Prominente „Berliner Schnuppen“ gratulieren zum Jubiläum
Kuchen und Konfetti: Morgen erscheint die 2000. Folge der „Berliner Schnuppen“ von Comic-Genie (und Ukulele-Virtuosin) Naomi Fearn. Zum Jubiläum haben wir die prominentesten Schnuppen gefragt, was Sie von sich selbst als Comic-Figuren halten. Die Antworten sind fast so herzerwärmend wie die Schnuppen selbst. Zunächst ein Grußwort des Regierenden Kai Wegner (CDU): „Die Berliner Schnuppen bringen mich häufig zum Schmunzeln – jedes Mitglied des Senats ist gut wiederzuerkennen. Mit guter Laune und Zuversicht in den Tag zu starten – das sollte uns allen ein Anliegen sein.“
Hier eine (leicht gekürzte) Auswahl der Fan-Zuschriften:
Was halten Sie von sich selbst als „Berliner Schnuppe“?
Franziska Giffey (SPD): „Die Berliner Schnuppen bringen mich regelmäßig zum Lachen, auch über mich selbst und über Situationen, die ich nur allzu gut kenne. Naomi Fearn ist wirklich eine Meisterin ihres Fachs.“
Stefan Evers (CDU): „Optisch hätte ich Einwände. Inhaltlich erkenne ich mich durchaus wieder.“
Katharina Günther-Wünsch (CDU): „Ich musste schmunzeln. Die Darstellung wirkt aufmerksam beobachtet und mit einem feinen Humor.“
Engelbert Lütke Daldrup (BER-Flüsterer): „Finde mich sehr gut getroffen. Nutze die ‚Schnuppe‘ sogar als Profilbild!“
Lorenz Maroldt (Checkpoint-Mastermind): „Ich habe ganz neue Saiten an mir entdeckt. Lieber von Naomi als vom Leben gezeichnet!“
Kevin (Chef-Wildschwein): „Es gibt ein Sein jenseits der Schnuppen?“
Was haben Sie gedacht, als Sie sich selbst zum ersten Mal entdeckt haben?
Franziska Giffey: „Wenn man es geschafft hat, eine Comic-Figur zu werden, ist das ein Ritterschlag. Und dann noch Berliner Schnuppe – einfach großartig.“
Stefan Evers: „Das soll ich sein?“
Klaus Lederer (parteilos): „Das hätte ich ja nicht gedacht, dass mir das mal passieren würde...“
Engelbert Lütke Daldrup: „Das war wohl ein Comic zum BER. Trotz des kritischen Inhalts hat er mich amüsiert.“
Lorenz Maroldt: „Jetzt habe ich alles erreicht.“
Kevin: „Klar hatte ich Bedenken wegen der Privatsphäre. Die Rampensau in mir zerstreute die aber schnell.“
Über welchen Comic haben Sie sich besonders gefreut oder geärgert haben?
Franziska Giffey: „Das Beste: Der Spruch an der Wand: ‚Dit könnte jehn‘. Das ist genau mein Blick auf meine Arbeit: Möglichmachen statt Bedenken tragen.“
Klaus Lederer: „Comic ist Comic, da ärgert mensch sich nicht. Nicht selten habe ich einfach laut gelacht.“
Derk Ehlert (Wildtiergott): „Folge 116, das Comic mit dem Fütterungsverbot von Wildschweinen, fand ich besonders witzig.“
Engelbert Lütke Daldrup: „Zu meinem Abschied beim BER Ende 2021 hat sie einen tollen Comic mit meiner Frau, mir und unserm Dackel in einem Flugzeug gezeichnet.“
Lorenz Maroldt: „Immer über den am Sonntag.“
Kevin: „Das eine Mal, da fand ich mich sehr unvorteilhaft getroffen, als eitles, geheimniskrämerisches Künstlerschwein.“
Wen sollte Naomi Fearn unbedingt zeichnen?
Franziska Giffey: „Unseren Top-Krisenmanager und Katastrophenschutzexperten: Albrecht Broemme.“
Stefan Evers: „Den politischen Kompromiss als Person. Sieht nicht gerade elegant aus, bekommt viel Kritik und ist trotzdem unverzichtbar.
Ute Bonde (CDU): „Da braucht sie keine Ratschläge von mir. Sie ist am Puls der Zeit.“
Klaus Lederer: „Christian Specht, den Präsidenten des Berliner Behindertenparlaments.“
Derk Ehlert: „Ihr würde je nach Anlass sicher zu allen Tierarten etwas einfallen.“
Lorenz Maroldt: „Mal doch mal den Papa…“
Kevin: „Chantal!“