Erstarken der Rechten in europäischen Ländern, die bis 1989 dem liberalen Westen nachgeeifert sind, um sich jüngst zunehmend wieder von ihm abzuwenden, desillusioniert und gekränkt. Spielarten des Mechanismus erkennen die beiden auch im Nahen Osten, sowie in Beziehungen vieler Staaten gerade zu den USA – so wird aus dem trivial einfachen Keim eine Welterklärung. Einen Vorgeschmack auf das Buch „Das Licht, das erlosch“ gibt dasGespräch mit Tagesspiegel-Kulturredakteur Gregor Dotzauer.