Wenn Rechte nach dem Rechten schauen: AfD hat Nachfragen zu "AfD wegbassen"

Die AfD hat offenbar noch immer nicht verdaut, dass im Frühjahr Zehntausende gegen ihre „Zukunft Deutschland“-Demo auf die Straße gegangen sind. Jetzt hat sich der Berliner Abgeordnete Hans-Joachim Berg beim Senat erkundigt, ob die Landesregierung das Bündnis „AfD wegbassen“- es hatte neben anderen zur Gegendemo aufgerufen – finanziell unterstützt hat. Antwort: „Der Senat hat keine Kenntnisse zur Finanzierung.“ Hinter dem Bündnis stand im Großen und Ganzen die Berliner Clubszene. Und an der hat Berg, Sprecher für Kultur seiner Fraktion, so seine Zweifel. Über mehr als 150 namentlich genannte ClubsKünstlerkollektive und Partyveranstalter erkundigte er sich beim Senat, ob die vom Verfassungsschutz beobachtet würden. „Kultureinrichtungen dieser Art an den Maßstäben der Demokratieförderlichkeit zu messen, ist nicht Aufgabe des Senats“, belehrte ihn Innenstaatssekretär Torsten Akmann (SPD). Vielleicht sollten die Clubs jetzt mal fordern, dass jemand nach dem Rechten sieht.