Berlin vor 75 Jahren – die Tagebücher von Curt Cowall
Mail von Enno Lenze (u.a. Macher der Dokumentation „Hitler – Wie konnte es geschehen?“): Der „Berlin Story“-Verlag veröffentlicht die bisher unbekannten Tagebücher des Verlegers Curt Cowall 1940 bis 1945, ob wir vielleicht Auszüge… na das schauen wir uns mal an. Cowall war Naziprofiteur und NSDAP-Mitglied. Als im Januar 1945 seine Geschäftsräume in der Kreuzberger Ritterstraße von alliierten Bombern in Schutt und Asche gelegt wurden, jammerte er: „Mein schönes Chefzimmer ist kaum noch bewohnbar.“
Erst angesichts der Niederlage kamen Cowall Zweifel, später leugnete der seine Parteimitgliedschaft, hielt nach dem Krieg Vorträge über „Propaganda, Massensuggestion und seelische Epidemien“.