Enttäuschung über Rentenbescheide für Breitscheidplatz-Opfer
141 Euro im Monat oder auch Ablehnung – so sehen die Rentenbescheide der Opfer des Anschlags vom Breitscheidplatz aus. Die ersten von ihnen haben jetzt, anderthalb Jahre nach der Tat, Post vom Bund erhalten, wie der RBB berichtet. Kein Wunder, dass die Hinterbliebenen enttäuscht sind. Aber nicht nur die niedrigen Summen schmerzen sie, sondern auch die herzlosen, bürokratischen Verfahren. So mussten die Opfer erst eine psychische Schädigung nachweisen, um überhaupt Ansprüche anmelden zu können. Immerhin ist ein wenig Gutmachung in Sicht: Der Opferbeauftragte der Bundesregierung hat angekündigt, dass Ehepartner, Kinder und Eltern von Opfern rückwirkend 30.000 Euro Entschädigung erhalten sollen. Bislang betrug diese 10.000 Euro. Zusätzlich gab einen Schadensausgleich in Höhe von 25.000 Euro.