Schülerin stirbt nach Mobbing

Der Tod einer Schülerin erschüttert Berlin – die 11-Jährige hatte sich selbst verletzt und starb wenige Tage später im Krankenhaus, zuvor war sie gemobbt worden. Was in der Reinickendorfer Schule geschah, ist auch anderswo zu hören – und macht wütend: Vorfälle werden verharmlost, es wird eine Mitschuld im Verhalten der Betroffenen gesucht oder allenfalls eine Mediation angeregt. Die Folgen: Das soziale Umfeld der Opfer bricht weg, die Täter werden nicht als solche benannt. Dabei ist nicht Mobbing an sich eine Schande für eine Schule, sondern der fahrlässige Umgang damit. Gute Schulen stellen sich dem Problem, bevor etwas Schlimmes geschieht. Schlechte Schulen reden sich damit raus, sie seien doch eigentlich gut.