Umgerechnet in Fußballfelder: Statistikamt erklärt Berliner Flächennutzung

Laut dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg ist Berlin nicht einfach 891,12 Quadratkilometer, sondern 127.303 Bundesliga-Fußballfelder groß – die neue Maßeinheit zur Flächenerhebung. Von Stefan Jacobs

Umgerechnet in Fußballfelder: Statistikamt erklärt Berliner Flächennutzung
Foto: IMAGO/CHROMORANGE

Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg („Bitte verwenden Sie bei der Quellenangabe die korrekte Bezeichnung!“) hat die Resultate der aktuellen „Flächenerhebung“ für Berlin und Brandenburg mitgeteilt. Da die Größe der Hauptstadt mangels Brandenburger Flexibilität unverändert blieb, haben die Statistiker die 891,12 Quadratkilometer Berlin zur Abwechslung konsequent in Bundesliga-Fußballfelder (BLFF) umgerechnet. Demnach ist Berlin so groß wie 127.303 BLFF, von denen allerdings 8350 dauerhaft unter Wasser stehen. Siedlungen belegen 71.140, Vegetation 29.060, Verkehrsflächen 18.750 BLFF. Fun Fact: In Mitte gibt es keine „Vegetationsflächen“, zu denen die Statistiker Wald und Landwirtschaft zählen. Der Tiergarten firmiert unter „Grünanlagen“. Und Berlins Fußballfelder & Co., also Sportanlagen, sind so groß wie 1230 Fußballfelder.

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Interessantes haben die Statistiker auch für Brandenburg gesammelt: Zehn Prozent von dessen Terrain sind Siedlungs- und Verkehrsfläche, die sich natürlich im direkten Berliner Umland konzentriert: Mit Abstand am größten ist der Anteil in der (durchaus idyllischen) Gemeinde Eichwalde mit über 95 Prozent, gefolgt von Glienicke/Nordbahn (81%), Kleinmachnow (65%) und Neuenhagen bei Berlin (60%). Am anderen Ende liegt Storbeck-Frankendorf bei Neuruppin mit 3,1 Prozent. Potsdam steht mit 32 Prozent im Mittelfeld.