Giffey verspricht die digitale Geburtsurkunde
Familienministerin Franziska Giffey hat es trotzdem geschafft, aus Meseberg eine Botschaft nach Berlin-Mitte zu senden. An die Eltern, die gerade wieder ab 4 Uhr morgens – ganz analog – beim Standesamt in der Parochialstraße anstehen, um eine Geburtsurkunde für ihr Neugeborenes zu ergattern. Künftig, so kündigte eine gewohnt fröhliche Frau Giffey an, sollen alle staatlichen Leistungen einfacher und schneller online beantragt werden können. Auch Geburtsurkunde, Kinderzuschlag, Elterngeld und Kindergeld. Per App zum Beispiel. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Nun, ab wann das gilt, hat Giffey nicht gesagt. Sicherlich nicht sofort, unverzüglich. Eher bald, irgendwann.