Busfahrer belästigt Frau: BVG reagiert mit Verspätung
Nicht mehr meine BVG und meine Polizei ist es, wenn ein Busfahrer eine Frauim Bus belästigt und a) die Verkehrsbetriebe sich erst Wochen später entschuldigen, es bisher keine Konsequenzen gab und b) die Polizei ihr von einer Anzeige abrät, nicht die BVG informiert und die Frau mutlos zurücklässt. So geschehen am 17. September in Kreuzberg, wie „Buzzfeed“ berichtet. Die Studentin war an der Endhaltestelle Schlesisches Tor nicht sofort ausgestiegen, der Fahrer soll die Türen bereits geschlossen und das Licht gelöscht haben. Als sie ihn bittet, aussteigen zu können, soll er gesagt haben, dass er sie erst gehen lasse, wenn sie ihm ihre Nummer gebe. Als sie verneint, habe der Mann gelacht, die Forderung wiederholt. „Ich habe mehrmals nein gesagt“, sagt die junge Frau. Erst nach einer Weile habe der Fahrer sie gehen lassen. Die Polizei verweist auf die BVG, noch in der Nacht schreibt die Frau eine Mail – die jedoch untergeht. Als sie einen Monat später beim Verkehrsunternehmen anruft, heißt es, ein Miterbeiter sei befragt worden, doch die Beschreibung passe auf ihn nicht. Es scheint, als wäre der Vorfall damit erledigt. Erst als sie einen offenen Brief auf Instagram postet, entschuldigt sich die BVG und kündigt weitere Überprüfungen durch die Fremdfirma an, bei der der Beschuldigte angestellt sei. Die Ergebnisse würden in der kommenden Woche erwartet. Wir sind gespannt, ob sie pünktlicher kommen als der M41.