Bis zu 17 Prozent offene Stellen: Berlins Bezirke kämpfen weiter mit großen Personallücken
Zugleich zeigen die Daten aus dem Haus von Finanzsenator Stefan Evers (CDU), dass es Land und Bezirken trotz Personalzuwachs oft nicht gelingt, neu geschaffene Stellen auch zu besetzen. Die Zahl der unbesetzten Stellen stieg zum Stichtag 30. Juni 2023 im Jahresvergleich um rund 800 Positionen. 1800 Verwaltungsposten waren in dieser Zeit neu dazugekommen. Am meisten kämpfen damit weiterhin die Bezirke. Treptow-Köpenick und Tempelhof-Schöneberg (je 17 Prozent offen Stellen) sowie Marzahn-Hellersdorf (16 Prozent) haben die größten Personallücken. Dass es auch anders geht, zeigen Reinickendorf (5,9 Prozent) und Pankow (6,2 Prozent). Nichtsdestotrotz ist Berlins Verwaltung seit 2015 um satte 20.000 Mitarbeiter gewachsen. Ein Plus von 17 Prozent. Und jetzt die Preisfrage: Haben Sie den Eindruck, dass die Arbeit der Verwaltung seither auch entsprechend besser geworden ist?