KandidatInnen für Silber: eine Fahrgästin, ein Seelöwe, ein Kneipengast

Bei Silber lichtet sich das Feld. Unser bekanntlich größtes zeitgenössisches Problem, die Gendersprache, hat gestern jemand im Polizeipräsidium beim Verfassen einer Unfallmeldung durch die Formulierung „eine 24-jährige Fahrgästin im Bus“ bemerkenswert lässig behandelt. „Gästin“ ist laut Duden „selten“, aber völlig korrekt. Und allemal besser als „weiblicher Fahrgast“, der (die?) obendrein womöglich gerade nicht Herrin ihrer Sinne war, weshalb im Bus nun eine herrenlose Damenhandtasche liegt.